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Artikel Tagged ‘renteneintrittsalter’

Das wahre Gesicht der Krise in Griechenland

13. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.439 1 Kommentar

Das Versicherungssystem wird in Griechenland das wahre Gesicht der Krise offenbaren.

In Griechenland scheinen mit zügigen Schritten die Tage zu nahen, wo das Arbeitsministerium aufgerufen sein wird, seinen Plan für das Versicherungssystem des Landes zu präsentieren.

Hätte Giorgos Katroungalos (unter der neuen SYRIZA-Regierung derzeit Minister für Arbeit, Sozialversicherungen und gesellschaftliche Solidarität) sich in der vergangenen Woche nicht nach Lima in Peru zu Begegnungen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) begeben, wäre dieser Zeitraum vielleicht noch mehr beschleunigt worden.
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Gläubiger Griechenlands wollen Rente ab 72!

31. Juli 2015 / Aktualisiert: 31. Juli 2015 / Aufrufe: 2.366 1 Kommentar

Weil Griechen zu lange leben, fordern die Gläubiger eine Anhebung des Rentenalters auf 72 Jahre, während Delia Velculescu alias Draculescu rumänische Verhältnisse will.

Die Gläubiger Griechenlands beharren auf dem Thema des Renteneintrittsalters und bringen Informationen zufolge das Thema im Rahmen der von der griechischen Regierung geforderten vorab zu erfüllenden Voraussetzungen wieder mit Nachdruck auf den Tisch, wobei sie sogar eine Festsetzung der Altersgrenze auf 72 Jahre vorgeschlagen haben sollen.

Ein weiterer heißer Punkt sind die besonders von dem Internationalen Währungsfond (IWF) beharrlich geforderten radikalen „Liberalisierungen“ des Arbeitsmarktes, die praktisch auf die völlige Aufhebung der Arbeitsgesetzgebung und unter anderem die Festschreibung der Lohndiskriminierung junger Leute und weit unterhalb der offiziellen Armutsgrenze liegender Mindestlöhne und die Forcierung „flexibler“ Beschäftigungsformen abzielen.
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Wahrheit über die Renten in Griechenland

13. Juni 2015 / Aufrufe: 7.907 6 Kommentare

Der hartnäckig auf weiteren Kürzungen bei den Renten in Griechenland beharrende IWF scheint offensichtlich absichtlich mit unwahren Zahlen zu argumentieren.

Das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die regierungszentrale) eilte klarzustellen, dass der Internationale Währungsfond in Zusammenhang mit den Renten in Griechenland falsche Zahlen genannt hat. Nach Kategorien aufgeschlüsselt beträgt in Griechenland die durchschnittliche Monatsrente 664,69 Euro bei den Hauptrenten und 168,40 Euro bei den Zusatzrenten.

44,8% der griechischen Rentner (1.189.396 von insgesamt 2.654.784) beziehen sogar eine Rente unterhalb der stabilen relativen Armutsgrenze, die in Griechenland bei 665 Euro liegt. Jedenfalls ist anzumerken, dass der durchschnittliche Wert der monatlichen Renten in Griechenland und Deutschland ungefähr der selbe ist.
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Szenarien neuer Rentenkürzungen in Griechenland

11. August 2012 / Aufrufe: 2.322 1 Kommentar

In dem verzweifelten Versuch, den Gläubigern ein befriedigendes Sparpaket vorzulegen, will Griechenland rund 5 Milliarden Euro bei Renten und Sozialleistungen einsparen.

Ein „Signal“ für die ab 01. Januar 2013 erfolgenden neuen Kürzungen bei den Renten setzte mit seinen Erklärungen am 08 August 2012 der Minister für Arbeit, Sozialversicherung und Wohlfahrt, Giannis Vroutsis, mit der Senkung der Löhne und dem Unvermögen der Kassen als gegeben, aus ihren reduzierten Einnahmen die Zahlung der Leistungen weiterhin auf dem selben Niveau zu decken.

