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Artikel Tagged ‘rentenzahlung’

Griechenland: Rentner des OAEE dürfen im Ausland arbeiten

27. Mai 2016 / Aufrufe: 329 Keine Kommentare

Rentner des gesetzlichen Versicherungsträgers für Selbständige in Griechenland dürfen im europäischen Ausland arbeiten, ohne dass die Zahlung ihrer Rente ausgesetzt wird.

Die Rentner des gesetzlichen Sozialversicherungsträgers für Selbständige in Griechenland (OAEE) dürfen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und in der Schweiz eine selbständige Tätigkeit aufnehmen (für die sie sich, sofern diese in Griechenland ausgeübt werden würde, bei dem OAEE versichern müssten, ohne dass die Zahlung ihrer griechischen Rente ausgesetzt wird.

Die konkrete Klarstellung gilt für Empfänger sowohl von Altersrenten als auch von Versehrtenrenten des OAEE.
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Wie in Griechenland Rentenzahlungen „verloren“ gehen

17. April 2016 / Aufrufe: 847 Keine Kommentare

Viele Bürger werden infolge der Bürokratie und Sturheit bei den Versicherungsträgern in Griechenland sowie auch eigener Unwissenheit um Versicherungsleistungen gebracht.

Erben eines Verstorbenen können nicht ausgezahlte Rente nicht erhalten. Ein im Ausland Ansässiger hat seine Renten beantragt (die auch bewilligt wurde), liegt jedoch zwei Jahre lang auf der „Lauer“, sie zu erhalten. Die Fälle von Bürgern, die sich dem labyrinthischen Problem der Bürokratie in Griechenland gegenüber sehen, sind tausende.

Die Probleme der Organisation und Funktion des staatlichen Sektors sind viele und strapazieren tausende unserer Mitmenschen. Bei den Versicherungsträgern bestehen weiterhin organisatorische Probleme und blähen sich mit dem Ausscheiden eines großen Teils der Angestellten und der Nichtbesetzung der leeren Stellen sogar noch mehr auf.
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Griechenland treibt illegale Rentenzahlungen bei

29. Januar 2014 / Aufrufe: 782 Keine Kommentare

In Griechenland wurden bisher 30 Millionen Euro aus unzulässigen Rentenzahlungen auf dem öffentlichen Sektor wieder beigetrieben.

In über 4.000 Fällen haben Rentner des öffentlichen Sektors in Griechenland sich entweder immer noch nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen, oder ihre Rentenbezüge wurden über zum Teil lange Zeiträume weitergezahlt, obwohl die Berechtigten inzwischen verstorben waren.

Die unzulässig gezahlten Beträge erreichen 42,8 Mio. Euro, wovon bisher 29,9 Mio. Euro in die staatlichen Kassen zurückgeflossen sind. Ergänzend ist anzumerken, dass die Zahlung dieser Beträge nicht immer auf betrügerische Machenschaften, sondern oft genug auf Schlampereien bei den involvierten Dienststellen zurückzuführen sind.
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Griechenland dementiert Rentenstopp für 2014

13. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.841 3 Kommentare

Der Arbeitsminister in Griechenland bezeichnet einen angeblich von der Troika verlangten Rentenstopp für 2014 als Szenarium wissenschaftlicher Phantasie.

Der griechische Arbeitsminister Giannis Vroutsis dementierte eine Pressemeldung, laut der die Troika in einer E-Mail praktisch darauf hinarbeiten soll, dass im Jahr 2014 keine neuen Renten bewilligt werden, und sprach vor dem Parlament von einem „Science-Fiktion-Szenarium“.

Laut Informationen der Zeitung „Eleftheros Typos“ verlangten die Stäbe der Troika mit der in Rede stehenden E-Mail (einer der vielen, die ausgetauscht werden) Informationen darüber, auf welche Höhe sich die Rentenzahlungen des Zeitraums 2014 – 2017 gestalten würden, wenn bei den Aufwendungen keinerlei neue Renten im Jahr 2014 einbezogen werden.
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Griechenland hungert Rentner in Deutschland aus

9. November 2013 / Aktualisiert: 08. Januar 2014 / Aufrufe: 11.600 20 Kommentare

Der größte gesetzliche Versicherungsträger IKA in Griechenland zahlt in Deutschland lebenden Rentnern seit Monaten keine Renten mehr.

