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Artikel Tagged ‘rentenversicherung’

Griechenlands neues Versicherungssystem ist ungerecht

6. Mai 2016 / Aufrufe: 863 Kommentare ausgeschaltet

Der ehemalige griechische Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis vertritt, das in Griechenland geplante neue Versicherungssystem sei ungerecht und nicht tragfähig.

Wenn jemand jung ist, ist es logisch, dass er als letzte Priorität seine Rente hat, auch wenn in Griechenland – so, wie sich die Dinge in den Jahren der Krise entwickelt haben – viele junge Leute von der Rente ihrer Eltern und Großeltern leben.

Es ist jedoch absolut natürlich, dass ein Arbeitsloser, der sich heute weit von dem Rentenalter entfernt befindet, oder auch ein … noch Beschäftigter mehr Sorgen darum macht, wie er ein würdiges Einkommen sicherstellt, als darum, wie seine Rente berechnet werden wird, wenn jene Stunde kommt.
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Griechenlands neues Versicherungssystem wird scheitern

27. April 2016 / Aufrufe: 973 Kommentare ausgeschaltet

Der ehemalige Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis vertritt, das in Griechenland von der SYRIZA-Regierung forcierte neue Versicherungssystem sei nicht tragfähig.

Die von der griechischen Regierung in das Parlament eingebrachte Gesetzesvorlage ist nicht auch die … finale, da bis zu ihrer Ratifizierung die Bestimmungen hinzugefügt werden, die sich auf die Kürzungen der bestehenden Renten beziehen, worüber man sich mit dem „Quartett“ (sprich den Vertretern der Gläubiger des Landes) nicht geeinigt hat.

Das, was jedoch aus dem bereits in der Gesetzesvorlage Umfassten klar hervorgeht, ist, dass wir von großen Umstürzen in Griechenlands Versicherungssystem sprechen.
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Griechenlands Premier liebt die jungen Leute nicht …

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.032 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung in Griechenland forcierte Rentenreform stellt einen Verrat an den jungen Leuten und kommenden Generation dar.

Auf der einen Seite bringt Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras sein jugendliches Profil als Garantie an den Mann und auf der anderen Seite beteiligt er sich an dem Verrat, den die kommenden Generationen mittels der Versicherungsreform erleiden.

Alexis ist selbst jung, liebt aber seine Altersgenossen nicht. Und vor allem sind ihm die Nachfolgenden gleichgültig. All diese lächelnden Jugendlichen, mit denen er sich zusammen vor Lachen biegt, wenn sie ihm begegnen. Aber noch mehr als alle anderen ist ihm jenes Mädchen gleichgültig, das ihn spontan fragte „wie heißt Du“, als es sich zu Weihnachten in den Regierungspalast begab um Weihnachtslieder zu singen.
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Wie viel die „reichen“ Rentner Griechenlands verlieren

12. Oktober 2015 / Aufrufe: 4.051 1 Kommentar

Rentner in Griechenland mit Bezügen von insgesamt über 1000 Euro brutto haben mit erneuten Kürzungen ihrer Renten um 10 bis zu 20 Prozent zu rechnen.

Feuer und Beil allen in Griechenland … die wagten, in ihrem Leben Versicherungsbeiträge – häufig auch bei mehr als einer Versicherungskasse und sogar obligatorisch – zu entrichten, um für ihr Alter eine bessere Rente sicherzustellen.

Die Entscheidung, der die Regierung sich zuwendet – und die praktisch die Minister bereits angekündigt haben – ist, dass die Renten bis insgesamt 1.000 Euro (brutto) „geschützt“ werden. Das bedeutet jedoch, dass alle Bezüge, die – immer auf den Gesamtbetrag der Haupt- plus Zusatzrenten bezogen – 1.000 Euro übersteigen, gekappt werden müssen – und zwar drastisch. Obwohl die Regierung von gestaffelten Kürzungen spricht, ist sicher, dass diese Staffelung zweistellige Prozentsätze umfassen wird, die ab 10% – 11% für alle beginnen, die sich im Bereich eines „Tausenders“ bewegen, und sich sogar bis zu 20% staffeln werden.
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Griechenlands Gläubiger fordern Rentenkürzungen von bis zu 62 Prozent

6. Juni 2015 / Aufrufe: 3.058 9 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands verlangen weitere rigorose Einsparungen im Rentensystem und behalten sich die Genehmigung jeglicher Änderungen im Arbeitswesen vor.

Um von 10% bis zu 62% gekürzte Renten sollen alle erhalten, die ab dem 01 Januar 2016 in die Frührente gehen, während ab dem selben Jahr bis 2022 jedes Jahr 6 Monate (und 1 Jahr ab 2022) zu den für die „alten“ Versicherten weiterhin geltenden niedrigeren Altersgrenzen hinzukommen, so dass niemand mehr ein Motiv hat, vor 62 Jahren in Rente zu gehen.

Kürzungen bei Hauptrenten, Beibehaltung der Null-Defizit-Klausel für die Zusatzrenten und Abfindungen, Streichung der Solidaritätszulage für Rentner (EKAS), aber auch sofortige Abschaffung der vorzeitigen Verrentungen ab dem 30 Juni 2016 sind jedoch nur einige der Maßnahmen, welche die Gläubiger in Zusammenhang mit der Versicherungsreform verlangen.
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Griechenland diskutiert keine erneuten Rentenkürzungen

6. Mai 2015 / Aufrufe: 2.221 4 Kommentare

In Griechenland beträgt derzeit die durchschnittliche Hauptrente knapp 665 Euro und fast 45 Prozent der Rentner beziehen unterhalb der Armutsgrenze liegende Renten.

