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Artikel Tagged ‘raubüberfall’

Angst und Schrecken im Zentrum von Athen in Griechenland

19. August 2011 / Aufrufe: 478 9 Kommentare

Im Zentrum der Stadt Athen in Griechenland agieren organisierte Banden, die Autos aufbrechen, Passanten bestehlen und an den Verkehrsampeln Autofahrer überfallen.

In der griechischen Nachmittagszeitung “Vradyni” publizierte Giannis Alexiou, der selbst Opfer eines Überfalls wurde, am 18. August 2011 unter dem Titel “Angst und Schrecken im Zentrum von Athen” einen Artikel über die Verhältnisse im Zentrum von Athen, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Im Bezirk Monastiraki treibt eine Bande Drogensüchtiger ihr Unwesen und ist laut Aussagen zu Angst und Schrecken der Fahrzeugbesitzer, die ihre Wagen in der Gegend abstellen, aber auch der Touristen geworden, die in dem Gebiet unterwegs oder in Hotels untergebracht sind. Eine ganze Diebesbande agiert skrupellos in dem Bezirk ab Monastiraki, der Straße Ermou und den umliegenden Gebieten bis hin zu Psyrri. Die Bande geht alltäglich und systematisch ihren Aktivitäten nach und veräußert das Diebesgut an einer konkreten Stelle, und es existiert sogar ein … “Zusteller”, der unabsetzbare Beute an Bestohlene zurückgibt.

Die Täter sind hauptsächlich Drogensüchtige, die blitzschnell zuschlagen und eine besondere Vorliebe für Auto-Kofferräume zeigen, die sie im Handumdrehen in der Hoffnung aufbrechen, darin von den Fahrern verstaute Taschen und persönliche Gegenstände zu finden. Danach unterziehen sie das Diebesgut einer Untersuchung (üblicherweise an einem hinter der Kirche in der Straße Asomaton gelegenen Platz) und sortieren die Beute aus, um die verwertbaren Stücke anschließend zu verscherbeln und sich ihre Dosis zu besorgen.

Alltäglich beklagen hunderte nichtsahnende Passanten im Bezirk Monastiraki den Verlust ihrer Mobiltelefone, Taschen, Sonnenbrillen, Fotoapparate, Geldbörsen, Uhren, Digitalkameras, Schmuckstücke und jeder Art persönlicher Gegenstände, angefangen von Arbeitsunterlagen, Quittungsblöcken, Sparbüchern und Kontokarten bis hin zu Ausweisen und – speziell im Fall von Touristen – Reisepässen, und natürlich von Bargeld, das sich “verflüchtigt” hat.

Nachdem die Opfer der Diebstähle in Abfallbehältern und an diversen Stellen erfolglos nach den verlorenen Gegenständen suchen, begeben sie sich zum Polizeirevier Akropolis, wo ein ungemeines Gedränge herrscht! Ganze Touristengruppen und natürlich hunderte Einzelpersonen werden alltäglich auf der in Rede stehenden Wache vorstellig, wo die Beamten nicht mit der Ausgabe von Anträgen nachkommen.

Obdachloser bringt Diebesgut zurück

Das Überraschende ist, dass in diesem ganzen Täterkreis an der Situation auch ein in seiner Arbeitsweise außerordentlich organisierter “Zusteller” für Diebesgut profitiert, der die konkreten Stellen kennt, an denen die Diebe alle ihnen nutzlos erscheinenden Gegenstände wegwerfen. Der Mann sucht dann nach Kommunikationsdaten der Bestohlenen und nimmt so schnell wie möglich Kontakt zu ihnen auf, um ihnen alles (noch) Vorhandene zu übergeben – und zwar ohne dafür Geld zu verlangen, jedoch gibt jeder etwas … .

Der “Zusteller” ist obdachlos und zeigt in seiner Arbeit Kultur und Methodik. Er ist freundlich und hinterlässt auf seine Weise … einen ausgezeichneten Eindruck bei allen, die mit ihm in Kontakt kommen. Er lebt auf den Bänken der Gegend und bringt sein eigenes … konstruktives Werk ein, da er sich in die Diebstähle nicht einmischt.

