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Artikel Tagged ‘rentenkasse’

Rentenstopp in Griechenland

12. November 2015 / Aufrufe: 1.785 1 Kommentar

Die Rentenversicherungsträger in Griechenland bewilligen keine neuen Renten und derzeit sind fast 400000 Rentenanträge und Abfindungen anhängig.

Die Anhäufung anhängiger Rentenanträge in Griechenland ist für ein Land der EU beispiellos, da die Rentenkassen von den 330.000 Anträgen auf den Eintritt in den Ruhestand „verstopft“ sind und auch 61.000 beantragte Abfindungen anhängig sind.

Konkret hängen derzeit 173.000 Anträge auf Hauptrenten mit einem Gesamtvolumen von 2 Mrd. Euro an, davon 80.000 bei dem Versicherungsträger für Arbeitnehmer (IKA), 33.000 bei dem Versicherungsträger der Selbständigen (OAEE), 30.000 bei dem landwirtschaftlichen Versicherungsträger OGA, 15.000 auf dem öffentlichen Sektor und weitere 15.000 bei anderen Hauptrenten-Trägern.
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Wie viel die „reichen“ Rentner Griechenlands verlieren

12. Oktober 2015 / Aufrufe: 4.027 1 Kommentar

Rentner in Griechenland mit Bezügen von insgesamt über 1000 Euro brutto haben mit erneuten Kürzungen ihrer Renten um 10 bis zu 20 Prozent zu rechnen.

Feuer und Beil allen in Griechenland … die wagten, in ihrem Leben Versicherungsbeiträge – häufig auch bei mehr als einer Versicherungskasse und sogar obligatorisch – zu entrichten, um für ihr Alter eine bessere Rente sicherzustellen.

Die Entscheidung, der die Regierung sich zuwendet – und die praktisch die Minister bereits angekündigt haben – ist, dass die Renten bis insgesamt 1.000 Euro (brutto) „geschützt“ werden. Das bedeutet jedoch, dass alle Bezüge, die – immer auf den Gesamtbetrag der Haupt- plus Zusatzrenten bezogen – 1.000 Euro übersteigen, gekappt werden müssen – und zwar drastisch. Obwohl die Regierung von gestaffelten Kürzungen spricht, ist sicher, dass diese Staffelung zweistellige Prozentsätze umfassen wird, die ab 10% – 11% für alle beginnen, die sich im Bereich eines „Tausenders“ bewegen, und sich sogar bis zu 20% staffeln werden.
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Versteckte Schulden bedrohen Renten in Griechenland

11. Oktober 2015 / Aufrufe: 861 Keine Kommentare

Bei den Kassendefiziten offiziell nicht auftauchende versteckte Schulden in Höhe von 13 Milliarden Euro strangulieren die Sozialversicherungsträger in Griechenland.

„Versteckte“ Schulden in Höhe von 13 Mrd. Euro bei der Sozialversicherung aus … nicht gezahlten Renten und Gesundheitsausgaben bedrohen die Versicherungskassen in Griechenland und im weiteren Sinn ihre Versicherten und Rentner mit neuen Kürzungen.

Die interne Verschuldung – die bei den Kassendefiziten der Versicherungsträger offiziell nicht erscheint – ergibt sich aus den Daten, die der Vorsitzende des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik, Antonis Kourouklis, an die Öffentlichkeit gab. Die Liste der Schulden stellt sich folgendermaßen dar:
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Die schwarzen Löcher im Versicherungssystem Griechenlands

10. Juni 2015 / Aufrufe: 1.400 Keine Kommentare

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben das Sozialversicherungssystem in Griechenland in eine Grenzsituation geführt und bewirkt, dass es nicht mehr tragfähig ist.

Die ungeheuren Einnahmeverluste, welche im Versicherungssystem Griechenlands die hohe Arbeitslosigkeit, die Beitragshinterziehung und die Senkung der Löhne verursachen, stellen ganz klar ein Thema seiner Tragfähigkeit.

Noch schwieriger wird die Lage wegen der kontinuierlichen Reduzierung der staatlichen Finanzierung, aber auch der Schulden, die an die Sozialversicherungsträger entstanden sind. Resultat dieses seit vier Jahren an mehreren Fronten erfolgenden Angriffs auf das Versicherungssystem ist, dass jeden Monat ein Kampf ausgefochten wird, damit reibungslos die Renten an 2,6 Mio. Rentner gezahlt werden.
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Neue Bombe bedroht Versicherungssystem in Griechenland

31. Mai 2015 / Aufrufe: 4.892 1 Kommentar

Eine neue Bombe bedroht das Versicherungssystem in Griechenland und es besteht die Gefahr, dass sie die Versicherungskassen in die Luft jagen wird.

Laut der Zeitung „Imerisia“ befinden sich ungefähr 130.000 Arbeitnehmer im „Vorraum“ zum Renteneintritt, während weitere 150.000 derzeit „feststecken“, da sie noch nicht entweder das nötige Alter erreicht oder die erforderlichen Versicherungsjahre zusammengebracht haben. Diese beiden Kategorien Versicherter werden also früher oder später zu den derzeit 2.654.748 Rentnern hinzukommen und die jährlichen Aufwendungen für Renten auf über 28,14 Mrd. Euro emporschnellen bzw. einen Rekord der letzten 16 Jahre verzeichnen lassen.

