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Artikel Tagged ‘rettungspaket’

Tsipras‘ Wahlsieg in Griechenland könnte die Märkte beruhigen

23. September 2015 / Aufrufe: 242 Keine Kommentare

Das Wall Street Journal vertritt, der erneute Wahlsieg der SYRIZA in Griechenland könnte die Finanzmärkte beruhigen.

Wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, tritt Alexis Tsipras nach seinem imposanten Sieg bei den Parlamentswahlen am 20 September 2015 erneut das Amt des Premierministers Griechenlands an, nur dass er diesmal den Auftrag hat, die harte Austerität umzusetzen, die er im Januar 2015 zu bekämpfen gewählt worden war.

Laut dem WSJ deutet die Aufrechterhaltung der Popularität des Alexis Tsipras trotz einer Reihe von Fehltritten und Richtungswechseln während seiner ersten Amtszeit als Premierminister darauf hin, dass er persönlich und die SYRIZA ermächtigt sind, die im Sommer dieses Jahres mit den europäischen Partnern unterzeichnete Rettungsvereinbarung trotz der darin umfassten schmerzhaften Austeritäts-Maßnahmen umzusetzen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Neues Kapitel der Turbulenzen in Griechenland

22. September 2015 / Aufrufe: 1.764 3 Kommentare

Manche sehen in dem Wahlsieg der SYRIZA in Griechenland eine Bestätigung und einen Erfolg, andere den Beginn eines neuen Kapitels der Turbulenzen.

Die griechischen Wähler hatten die Gelegenheit, den Menschen abzulehnen, der ihr Land näher als je zuvor an das zwangsweise Ausscheiden aus der gemeinsamen Währung Europas heranführte. Stattdessen unterstützten sie ihn.

Alexis Tsipras und die Allianz der radikalen Linken stiegen in Griechenland innerhalb von acht Monaten aus den Wahlen mit einem nur minimal geringeren Niveau der Unterstützung als bei dem nachdrücklichen Sieg auf, der beide im Januar 2015 an die Macht emporsteigen ließ und zur Kollision mit der Eurozone brachte. Die SYRIZA, die gegenüber den 28,1% der zentrumsrechten Nea Dimokratia 35,5% der Stimmen auf sich vereinigte, wird eine Koalition mit der selben kleinen Partei bilden, mit der sie auch schon vorher regierte.
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Die notwendigen Wahlen in Griechenland

23. August 2015 / Aufrufe: 758 Keine Kommentare

Der zurückgetretene Premierminister Alexis Tsipras wird seine Wiederwahl verlangen und vertreten, die bestmögliche Vereinbarung für Griechenland bekommen zu haben.

An dem selben Tag, an dem Griechenland die erste Tranche aus dem neuen Programm zu seiner Rettung von der Europäischen Union erhielt, beschloss Premierminister Alexis Tsipras, zurückzutreten und zu allgemeinen Neuwahlen aufzurufen, die im kommenden Monat (September 2015) stattfinden sollen.

Bis dahin wird das Land von der Präsidentin des Obersten Gerichtshofs (Areopag), Vasiliki Thanou – Christofilou regiert werden (die im Fall des ergebnislosen Verlaufs der drei Aufträge zur Regierungsbildung und der anschließenden Auflösung des Parlaments kommissarisch die Premierministerschaft über nehmen wird).
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Griechenland-Rettung: The Show Must Go On!

21. August 2015 / Aufrufe: 1.266 1 Kommentar

Der Traum von der EU ist in diesen Tagen zerfetzt und die Autoritäten der Linken und Rechten gaben bekannt, Europa sei gescheitert.

Das Bild eines vor einem Geldautomaten auf dem Boden sitzenden schwachen, weißhaarigen Rentners in Griechenland, dem es offensichtlich nicht gelang, den von der EZB verhängten ärmlichen Betrag von 60 Euro abzuheben, ging rund um die Welt und symbolisierte für viele das ethische Vakuum im Kern des europäischen Plans. Die Wirtschaft, die den von dem Krieg getroffenen Kontinent sanieren sollte, hat stattdessen die Länder gegeneinander gerichtet.
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Warum Griechenland eine Euro-Pause ablehnte

8. August 2015 / Aufrufe: 5.670 6 Kommentare

Was brachte Griechenlands Regierung dazu, die von den Gläubigern des Landes gestellten Bedingungen zu akzeptieren, welche die Wähler gerade erst abgelehnt hatten?

Seit die gegen die Austerität gerichtete linksextreme SYRIZA-Partei im Januar 2015 an die Macht kam, hat das griechische Drama ein volles halbes Jahr lang das Interesse der europäischen politischen Welt monopolisiert.

Sogar auch als die Wirtschaft des Landes zusammenbrach, beharrte die neue Regierung Griechenlands trotzig auf einer Entlastung der Verschuldung ohne Austerität – zumindest bis Mitte Juli, als sie plötzlich den Bedingungen der Gläubiger zustimmte. Am 13 Juli 2015 hat eine sich gegen die Austerität eingeschworene Regierung tatsächlich verpflichtet, eine noch härtere Austerität durchzusetzen und unter der engen Beaufsichtigung durch die Gläubiger zu schmerzhaften strukturellen Reformen zu schreiten.
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Die Lehre aus der Griechenland-Rettung

3. August 2015 / Aufrufe: 2.693 1 Kommentar

Die aus der katastrophalen Rettung Griechenlands zu ziehende Lehre ist, Euro-Freunden kein Geld zu leihen, weil sie sonst keine Freunde mehr sein werden.