Organisierte Raubüberfälle an Verkehrsampeln

In letzter Zeit ist es Mode geworden, dass sich einzelne Drogensüchtige und auf den ersten Blick ungefährliche Person an den Verkehrsampeln im Bezirk Monastiraki, aber auch der weitläufigeren Gegend bis zum Koumoundourou-Platz und an den “Obdachlosen-Ampeln” im Stadtbezirk Athen nichtsahnenden allein im Wagen befindlichen Autofahrern nähern. Zuerst bitten sie auf die bekannte Weise um etwas Geld. Die Fahrer, die sich darauf einlassen, werden dann durch das Fenster an den Haaren gepackt und festgehalten, während weitere 5 – 6 Personen auftauchen, den Wagen entern und in Windeseile durchsuchen und nicht häufig auch brutal auf den nichtsahnenden Fahrer einschlagen.

“Sie stahlen mir das Geld, nahmen alles im Wagen Befindliche mit, schlugen mich und brachen mir das Bein”, bezeugt B. B., der in dem Bezirk arbeitet und die Sensibilität hat, Drogensüchtigen Geld zu geben. “Das Schlimmste von allem ist, dass sie mir die Mappe mit allen Versen und Musikstücken entwendeten, die ich seit meiner Kindheit bis heute schrieb” erklärte der Künstler, der an der Ampel an der Straße Koumoundouris einem Raubüberfall zum Opfer fiel.

Der Umschlagsplatz für das Diebesgut

Bei den im Bezirk Monastiraki Beschäftigten ist es ein offenes Geheimnis, dass die Gasse hinter der unten an der zentralen Straße in Monastiraki gelegenen Kirche St. Filippos (Αγ. Φιλίππου) der Ort ist, an dem von morgens bis mittags die Drogensüchtigen ihre “Ware” für ein paar Euro feilbieten, um mit dem Erlös ihre Dosis sicherzustellen.

Geschichten des alltäglichen Wahnsinns im Zentrum von Athen, die uns an die Decke gehen lassen und denen wir alleine nicht entgegen treten können … .

(Quelle: Vradyni)

Blutiger Raubüberfall in Thessaloniki in Griechenland

30. April 2010 / Aufrufe: 151 Keine Kommentare

Bei einem Raubüberfall am Abend des 29. April 2010 in Thessaloniki in Griechenland wurden durch eine Handgranate zwei Polizisten schwer verletzt und einer der beiden Täter getötet.

Laut den vorliegenden Informationen drangen am Donnerstagabend (20. April 2010) gegen 10:00 Uhr in dem Stadtteil Evosmos in Thessaloniki drei bewaffnete Täter in einen Supermarkt ein, in dem zu diesem Zeitpunkt die Tageseinnahmen abgerechnet wurden, und verlangten die Herausgabe des Geldes. Ein Anwohner bemerkte das Geschehen und informierte die Polizei. Als die Polizeibeamten am Tatort eintrafen und die Räuber zur Übergabe aufforderten, eröffneten letztere das Feuer. Bei dem darauf folgenden Schusswechsel mit den Polizisten wurde von den Kugeln der Polizeibeamten einer der Täter getroffen, der jedoch noch eine Handgranate  gegen die Polizisten werfen konnte, durch deren Splitter zwei Polizeibeamte schwer verletzt wurden.

Die drei Schwerverletzten wurden in ein lokales Krankenhaus eingeliefert, wo der verwundete Täter schließlich seinen Verletzungen erlag. Der Komplize des getöteten Täters konnte dagegen entkommen und wird von der Polizei gesucht. In der Nähe des Tatortes wurde ein PKW sichergestellt, in dem sich zwei Pistolen, eine automatische Feuerwaffe vom Typ Kalaschnikow und zwei Handgranaten befanden.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem getöteten Täter um einen Schwerverbrecher aus der Ukraine, der sowohl in seinem Heimatland als auch in Griechenland wegen einer Reihe schwerer Straftaten, darunter auch des Mordes an einem griechischen Polizeibamten am 02. April 2009 im Athener Stadtteil Kypseles zur Fahndung ausgeschrieben war.

Raubüberfall mit 200000 Euro Beute in Elevsina – Griechenland

23. Februar 2010 / Aufrufe: 140 Keine Kommentare

Vier bewaffnete Täter verübten am 23. Februar 2010 in dem Athener Vorort Elefsina in Griechenland einen Raubüberfall auf eine Speditionsfirma und erbeuteten 200.000 Euro.

Die vier bewaffneten Täter drangen am Dienstagabend (23.02.2010) in die Geschäftsräume einer Firma in der Straße Gelas 4 in Elefsina ein, entwendeten einen Betrag in Höhe von insgesamt ungefähr 200.000 Euro und traten dann unter Schüssen in die Luft mit zwei Motorrädern die Flucht an.

