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Artikel Tagged ‘rentenantrag’

Neuer Schock für Rentner in Griechenland

7. Juli 2016 / Aufrufe: 1.220 1 Kommentar

Die in Griechenland ab Mitte Mai 2016 in Kraft getretenen Bestimmungen des neuen Versicherungsgesetzes führen zu vorläufigen Altersrenten ab 144 bis maximal 768 Euro!

Einen Schock für alle, die in Griechenland ab dem 13/05/2016 und nachfolgend einen Rentenantrag stell(t)en und damit unter die neuen Bestimmungen des Versicherungsgesetzes fallen, bringen die (pauschal um 30% gekürzten) neuen vorläufigen Renten mit Beträgen, die ab 144 Euro beginnen und bis zu maximal 768 Euro im Monat reichen –  und zwar ungeachtet gegebenenfalls sehr viel höherer gesetzlicher Ansprüche!

Besagte Beträge können allerdings auch einen über die gesetzlich bestimmten zwei Monate (innerhalb derer theoretisch zumindest im Fall „simpler“ Versicherungsverläufe ein endgültiger Rentenbescheid ergehen sollte) hinausgehenden beständigeren Charakter annehmen, wenn man den aufgelaufenen „Stock“ der ungefähr 150.000 alten Anträge auf Bewilligung endgültiger (Alters-) Renten berücksichtigt, die bei den Rentenkassen fallweise sogar schon seit 2012 in den Schubladen liegen.
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Wie in Griechenland Rentenzahlungen „verloren“ gehen

17. April 2016 / Aufrufe: 848 Keine Kommentare

Viele Bürger werden infolge der Bürokratie und Sturheit bei den Versicherungsträgern in Griechenland sowie auch eigener Unwissenheit um Versicherungsleistungen gebracht.

Erben eines Verstorbenen können nicht ausgezahlte Rente nicht erhalten. Ein im Ausland Ansässiger hat seine Renten beantragt (die auch bewilligt wurde), liegt jedoch zwei Jahre lang auf der „Lauer“, sie zu erhalten. Die Fälle von Bürgern, die sich dem labyrinthischen Problem der Bürokratie in Griechenland gegenüber sehen, sind tausende.

Die Probleme der Organisation und Funktion des staatlichen Sektors sind viele und strapazieren tausende unserer Mitmenschen. Bei den Versicherungsträgern bestehen weiterhin organisatorische Probleme und blähen sich mit dem Ausscheiden eines großen Teils der Angestellten und der Nichtbesetzung der leeren Stellen sogar noch mehr auf.
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Rentenstopp in Griechenland

12. November 2015 / Aufrufe: 1.785 1 Kommentar

Die Rentenversicherungsträger in Griechenland bewilligen keine neuen Renten und derzeit sind fast 400000 Rentenanträge und Abfindungen anhängig.

Die Anhäufung anhängiger Rentenanträge in Griechenland ist für ein Land der EU beispiellos, da die Rentenkassen von den 330.000 Anträgen auf den Eintritt in den Ruhestand „verstopft“ sind und auch 61.000 beantragte Abfindungen anhängig sind.

Konkret hängen derzeit 173.000 Anträge auf Hauptrenten mit einem Gesamtvolumen von 2 Mrd. Euro an, davon 80.000 bei dem Versicherungsträger für Arbeitnehmer (IKA), 33.000 bei dem Versicherungsträger der Selbständigen (OAEE), 30.000 bei dem landwirtschaftlichen Versicherungsträger OGA, 15.000 auf dem öffentlichen Sektor und weitere 15.000 bei anderen Hauptrenten-Trägern.
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Griechenland aufgezwungene Maßnahmen sind nicht realisierbar

17. Juli 2015 / Aufrufe: 1.466 1 Kommentar

Laut dem Generalsekretär für Sozialversicherung sind die Griechenland von den Gläubigern aufgezwungenen Maßnahmen im Rentensystem nicht realisierbar.

In dem Morgenmagazin des griechischen TV-Senders Mega erklärte der Generalsekretär für Sozialversicherung, Giorgos Romanias, die von der Regierung Griechenlands mit den „Partnern“ vereinbarten Maßnahmen können nicht umgesetzt werden, und dies sei auch der Grund, aus dem er sein Amt niederlegen werde.

