Archiv

Artikel Tagged ‘rentenreform’

3 Bomben im Versicherungs- und Produktionsmodell Griechenlands

19. Januar 2016 / Aufrufe: 1.170 1 Kommentar

Giorgos Koutroumanis, ehemaliger Minister für Arbeit und Sozialversicherung, sieht drei Bomben im Versicherungs- und Produktionsmodell Griechenlands.

Die neue Landschaft im Versicherungssystem, die sich in Griechenland gestaltet, sofern der Plan der Regierung umgesetzt wird, ist völlig anders als das, was bis heute galt. Ihre Analyse in Zusammenhang mit den Folgen, die sie auf das Lebenshaltungsniveau der Bürger in der unmittelbar nächsten Periode, aber auch langfristig haben wird, ist etwas, das vieler Seiten bedarf, um beschrieben zu werden.

Unter den bisherigen Gegebenheiten können wir jedoch bei drei grundlegenden Punkten des Plans verharren, die praktisch auch die großen „Dornen“ in dem gesamten Unterfangen der (derzeitigen Regierung unter Alexis Tsipras) darstellen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Premier liebt die jungen Leute nicht …

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.022 Keine Kommentare

Die von der Regierung in Griechenland forcierte Rentenreform stellt einen Verrat an den jungen Leuten und kommenden Generation dar.

Auf der einen Seite bringt Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras sein jugendliches Profil als Garantie an den Mann und auf der anderen Seite beteiligt er sich an dem Verrat, den die kommenden Generationen mittels der Versicherungsreform erleiden.

Alexis ist selbst jung, liebt aber seine Altersgenossen nicht. Und vor allem sind ihm die Nachfolgenden gleichgültig. All diese lächelnden Jugendlichen, mit denen er sich zusammen vor Lachen biegt, wenn sie ihm begegnen. Aber noch mehr als alle anderen ist ihm jenes Mädchen gleichgültig, das ihn spontan fragte „wie heißt Du“, als es sich zu Weihnachten in den Regierungspalast begab um Weihnachtslieder zu singen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: Wir belasten unsere Kinder!

28. November 2015 / Aufrufe: 927 1 Kommentar

Die bisherigen Rentenreformen in Griechenland und anderen EU-Ländern führten zu einer Ausweitung der Kluft zwischen den Generationen.

Die Reform des Rentensystems in Griechenland gilt als erforderlich, damit auch in Zukunft die Renten gezahlt werden können. Die Reform wird jedoch keinen Erfolg haben, solange sie zu einer Ausweitung der Generationskluft führt.

Würden alle Griechen mit 65 Jahren in Rente gehen, läge auf Basis der Daten des Ergani-Systems die jährliche Aufwendung für Altersrenten um bis zu 8 Mrd. Euro oder ungefähr 4% – 4,5% des BIP niedriger. Das Land würde im Haushalt große primäre Überschüsse haben, die öffentliche Verschuldung würde als kreditwürdig gelten und das Land wäre aus dem Memorandum herausgekommen oder erst gar nicht hineingeraten.
Gesamten Artikel lesen »

Euthanasie für Rentner in Griechenland?

18. Oktober 2015 / Aufrufe: 4.423 2 Kommentare

Die wohl einzige zur Sanierung des Rentensystems in Griechenland noch nicht aufs Tapet gebrachte Maßnahme ist die Euthanasie für Rentner.

In jeder Gesellschaft ist die Weise, auf denen den Alten begegnet wird, ein Zeugnis ihrer Zivilisation. In dem Land jedoch, das die Zivilisation gebar, werden die Rentner also mein Vater, Dein Vater, lieber Leser, unsere Eltern – fast wie … Feinde der Gesellschaft, wie zu Lasten der Übrigen lebende Parasiten, als Wegwerf-Bürger behandelt.

