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Artikel Tagged ‘rentenversicherung’

Ende der Renten in Griechenland ab 2015

27. Juni 2014 / Aktualisiert: 04. November 2014 / Aufrufe: 9.757 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2015 geht es in Griechenland mit den Renten in der bisher bekannten Form zu Ende, da der der Staat fortan nur noch eine Grundrente von 360 Euro garantieren wird.

Die griechische Regierung unter Premierminister Antonis Samaras befürchtet neue … Explosionen im Versicherungssystem, die sehr wahrscheinlich auch die Zeit der politischen Entwicklungen drastisch beschleunigen werden.

Die harte Memorandums-Klausel bezüglich einer dramatischen Einschränkung der Finanzierung der Rentenkassen aus dem staatlichen Haushalt und die Aktivierung der sogenannten Lex Loverdou (gemeint ist das einschlägige Gesetz aus dem Jahr 2010, als Andreas Loverdos das Amt des Ministers für Arbeit und Sozialversicherung bekleidete) ab dem 01 Januar 2015 bezüglich einer staatlich garantierten Rente von gerade einmal 360 Euro führen zum Ende der wie bisher bekannten Renten und zu einer gefährlichen Bedrohung für das politische System.
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Finanzierungsloch bedroht erneut Renten in Griechenland

21. April 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 678 Kommentare ausgeschaltet

Steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Einnahmen bedrohen in Griechenland erneut die Renten, für die sich 2013 eine Finanzierungslücke von 2,5 Milliarden Euro abzeichnet.

Der Panhellenische Verband der Beschäftigten der Organismen für Sozialpolitik (POPOKP) schlägt Alarm und enthüllt, dass trotz der in den letzten drei Jahren erfolgten bis zu 50% erreichenden Senkungen und Kürzungen der Ausgaben die Versicherungskassen wegen des Anstiegs der Arbeitslosigkeit und der „Explosion“ nicht entrichteter Beiträge in diesem Jahr (2013) ein Defizit von 2,5 Mrd. Euro haben werden.

Gemäß den Daten, welche der Vorsitzende des Verbands, Thanasis Kapotas, auf der Tagung der Beschäftigten der Versicherungskassen präsentierte, beziehen zwei Drittel aller Rentner in Griechenland Hauptrenten von maximal 700 Euro im Monat, während die geschuldeten Beitragszahlungen an die drei größten Versicherungsträger des Landes sich insgesamt auf fast 16 Mrd. Euro summieren.
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Ab 2014 einheitliche Sozialbeiträge und Renten in Griechenland

21. Januar 2013 / Aufrufe: 2.208 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland will ab 2014 für alle gesetzlichen Kassen einen einheitlichen Modus der Berechnung von Sozialbeiträgen und Renten etablieren.

Wie der griechische Arbeitsminister ankündigte, wird ab 2014 für alle gesetzlichen Versicherungsträger ein einheitlicher Modus für die Berechnung von Versicherungsbeiträgen und Renten gelten. Hierzu ist anzumerken, dass trotz der Tatsache, dass die ungefähr 90 existierenden Kassen verwaltungstechnisch zu vier Kassen zusammengelegt wurden, jede einzelne bis heute ihre eigene Weise der Berechnung von Beiträgen und Renten beibehält.

Als eine Ansammlung von Ausnahmen und Verzerrung trotz der erfolgten Eingriffe charakterisiert Arbeitsminister Giannis Vroutzis das derzeitige Versicherungsgesetz und merkt an, dass dessen endgültige Umgestaltung erforderlich sei, damit es – wie er anführt – in eine Summe einheitlicher Regelungen umgestaltet wird.
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12.780 IKA-Rentner in Griechenland verschollen

17. November 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 869 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheinen derzeit 12.780 Rentner des größten Sozialversicherungsträgers des Landes verschollen zu sein.

Der größte gesetzliche Sozialversicherungsträger in Griechenland, nämlich die „Anstalt für Sozialversicherung – Einheitskasse für Arbeiternehmer Die IKA wird ab dem 27 November 2012 zur Aussetzung der Rentenzahlung an 12.780 Rentner schreiten, die bei der diesjährigen – am 26 November 2012 endenden – Erfassung „verschwunden“ bleiben.

Diese Warnung richtete an die Betroffenen die Verwaltung der IKA-ETAM und gab bekannt, 2011 die Zahlung 7.309 „fauler“ Renten eingestellt und mehr als 24 Mio. Euro eingespart zu haben.
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Rezession in Griechenland führt zu neuen Rentenkürzungen

25. November 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.067 3 Kommentare

Anhaltende Rezession, explodierende Arbeitslosigkeit und Kürzung der staatlichen Zuschüsse führen unausweichlich zu neuen Kürzungen der Renten in Griechenland.

