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Artikel Tagged ‘raubüberfall’

Bewaffneter Raubüberfall auf Finanzamt in Griechenland

1. Mai 2012 / Aufrufe: 211 4 Kommentare

In Griechenland wurde ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Finanzamt in Athen verübt.

Am vergangenen Montag (30 April 2012) wurde gegen 14:00 Uhr ein bewaffneter Raubüberfall auf das Finanzamt (DOY) im Athener Stadtbezirk Amarousi verübt.

Die beiden Täter entwendeten unter vorgehaltener Waffe einen Geldbetrag unbekannter Höhe und ergriffen unerkannt die Flucht. Die Polizei leitete eine Fahndung ein.

(Quelle: Ethnos)

Deutscher auf Kreta wegen versuchter Überfälle verhaftet

31. März 2012 / Aufrufe: 292 1 Kommentar

In Griechenland wurde in der Stadt Heraklion auf der Insel Kreta ein deutscher Staatsbürger wegen versuchter Raubüberfälle verhaftet.

Polizeibeamte der Unterdirektion der Kriminalpolizei Heraklion verhafteten am 29 März 2012 einen 27-jährigen Ausländer deutscher Staatsangehörigkeit wegen versuchten Raubüberfalls. Konkret drang der 27-Jährige am Mittwochmorgen nacheinander in zwei Hotels in der Stadt Heraklion ein und forderte von dem Personal unter Gewaltanwendung, ihm ihr Geld zu übergeben.

Die Angestellten verständigten die Polizei, aber auch andere in den Hotels befindliche Kollegen, woraufhin der 27-Jährige die Flucht ergriff. Der Täter wurde jedoch schließlich von Polizeibeamten gestellt und festgenommen.

(Quelle: Crete Plus)

Raubmord in Griechenland wegen 5 Euro

28. März 2012 / Aufrufe: 2.097 5 Kommentare

In Griechenland nehmen die alltäglichen Raubüberfälle speziell auf allein wohnende ältere Leute die Dimensionen einer Epidemie an.

Während die Bürger in Griechenland am vergangenen Wochenende auf die eine oder andere Weise den Jahrestag der Revolution von 1821 begingen, legten die Ganoven Überstunden ein, zumal die Polizeikräfte völlig mit den Sicherheitsmaßnahmen anlässlich der Paraden ausgelastet waren. Neben einer Serie inzwischen zur Tagesordnung zählender Raubüberfälle in ganz Griechenland ist besonders schockierend, dass wieder alte Leute brutalen Raubmördern zum Opfer fielen.

Magnesien: Raubmord an 84-jähriger Greisin wegen 5 Euro

In dem Ort Anavra in der Präfektur Magnesien wurde eine 84-jährige Greisin tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Nach den bisherigen Informationen scheinen die skrupellosen Verbrecher die unglückliche Frau erstickt zu haben, um sie daran zu hindern, nach Hilfe zu rufen. Laut der Aussage eines Verwandten bestand die gesamte Barschaft der ermordeten Greisin in 5 Euro in ihrem Portmonee, die nach dem Überfall fehlten.

Thessaloniki: Einbrecher ermordeten 78-jährigen Mann

In dem Ort Mesokomo bei Zagkliveri der Präfektur Thessaloniki wurde ein 78-jähriger Mann ermordet im Hof seine Hauses aufgefunden. Das Opfer wies schwere Kopfverletzungen auf, und da das Haus offensichtlich nach Wertgegenständen durchsucht worden war und auch das Mobiltelefon des unglücklichen Mannes fehlte, geht die Polizei von einem Raubmord aus.

Volos: Bewaffneter Raubüberfall auf Fischhändler

In Volos wurde ein 29-jähriger Fischhändler auf dem Weg zum Fischmarkt von drei Unbekannten überfallen, die vermummt und mit zwei Pistolen und einer Eisenstange bewaffnet waren. Die Täter, denen der Weg ihres Opfers offensichtlich bekannt war, entwendeten dem überfallenen Mann 8.000 Euro, sein Mobiltelefon, seine Hausschlüssel und sein Fahrzeug und entkamen unerkannt.