In letzter Zeit werden wir zunehmend von in Deutschland lebenden Rentnern – sowohl griechischer als auch deutscher Staatsangehörigkeit – des größten gesetzlichen griechischen Versicherungsträgers IKA angeschrieben, denen seit Monaten ohne jegliche Erklärung die ihnen zustehenden Bezüge verweigert werden.

Abgesehen von Fällen, in denen möglicherweise aufgrund aktueller geltender Bestimmungen obligatorisch zu erbringende Nachweise nicht oder nicht fristgemäß beigebracht wurden und eine Einstellung der Zahlungen somit gerechtfertigt sein mag, scheinen auch zahlreiche Rentner betroffen zu sein, die allen einschlägigen Verpflichtungen entsprochen haben, ihre Rente jedoch trotzdem nicht mehr erhalten. Die nachstehend wiedergegebene Leserzuschrift dürfte Bände sprechen … .
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Griechenland setzt Zahlung von 18228 Renten aus

13. März 2013 / Aufrufe: 878 Keine Kommentare

Die Rentenkassen in Griechenland stellen die Zahlung von über 18000 Renten ein, für deren Empfänger weder Sozialversicherungsnummer noch Steuer-ID vorliegen.

Das griechische Ministerium für Arbeit, Sozialversicherung und Fürsorge schreitet auf Anweisung des Ministers Giannis Vroutsis an die IDIKA und die Versicherungskassen bereits ab diesem Monat (März 2013) zur vorläufigen Einstellung der Zahlung 18.228 nicht eindeutig zugeordneter Renten bis zur vollständigen Identifizierung der Daten der Berechtigten bzw. Empfänger dieser Renten.

Die Anweisung zur Aussetzung der in Rede stehenden Renten ering, da mittels der Elektronischen Regierungsführung der Sozialversicherungen (IDIKA) sogar auch nach den (obligatorischen) persönlichen Erfassungen festgestellt wurde, dass von der Gesamtheit der 4.412.797 Renten ein Anteil von 0,4% – also 18.228 Renten – an Rentner gezahlt werden, für die weder eine Sozialversicherungsnummer (AMKA) noch eine Steuer-ID (AFM) vorliegt.
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Zahlung der IKA-Renten im Dezember 2012 in Griechenland gesichert

26. November 2012 / Aufrufe: 410 2 Kommentare

Der Minister für Arbeit in Griechenland versicherte erneut, dass die Renten des Versicherungsträgers IKA im Dezember 2012 regulär zur Auszahlung kommen werden.

Die Renten und Weihnachtsgelder des größten gesetzlichen Sozialversicherungsträgers IKA in Griechenland werden zu den vorgesehenen Terminen zur Auszahlung kommen, und für Dezember 2012 wird es auch keine Kürzungen geben, erklärte Arbeitsminister Giannis Vroutsis in einer Sendung des TV-Senders „Mega“ und merkte an, dass „jede wie auch immer geartete Angleichung ab Januar 2013 und nachfolgend beginnen wird„.

Laut dem griechischen Minister für Arbeit werden die Renten der IKA für Januar 2013 am 22 Dezember 2012 auf den Konten der Rentner eingehen, während bis Mitte Januar 2013 das neue elektronische System zur Berechnung und Auszahlung der Renten fertig sein wird, die sich nach den Kürzungen bei der Summe der Haupt- und Zusatzrenten ergeben werden.
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Renten in Griechenland bis Ende 2012 gesichert

20. Oktober 2012 / Aufrufe: 325 3 Kommentare

Laut dem Arbeitsministerium in Griechenland ist die Zahlung der Renten aller Kassen bis Ende 2012 gewährleistet.

Der Staatssekretär im griechischen Arbeitsministerium, Nikos Panagiotopoulos, versicherte in Beantwortung einer aktuellen parlamentarischen Anfrage des Angeordneten der SYRIZA-Partei, Alexis Mitropoulos, dass für alle Kassen bis Ende des Jahres (2012) kein Thema der Einstellung der Rentenzahlungen bestehe.

Herr Mitropoulos führte vorher an, der Direktor der IKA, Rovertos Spyropoulos, habe erklärt, der Träger verfüge bis Oktober 2012 über Gelder zur Zahlung der Renten. „Vor dem PSI betrugen die Rücklagen der Kassen ungefähr 22 Mrd. Euro. Mit dem „Haircut“ verloren diese 85% ihres Gesamtwertes. Sorgen Sie dafür, die Versicherungsträger zu stärken, weil Sie im November und Dezember kein Geld haben werden, um die Rente zu zahlen„, vertrat Herr Mitropoulos.