Als leichte Opfer und Kollateralschäden in einem Kampf um eine nicht durchsetzbare und einseitig einnahmeorientierte Wirtschaftspolitik, die sich auf die steuerliche Plünderung und die dramatischen Einkommenskürzungen beschränkt, ohne im selben Moment irgendeinen Anreiz, irgendeine nationale Strategie, irgendeinen Konjunkturplan zu bieten.
Gesamten Artikel lesen »

Wie viel die „reichen“ Rentner Griechenlands verlieren

12. Oktober 2015 / Aufrufe: 4.027 1 Kommentar

Rentner in Griechenland mit Bezügen von insgesamt über 1000 Euro brutto haben mit erneuten Kürzungen ihrer Renten um 10 bis zu 20 Prozent zu rechnen.

Feuer und Beil allen in Griechenland … die wagten, in ihrem Leben Versicherungsbeiträge – häufig auch bei mehr als einer Versicherungskasse und sogar obligatorisch – zu entrichten, um für ihr Alter eine bessere Rente sicherzustellen.

Die Entscheidung, der die Regierung sich zuwendet – und die praktisch die Minister bereits angekündigt haben – ist, dass die Renten bis insgesamt 1.000 Euro (brutto) „geschützt“ werden. Das bedeutet jedoch, dass alle Bezüge, die – immer auf den Gesamtbetrag der Haupt- plus Zusatzrenten bezogen – 1.000 Euro übersteigen, gekappt werden müssen – und zwar drastisch. Obwohl die Regierung von gestaffelten Kürzungen spricht, ist sicher, dass diese Staffelung zweistellige Prozentsätze umfassen wird, die ab 10% – 11% für alle beginnen, die sich im Bereich eines „Tausenders“ bewegen, und sich sogar bis zu 20% staffeln werden.
Gesamten Artikel lesen »

Genug mit den Lügen über die Frührenten in Griechenland!

5. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.882 8 Kommentare

Das Rentensystem Griechenlands ist von Idiotie beherrscht und die Politiker lügen, wenn sie behaupten, an den Ungerechtigkeiten der Vergangenheit nichts ändern zu können.

Gemäß der jährlichen Studie des World Economic Forum über die globale Wettbewerbsfähigkeit liegt Griechenland bei der Wettbewerbsfähigkeit seines makroökonomischen Umfelds unter weltweit 140 Ländern auf der 132. Position. Wegen einer ungeheuren staatlichen Verschuldung, wegen Überbesteuerung, wegen eines nebulösen Steuersystems, wegen Bürokratie, Korruption und dysfunktionaler Justiz.

Die Regierung sagt dagegen, im 2. Halbjahr 2016 ein Wachstum zu erwarten! Essen Sie nicht. Am Abend haben wir Storchensuppe.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland aufgezwungene Maßnahmen sind nicht realisierbar

17. Juli 2015 / Aufrufe: 1.466 1 Kommentar

Laut dem Generalsekretär für Sozialversicherung sind die Griechenland von den Gläubigern aufgezwungenen Maßnahmen im Rentensystem nicht realisierbar.

In dem Morgenmagazin des griechischen TV-Senders Mega erklärte der Generalsekretär für Sozialversicherung, Giorgos Romanias, die von der Regierung Griechenlands mit den „Partnern“ vereinbarten Maßnahmen können nicht umgesetzt werden, und dies sei auch der Grund, aus dem er sein Amt niederlegen werde.

Wie Herr Romanias – sich auf die Änderung des Modus der Berechnung der Renten im Vergleich zu dem Modus beziehend, der galt, als jemand seine Rente beantragte – charakteristisch meinte, werden mit den am kommenden Mittwoch zu ratifizierenden Bestimmungen alle Rentenanwärter „unabhängig davon, wann sie ihren Rentenanspruch fundamentierten, ab dem 01/01/2015 beeinträchtigt„. (Hierzu sei angemerkt, dass die Bewilligung von Rentenanträgen in Griechenland nach wie vor bis zu mehrere Jahre dauert und die Antragsteller derweilen nicht selten versterben!)

Herr Romanias versicherte jedenfalls, die Renten für August 2015 werden regulär auf die Konten der Berechtigten überwiesen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Im Netz gefunden:

Renten in Griechenland – Einigung oder nicht?

7. Juni 2015 / Aufrufe: 879 3 Kommentare

Obwohl in Griechenland bereits 45 Prozent der Renten unterhalb der Armutsgrenze liegen, fordern die Gläubiger erneut Rentenkürzungen und höhere Altersgrenzen.

