Archiv

Artikel Tagged ‘refinanzierung’

Griechenlands KMU brauchen 13 Mrd Euro und Umschuldung

9. November 2015 / Aufrufe: 468 Keine Kommentare

Laut der PwC benötigen die mittelständischen Unternehmen in Griechenland 13 Milliarden Euro Kapital und eine Regulierung ihrer Kredite.

Es wird veranschlagt, dass die 650.000 mittelständischen Unternehmen (KMU) Griechenlands bis 2020 den Betrag von 13 Mrd. Euro an neuen Finanzierungen benötigen, um sich entwickeln zu können. Parallel müssen von den Banken Kredite in Höhe von ungefähr 9 Mrd. Euro refinanziert werden, damit die KMU neuen Elan bekommen und von dem Aufschwung der griechischen Wirtschaft profitieren können.

Zu dieser Schlussfolgerung gelangt eine Studie der PwC, die unterstreicht, die Verbesserung des Kapitalflusses an die KMU stelle eine Voraussetzung für den Aufschwung der griechischen Wirtschaft und deren Rückkehr auf eine Bahn des Wachstums dar.
Gesamten Artikel lesen »

Dramatischer Rückgang der Bankeinlagen in Griechenland

10. November 2011 / Aufrufe: 743 2 Kommentare

Der rapide Rückgang der Kundenguthaben und die eingeschränkte Finanzierung durch die EZB mindern zunehmend die Liquidität der Banken in Griechenland.

Die Guthaben der privaten Haushalte und Unternehmen bei den Banken in Griechenland verzeichneten im September 2011 den in absoluten Zahlen größten jemals dagewesenen Rückgang, der zur Gewährleistung der Liquidität der Finanzinstitute über die „Notkreditlinie“ der Griechischen Bank (Emergency Liquidity Assistance / ELA) ausgeglichen wurde.

Gemäß den Daten, welche die nationale Währungsbehörde publizierte, gestaltete sich zum Ende des dritten Quartals 2011 die Höhe der Bankeinlagen auf 183,21 Mrd. Euro, was im Vergleich zum August 2011 einem Rückgang von 5,46 Mrd. Euro und auf den Jahresanfang 2011 bezogen einem Rückgang von insgesamt 26,4 Mrd. Euro entspricht.

Die Abflüsse der Bankeinlagen im September 2011 werden sowohl auf die Unsicherheit, welche die Verschärfung der Schuldenkrise in der Eurozone verursachte, als auch den Umstand zurückgeführt, dass viele Steuerzahler ihre Sparguthaben für die Begleichung von Verbindlichkeiten an den Fiskus angreifen mussten.
Gesamten Artikel lesen »

Konzept zur Rettung Griechenlands landete im Papierkorb

20. Oktober 2011 / Aufrufe: 616 8 Kommentare

In Griechenland lag der Regierung bereits Anfang 2011 ein Vorschlag zur Bewältigung der Schuldenkrise vor, der jedoch offensichtlich im Papierkorb landete.

Während Griechenland mit Volldampf auf den „großen Schnitt“ zuzusteuern scheint, werden die alternativen Lösungen enthüllt, welche die Regierung zur Finanzierung der Staatsverschuldung mittels der Aktivierung von Sicherheiten des griechischen Staates – hauptsächlich des seit Jahrzehnten brachliegenden enormen Immobilienvermögens – in den Händen hatte. Speziell ein durchaus überzeugendes Konzept, das von dem Ingenieur Giannis Panagiotidis in Zusammenarbeit mit der IOBE ausgearbeitet und der Regierung mit der politischen Unterstützung des ehemaligen Ministers Stefanos Manos Anfang 2011 von dem Präsidenten der IOBE Giannis Stournaras unterbreitet wurde, scheint kurzerhand im Papierkorb gelandet zu sein

Falls das mit dem Beschluss vom 21. Juli 2011 gewährleistete „Rollover“ trotz der auf internationalem Niveau erfolgten Bemühungen für die Banken, Versicherungsgesellschaften und alle übrigen sich daran zu beteiligen Aufgerufenen keinen freiwilligen Charakter hat, wird jede wie auch immer geartete Entwicklung dem Bankrott des Landes gleichkommen. An dem selben Tag wird Griechenland auf die Liste der Länder geraten, die zu einer Umstrukturierung ihrer Verschuldung schritten.
Gesamten Artikel lesen »