Gemäß den Fakten, die der stellvertretende griechische Minister für Sozialversicherung, Dimitris Stratoulis, am 04 Mai 2015 an die griechische Botschaft in Berlin übermittelte, liegt in Griechenland derzeit die durchschnittliche Hauptrente bei 664,60 Euro.

Herr Stratoulis schritt anlässlich der Debatte im deutschen Bundestag zu diesem Zug, um detaillierte Angaben über die Höhe der durchschnittlichen Rente in Griechenland zu gegeben.
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Ende der Renten in Griechenland ab 2015

27. Juni 2014 / Aktualisiert: 04. November 2014 / Aufrufe: 6.285 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2015 geht es in Griechenland mit den Renten in der bisher bekannten Form zu Ende, da der der Staat fortan nur noch eine Grundrente von 360 Euro garantieren wird.

Die griechische Regierung unter Premierminister Antonis Samaras befürchtet neue … Explosionen im Versicherungssystem, die sehr wahrscheinlich auch die Zeit der politischen Entwicklungen drastisch beschleunigen werden.

Die harte Memorandums-Klausel bezüglich einer dramatischen Einschränkung der Finanzierung der Rentenkassen aus dem staatlichen Haushalt und die Aktivierung der sogenannten Lex Loverdou (gemeint ist das einschlägige Gesetz aus dem Jahr 2010, als Andreas Loverdos das Amt des Ministers für Arbeit und Sozialversicherung bekleidete) ab dem 01 Januar 2015 bezüglich einer staatlich garantierten Rente von gerade einmal 360 Euro führen zum Ende der wie bisher bekannten Renten und zu einer gefährlichen Bedrohung für das politische System.
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Finanzierungsloch bedroht erneut Renten in Griechenland

21. April 2013 / Aufrufe: 600 Kommentare ausgeschaltet

Steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Einnahmen bedrohen in Griechenland erneut die Renten, für die sich 2013 eine Finanzierungslücke von 2,5 Milliarden Euro abzeichnet.

Der Panhellenische Verband der Beschäftigten der Organismen für Sozialpolitik (POPOKP) schlägt Alarm und enthüllt, dass trotz der in den letzten drei Jahren erfolgten bis zu 50% erreichenden Senkungen und Kürzungen der Ausgaben die Versicherungskassen wegen des Anstiegs der Arbeitslosigkeit und der „Explosion“ nicht entrichteter Beiträge in diesem Jahr (2013) ein Defizit von 2,5 Mrd. Euro haben werden.

Gemäß den Daten, welche der Vorsitzende des Verbands, Thanasis Kapotas, auf der Tagung der Beschäftigten der Versicherungskassen präsentierte, beziehen zwei Drittel aller Rentner in Griechenland Hauptrenten von maximal 700 Euro im Monat, während die geschuldeten Beitragszahlungen an die drei größten Versicherungsträger des Landes sich insgesamt auf fast 16 Mrd. Euro summieren.
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Ab 2014 einheitliche Sozialbeiträge und Renten in Griechenland

21. Januar 2013 / Aufrufe: 2.022 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland will ab 2014 für alle gesetzlichen Kassen einen einheitlichen Modus der Berechnung von Sozialbeiträgen und Renten etablieren.

Wie der griechische Arbeitsminister ankündigte, wird ab 2014 für alle gesetzlichen Versicherungsträger ein einheitlicher Modus für die Berechnung von Versicherungsbeiträgen und Renten gelten. Hierzu ist anzumerken, dass trotz der Tatsache, dass die ungefähr 90 existierenden Kassen verwaltungstechnisch zu vier Kassen zusammengelegt wurden, jede einzelne bis heute ihre eigene Weise der Berechnung von Beiträgen und Renten beibehält.

Als eine Ansammlung von Ausnahmen und Verzerrung trotz der erfolgten Eingriffe charakterisiert Arbeitsminister Giannis Vroutzis das derzeitige Versicherungsgesetz und merkt an, dass dessen endgültige Umgestaltung erforderlich sei, damit es – wie er anführt – in eine Summe einheitlicher Regelungen umgestaltet wird.
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12.780 IKA-Rentner in Griechenland verschollen

17. November 2012 / Aufrufe: 781 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheinen derzeit 12.780 Rentner des größten Sozialversicherungsträgers des Landes verschollen zu sein.

Der größte gesetzliche Sozialversicherungsträger in Griechenland, nämlich die „Anstalt für Sozialversicherung – Einheitskasse für Arbeiternehmer Die IKA wird ab dem 27 November 2012 zur Aussetzung der Rentenzahlung an 12.780 Rentner schreiten, die bei der diesjährigen – am 26 November 2012 endenden – Erfassung „verschwunden“ bleiben.

Diese Warnung richtete an die Betroffenen die Verwaltung der IKA-ETAM und gab bekannt, 2011 die Zahlung 7.309 „fauler“ Renten eingestellt und mehr als 24 Mio. Euro eingespart zu haben.
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