Nach Monaten quälender Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern über die Rettung hat sich ein Thema als schwieriger als alle übrigen erwiesen: die Reformen bei den Renten. Unter dem Beharren des Internationalen Währungsfonds fordern die Gläubiger von Athen, die Hähne in einem System zuzudrehen, das sie für nicht tragfähig halten.

Funktionäre der linksradikalen SYRIZA-Regierung monieren, dass bereits schmerzhafte Angleichungen erfolgt sind, und drohen damit, die Gespräche platzen zu lassen. Wie generös ist also das Rentensystem in Griechenland? Wie stellt es sich im Vergleich zu anderen Systemen in Europa dar?
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Gläubiger fordern Rentenkürzungen von bis zu 62 Prozent

6. Juni 2015 / Aufrufe: 3.043 9 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands verlangen weitere rigorose Einsparungen im Rentensystem und behalten sich die Genehmigung jeglicher Änderungen im Arbeitswesen vor.

Um von 10% bis zu 62% gekürzte Renten sollen alle erhalten, die ab dem 01 Januar 2016 in die Frührente gehen, während ab dem selben Jahr bis 2022 jedes Jahr 6 Monate (und 1 Jahr ab 2022) zu den für die „alten“ Versicherten weiterhin geltenden niedrigeren Altersgrenzen hinzukommen, so dass niemand mehr ein Motiv hat, vor 62 Jahren in Rente zu gehen.

Kürzungen bei Hauptrenten, Beibehaltung der Null-Defizit-Klausel für die Zusatzrenten und Abfindungen, Streichung der Solidaritätszulage für Rentner (EKAS), aber auch sofortige Abschaffung der vorzeitigen Verrentungen ab dem 30 Juni 2016 sind jedoch nur einige der Maßnahmen, welche die Gläubiger in Zusammenhang mit der Versicherungsreform verlangen.
Gesamten Artikel lesen »

Erhöhung des Renteneintrittsalters und Kürzung der Renten in Griechenland

20. Juni 2010 / Aktualisiert: 27. Juni 2010 / Aufrufe: 921 Keine Kommentare

Die Rentenreform in Griechenland ist auf nachhaltige Erhöhungen der Lebensarbeitszeit und des Renteneintrittsalters sowie parallel auf rigorose Kürzungen der Altersrenten fokussiert.

Nachdem die Pläne zur Sanierung des Rentensystems in Griechenland bereits am Donnerstag, dem 17. Juni 2010 der „Troika“ (IWF, EZB, EU) vorgelegt und von dieser abgesegnet worden sind, soll der entsprechende Gesetzesentwurf nun am Mittwoch (23. Juni 2010) dem griechischen Parlament vorgelegt werden. Die insgesamt 20 grundlegenden Änderungen im Rentensystem sehen unter anderem eine Erhöhung des Renteneintrittsalters um bis zu 15 Jahre, aber auch zum Teil erhebliche Rentenkürzungen vor. Der Gesetzesentwurf umfasst auch die endgültigen Regelungen bezüglich der  Sonderabgabe LAFKA, die nun entgegen anfänglichen Verlautbarungen ab August 2010 auf auf Renten ab 1.400 Euro erhobenen und sich voraussichtlich auf bis zu 10% belaufen wird.

Die ursprünglich bis zum Jahr 2018 geplante Übergangszeit für das schrittweise Inkrafttreten der tief in das bisherige griechische Rentensystem eingreifenden Umbrüche wurde um 3 Jahre gekürzt. Entsprechend werden etliche Neuregelungen bereits ab Anfang 2011 zur Anwendung kommen, um die Reform des Rentensystems in Griechenland bis 2015 zu einem zumindest vorläufigen Abschluss zu bringen. Die ab 2011 einsetzende globale Erhöhung des Renteneintrittsalters wird insbesondere auch auf dem öffentlichen Sektor bedienstete Frauen betreffen, die sich nach dem bisherigen System unter Umständen schon nach nur 15 Arbeitsjahren vorzeitig pensionieren lassen konnten.
Gesamten Artikel lesen »