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Artikel Tagged ‘rentenanspruch’

Anspruch auf eine vorläufige Rente in Griechenland

19. März 2017 / Aufrufe: 205 Keine Kommentare

Griechenland verweigert Versicherten mit internationalen Versicherungsverläufen ohne eigenständigen Rentenanspruch im griechischen Versicherungssystem vorläufige Bezüge.

Die Verwaltung des neuen nationalen „Einheitlichen Trägers für Sozialversicherung (EFKA) in Griechenland verdeutlichte in einem (Rund-) Schreiben die Fälle, in denen eine sogenannte vorläufige Rente gewährt wird.

Es wird klargestellt, dass grundsätzlich (jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen!) die Anwärter aller Rentenkategorien einen Anspruch auf Erhalt einer vorläufigen Rente haben. Ebenfalls wird bezüglich der vor dem 12 Mai 2016, also vor dem Termin des Beginns der Geltung des neuen Versicherungsgesetzes (N. 4387/2016) gestellten Rentenanträge betont, dass die sich auf Basis der neuen Berechnungsmethode ergebende vorläufige Rente gewährt werden wird. Für alle, die vor dem 12 Mai 2016 Rentenanträge stellten, bleiben dagegen die Bestimmungen älterer Gesetze (z. B. Artikel 38 des N. 3996/2011) in Geltung.
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Rente aus dem Ausland in Griechenland

18. März 2017 / Aufrufe: 671 Keine Kommentare

Wie für alle Länder der EU geltend haben auch in Griechenland arbeitende oder lebende EU-Bürger ihre Rente bei dem nationalen Rententräger zu beantragen.

Als Bürger der Europäischen Union sind sie berechtigt, in einem beliebigen anderen Land der Union zu leben und dort in Rente zu gehen beziehungsweise die Ihnen gegebenenfalls aus anderen EU-Ländern zustehenden Renten zu beantragen und zu beziehen.

In diesem Zusammenhang haben Sie allerdings zu wissen, dass konkrete Regeln, die Ihre Bezüge beeinflussen können, aber auch in Zusammenhang mit den Steuern gelten, die Sie (möglicherweise sogar in mehr als einem Land) zu entrichten verpflichtet sind.
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Rentenanspruch in Deutschland und Griechenland?

12. März 2017 / Aufrufe: 1.098 Keine Kommentare

Kostenlose Informierung und Beratung für Personen, die sowohl in Deutschland als auch in Griechenland pflichtversichert waren oder sind.

Der neue „Einheitliche Träger für Sozialversicherung“ (EFKA) in Griechenland wird eine Reihe von Tagesveranstaltungen (genauer gesagt Beratungstagen) für Bürger / Versicherte durchführen, die in Deutschland und in Griechenland versichert sind oder waren.

Ziel ist, die Interessenten über das geltende Rentensystem und ihre persönlichen Ansprüche auf eine Rente sowohl von deutscher als auch griechischer Seite zu informieren.
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Neue Fluchtwelle auf öffentlichem Sektor in Griechenland

10. August 2015 / Aufrufe: 1.351 Kommentare ausgeschaltet

Aus Angst vor neuen Kürzungen ihrer Pensionen schicken sich in Griechenland zigtausende Beschäftigte des öffentliche Sektors zur Flucht in den Ruhestand an.

Der öffentliche Sektor in Griechenland begegnet in den letzten Wochen einer neuen Fluchtwelle, da zehntausende Bedienstete mit fundamentierten Rentenansprüchen aus Angst vor den neuen Regelungen und Kürzungen im Versicherungssystem massenweise ihre Pensionierung beantragen.

Ersten Schätzungen zufolge fundamentieren in diesem Jahr über 60.000 Bedienstete einen Pensionsanspruch (erfüllen also sowohl die erforderlichen Versicherungs- bzw. Wartezeiten als auch die Altersgrenzen). Wie die Zeitung „Ethnos“ in einer Reportage berichtet, wurden allein in den letzten Wochen mehr als 5.500 Pensionierungsanträge gestellt.
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Korrupte Beamte in Griechenland haben Recht auf Pension

15. Februar 2015 / Aufrufe: 1.953 1 Kommentar

Laut dem Obersten Rechnungshof in Griechenland darf auch unwiderruflich verurteilten öffentlichen Bediensteten nicht pauschal der Pensionsanspruch aberkannt werden.

Der Senat des Obersten Rechnungshofs in Griechenland urteilte, dass ein öffentlicher Bediensteter, der mit einem unwiderruflichen Urteil verurteilt worden ist, nicht seinen Rentenanspruch verliert, und gab so einem Finanzbeamten Recht, dem die Pension verweigert wurde, weil es seinen Lasten ein gerichtliches Urteil – konkret wegen Korruption – vorlag.

Wie in dem Urteil angeführt wird, kollidiert die Aberkennung der Rente im Fall des Vorliegens einer gerichtlichen Verurteilung mit dem grundgesetzlichen Prinzip der Verhältnismäßigkeit, während sie parallel die menschliche Würde angreift und das Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit beeinträchtigt. Im selben Moment stellt sie eine übermäßig beschwerende und unverhältnismäßige Sanktion dar, da sie nicht in einem gerechten Verhältnis der Ausgewogenheit bezüglich des angestrebten Zwecks des öffentlichen Nutzens steht.
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