Larisa: Bewaffneter Raubüberfall auf Schafhirten

Im Geniet Amfithea der Präfektur Larisa wurde ein 34-jähriger Schafhirte albanischer Staatsangehörigkeit von einem vermummten Unbekannten überfallen, der mit einer Kalaschnikow bewaffnet war. Der Täter entwendete seinem Opfer 60 Euro, das Mobiltelefon sowie auch einige Kleidungsstücke und flüchtete dann unerkannt zu Fuß.

Kavala: Bewaffneter Raubüberfall auf Ladengeschäft

In der Stadt Kavala drangen zwei Unbekannte, die Motorradhelme trugen und mit einem Jagdgewehr bewaffnet waren, in einen Verkaufsladen ein, machten den 29-jährigen Besitzer und dessen 64-jährige Mutter bewegungsunfähig, entwendeten 620 Euro und ein Mobiltelefon und flüchteten dann auf einem Motorrad.

Zante: Raubüberfälle auf Frauen

Bei Agios Sostis auf Zante (Zakynthos) brachen drei vermummte Täter in das Haus einer alten Frau ein und überraschten diese im Schlaf. Die Täter schlugen die Greisin mit unerhörter Brutalität zusammen, fesselten sie fast bewusstlos an einen Stuhl und stellten dann das gesamte Haus auf den Kopf. Schließlich entwendeten die Täter eine Tasche mit Dokumenten, ein Mobiltelefon und das Geld der Rente der Frau. Die Täter flüchteten unerkannt, bevor die Polizei im Gebiet eintraf, während die unglückliche verletzte Greisin in das lokale Krankenhaus eingeliefert wurde.

Glimpflicher verlief ein Überfall in der Stadt von Zakynth, wo drei unbekannte Täter in ein Haus eindrangen und von der Eigentümerin der Wohnung unter Einsatz körperlicher Gewalt verlangten, ihnen Geld und Schmuck auszuhändigen. Die Frau begann jedoch laut zu schreien, woraufhin die Täter die Flucht ergriffen.

Lefkas: Versuchter Raubüberfall auf ein Ehepaar

Im Gebiet von Nikiana auf der Insel Lefkas wurde ein Ehepaar in seinem Haus von drei unbekannten Ganoven überfallen. Aus einem bisher unbekannten Grund schafften die Täter jedoch nicht, ihren Opfern Geld und Schmuck zu entwenden, und ergriffen die Flucht.

Kreta: Bewaffneter Raubüberfall

In Agios Stefanos drangen drei Einbrecher früh morgens in ein Haus ein und bedrohten den einzigen Bewohner mit einem Messer, entwendeten schließlich einen kleinen Geldbetrag und flüchteten unerkannt.

Ioannina: Mord an illegalem Immigranten

In einem verlassenen Gebäude bei Matsika der Präfektur Ioannina wurde ein 30-jähriger illegaler Immigrant aus Afghanistan ermordet aufgefunden. Wie bekannt wurde, war der Mann mit Messerstrichen hauptsächlich in den Bauch umgebracht worden. Die Polizei vermutet, dass der Mord im Rahmen der “Begleichung offener Rechnungen” unter illegalen Immigranten verübt wurde, die sich in dem Gebiet aufhalten und häufig zusammenstoßen.

Agrinio: Einbrecherbande Jugendlicher ausgehoben

In Agrinio fielen der Polizei drei junge Einbrecher im Alter von 14, 17 und 18 Jahren in die Hände, welche in das Lager eines Supermarkts eingebrochen waren und diverse Waren entwendet hatten. Die Täter wurden auf frischer Tat gestellt und festgenommen, als sie in ein Malergeschäft einzubrechen versuchten.

Patras: 12-jähriger Einbrecher festgenommen

In Patras brach eine Bande Jugendlicher in das Haus eines 85-jährigen Mannes ein und stahl 500 Euro und Schmuck im Wert von ebenfalls etwa 500 Euro. Als die drei Täter das Haus verließen, wurden sie von einer Polizeistreife bemerkt. Zwei der Täter konnten jedoch entkommen, während der dritte – ein Junge im Alter von 12 Jahren! – festgenommen wurde.

