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Außenstände der E-Werke in Griechenland bei 1,3 Mrd Euro

31. Januar 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 331 Keine Kommentare

Die Schulden an die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland erreichten einen neuen Rekordstand von rund 1,3 Milliarden Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten der Kunden der griechischen Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) beliefen Ende November 2012 auf den Betrag von 1,27 Euro! Dies enthüllte nach der parlamentarischen Anfrage der Abgeordneten der Unabhängigen Hellenen (ANEL), Giannis Dimaras und Gvriil Avramidis, der geschäftsführende Vorstand der DEI, Arthouros Zervos, in seinem Schreiben an das Parlament.

Wie in den Daten angeführt wird, beliefen sich bis zum November 2012 die Schulden der Hochspannungs-Kunden auf 293,8 Mio. Euro, der Mittelspannungs-Kunden auf 211,1 Mio. Euro und der Niedrigspannungs-Kunden auf 766,3 Mio. Euro. Speziell bezüglich der Schulden des Staates wird angeführt, dass die 31,15 Mio. Euro aus Niedrig- und Mittelspannung Sammelrechnungen (Ministerien usw.) sind.

Wie Herr Zervos betont, „erfolgen kontinuierliche telefonische Kommunikationen und schriftliche Mahnungen in Form außergerichtlicher Schreiben, und in etlichen Fällen ist von Seite der DEI das gerichtliche Verfahren zur Einforderung der anhängigen Verbindlichkeiten in Gang gesetzt worden.

Speziell bezüglich der hohen Rechnungsschulden privater Personen versichert der Präsident der DEI, dass alle erforderlichen Maßnahmen zur Regulierung ihrer Schulden erfolgt sind, sei es über den gerichtlichen Weg, mittels der Genehmigung von Zahlungsvereinbarungen durch die Leitung der DEI, mittels einer außergerichtlichen Beilegung bei Unterzeichnung einschlägiger Vereinbarungen oder letztendlich durch Überstellung der Differenz an das Schiedsverfahren der Regulierungsbehörde für Energie (RAE).

(Quelle: Imerisia)

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