Wie Herr Romanias – sich auf die Änderung des Modus der Berechnung der Renten im Vergleich zu dem Modus beziehend, der galt, als jemand seine Rente beantragte – charakteristisch meinte, werden mit den am kommenden Mittwoch zu ratifizierenden Bestimmungen alle Rentenanwärter „unabhängig davon, wann sie ihren Rentenanspruch fundamentierten, ab dem 01/01/2015 beeinträchtigt„. (Hierzu sei angemerkt, dass die Bewilligung von Rentenanträgen in Griechenland nach wie vor bis zu mehrere Jahre dauert und die Antragsteller derweilen nicht selten versterben!)

Herr Romanias versicherte jedenfalls, die Renten für August 2015 werden regulär auf die Konten der Berechtigten überwiesen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Im Netz gefunden:

Endlose Strapazen für Rentner in Griechenland

20. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.131 Keine Kommentare

Die Rentenanwärter in Griechenland durchleben endlose Strapazen, da die Bewilligung ihrer Rentenanträge bis zu mehrere Jahre dauern kann.

Kein Ende haben die Strapazen tausender Versicherter in Griechenland, die sich zur Beantragung ihrer Rente entschlossen haben, ohne zu wissen, wann der Bescheid ergehen wird, damit sie bezahlt werden.

Viele von ihnen warten bis zu 2 Jahre um ihr Geld zu erhalten, während all jene, die aufeinanderfolgend oder parallel bei verschiedenen Kassen (Mehrfachversicherung) versichert waren, noch größeren Strapazen unterzogen werden.
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Rentenanträge in Griechenland ab Juli 2014 elektronisch

5. Juli 2014 / Aufrufe: 347 Keine Kommentare

Rentenanträge an den Versicherungsträger IKA in Griechenland müssen ab Juli 2014 in elektronsicher Form per Internet gestellt werden.

Ab dem 01 Juli 2014 hat in Griechenland die Stellung von Rentenanträgen der Versicherten des größten gesetzlichen Versicherungsträgers für Arbeitnehmer (IKA – ETAM) obligatorisch „elektronisch“ zu erfolgen.

Laut den Bestimmungen eines als außerordentlich dringend gekennzeichneten Runderlasses des Versicherungsträgers wird für alle Versicherten der IKA – ETAM und der einheitlichen Zusatzkasse (ETEA – ETEAM) ab dem 01 Juli 2014 die elektronische (sprich per Internet erfolgende) Beantragung von Alters- und Invalidenrenten obligatorisch.
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Rentenbewilligung nach Mehrfachversicherung in Griechenland

25. Oktober 2009 / Aufrufe: 132 1 Kommentar
Andreas Loverdos
Andreas Loverdos

Am Montag, dem 26. Oktober 2009 wird unter dem Vorsitz des Ministers für Arbeit und Sozialversicherung Andreas Loverdos der Ausschuss für aufeinanderfolgende Mehrfachversicherung tagen. Die Hauptpunkte der Tagesordnung sind die Beschleunigung der Bearbeitung von Rentenanträgen jener Versicherten, welche bei verschiedenen Sozialversicherungsträgern versichert waren, und die Regelung grundlegender Themen in Zusammenhang mit der Mehrfachversicherung.

Der neue Minister Andreas Loverdos hatte bereits bei seinem Amtsantritt die Bedeutung und Priorität betont, welche namentlich auch Premierminister Andreas Papandreou dem kritischen Thema der aufeinanderfolgenden Pflichtversicherung bei verschiedenen gesetzlichen Sozialversicherungsträgern zumisst. Es sei angemerkt, dass sich Versicherte im Fall einer aufeinanderfolgenden oder parallelen Mehrfachversicherung derzeit nicht nur wirtschaftlich erheblich schlechter stehen als bei einem vergleichbaren Versicherungsverlauf bei nur einem Träger, sondern auch Bearbeitungszeiten eingereichter Renteneinträge von bis zu zwei Jahren eher die Regel als eine Ausnahme darstellen.

Informationen zu Sozialversicherung und Versicherungsträgern bietet der Beitrag Sozialversicherungssystem in Griechenland.