(Quellen: Ethnos (1), Ethnos (2), Proto Thema, Zougla.gr (1), Zougla.gr (2), Proto Thema (1), Proto Thema (2))

Gezielte Raubüberfälle auf alte Leute in Griechenland

24. März 2012 / Aufrufe: 4.145 11 Kommentare

In Griechenland nehmen kontinuierlich die räuberischen und in den meisten Fällen blutig oder sogar tödlich verlaufenden Überfälle zu Lasten alter Menschen zu.

Es vergeht praktisch kein Tag mehr, an dem in Griechenland nicht ein oder mehrere Raubüberfälle auf ältere Leute verübt werden. Anfang der Woche wurden innerhalb von 24 Stunden wenigstens zwei solcher Überfälle in Chania und auf Chios verzeichnet, während ein 33-jähriger Albaner als Mitglied einer Bande verhaftet wurde, die in Messinien wenigstens acht Raubüberfälle zu Lasten alter Menschen in deren Häusern verübt hatte.

Stellvertretend ist der Fall einer 80-jährigen Frau, die am 20. März 2012 um 7:00 Uhr morgens in ihrem Haus in der Altstadt von Chania in der Straße Theokopoulou skrupellosen Räubern zum Opfer diel. Laut Informationen drangen die Täter durch einen Hintereingang des Hauses ein und verlangten von einer allein lebenden Greisin unter Bedrohung mit einem Messer, ihnen Geld und Schmuck auszuhändigen.

Die Räuber zögerten auch in diesem Fall nicht, die unglückliche Frau an Händen und Füßen zu fesseln, und nachdem sie das Haus völlig durchwühlten, gelang es ihnen, der 80-Jährigen alte Schmuckstücke und etwas Geld zu entwenden. Danach machten sich die beiden Unbekannten mit ihrer Beute aus dem Staub und ließen die Greisin gefesselt zurück. Jene schaffte schließlich, sich selbst zu befreien und die Polizei zu benachrichtigen. Die unter Schock stehende Frau wurde von einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht.

Gezielte Raubüberfälle auf Häuser allein lebender alter Leute

Am selben Tag wurde dem Polizeirevier Mastichochoria auf der Insel Chios ein Diebstahl zu Lasten eines 78-jährigen Mannes und einer 71-jährigen Frau angezeigt. Am Nachmittag des 20 März 2012 drangen drei unbekannte durch einen ungesicherten Eingang in das Haus der beiden Greise ein und entwendeten 5.000 Euro.

Indessen nahmen Polizeibeamte der Unterdirektion der Kriminalpolizei Kalamata einen 33-jährigen Albaner fest und fahnden nach zwei weiteren Komplizen von ihm, die in der weitläufigeren Gegend von Kyparissia und Kopanaki in der Provinz Messinien Raubüberfälle zu Lasten alter Menschen verübten. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Bande seit Anfang Dezember 2011 bis einschließlich Anfang März 2012 wenigstens acht Raubüberfälle zu Lasten alter Personen in deren Häusern begangen hatten. In etlichen Fällen benutzten sie Knüppel, Schraubenzieher und Messer und verletzten oft ihre Opfer, um ihnen Geld, Schmuck und Mobiltelefone abzupressen. Ein Teil des Diebesgutes wurde in einer Plastiktüte gefunden, welche die Täter in einem Ölfass versteckt hatten.

Ebenfalls am selben Tag drangen in Thessaloniki zwei Unbekannte in der Straße Iroon Polytechniou nachmittags in das Haus eines 32-jährigen Griechen ein. Unter Bedrohung mit einer Waffe fesselten und knebelten ihn. Danach entwendeten sie ungefähr 12.000 Euro und verschwanden. In Heraklion wiederum überfielen am 5. Kilometer der Straße Heraklion – Mores zwei Täter eine Tankstelle, wo sie den Angestellten unter Bedrohung mit einem Jagdgewehr in Schach hielten, ungefähr 200 Euro an sich nahmen und zu Fuß flüchteten. In Athen drangen schließlich vier Unbekannte, die alle mit militärischen Kalaschnikows bewaffnet waren, in ein Juweliergeschäft im Bezirk Menidi ein. Sie machten die Eigentümerin bewegungsunfähig, nahmen Schmuckstücke von großem Wert an sich und flüchteten mit zwei Motorrädern.

