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Artikel Tagged ‘reeder’

Massenflucht der Reeder aus Griechenland

6. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.073 1 Kommentar

Infolge der massenweisen Abwanderung der Seefahrtsunternehmen aus Griechenland sind die aus der Seefahrt in das Land fließenden Devisen um über die Hälfte zurückgegangen.

In einer an die zuständigen Minister für Seefahrt, Finanzen und Wirtschaft, Entwicklung & Tourismus gerichteten parlamentarischen Anfrage spricht der Bereichsleiter für Seefahrt und Ägäis und Abgeordnete der Nea Dimokratia (ND), Notis Mitarakis, von einer massenhaften Flucht von Schifffahrtsunternehmen aus Griechenland.

Sich auf Angaben der Zentralbank Zyperns beziehend führt Herr Mitarakis an, dass während der ersten sechs Monate des Jahres 2015 auf Zypern die Einnahmen aus Seefahrts-Aktivitäten gegenüber dem zweiten Halbjahr 2014 um 9,3% auf 464 Mio. Euro stiegen, wobei die Bank anmerkt, ein großer Teil dieses Anstiegs beruhe auf dem Zustrom neuer griechischer Reeder.
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Reeder Griechenlands suchen Zuflucht im Ausland

2. Oktober 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2015 / Aufrufe: 895 2 Kommentare

Die Reeder in Griechenland ziehen angesichts der anstehenden erneuten Erhöhung ihrer Besteuerung ernsthaft in Betracht, ihre Aktivitäten ins Ausland zu verlegen.

In Griechenland steigen die Beunruhigungen über die Aussicht, dass wegen der anstehenden Änderungen bei dem steuerlichen Rahmen, der die griechische Seefahrt regelt, eine große Anzahl der Seefahrt-Unternehmen des Landes ihren Sitz ins Auslagen verlagern werden.

Wie in einem jüngst publizierten Artikel des Wall Street Journals berichtet wird, untersuchen viele griechische Reeder nach der Vereinbarung der griechischen Regierung mit den Institutionen bezüglich der Anhebung ihrer Besteuerung, obwohl sie bereits freiwillig die Verdoppelung der von ihnen gezahlten Steuern bis 2017 akzeptiert haben, ernsthaft die Perspektive, Griechenland zu verlassen.
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Reeder-Abzocke in Griechenland ist rechtens

9. Mai 2015 / Aufrufe: 1.316 Keine Kommentare

Laut dem Obersten Verwaltungsgerichtshof in Griechenland ist die 2010 gegen Reeder – Schiffseigner verhängte Sonderabgabe verfassungskonform.

Im Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) Griechenlands wurde der Antrag einer liberianischen Gesellschaft verhandelt, die in Griechenland eine Personen- und Autofähre unter griechischer Flagge mit einer Kapazität von über 3.000 Registertonnen betreibt und die Annullierung der sogenannten „außerordentlichen einmaligen Sozialverantwortungs-Abgabe“ verlangte, die 2010 mit dem ersten Memorandum (Gesetz 3825/2010) von den Reedern (Schiffseignern) erhoben wurde.

Die in Rede stehende Firma hatte ebenfalls beantragt, die ihr von dem Finanzamt für Schifffahrt auferlegte einmalige „Sozialverantwortungs-Abgabe“ (im konkreten Fall ungefähr 300.000 Euro) zu widerrufen.
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Plan B der Reeder in Griechenland

30. April 2015 / Aufrufe: 1.581 Keine Kommentare

Der Plan B der – im übrigen als nationale Gönner auftretenden – Reeder Griechenlands und wo sie ihre Millionen zu parken gedenken.

London, Monte Carlo, Nikosia, Amsterdam. Dubai, Malta, aber auch Lissabon und Istanbul sind einige der Städte, die – wie am 26 April 2015 eine Reportage der Zeitung „Kathimerini“ verzeichnete – um die Anziehung der ständigen Niederlassung griechischer Reeder buhlen.

Und wie charakteristisch berichtet wird, haben sie sogar begonnen, dies zu beschleunigen. Rund 30 griechische Unternehmer aus dem Raum der Hochseeschifffahrt sollen sich sehr gut informierten Quellen zufolge in dem Verfahren befinden oder bereits nicht nur den Sitz ihres Unternehmens, aber auch ihren Wohnsitz als natürliche Personen verlegt haben, während sich viele anschicken, ihnen zu folgen.
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Auch die Reeder verlassen Griechenland

6. April 2015 / Aufrufe: 5.309 11 Kommentare

Die Reeder in Griechenland zeigen sich bereit, ins Ausland abzuwandern, und charakterisieren eventuelle Änderungen bei ihrer Besteuerung als Casus Belli.

