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Artikel Tagged ‘reform’

Gläubiger betreiben Griechenlands Kolonialisierung

12. März 2019 / Aufrufe: 503 Keine Kommentare

Die Empfehlungen und Forderungen der Gläubiger an Griechenland stehen in keinerlei Bezug zu den wirklichen Bedürfnissen der griechischen Wirtschaft.

Die Empfehlungen der Europäischen Kommission stehen in keinerlei Zusammenhang mit den wirklichen Bedürfnissen der griechischen Wirtschaft. Es sind Ratschläge, die nur auf die Interessen der deutschen Dampfwalze maßgeschneidert sind.

Sollte jemals jemand nach meiner persönliche Ansicht fragen, worauf der wirtschaftliche und produktive Wiederaufbau Griechenlands beruhen müsste, würde ich mit zwei großen „NICHT“ beginnen – die wahrscheinlich den Verstand der Gläubiger übersteigen, weil sie sich Griechenland in dem deutschen Europa der Zukunft einfach ganz anders vorstellen.
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Kommission zeigt Griechenland Rote Karte

28. Februar 2019 / Aufrufe: 390 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland bekam von der Europäischen Kommission wegen Banken, DEI und Mindestlohn die Rote Karte gezeigt.

Der Bericht der Europäischen Kommission im Rahmen des Europäischen Wirtschaftshalbjahrs, der die makroökonomischen Ungleichgewichte bei allen Mitgliedstaaten der EU untersucht, gelangt zu der Feststellung, dass trotz des Fortschritts, den die griechische Wirtschaft in den letzten Jahren verzeichnet hat, immer noch „übermäßige Ungleichgewichte“ wie die hohe öffentliche Verschuldung, die Arbeitslosigkeit und die notleidenden Kredite bestehen.

Laut dem diesjährigen Bericht, in dem zum ersten Mal nach dem Ausgang aus dem Memorandum erscheint, begegnen drei Länder „übermäßigen Ungleichgewichten“ Griechenland, Zypern und Italien) und zehn Länder begegnen „Ungleichgewichten“ (Bulgarien, Deutschland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Irland, Holland, Portugal, Rumänien und Schweden).
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Eurogruppe warnt Griechenland

12. Februar 2019 / Aufrufe: 593 1 Kommentar

Auch die Eurogruppe warnt Griechenland, die erste postmemorandische Tranche von 750 Millionen Euro verlieren zu können.

Trotz der lauten Alarmglocken der Europäer wegen der beobachteten Verzögerungen ist man sich in Griechenland in Finanzministerium und Regierung sicher, es existiere nicht die allergeringste Furcht, die erste post-memorandische Tranche aus den Gewinnen des Eurosystems könne verloren gehe.

Dennoch hat das „Gespenst“ der verlorenen SMP – ANFA aus den vergangenen Jahren in Athen zu spuken begonnen.
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Griechenland ist wieder in Gefahr

11. Februar 2019 / Aufrufe: 450 Kommentare ausgeschaltet

Das amerikanische Netzwerk CNBC sieht eine neue Gefahr für Griechenlands Wirtschaft.

In einem am 08 Februar 2019 publizierten Artikel mit dem Titel „Griechenland läuft in Gefahr, kein frisches Geld zu bekommen, da die Reformen sich verzögern“ beherbergt das amerikanische Netzwerk CNBC eine Quelle der EU, die vertritt, Griechenland „liegt bei dem, was es zu liefern hat, hinter dem Zeitplan zurück„.

In dem Artikel wird unter anderem angeführt, „Griechenland befindet sich mittlerweile nicht mehr in einem Rettungsprogramm, sagte jedoch im Juli 2018 zu, in Gegenleistung für die Umstrukturierung seiner Verschuldung mit der Umsetzung bestimmter Reformen fortzufahren„.
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Griechenland steht wieder mit Rücken zur Wand

6. Februar 2019 / Aufrufe: 671 Kommentare ausgeschaltet

Der Wirtschaftstab der Regierung Griechenlands muss innerhalb kürzester Zeit noch 16 anhängige Themen erledigen und steht wieder mit dem Rücken zur Wand.

Mit der Seite der Gläubiger Griechenlands in einem Zustand heftigen Missfallens wegen der für jene unerwarteten Höhe der Anhebung des Mindestlohns und der Zeit an den Fronten der Verpflichtungen mittlerweile erstickend drängend befindet der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung sich wieder mit dem Rücken zur Wand.

Praktisch hat er nur noch wenige Tage dichter Beratungen per Telekonferenzen vor sich um bis zum 15 Februar 2019 zu schaffen, greifbare Ergebnisse bei den 16 anhängigen Reformen zu präsentieren, wobei die Lösung im Thema der Schlinge der „roten“ Kredite und die Abtretung der Egnatia-Autobahn dominieren.
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Warum Funds Griechenland nicht „anfassen“

17. Dezember 2018 / Aufrufe: 486 Kommentare ausgeschaltet

Die 3 Gründe, aus denen die internationalen Funds Griechenland nicht berühren.