Nach Monaten der Spielchen und Kleinpolitik und gerade einmal einer Woche, nachdem die griechischen Wähler die Bedingungen für ein Rettungspaket von 7,5 Mrd. Euro ablehnten, kam das Ende des Spiels schnell.

Die politischen Führer einigten sich, Verhandlungen über ein viel größeres Paket im Wert von 86 Mrd. Euro, also fast der Hälfte des BIP Griechenlands aufzunehmen. Leider enthüllt die offensichtliche Entschlossenheit Europas, in Zukunft die selbe Tragödie zu wiederholen.
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Der verlorene Sohn Griechenland

4. Juni 2014 / Aktualisiert: 16. Juni 2014 / Aufrufe: 1.282 6 Kommentare

Griechenland mag Fortschritte erzielt haben, ist jedoch noch weit davon entfernt, ohne weitere Hilfe auf eigenen Füßen stehen zu können.

Die „Reise“ war episch, jedoch ist Griechenland, wenn nicht an seinem Ziel, so zumindest an einem kritischen Punkt angelangt.

Das letzte Mal, als die griechische Regierung langfristiges Kapital (über die Finanzmärkte) zusammenbrachte, war im März 2010 – nur wenige Wochen bevor die Märkte ihr Vertrauen in Griechenland völlig verloren und das Land zwangen, zu seiner „ersten Rettung“ den Rettungsmechanismus in Anspruch zu nehmen. Neulich – im April 2014 – kehrte die griechische Regierung an die Finanzmärkte zurück und schöpfte mittels fünfjähriger Anleihen mit einer Rendite von knapp 5% rund 3 Mrd. Euro.
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Das barbarische Experiment Europas in Griechenland

20. April 2014 / Aufrufe: 6.372 2 Kommentare

Ambrose Evans-Pritchard vertritt, Europa habe Griechenland auf dem Altar des Euro geopfert und die Bevölkerung des Landes einem grausamen Experiment unterzogen.

Die imposante Rückkehr Griechenlands an die Anleihenmärkte enthüllt viel über die Psychologie der Investoren, jedoch sehr wenig über die Situation der griechischen Wirtschaft, warnt Ambrose Evans-Pritchard in einem Artikel in der Daily Telegraph.

Laut dem Redakteur ist das starke Interesse an der (neulich platzierten) Emission kein Anzeichen dafür, dass Griechenland aus dem Tunnel heraus ist. Ebenfalls rechtfertigt es auf keinen Fall die Politiken der Troika, die – wie er betont – ein völliger Misserfolg waren, der in den kommenden Jahren von den Wissenschaftlern studiert werden wird.
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Troika will keine Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte

14. März 2014 / Aktualisiert: 14. März 2014 / Aufrufe: 1.048 4 Kommentare

Laut einem Bloomberg-Artikel will die Troika nicht, dass Griechenland an die Finanzmärkte geht, zumal ihr Einfluss auf Premierminister Antonis Samaras bereits abnimmt.

Ein Artikel der Agentur Bloomberg führt an, die Troika sehe die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte negativ, da sie einen Rückfall in die Praktiken befürchtet, die zu der Krise führte.

Die Agentur beruft sich auf einen europäischen Amtsträger, der vertritt, der einzige Weg zur Sicherstellung der Fortsetzung der Reformen durch Griechenland sei die Gewährung eines neuen Kredits, der von strengen Bedingungen volkswirtschaftlicher Besonnenheit begleitet sein wird. Laut Bloomberg hat jedenfalls nach der Erzielung des – umstrittenen – primären Haushaltsüberschusses der Einfluss der Troika auf den griechischen Premierminister Antonis Samaras bereits zu schwinden begonnen.
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Liquiditätsmangel in Griechenland bringt Probleme für Europa

13. September 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 2.431 2 Kommentare

Finanzierungslücken und Liquiditätsmangel in Griechenland werden auch für die Eurozone Probleme mit sich bringen.

Das dritte Rettungspaket wird ausgehandelt werden müssen, ohne Aufruhr zu entfachen. Nach zwei Rettungspaketen benötigt Griechenland noch mehr Geld. Obwohl dies keine Überraschung darstellt, vermag die Diskussion darüber, wie es dieses zu erhalten haben wird, in der scheinbar ruhigen Eurozone Unruhe zu verursachen.

Die Probleme, die in den kommenden Monaten die Funktionäre beschäftigen werden, sind drei. Griechenland hat für die unmittelbare Zukunft ein Liquiditätsdefizit. Darüber hinaus wird es mehr Hilfe benötigen, um sich bis 2016 selbst zu unterhalten. Und seine Verschuldung wird weiterhin sehr hoch bleiben.
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