(Quelle: Vradyni)

Raubüberfälle in Messinien in Griechenland aufgeklärt

22. März 2012 / Aufrufe: 117 Keine Kommentare

In Griechenland wurde eine Serie brutaler Raubüberfälle in Messinien aufgeklärt, die während der vergangenen Monate von drei Albanern auf ältere Leute verübt worden sind.

Die Ermittlungen der Polizei führten zur Aushebung einer kriminellen Bande, deren Mitglieder in der Umgebung der Orte Kyparissia und Kopanaki der Provinz Messinien Raubüberfälle auf ältere Leute verübt hatten. Insgesamt wurden acht Raubüberfälle aufgeklärt und gegen drei Albaner ein Strafverfahren wegen Bildung einer kriminellen Organisation und wiederholter Raubüberfälle in Tateinheit mit Körperverletzung und Vergehen gegen das Waffengesetz  eingeleitet.

Auf Haftbefehl der Untersuchungsrichterin zu Kyparissia wurde ein 33-Jähriger ergriffen und verhaftet, während nach den beiden anderen Mitgliedern der Verbrecherbande gefahndet wird. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen ergab sich, dass die Bande während der letzten vier Monate acht Überfälle auf ältere Menschen verübt  und diesen unter Schlägen mit Knüppeln und der Bedrohung mit Schraubenziehern und Messern Geld und Schmuck geraubt hatte.

Ein Teil der Beute, den die Täter in Plastiktüten gehüllt in großen Ölfässern versteckt hatten, wurde gefunden und an die Opfer der Raubüberfälle zurückgegeben.

(Quelle: Eleftheros Typos)

Anstieg der Raubüberfälle in Griechenland

15. März 2012 / Aufrufe: 486 1 Kommentar

Laut den aktuellen statistischen Daten der Polizei wurde 2011 ein signifikanter Anstieg der Raubüberfälle in Wohnungen und auf Geschäfte und Tankstellen verzeichnet.

Die griechische Polizei (ELAS) gab statistische Daten über die Entwicklung der Kriminalität des Jahres 2011 bekannt. Laut diesen Daten zeigt sich bei Raubüberfällen auf Wohnungen, Geschäfte und Tankstellen ein beachtlicher Anstieg, während bei den Banküberfällen ein Rückgang verzeichnet wurde. Einen Anstieg präsentieren auch die Einbrüche – Diebstähle.

Auch im Jahr 2011 stieg die gesamte Anzahl der Raubüberfälle im Vergleich zum Vorjahr weiter an. Konkret wurden im ganzen Land 6.636 Raubüberfälle begangen, gegenüber 6.079 im Jahr 2010. Das Hauptvolumen der Raubüberfälle konzentriert sich auf die Städte Athen und Thessaloniki, wobei allein in Attika 539 Raubüberfälle mehr als im Vorjahr beobachtet wurden. Bei den versuchten, jedoch nicht vollendeten Raubüberfällen wurde dagegen im Vergleich zu 2010 ein Rückgang verzeichnet.

Schockierender Anstieg der Raubüberfälle in Wohnungen

Insgesamt gesehen wurde bezüglich der 2011 auf dem gesamten Staatsgebiet begangenen Raubüberfälle ein Anstieg der Überfälle auf Wohnungen, Geschäfte und Tankstellen beobachtet, während die Raubüberfälle auf Banken, Postbanken, Postfilialen und Supermärkte merklich zurück gingen. Speziell der Rückgang der Banküberfälle dürfte wesentlich auf die inzwischen in allen Bankfilialen obligatorischen “Sicherheitsschleusen” zurückzuführen sein.

Die Entwicklung der Raubüberfälle im Jahr 2011 im Vergleich zu dem Vorjahr 2010 stellt sich im Einzelnen folgendermaßen dar:

- 203 Raubüberfälle auf Banken und Postbanken (115 gegenüber 318)
- 24 Raubüberfälle auf Poststellen der EL.TA. (71 gegenüber 95)
- 15 Raubüberfälle auf Supermärkte (344 gegenüber 359)
+ 480 Raubüberfälle in Wohnungen (912 gegenüber 432)
+ 168 Raubüberfälle auf Geschäfte (640 gegenüber 472)
+ 111 Raubüberfälle auf Tankstellen (264 gegenüber 153)