In der vergangenen Woche fand die griechische Regierung sich bei den Kontakten, die ihr Wirtschaftsstab bei dem 20. Kongress „Invest in Greece“ der Capital Link in New York mit den internationalen Rating-Agenturen, großen amerikanischen Funds und internationalen Investment-Banken, mit der harten Realität der Märkte konfrontiert, welche die einzigen sind, die nun, wo Griechenland sich außerhalb von Programmen befindet, die Perspektiven des Landes und seiner Assets bestimmen werden.

Trotz des Klimas, das die griechische Regierung im Inland angesichts bevorstehender Wahlen und mit … Sponsor die Versprechung von Zuwendungen zu kultivieren versucht und dabei wegen Wachstums, bestialischer Super-Überschüsse und Rückkehr zur Normalität triumphiert, ist das, was im Ausland herrscht, völlig entgegengesetzt und gleicht allem anderen als einer Success Story.
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Griechenland verschleppt Reformen

23. November 2018 / Aufrufe: 453 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Europäischen Kommission hat Griechenland keine der bis Ende 2018 zu erfolgenden Reformen vollendet.

Sie schreiten voran, jedoch ist keine vollendet worden.“ Die Rede ergeht bezüglich der bis Ende Dezember 2018 zu erfolgen habenden 16 post-memorandischen Reformen der ersten Bewertung im Status sogenannter „verstärkter Beaufsichtigung“.

Laut dem Bericht „verstärkter Beaufsichtigung“ schreiten die alle sechs Politikbereiche abdeckenden und bei der Eurogruppe beschlossenen 16 speziellen Reformzusagen „voran, jedoch ist noch keine vollendet worden„.
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Was die Krise in Griechenland veränderte und was nicht

12. August 2018 / Aufrufe: 828 2 Kommentare

Führten laut der Financial Times acht verlorene und traumatische Jahren zu dem große Ziel, Griechenland zu sanieren?

Was in Griechenland die Krise veränderte und was nicht“ untersucht in einem am 09 August 2018 publizierten Artikel die Financial Times (FT). Von acht „verlorenen“ und „traumatischen“ Jahren sprechend unternimmt die britische Wirtsvchaftszeitung zu erforschen, ab das große Ziel erreicht wurde: wurde Griechenland saniert?

Wurden nach drei Memoranden, einem Verlust von 25% des BIP des Landes, einer Explosion der Armut und der Arbeitslosigkeit die im Argen liegenden Dinge ausgemerzt, die einen großen Teil der Verantwortung für diese beispiellose wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise tragen?
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120 Jahre Troika in Griechenland

7. November 2017 / Aufrufe: 605 Kommentare ausgeschaltet

Von Edward Law bis zu Delia Velculescu – 120 Jahre Troika in Griechenland.

Seit ungefähr eineinhalb Jahrhunderten tut Griechenland so, als ob es reformiert werde, und seine Gläubiger tun so, als ob sie ihm glauben. So funktionierte das Schema und so funktioniert es immer noch.

Die Regierungen tauften die Maßnahmen Reformen und täuschten – wie jüngst im Parlament Finanzminister Evklidis Tsakalotos – vor, dass diese zur Übererfüllung von Einnahmezielen führten, wogegen die Wahrheit ist, dass sie alle – abgesehen von einigen wenigen historischen Ausnahmen – ihr Gewicht auf die Beitreibung von Steuern warfen und die Ratschläge der Gläubiger bezüglich tiefer Zäsuren im Staat systematisch ignorierten.
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Griechenland bleibt Primus bei Reformen

15. September 2017 / Aufrufe: 503 1 Kommentar

Laut dem Bericht Euro Monitor Plus war Griechenland bei Reformen und wirtschaftlicher Angleichung auch 2016 Primus, der jedoch noch eine Menge Hausaufgaben schuldet.

Dem von der „Denkfabrik“ Lisbon Council in Zusammenarbeit mit der Berenberg Bank erstellten Bericht „Euro Plus Monitor“ zufolge war Griechenland unter den Ländern der EU auch 2016 Primus bei Reformen und Anpassung seiner Wirtschaft nach der großen Finanzkrise.

Der zur Klassifizierung der Länder angewendete Index bezüglich des Fortschritts der Angleichung berücksichtigt vier Kriterien:

  • Fiskalische Angleichung
  • Angleichung der Exporte im Verhältnis zu den Importen
  • Angleichung der Arbeitskosten im Verhältnis zum Durchschnitt der Eurozone
  • Forcierung von Reformen


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