Top-Namen der Welt der Reeder erklären sich bereit, aus Griechenland „abzulegen“ und ins Ausland abzuwandern. Sicheren Informationen zufolge sollen bereits zwei von diesen den Beschluss gefasst haben, ihre Geschäftsräume und den Sitz ihrer Schifffahrtsgesellschaften in ein fremdes Land zu verlegen, wo das unternehmerische und steuerliche Umfeld sehr viel konkurrenzfähiger und hauptsächlich sehr viel stabiler ist.

Die heftige Verschlechterung des wirtschaftlichen Klimas und hauptsächlich die herrschende Angst vor einen „plötzlichen Tod“ der griechischen Wirtschaft zwingen sogar auch die vermutlich stärkste Unternehmergruppe, ernsthaft die Möglichkeit der Abwanderung zu untersuchen um das Schlimmste zu vermeiden. Das Unvermögen der Regierung, eine Finanzierungsvereinbarung mit den Gläubigern „festzumachen“, verstärkt die Ungewissheit und vervielfacht die Möglichkeiten eines „Unfalls“, von dem sicher ist, dass er das Land irreparabel treffen wird.
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Der Sklavenmarkt in Perama in Griechenland

7. März 2014 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 1.118 1 Kommentar

In der Rederei-Zone von Perama bei Piräus in Griechenland verdingen verzweifelte Arbeitslose sich zu Tagelöhnen von nur 15 Euro, ohne Vertrag, ohne Rechte.

Jeden Morgen versammeln sich diverse Arbeitslose der Reederei-Zone von Perama bei Piräus am Eingang der Betriebsanlagen, an der „Baracke“. Sie warten gequält darauf, ob sie sei es auch nur für einen einzigen Arbeitstag angeheuert werden. Sie selbst charakterisieren es als „Sklavenmarkt“. Es ist die Stelle, an der einen der Arbeitgeber finden kann. Und sie erinnern daran, dass von den ungefähr 500 Unternehmen, die einmal in der Reederei-Zone tätig waren, ungefähr zehn übrig geblieben sind.

Wir fragen sie, was schuld war. Sie sprechen von den Banken, den Arbeitgeber-Abgaben, den Geldstrafen, den Steuern, den langsamen Rhythmen der Funktion der Rechtsprechung, dem Fehlen von Infrastrukturen und der Modernisierung der Zone und fügen an: „Wir arbeiteten sechs Monate im Jahr. 60% unserer Bezüge gingen an den Fiskus. Will der Staat dieses Geld oder will er es nicht?
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Patriotismus der Reeder in Griechenland

16. Juni 2012 / Aufrufe: 2.274 15 Kommentare

Die Ankündigung der Radikalen Linken in Griechenland, die Steuerbefreiungen der Reeder streichen zu wollen, scheint letztere ernsthaft beunruhigt und verärgert zu haben.

Ein am 12 Juni 2012 publizierter Artikel der amerikanischen Agentur Bloomberg  bezog sich nicht auf Wahlkampfäußerungen von SYRIZA-Funktionären und auch nicht auf „pikante“ Enthüllungen über das Englisch des Parteiführers der SYRIZA-Partei, Alexis Tsipras. Er bezog sich jedoch auf die 175 Milliarden Euro, die laut den Angaben der Agentur die unversteuerten Gewinne der griechischen Schiffseigner in den letzten zehn Jahren darstellen, was allerdings weder mit der Informierung der Bürger noch mit dem Wahlkampfgeschehen in Zusammenhang zu stehen scheint.

Das Griechenland, welches sich ändern will und muss, wird gewaltsam und über drei Tage im Sternbild „Iphikratis Amyras“ platziert, zur selben Stunde wo die schmähenden – bis sogar beleidigenden – Erklärungen griechischer Reeder auf dem Informationsteller fehlen, den die meisten Massenmedien servieren.

Die „Wahlkampfdrohung“ der SYRIZA, die Beziehung zwischen dem griechischen Staat und der Schifffahrt mit dem „Ziel der Abschaffung der 58 provokativen verschiedenen Steuerbefreiungen und Schaffung eines beständigen Steuersystems, welches der grundrechtlichen Auflage entsprechen wird, dass alle griechischen Staatsbürger zu den Steuerlasten beitragen, von Grund auf untersuchen zu werden„, scheint die Reeder und im weiteren Sinn ein komplettes Medien-Netzwerk beunruhigt zu haben.
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