Weiter wurden 2011 im ganzen Land 96.925 Einbruchsdiebstähle begangen, also 5.994 mehr als im Jahr 2010. Bezüglich der Art der verübten Diebstähle – Einbrüche wurde gegenüber 2010 folgende Entwicklung beobachtet:

- 739 Fahrzeugdiebstähle / -einbrüche (24.897 gegenüber 25.636)
- 194 Diebstähle in Massenbeförderungsmitteln (2.613 gegenüber 2.807)
+ 480 Handtaschendiebstähle (3.566 gegenüber 3.086)

Ergänzend muss allerdings angemerkt werden, dass zahllose kleinere Eigentumsdelikte nicht zuletzt wegen der unverschämten “Anzeigengebühr” in Höhe von 100 Euro erst gar nicht mehr zur Anzeige gebracht und somit auch nicht in der Kriminalitätsstatistik erfasst werden (siehe auch Strafanzeige in Griechenland kostet 100 Euro)

Schließlich wurden 2011 im ganzen Land 184 Morde begangen, gegenüber 176 im das Jahr 2010. Ebenfalls wurden 182 Mordversuche begangen, gegenüber 193 im Jahr 2010. Von den Mordfällen oder Mordversuchen wurden 291 Fälle aufgeklärt.

Insgesamt wurden 2011 in Griechenland 184.920 Personen wegen diverser Straftaten und Schwerverbrechen verhaftet, die sich auf Morde, Raubüberfälle, Diebstähle – Einbrüche, Besitz und Verbreitung von Drogen, elektronische Verbrechen usw. beziehen.

(Quelle: in.gr)

Angst und Schrecken im Zentrum von Athen in Griechenland

19. August 2011 / Aufrufe: 541 9 Kommentare

Im Zentrum der Stadt Athen in Griechenland agieren organisierte Banden, die Autos aufbrechen, Passanten bestehlen und an den Verkehrsampeln Autofahrer überfallen.

In der griechischen Nachmittagszeitung “Vradyni” publizierte Giannis Alexiou, der selbst Opfer eines Überfalls wurde, am 18. August 2011 unter dem Titel “Angst und Schrecken im Zentrum von Athen” einen Artikel über die Verhältnisse im Zentrum von Athen, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Im Bezirk Monastiraki treibt eine Bande Drogensüchtiger ihr Unwesen und ist laut Aussagen zu Angst und Schrecken der Fahrzeugbesitzer, die ihre Wagen in der Gegend abstellen, aber auch der Touristen geworden, die in dem Gebiet unterwegs oder in Hotels untergebracht sind. Eine ganze Diebesbande agiert skrupellos in dem Bezirk ab Monastiraki, der Straße Ermou und den umliegenden Gebieten bis hin zu Psyrri. Die Bande geht alltäglich und systematisch ihren Aktivitäten nach und veräußert das Diebesgut an einer konkreten Stelle, und es existiert sogar ein … “Zusteller”, der unabsetzbare Beute an Bestohlene zurückgibt.

Die Täter sind hauptsächlich Drogensüchtige, die blitzschnell zuschlagen und eine besondere Vorliebe für Auto-Kofferräume zeigen, die sie im Handumdrehen in der Hoffnung aufbrechen, darin von den Fahrern verstaute Taschen und persönliche Gegenstände zu finden. Danach unterziehen sie das Diebesgut einer Untersuchung (üblicherweise an einem hinter der Kirche in der Straße Asomaton gelegenen Platz) und sortieren die Beute aus, um die verwertbaren Stücke anschließend zu verscherbeln und sich ihre Dosis zu besorgen.

Alltäglich beklagen hunderte nichtsahnende Passanten im Bezirk Monastiraki den Verlust ihrer Mobiltelefone, Taschen, Sonnenbrillen, Fotoapparate, Geldbörsen, Uhren, Digitalkameras, Schmuckstücke und jeder Art persönlicher Gegenstände, angefangen von Arbeitsunterlagen, Quittungsblöcken, Sparbüchern und Kontokarten bis hin zu Ausweisen und – speziell im Fall von Touristen – Reisepässen, und natürlich von Bargeld, das sich “verflüchtigt” hat.