Der Staatssekretär des Arbeitsministeriums wiederholte, derzeit bestehe keine Gefahr, die Renten nicht auszuzahlen, merkte an, der IKA stehen 714.127.176 Euro zur Verfügung, und ergänzte, dass bis Ende des Jahres die Finanzierung des EOPYY mit 250 Mio. Euro vorgesehen sei.

(Quelle: Imerisia)

Renten in Griechenland nur mit Steuer-ID und Versicherungsnummer

6. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 967 Keine Kommentare

In Griechenland werden Renten nur noch an Empfänger zur Auszahlung kommen, die sich persönlich mit Steuernummer und Sozialversicherungsnummer ausgewiesen haben.

Ab Oktober 2012 werden in Griechenland die Versicherungskassen keinerlei Rentenleistung (Haupt- oder Zusatzrente) und keinerlei Zulage oder Beihilfe mehr auszahlen, wenn nicht die griechische Steuernummer (AFM) und die griechische Sozialversicherungsnummer (AMKA) der Rentner deklariert worden sind.

Mit einem Eilerlass, den am 01 August 2012 der Minister für Arbeit, Sozialversicherung und Fürsorge Giannis Vroutsis an alle Kassen schickte, setzt er eine Frist von zwei Monaten zur „Identifizierung“ der Berechtigten und der Leistungen und die Aktualisierung der elektronischen Archive, die anschließend zur Durchführung von Kontrollen zur Auffindung sowohl alle jener, die rechtswidrig Renten beziehen, als auch der Empfänger verwendet werden, welche die bezogenen Beträge nicht deklarieren.

Das konkrete Verfahren wird gleichzeitig zur Schaffung einer zuverlässigen elektronischen Datenbank bezüglich der Anzahl der Rentner und der genauen Höhe der bezogenen Renten führen und die Planung für die Kürzungen erleichtern, die sowohl bei den Hauptrenten als auch den Zusatzrenten anstehen.
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IKA in Griechenland vermisst 32000 Rentner

8. November 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 780 4 Kommentare

Bei dem Sozialversicherungsträger IKA in Griechenland haben sich nach wie vor etwa 32.000 Rentner nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen.

Obwohl die Frist für die am 01. Juli 2011 begonnene obligatorische persönliche Identifizierung der Empfänger von Renten des griechischen Versicherungsträgers IKA bereits am 30. September 2011 auslief, haben sich selbst jetzt im November 2011 rund 32.000 Rentner nach wie vor nicht dem Identifizierungsverfahren unterzogen und erhalten folglich schon seit zwei Monaten keine Rente mehr (siehe auch Rentner der IKA in Griechenland müssen sich identifizieren lassen)

Anfänglich hatten aus dem einen oder anderen Grund zunächst etwa 80.000 Rentner die obige Frist nicht eingehalten, woraufhin ihre Renten wie von den einschlägigen Regelungen vorgesehen „eingefroren“ wurden. Im Oktober 2011 unterzogen sich knapp 50.000 Nachzügler dem fortan nur noch bei den Geschäftsstellen der IKA möglichen Identifizierung, womit ihre Rentenbezüge wieder freigegeben bzw. auch nachgezahlt wurden.

Obwohl inzwischen die Renten für November 2011 ausgezahlt wurden, bleiben etwa 32.000 Rentner nach wie vor „verschollen“ bzw. haben sich immer noch nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen. Die Dienststellen des Versicherungsträgers suchen deswegen inzwischen nach diesen Rentnern, und das Interesse fokussiert nun sich auf die Ergebnisse der jährlichen Überprüfung der Rentenzahlungen, die von den Dienststellen der IKA durchgeführt wird.

Gemäß den bisherigen Ergebnissen der Kotrollen wurden während der letzten fünf Monate des Jahres 2011, die zeitlich mit der Erfassung der Rentner mittels der Banken zusammenfallen, 34.000 Todesfälle mehr als in den letzten fünf Monaten des Jahres 2010 gemeldet. Amtsträger der IKA glauben, dass sich die Situation bis Ende November vollständig geklärt haben wird, während die Geschäftsleitung des Trägers wiederholt erklärt hat, dass sie die Justiz einschalten wird, um eventuelle von unberechtigten Dritten in Empfang genommene Rentenzahlungen gerichtlich einzuklagen.

(Quelle: in.gr)