Es kann nicht angehen, dass ein Berufsanfänger mit 586 Euro entlohnt wird und der Rentner eine Rente von 1.400 Euro erhält„, erklärte der Minister und bereitete den Boden für die Kürzungen vor, welche erfolgen werden. (Anmerkung: Die Zuflucht zu einer dermaßen schäbigen Polemik belegt, dass der kaum 2 Monate alten Koalitionsregierung das Wasser bereits bis zur Nase steht und die Lakaien der Troika keinerlei Skrupel zeigen werden, zur Durchsetzung des Diktats der Gläubiger die gesellschaftlichen Schichten wie auch schon in der Vergangenheit ein weiteres Mal gegeneinander aufzuhetzen.)

Diese Kürzungen (mittels der Erhebung einer gestaffelten Abgabe analog zur Höhe der Rente und ab dem ersten Euro für Renten ab 700 Euro und mehr) sind „festgemacht“ worden und in der Liste der Kürzungen zur Einsparung von insgesamt 5 Mrd. Euro in den beiden Jahren 2013 – 2014 enthalten: Bis zu 2 Mrd. Euro aus den Leistungen der Kassen und 3 Mrd. Euro aus den sozialen und Wohlfahrtsleistungen, bei denen Einkommens- und Vermögenskriterien gesetzt werden (unter Einbeziehung bei letzteren auch der Eigennutzung von Wohnungen).
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Erhöhung des Renteneintrittsalters und Kürzung der Renten in Griechenland

20. Juni 2010 / Aktualisiert: 27. Juni 2010 / Aufrufe: 934 Kommentare ausgeschaltet

Die Rentenreform in Griechenland ist auf nachhaltige Erhöhungen der Lebensarbeitszeit und des Renteneintrittsalters sowie parallel auf rigorose Kürzungen der Altersrenten fokussiert.

Nachdem die Pläne zur Sanierung des Rentensystems in Griechenland bereits am Donnerstag, dem 17. Juni 2010 der „Troika“ (IWF, EZB, EU) vorgelegt und von dieser abgesegnet worden sind, soll der entsprechende Gesetzesentwurf nun am Mittwoch (23. Juni 2010) dem griechischen Parlament vorgelegt werden. Die insgesamt 20 grundlegenden Änderungen im Rentensystem sehen unter anderem eine Erhöhung des Renteneintrittsalters um bis zu 15 Jahre, aber auch zum Teil erhebliche Rentenkürzungen vor. Der Gesetzesentwurf umfasst auch die endgültigen Regelungen bezüglich der  Sonderabgabe LAFKA, die nun entgegen anfänglichen Verlautbarungen ab August 2010 auf auf Renten ab 1.400 Euro erhobenen und sich voraussichtlich auf bis zu 10% belaufen wird.

Die ursprünglich bis zum Jahr 2018 geplante Übergangszeit für das schrittweise Inkrafttreten der tief in das bisherige griechische Rentensystem eingreifenden Umbrüche wurde um 3 Jahre gekürzt. Entsprechend werden etliche Neuregelungen bereits ab Anfang 2011 zur Anwendung kommen, um die Reform des Rentensystems in Griechenland bis 2015 zu einem zumindest vorläufigen Abschluss zu bringen. Die ab 2011 einsetzende globale Erhöhung des Renteneintrittsalters wird insbesondere auch auf dem öffentlichen Sektor bedienstete Frauen betreffen, die sich nach dem bisherigen System unter Umständen schon nach nur 15 Arbeitsjahren vorzeitig pensionieren lassen konnten.
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Bürger billigen harte Maßnahmen in Griechenland

7. Februar 2010 / Aktualisiert: 08. März 2010 / Aufrufe: 1.688 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Ergebnis einer überregionalen Umfrage der Kapa Research erachten rund 64 Prozent der befragten Bürger in Griechenland die harten Beschlüsse der Regierung als notwendig.

Gemäß dem in der Wochenendausgabe der griechischen Tageszeitung To Vima publizierten Ergebnis einer in ganz Griechenland durchgeführten Erhebung der Kapa Research stufen 64,1% der Befragten die harten Beschlüsse und Entscheidungen der Regierung als notwendig ein. Andererseits sprachen sich jedoch jeder Zweite (50,1%) gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und sogar 60,5% aler Befragten gegen die – zwar noch nicht formal verkündete, jedoch als beschlossen geltende – Erhöhung der Treibstoffsteuer aus.
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