Zur selben Stunde werden sich gefährlich die Defizite der Kassen ausweiten, bezüglich derer veranschlagt wird, dass sie allein in diesem Jahr (2015) 1,8 Mrd. Euro erreichen werden. Funktionären des Versicherungswesens zufolge nimmt diese rapide Zunahme der Rentner, aber auch der Aufwendungen für Rentenzahlungen, die derzeit monatlich 2,35 Mrd. Euro betragen und von denen 1,35 Mrd. Euro den Staatshaushalt „belasten“, neue Umstürze im Versicherungssystem vorweg.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Endlose Strapazen für Rentner in Griechenland

20. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.131 Keine Kommentare

Die Rentenanwärter in Griechenland durchleben endlose Strapazen, da die Bewilligung ihrer Rentenanträge bis zu mehrere Jahre dauern kann.

Kein Ende haben die Strapazen tausender Versicherter in Griechenland, die sich zur Beantragung ihrer Rente entschlossen haben, ohne zu wissen, wann der Bescheid ergehen wird, damit sie bezahlt werden.

Viele von ihnen warten bis zu 2 Jahre um ihr Geld zu erhalten, während all jene, die aufeinanderfolgend oder parallel bei verschiedenen Kassen (Mehrfachversicherung) versichert waren, noch größeren Strapazen unterzogen werden.
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Unter 500 Euro für fast die Hälfte der Rentner in Griechenland

8. Juli 2014 / Aufrufe: 2.961 Keine Kommentare

Fast die Hälfte der Rentner in Griechenland beziehen eine Hauptrente von unter 500 Euro im Monat, während die wirtschaftliche Situation der Kassen sich dramatisch zuspitzt.

80% der Rentner in Griechenland beziehen eine Hauptrente von unter 1.000 Euro im Monat, während 50% von ihnen eine Hauptrente von nicht über 500 Euro erhalten. Im Durchschnitt bewegt sich die Hauptrente bei 704 Euro, mit 2.893.370 Berechtigten, und die Zusatzrente bei 176 Euro, mit 1.576.501 Berechtigten.

Laut den in der Zeitung „To Vima“ publizierten Angaben des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik (POPOKP), beziehen bei den Hauptrenten 76,5% der Berechtigten weniger als 1.000 Euro monatlich und bei den Zusatzrenten 99% weniger als 500 Euro (ungefähr 190 Euro).
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Ende der Renten in Griechenland ab 2015

27. Juni 2014 / Aktualisiert: 04. November 2014 / Aufrufe: 6.235 Keine Kommentare

Ab 2015 geht es in Griechenland mit den Renten in der bisher bekannten Form zu Ende, da der der Staat fortan nur noch eine Grundrente von 360 Euro garantieren wird.

Die griechische Regierung unter Premierminister Antonis Samaras befürchtet neue … Explosionen im Versicherungssystem, die sehr wahrscheinlich auch die Zeit der politischen Entwicklungen drastisch beschleunigen werden.

Die harte Memorandums-Klausel bezüglich einer dramatischen Einschränkung der Finanzierung der Rentenkassen aus dem staatlichen Haushalt und die Aktivierung der sogenannten Lex Loverdou (gemeint ist das einschlägige Gesetz aus dem Jahr 2010, als Andreas Loverdos das Amt des Ministers für Arbeit und Sozialversicherung bekleidete) ab dem 01 Januar 2015 bezüglich einer staatlich garantierten Rente von gerade einmal 360 Euro führen zum Ende der wie bisher bekannten Renten und zu einer gefährlichen Bedrohung für das politische System.
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Paradiesische Renten von maximal 800 Euro in Griechenland

5. Juni 2013 / Aufrufe: 10.086 11 Kommentare

Laut den aktuellen Daten des größten Versicherungsträgers IKA in Griechenland beziehen rund drei Viertel seiner Rentner monatliche Rentenzahlungen von maximal 800 Euro.

Spätestens nach den letzten „horizontalen“ Kürzungen (= gestaffelte Kürzungen bei Bezügen von über 1.000 Euro sowie Zusatzrenten) der Renten im angeblichen Rentenparadies Griechenland wurden die im Ausland nach wie vor immer wieder gerne populistisch angeprangerten „Luxusrenten“ des größten gesetzlichen griechischen Versicherungsträgers für Arbeitnehmer (IKA) zu einer „von der Ausrottung bedrohten Art“.

Von den insgesamt 1.158.309 Rentnern des Trägers beziehen gerade einmal 3.118 Personen weiterhin Renten in Höhe von über 2.000 Euro, während sich die Anzahl derjenigen „Luxusrentner“, deren monatliche Bezüge infolge der wiederholten globalen Kürzungen auf Beträge zwischen 1.100 und 1.400 Euro sanken, verdoppelte.
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Finanzierungsloch bedroht erneut Renten in Griechenland

21. April 2013 / Aufrufe: 588 Keine Kommentare

Steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Einnahmen bedrohen in Griechenland erneut die Renten, für die sich 2013 eine Finanzierungslücke von 2,5 Milliarden Euro abzeichnet.

Der Panhellenische Verband der Beschäftigten der Organismen für Sozialpolitik (POPOKP) schlägt Alarm und enthüllt, dass trotz der in den letzten drei Jahren erfolgten bis zu 50% erreichenden Senkungen und Kürzungen der Ausgaben die Versicherungskassen wegen des Anstiegs der Arbeitslosigkeit und der „Explosion“ nicht entrichteter Beiträge in diesem Jahr (2013) ein Defizit von 2,5 Mrd. Euro haben werden.

Gemäß den Daten, welche der Vorsitzende des Verbands, Thanasis Kapotas, auf der Tagung der Beschäftigten der Versicherungskassen präsentierte, beziehen zwei Drittel aller Rentner in Griechenland Hauptrenten von maximal 700 Euro im Monat, während die geschuldeten Beitragszahlungen an die drei größten Versicherungsträger des Landes sich insgesamt auf fast 16 Mrd. Euro summieren.
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