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Artikel Tagged ‘reichenbach’

Task-Force verlässt Griechenland

15. April 2015 / Aufrufe: 2.028 2 Kommentare

Die Task-Force unter Horst Reichenbach wird wegen der von Seite der SYRIZA-Regierung verweigerten Zusammenarbeit aufgelöst und Griechenland verlassen.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Amtsträger mit Kenntnis der Sache berichtet, wird die Task-Force nach der Weigerung der Regierung unter Alexis Tsipras, mit ihr zu kooperieren, aufgelöst und Griechenland verlassen werden.

Die Task-Force, ein Experten-Team der Europäischen Union, hatte zum Ziel, Griechenland zu helfen, die öffentliche Verwaltung zu verbessern und mehr EU-Gelder zu schöpfen. Laut Reuters wird der Rückzug der Task-Force gewisse Mitgliedstaaten der EU auf den Plan rufen, die bereits über die Absicht Athens verärgert sind, von diversen Reformen Abstand zu nehmen.
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Troika und Reichenbach forcieren strukturelle Änderungen in Griechenland

9. Januar 2013 / Aufrufe: 1.392 5 Kommentare

Mit einem neuen geheimen Memorandum soll Griechenland verpflichtet werden, umgehend zu grundlegenden strukturellen Änderungen und Liberalisierungen zu schreiten.

Aus Brüssel kommt eine neue Prüfung für Griechenland, da nach einer Konferenz von Mitgliedern der Troika mit dem Leiter der Task-Force in Griechenland, Horst Reichenbach, beschlossen wurde, dass unmittelbar die Reformen forciert werden müssen, und die Gläubiger mittels eines neuen geheimen Memorandums unter anderem Schließungen bei Trägern und Ministerien, die Abschaffung der Unkündbarkeit, ein neues ASEP, einen effizienteren Steuereinziehungsmechanismus sowie nicht zuletzt Liberalisierungen in Zusammenhang mit dem Zugang zu dem griechischen Markt und zu regulierten Berufsbereichen verlangen.

Der Katalog der Forderungen und Maßnahmen umfasst:
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„Euro-Rambos“ werden ab 2013 in Griechenland aktiv

26. Dezember 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 5.073 14 Kommentare

Belgier, Holländer, Schweden, Spanier und Franzosen werden in Griechenland ab 2013 die Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Angriff nehmen.

Unter Anleitung der Europäischen Kommission und mit dem Ziel, versteckte Einkommen und „Schwarzgelder“ ausfindig zu machen und die Steuerrechtsprechung zu beschleunigen, werden in Griechenland ab Beginn des neuen Jahres aus „Euro-Rambos“ rekrutierte Arbeitsstäbe ihre Arbeit gegen die Steuerhinterziehung aufnehmen. An der Gruppe werden sich Sachverständige aus Belgien, Holland, Frankreich, Spanien und Schweden beteiligen, während zu ihrem Wirken Österreicher und Deutsche mit ihrem Know-how und dem Austausch von Informationen steuerlichen Interesses beitragen werden.

Den Aktionsplan gegen die Steuerhinterziehung entwickelt die Task-Force unter Horst Reichenbach in einem Versuch, die Misserfolge und die großen Verzögerungen zu überwinden, die im Jahr 2012 wegen der Wahlperioden, der politischen Unsicherheit und der Unzulänglichkeit der Verwaltung bei der Bekämpfung der Geißel der Steuerhinterziehung verzeichnet wurden.
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Rote Karte für Griechenland wegen Steuerhinterziehung

20. Dezember 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 819 7 Kommentare

Griechenland hat von der Task-Force wegen mangelnder Fortschritte auf dem Gebiet der Bekämpfung der Steuerhinterziehung die „rote Karte“ gezeigt bekommen.

Die Task Force der Europäischen Kommission für Griechenland unter Horst Reichenbach stellt große Verzögerungen bei der Steuerreform und ernsthafte Verfehlungen an der „Front“ der Steuerhinterziehung fest. In ihrem Quartalsbericht zeigt die Task Force der Regierung die … rote Karte bezüglich der Bekämpfung der Steuerhinterziehung und spricht sogar von „Untätigkeit“ und „Unfähigkeit“ der steuerlichen Kontrollmechanismen.

Aufzeigend für die Verzögerung ist, dass – während bis Ende Oktober 1.300 Kontrollen bei reichen Steuerzahlern abzuschließen gewesen wären – gerade einmal 467 Überprüfungen vollendet wurden. Zur selben Stunde belaufen sich die Einnahmen aus fälligen Verbindlichkeiten auf 983 Mio. Euro, gegenüber der Zielvorgabe von 2 Mrd. Euro.
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Reichenbach im Premierministeramt in Griechenland

3. April 2012 / Aufrufe: 769 12 Kommentare

Die Regierung in Griechenland hat dem Volk geflissentlich verschwiegen, dass mit dem zweiten Memorandum auch die Bestellung eines Oberaufsehers vorgesehen wurde.

In Brüssel, Berlin und Washington bereitet man sich auf alle möglichen Szenarien nach den Wahlen vor. Die Gläubiger bewegen sich auf Basis der Meinungsumfragen, welche in den griechischen Zeitungen publizierten werden, und nehmen bereits jetzt vorweg, dass ein Mehrparteien-Parlament mit gegen das Memorandum gerichteten Abgeordneten und Parteien eine Verhärtung ihrer Politik gegenüber Griechenland herbeiführen wird. Es befindet sich also eine weitere Erpressung im Gange, dieses Mal über die Wahlurne … .

Der IWF will offensichtlich eine Koalition der Nea Dimokratia (ND) mit der PASOK-Partei, damit die Regierung leichter zu handhaben ist. Ebenfalls wird erachtet, dass die tragische Entwicklung der griechischen Wirtschaft die Vorsitzenden der beiden Parteien dazu treiben wird, die Regierung zumindest für die ersten sechs Monate mit Technokraten zu besetzen, die von der Flut der neuen Maßnahmen im Juni und Oktober 2012 „schadlos“ mitgerissen werden können, damit die Parteien nicht ihre erstklassigen Funktionäre „verheizen“.

Obwohl die Gläubiger den Verbleib des Lukas Papadimos im Amt des Premierministers wünschen, ist ihnen natürlich sehr wohl bekannt, dass sich weder Antonis Samaras (ND) noch Evangelos Venizelos (PASOK) in dieser Richtung bewegen, zumal keiner der beiden Parteiführer ein Vertrauensverhältnis zu dem derzeitigen Premierminister Papadimos unterhält. Mit den Empfehlungen aus Washington und Berlin, die fortan die Fäden der Entscheidungen über Griechenland in den Händen halten, schicken sich die Gläubiger somit an, die Gürtel nach den Wahlen abrupt zuzuziehen.
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