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Artikel Tagged ‘rekapitalisierung’

Rettung der Banken kostet Griechenland dutzende Milliarden Euro

17. November 2017 / Aufrufe: 590 Kommentare ausgeschaltet

Einem vernichtenden Bericht des EuRH zufolge erlitt Griechenlands Fiskus aus der Rekapitalsierung der griechischen Banken bisher einen Schaden von 36,4 Milliarden Euro.

Sich auf den Gang Griechenlands an die Finanzmärkte beziehend warnt der Europäische Rechnungshof (EuRH) und betont, die (Erreichung der) Fähigkeit des Landes, sich völlig über die Märkte zu finanzieren, sei ein schwieriges Unterfangen.

Laut dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs mit Titel „Die Intervention der Kommission in der griechischen Finanzkrise“ trugen die von der Europäischen Kommission in Griechenland geplanten und umgesetzten Programme (sprich Memoranden) zwar zur Neuorganisation des Landes bei, aber nur marginal.
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Griechenlands Wirtschaftskrise wird zu endloser Odyssee

8. Januar 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.714 9 Kommentare

Die wirtschaftliche Krise Griechenlands setzt sich wie eine endlose Odyssee fort und es steigen neue Ängste vor gesellschaftlichen Unruhen auf.

Wenn Stavros Staikos an das vor ihm liegende neue Jahr denkt, bringt er Angst zum Ausdruck. Obwohl er von seiner Natur her stoisch ist, tut der im Ruhestand befindliche Seemann der Handelsmarine sich schwer, sein Land und seine eigene Situation optimistisch zu sehen.

Es ist schwer, optimistisch zu sein„, meint Stavros Staikos, während er darauf wartet, an die Reihe zu kommen um in der zentralen Athener Geschäftsstelle des Verbands der Verbraucher und Kreditnehmer wirtschaftliche Ratschläge zu bekommen. „Wer hätte sich vorgestellt, hier anzugelangen? Wer hätte sich vorgestellt, dass ich mit meinen 63 Jahren Angst haben würde, meine Wohnung zu verlieren?
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Rekapitalisierung der Banken kostet Griechenlands Bürger 40 Mrd

2. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.010 2 Kommentare

Die skandalöse Refinanzierung der Banken in Griechenland schädigt Fiskus, gesetzliche Versicherungsträger und tausende Kleininvestoren um über 40 Milliarden Euro.

Wir monieren ein weiteres mal den großen Skandal der sogenannten Rekapitalisierung der Banken, der vielleicht der größte Skandal der griechischen Geschichte ist und mit dem der Fiskus, also die notleidenden überbesteuerten Steuerpflichtigen unseres Vaterlands schwindelerregende Beträge von über 40 Mrd. Euro verloren, Versicherungskassen und viele tausende Kleinaktionäre und kleine Obligationsinhaber ausgeplündert wurden, während die Banken fast umsonst in die Hände ausländischer Spekulanten übergingen, von denen viele im übrigen unbekannter Identität sind.

Dies betont in einer Erklärung der Vorsitzende der Partei „Nationalen Einheit“ (LAE), Panagiotis Lafazanis, und merkt dabei an, der Skandal könne nicht von der Immunität geschützt bleiben und „vertuscht“ werden, „zumal er wegen einer Reihe obskurer Beschlüsse und Regelungen der Regierung – wie den Ausschluss der griechischen Kleininvestoren von den Kapitalerhöhungen der Banken, die Abschaffung der Bevorzugung der alten Aktionäre und andere – möglich wurde„.
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Wie Griechenland seine Banken verlor

25. November 2015 / Aufrufe: 4.240 2 Kommentare

Die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland ist ein skandalöses Geschenk an die Hedgefonds, das Fiskus, Kleinaktionäre und Steuerzahler dutzende Milliarden Euro kostet.

Was in Griechenland in der vergangen Woche bei den Banken geschah, betrifft nicht nur die Kleinaktionäre. Es betrifft uns alle, weil das Vermögen des griechischen Fiskus auf fast unverständliche Weise entwertet wurde und ungerechtfertigt und für immer etliche Milliarden Euro verloren gingen.

Was verloren wir? Was war schuld? Was lief schief? Wer ist verantwortlich? Gibt es überhaupt jemanden, der für das Vermögen und die Zukunft des Staates Sorge trägt?
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Griechenland scheitert an erster Hürde der Rettung

13. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.621 1 Kommentar

Das neue Programm zur Rettung Griechenlands könnte schon an der ersten Hürde, nämlich der Befriedigung aller vorab zu erfüllenden Forderungen der Gläubiger scheitern.

Griechenland ist in seiner Bemühung gescheitert, die erste Auszahlung von Bargeld unter dem neuen Rettungspaket der 86 Milliarden Euro sicherzustellen, da die Gläubigermächte urteilten, das Land habe nicht geschafft, einen ausreichenden Fortschritt bei der Durchsetzung grundsätzlicher Reformen zu verzeichnen.

Die gegen die Austerität eingestellte Regierung in Athen wird nicht – wie für diese Woche geplant war – 2,15 Milliarden Euro erhalten und ruft damit Befürchtungen hervor, das neue Programm zur Rettung des Landes werde bereits an der ersten Hürde scheitern.
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52 Prozent der Kredite in Griechenland sind „rot“

3. November 2015 / Aufrufe: 641 Kommentare ausgeschaltet

Die leistungsgestörten Kredite in Griechenland summieren sich mittlerweile auf 107 Milliarden Euro und entsprechen 52 Prozent der Gesamtheit der Kredite.