Nachdem die Opfer der Diebstähle in Abfallbehältern und an diversen Stellen erfolglos nach den verlorenen Gegenständen suchen, begeben sie sich zum Polizeirevier Akropolis, wo ein ungemeines Gedränge herrscht! Ganze Touristengruppen und natürlich hunderte Einzelpersonen werden alltäglich auf der in Rede stehenden Wache vorstellig, wo die Beamten nicht mit der Ausgabe von Anträgen nachkommen.

Obdachloser bringt Diebesgut zurück

Das Überraschende ist, dass in diesem ganzen Täterkreis an der Situation auch ein in seiner Arbeitsweise außerordentlich organisierter “Zusteller” für Diebesgut profitiert, der die konkreten Stellen kennt, an denen die Diebe alle ihnen nutzlos erscheinenden Gegenstände wegwerfen. Der Mann sucht dann nach Kommunikationsdaten der Bestohlenen und nimmt so schnell wie möglich Kontakt zu ihnen auf, um ihnen alles (noch) Vorhandene zu übergeben – und zwar ohne dafür Geld zu verlangen, jedoch gibt jeder etwas … .

Der “Zusteller” ist obdachlos und zeigt in seiner Arbeit Kultur und Methodik. Er ist freundlich und hinterlässt auf seine Weise … einen ausgezeichneten Eindruck bei allen, die mit ihm in Kontakt kommen. Er lebt auf den Bänken der Gegend und bringt sein eigenes … konstruktives Werk ein, da er sich in die Diebstähle nicht einmischt.

Organisierte Raubüberfälle an Verkehrsampeln

In letzter Zeit ist es Mode geworden, dass sich einzelne Drogensüchtige und auf den ersten Blick ungefährliche Person an den Verkehrsampeln im Bezirk Monastiraki, aber auch der weitläufigeren Gegend bis zum Koumoundourou-Platz und an den “Obdachlosen-Ampeln” im Stadtbezirk Athen nichtsahnenden allein im Wagen befindlichen Autofahrern nähern. Zuerst bitten sie auf die bekannte Weise um etwas Geld. Die Fahrer, die sich darauf einlassen, werden dann durch das Fenster an den Haaren gepackt und festgehalten, während weitere 5 – 6 Personen auftauchen, den Wagen entern und in Windeseile durchsuchen und nicht häufig auch brutal auf den nichtsahnenden Fahrer einschlagen.

“Sie stahlen mir das Geld, nahmen alles im Wagen Befindliche mit, schlugen mich und brachen mir das Bein”, bezeugt B. B., der in dem Bezirk arbeitet und die Sensibilität hat, Drogensüchtigen Geld zu geben. “Das Schlimmste von allem ist, dass sie mir die Mappe mit allen Versen und Musikstücken entwendeten, die ich seit meiner Kindheit bis heute schrieb” erklärte der Künstler, der an der Ampel an der Straße Koumoundouris einem Raubüberfall zum Opfer fiel.

Der Umschlagsplatz für das Diebesgut

Bei den im Bezirk Monastiraki Beschäftigten ist es ein offenes Geheimnis, dass die Gasse hinter der unten an der zentralen Straße in Monastiraki gelegenen Kirche St. Filippos (Αγ. Φιλίππου) der Ort ist, an dem von morgens bis mittags die Drogensüchtigen ihre “Ware” für ein paar Euro feilbieten, um mit dem Erlös ihre Dosis sicherzustellen.

Geschichten des alltäglichen Wahnsinns im Zentrum von Athen, die uns an die Decke gehen lassen und denen wir alleine nicht entgegen treten können … .

(Quelle: Vradyni)

Blutiger Raubüberfall in Thessaloniki in Griechenland

30. April 2010 / Aufrufe: 164 Keine Kommentare

Bei einem Raubüberfall am Abend des 29. April 2010 in Thessaloniki in Griechenland wurden durch eine Handgranate zwei Polizisten schwer verletzt und einer der beiden Täter getötet.