In Griechenland werden erneut die Haupt- und Zusatzrenten gekürzt werden müssen, da infolge der tiefen Rezession und ständig steigenden Arbeitslosigkeit und dem damit einhergehenden rapiden Rückgang des Beitragsaufkommens die Überlebensfähigkeit der Rentenkassen inzwischen unmittelbar gefährdet ist. Obendrein wird sich die bereits in diesem Jahr brisante Finanzlage der Versicherungsträger im Jahr 2012 noch weiter zuspitzen,

Auf neu Eingriffe in das Versicherungssystem zur Einschränkung der Ausgaben lassen außerdem auch die Daten des Haushaltsentwurf für das Jahr 2012 schließen, da sich die wirtschaftlichen Größen der Einnahmen aus Beiträgen deutlich überbewertet zeigen und die vorgesehenen staatlichen Zuschüsse an das Sozialversicherungssystem eindeutig geringer sind als im Jahr 2011. Die sich während der letzten Tage – mit der Verzögerung der Auszahlung der sechsten Kredit-Tranche an das Land – offenbarte Schwierigkeit der Rentenkassen, der Deckung der Leistungen für das Jahr 2011 zu entsprechen, zeigt die Ausweglosigkeit auf, mit der sich die Kassen im nächsten Jahr konfrontiert sehen werden.

Zwei Punkte des staatlichen Haushaltsentwurfs für das Jahr 2012 Etats signalisieren die unabwendbare Notwendigkeit, 2012 neue Maßnahmen zu ergreifen.
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26 Prozent Arbeitslosigkeit und neue Rentenkürzungen in Griechenland

30. September 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.620 Kommentare ausgeschaltet

Der Dachverband der Arbeiterorganisationen in Griechenland prognostiziert eine Arbeitslosenquote bei 26 Prozent bis 2012 und weitere Kürzungen der Löhne und Renten.

Mit albtraumhaften Prognosen bezüglich einer realen Arbeitslosenquote von 26% im Jahr 2012 und signifikanter weiterer Kürzungen der Löhne und Renten betont das Institut für Arbeit (INE) des Dachverbands der Arbeiterorganisationen (GSEE) in seinem Bericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung, dass diese beiden Themen die größten Probleme sein werden, mit denen die griechische Wirtschaft in den nächsten Jahren konfrontiert sein wird.

Weiter und gerade wegen der Höhe der Arbeitslosigkeit, die auf das Niveau des Jahres 1960 zurückkehrt, prognostiziert der Bericht, dass neue und noch nachteiligere Änderungen im Versicherungssystem erforderlich sein werden, die zu noch geringeren Renten führen werden. Wie der der wissenschaftliche Leiter des INE/GSEE  S. Rompolis betont, wird die kontinuierliche Minderung der Renten die „negative Proportionalität“ etablieren, also dass die Arbeitnehmer Renten erhalten werden, die geringer als die von ihnen eingezahlten Beiträge sind.
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Rentenkassen in Griechenland droht Kollaps

29. September 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 901 Kommentare ausgeschaltet

Die beiden größten gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Griechenland sind mit einem Defizit von rund 3 Milliarden Euro unmittelbar vom wirtschaftlichen Zusammenbruch bedroht.

Laut Informationen werden sich die Verwaltungen der beiden größten gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Griechenland (IKA und OAEE) bis Ende des Jahres mit einem Defizit in Höhe von 3,06 Mrd. Euro konfrontiert sehen, womit die Zukunft der beiden Träger wortwörtlich in der Luft hängt! Das „Loch“ bei den Einnahmen der IKA wird 2,7 Mrd. Euro tangieren, während der OAEE Ende des Jahres 2011 zusätzliche staatliche Finanzierungen in der Größenordnung von 360 Mio. Euro benötigen, jedoch voraussichtlich kaum erhalten wird.

Hinzu kommt außerdem auch noch der Anstieg der Aufwendungen des OAED für regelmäßige und saisonale Arbeitslosengelder um etwa 400 Mio. Euro, die allerdings letztendlich nicht die Versicherungskassen, sondern die Arbeitnehmer belasten.
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Generalstreik in Griechenland am zwanzigsten Mai 2010

12. Mai 2010 / Aufrufe: 2.426 Kommentare ausgeschaltet

Für den 20. Mai 2010 haben in Griechenland die Gewerkschaften in Reaktion auf den Gesetzesentwurf zur Sanierung des Versicherungs- und Rentensystems einen neuen Generalstreik angekündigt.

Mit dem ursprünglich einen Tag früher geplanten und nun auf Donnerstag, den 20. Mai 2010 verschobenen Generalstreik antworten die gewerkschaftlichen Dachorganisationen GSEE, ADEDY und PAME auf die „arbeiter- und versicherungsfeindlichen Umbrüche“, welche die griechische Regierung mit dem neuen Gesetzesentwurf zur Sanierung des gesetzlichen Sozial- und Rentenversicherungssystems in Griechenland forciert.

Zusätzlich zu den bereits beschlossenen Kürzungen und Streichungen wird das neue Versicherungsgesetz  mit der unter anderem daraus resultierenden Rentenreform für die meisten Versicherten weitere erhebliche Beschneidungen der Bezüge und Leistungen bringen.
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