Die Realität vermag manchmal die Parameter der Stresstests zu übertreffen.“ Mit dieser Phrase versuchten die Funktionäre der Europäischen Zentralbank (EZB) die Frage zu beantworten, warum die Banken in Griechenland, die vor gerade einmal einem Jahr die Stresstests erfolgreich bestanden, in diesem Jahr „durchfielen“ und dabei sogar ein Kapitaldefizit der Größenordnung von 14,4 Mrd. Euro aufweisen.

In der vor wenigen Tagen von der EZB abgeschlossenen neuen „Übung zur Simulation extremer Situationen“ (Stresstest) sieht das extreme Szenarium für die griechische Wirtschaft für dieses Jahr eine Rezession von 3,3%, für 2016 von 3,9% und für 2017 einen kleinen Anstieg des BIP Griechenlands um 0,3% vor. Die Arbeitslosigkeit wird – immer gemäß dem selben Szenarium – 2016 auf 28,1% steigen. Bezüglich der Immobilienpreise wird eingeschätzt, dass diese in den kommenden drei Jahren um insgesamt 24,4% sinken werden.
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Griechenland: Privatisierungen und die nächste Tranche

1. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.217 Kommentare ausgeschaltet

Ein aufgewertetes Privatisierungsprogramm soll das Vertrauen der Investoren und Märkte wiederherstellen und zum Aufschwung der Wirtschaft Griechenlands beitragen.

Da Griechenland sich schwer tut, die nächste Tranche aus dem dritten Paket zu seiner Rettung zu bekommen, könnte die Wiederbelebung des eingefrorenen Privatisierungsprogramms bei der Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren nach Monaten häufig bitterer Streitereien helfen.

Griechenland hat zum Ziel, noch vor Ende des laufenden Jahres 14 lokale Flughäfen zu verpachten und den Verkauf der Mehrheit der Aktien des Hafens von Piräus einzuleiten, da die Regierung sich bemüht, die Veräußerungen von Vermögenselementen zu beschleunigen, bei denen es wiederholt misslang, den Erwartungen mittels der stetigen Rettungen zu entsprechen. Für das kommende Jahr (2016) zielen die Amtsträger in Athen auf 3,5 Milliarden Euro aus Verkäufen und Überlassungen öffentlicher Vermögenswert ab, also so viel, wie das Land in den vergangenen Jahren insgesamt zusammenbrachte.
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Griechenland erwägt Zahlungsstopp … und Erhöhung der Kfz-Steuer

29. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.753 4 Kommentare

Griechenland soll einen internen Zahlungsstopp im Fall einer Blockade in den laufenden Verhandlungen sowie auch eine rigorose Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer planen.

Die Dienststellen des Finanzministeriums Griechenlands arbeiten Informationen zufolge alternative Pläne für die Bedienung der grundsätzlichen Verpflichtungen des Staates für den Fall aus, dass die Auszahlung der seit dem Sommer anhängigen Tranche von 2 Mrd. Euro sich über den 25 November 2015 hinaus verzögert.

Laut dem griechischen Sender SKAI umfasst die Planung die Einfrierung und Verschiebung von Zahlungen mit dem Ziel, Gelder für die Bedienung der Grundbedürfnisse des Staates wie Gehälter und Löhne einzusparen, da im Dezember drei Raten in Höhe von insgesamt 1,2 Mrd. Euro an den IWF fällig werden.
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Griechenland: Schluss mit lustig!

18. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.397 Kommentare ausgeschaltet

Der Premierminister der nächsten Regierung in Griechenland wird eine alles andere als beneidenswerte Aufgabe vor sich haben.

5 Diagramme, die zeigen … dass mit den Lügen Schluss ist …

Wer in Griechenland am kommenden Sonntag (20 September 2015) die Wahlen gewinnt, hat eine nicht beneidenswerte Aufgabe vor sich. Anstatt mit den Lorbeeren des Siegers wird der nächste Premierminister – höchstwahrscheinlich entweder Alexis Tsipras von der SYRIZA oder Evangelos Meimarakis von der Nea Dimokratia – mit einer zerstörten Wirtschaft, eine Rekordarbeitslosigkeit und gelähmten Banken belohnt werden.

Die erste Bewertung des dritten Hilfspakets für Griechenland, das von Alexis Tsipras unterschrieben wurde, kurz bevor er die Wahlen ausrief, beginnt im Oktober 2015. Der neue Premierminister wird die Rekapitalisierung der Banken zu beaufsichtigen und den Staatshaushalt und das Programm des Verkaufs staatlicher Vermögenswerte unter Kontrolle zu halten haben. All dies hat er in einem Umfeld mit einer Wirtschaft zu tun, die höchstwahrscheinlich den Druck aus der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen Ende Juni 2015 zu spüren bekommen wird.
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Sofortige Rekapitalisierung der Banken Griechenlands oder Bail-in

3. August 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.995 Kommentare ausgeschaltet

Von Seite der Zentralbank Griechenlands wird eine umgehende Rekapitalisierung der Banken angemahnt, da anderenfalls ein Schnitt der Guthaben droht.

Ein hochrangiger Funktionär der Griechischen Bank (TtE) warnt, die Rekapitalisierung der griechischen Banken müsse innerhalb des Jahres 2015 erfolgen, damit ein „Schnitt“ der Guthaben vermieden wird.

Wie Funktionäre der TtE meinen, sei nun das primäre Ziel Aller, dass die Rekapitalisierung innerhalb des laufenden Jahres und mittels der Finanzstabilitätsfazilität (FSF) und nicht über Kredite des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) erfolgt.
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