Laut den vorliegenden Informationen drangen am Donnerstagabend (20. April 2010) gegen 10:00 Uhr in dem Stadtteil Evosmos in Thessaloniki drei bewaffnete Täter in einen Supermarkt ein, in dem zu diesem Zeitpunkt die Tageseinnahmen abgerechnet wurden, und verlangten die Herausgabe des Geldes. Ein Anwohner bemerkte das Geschehen und informierte die Polizei. Als die Polizeibeamten am Tatort eintrafen und die Räuber zur Übergabe aufforderten, eröffneten letztere das Feuer. Bei dem darauf folgenden Schusswechsel mit den Polizisten wurde von den Kugeln der Polizeibeamten einer der Täter getroffen, der jedoch noch eine Handgranate  gegen die Polizisten werfen konnte, durch deren Splitter zwei Polizeibeamte schwer verletzt wurden.

Die drei Schwerverletzten wurden in ein lokales Krankenhaus eingeliefert, wo der verwundete Täter schließlich seinen Verletzungen erlag. Der Komplize des getöteten Täters konnte dagegen entkommen und wird von der Polizei gesucht. In der Nähe des Tatortes wurde ein PKW sichergestellt, in dem sich zwei Pistolen, eine automatische Feuerwaffe vom Typ Kalaschnikow und zwei Handgranaten befanden.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem getöteten Täter um einen Schwerverbrecher aus der Ukraine, der sowohl in seinem Heimatland als auch in Griechenland wegen einer Reihe schwerer Straftaten, darunter auch des Mordes an einem griechischen Polizeibamten am 02. April 2009 im Athener Stadtteil Kypseles zur Fahndung ausgeschrieben war.

Raubüberfall mit 200000 Euro Beute in Elevsina – Griechenland

23. Februar 2010 / Aufrufe: 183 Keine Kommentare

Vier bewaffnete Täter verübten am 23. Februar 2010 in dem Athener Vorort Elefsina in Griechenland einen Raubüberfall auf eine Speditionsfirma und erbeuteten 200.000 Euro.

Die vier bewaffneten Täter drangen am Dienstagabend (23.02.2010) in die Geschäftsräume einer Firma in der Straße Gelas 4 in Elefsina ein, entwendeten einen Betrag in Höhe von insgesamt ungefähr 200.000 Euro und traten dann unter Schüssen in die Luft mit zwei Motorrädern die Flucht an.

Inzwischen war jedoch die Polizei informiert worden und versperrte mit ihren Fahrzeugen den flüchtenden Tätern den Weg. Zwei der Täter konnten auf ihrem Motorrad trotzdem entkommen. Die beiden anderen Täter kamen dagegen mit ihrem Motorrad zu Fall, wobei nach Darstellung der Polizei die Waffe eines der beiden zu Fall gekomenen Täter losging und den anderen verletzte.

Die beiden letzteren Täter – beide Albaner – wurden festgenommen. In ihrem Besitz befanden sich eine automatische Waffe vom Typ Kalaschnikow, eine Pistole und zwei Handgranaten. Wie sich herausstellte, hatten das erbeutete Geld allerdings die beiden entkommenen Täter bei sich.

Bewaffneter Raubüberfall auf U-Bahnhof in Griechenland

3. Februar 2010 / Aufrufe: 123 Keine Kommentare

Vier schwer bewaffnete und vermummte Personen überfielen am heutigen Mittwoch in Griechenland den U-Bahnhof Ethikis Aminis in Athen und erbeuteten rund eine Viertelmillion Euro. Die Täter entkamen unerkannt.

Die mit automatischen Waffen vom Typ Kalaschnikow bewaffneten Täter drangen am Mittag des 03. Februar 2003 in die Station “Ethnikis Aminis” der U-Bahn in Athen ein. Da in dieser konkreten Station der Athener Metro auch die Einnahmen anderer U-Bahnhöfe gesammelt werden, erbeuteten die Räuber einen Betrag in Höhe von ungefähr 250.000 Euro.

Die dunkel gekleideten und vermummten Täter überwältigten den Angestellten einer privaten Security-Gesellschaft und verletzten ihn leicht. Ein zufällig eintreffender Beamter der speziellen Wacheinheiten der Polizei wurde ebenfalls überwältigt, außerdem entwendeten die Täter das Magazin seiner Waffe und seine Handschellen.

Das Personal und die übrigen anwesenden Personen und Fahrgäste mit ihren Waffen in Schach haltend, räumten die Täter unbehelligt die Kassen- und Zahlstellen der Station aus und flüchteten anschließend mit Motorrädern.