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Artikel Tagged ‘rentenstreichung’

Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.711 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
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Griechenland streicht Witwenrenten

8. Oktober 2016 / Aufrufe: 3.588 1 Kommentar

Das neue Versicherungsgesetz in Griechenland führt zu rigorosen Kürzungen und in vielen Fällen sogar der völligen Streichung sogenannter Renten wegen Todes.

Um die von dem neuen Versicherungsgesetz („Lex Katrougkalos“) in Griechenland vorgesehenen Bestimmungen umzusetzen, bereitet das Arbeitsministerium einen Runderlass vor, der die sogenannten Witwenrenten praktisch „abschafft“.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ berichtet, ergibt sich dies, da die Einschränkungen nicht nur altersbezogen sind, weil das Gesetz vorsieht, dass fortan eine lebenslange Witwenrente nur noch die überlebenden Ehepartner erhalten, die das 55 Lebensjahr vollendet haben, aber auch Beschränkungen bei dem Betrag der Rente gesetzt werden, der sich bis hin zu sogar nur 30 Euro im Monat für all jene reduzieren kann, die nach dem neuen Gesetz rentenbezugsberechtigt und zukünftig auch eine Witwenrente zugesprochen bekommen werden.
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Griechenland streicht Renten für Gewerkschaftsfunktionäre

20. September 2012 / Aufrufe: 321 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird ab November 2012 die Zahlung der seit 1937 gesetzlich verankerten Sonderrenten für Gewerkschaftsfunktionäre eingestellt werden.

Auf Beschluss des griechischen Ministers für Arbeit, Sozialversicherung und Fürsorge wird eine gesetzliche Regelung forciert, mit der die Zahlung einer Sonderrente an Gewerkschaftsfunktionäre ab dem 01 November 2012 eingestellt wird.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung wurde der obige Beschluss im Rahmen der notwendigen Rationalisierung des Sozialversicherungssystems als erforderlich erachtet und „wird einerseits eine Einsparung von Mitteln herbeiführen, stellt jedoch hauptsächlich eine Entscheidung der Gerechtigkeit und Gleichberechtigung dar, die zur Stärkung des Ansehens und der Seriosität der gewerkschaftlichen Bewegung in unserem Land beitragen wird„.

Die Zahlung einer Sonderrente aufgrund der Eigenschaft des Gewerkschaftlers wurde 1937 mit dem obligatorischen Gesetz 971/1937 etabliert. Sie bezieht sich auf die Vorsitzenden und Generalsekretäre der primär- und sekundärstufigen gewerkschaftlichen Organisationen sowie auch die Mitglieder des Vorstands der GSEE mit (wenigstens) 12-jähriger Amtszeit, die bis einschließlich 1999 eine der vorstehenden Eigenschaften erworben hatten. Finanziert werden diese Renten, die von der Zusatzkasse der IKA gezahlt werden, durch eine prozentuale Abgabe auf die an die IKA entrichteten Versicherungsbeiträge.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass ab dem Jahr 2000 keine neuen Berechtigten mehr eine derartige Sonder- bzw. Zusatzrente erhielten. Unbestätigten Informationen zufolge sollen derzeit noch etwa 500 Berechtigte solche Renten beziehen, laut einer anderen Quelle ist die jährliche Belastung in einer Größenordnung von 5 Mio. Euro angesiedelt.

(Quelle: in.gr)