Inzwischen war jedoch die Polizei informiert worden und versperrte mit ihren Fahrzeugen den flüchtenden Tätern den Weg. Zwei der Täter konnten auf ihrem Motorrad trotzdem entkommen. Die beiden anderen Täter kamen dagegen mit ihrem Motorrad zu Fall, wobei nach Darstellung der Polizei die Waffe eines der beiden zu Fall gekomenen Täter losging und den anderen verletzte.

Die beiden letzteren Täter – beide Albaner – wurden festgenommen. In ihrem Besitz befanden sich eine automatische Waffe vom Typ Kalaschnikow, eine Pistole und zwei Handgranaten. Wie sich herausstellte, hatten das erbeutete Geld allerdings die beiden entkommenen Täter bei sich.

Bewaffneter Raubüberfall auf U-Bahnhof in Griechenland

3. Februar 2010 / Aufrufe: 112 Keine Kommentare

Vier schwer bewaffnete und vermummte Personen überfielen am heutigen Mittwoch in Griechenland den U-Bahnhof Ethikis Aminis in Athen und erbeuteten rund eine Viertelmillion Euro. Die Täter entkamen unerkannt.

Die mit automatischen Waffen vom Typ Kalaschnikow bewaffneten Täter drangen am Mittag des 03. Februar 2003 in die Station “Ethnikis Aminis” der U-Bahn in Athen ein. Da in dieser konkreten Station der Athener Metro auch die Einnahmen anderer U-Bahnhöfe gesammelt werden, erbeuteten die Räuber einen Betrag in Höhe von ungefähr 250.000 Euro.

Die dunkel gekleideten und vermummten Täter überwältigten den Angestellten einer privaten Security-Gesellschaft und verletzten ihn leicht. Ein zufällig eintreffender Beamter der speziellen Wacheinheiten der Polizei wurde ebenfalls überwältigt, außerdem entwendeten die Täter das Magazin seiner Waffe und seine Handschellen.

Das Personal und die übrigen anwesenden Personen und Fahrgäste mit ihren Waffen in Schach haltend, räumten die Täter unbehelligt die Kassen- und Zahlstellen der Station aus und flüchteten anschließend mit Motorrädern.

Raubmord in Lotterie-Annahmestelle im Athener Vorort Petroupolis

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 60 Keine Kommentare

Am Dienstagabend (29. Dezember 2009) wurde gegen 21 Uhr in Griechenland im Athener Vorort Petroupolis eine Lotterie-Annahmestelle “ProPo” überfallen. Die beiden bewaffneten Täter schossen auf den 53-jährigen Besitzer des Geschäftes, der zwei Stunden später im Krankenhaus “Evangelismos” an den Schussverletzungen verstarb.

Die Täter entwendeten aus der Kasse der Lotterie-Annahmestelle einen Geldbetrag bisher unbekannter Höhe und konnten unbehelligt fliehen.

Vor dem Raubmord in Petroupolis waren zwei Überfälle auf Supermärkte in den Athener Vororten Patisia und Neo Iraklio ausgeübt worden. Auch hier konnten die Täter jeweils unbehelligt mit einer Beute in bisher unbekannter Höhe entkommen.

Blutiger Raubüberfall in Aspropyrgos – Attika – Griechenland

14. Dezember 2009 / Aufrufe: 69 Keine Kommentare

Am Sonntagabend (13.12.2009) übten zwei bewaffnete Täter einen Raubüberfall auf ein Kurzwarengeschäft am Platz Koritsas in Aspropygos – Attika aus. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde bei dem Überfall von 7 Kugeln verletzt und befindet sich in kritischem Zustand. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Der Junge hielt sich in dem Kurzwarengeschäft am Koritsas-Platz auf, als die Täter in den Laden eindrangen und das Geld aus der Kasse verlangten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich in dem Laden auch die 22-jährige Tochter des Besitzers und Freundin des 16-Jährigen. Als die Räuber das Geld aus der Kasse zu entwenden versuchten, stellte sich ihnen die 22-Jährige entgegen. Die Räuber bedrohten sie, woraufhin der 16-jährige Junge dazwischen trat.

Anfänglich war bekannt geworden, dass sich in dem Laden der Besitzer aufgehalten habe und bei dem Versuch, sich den Räubern entgegen zu stellen, von den Schüssen der Täter getroffen worden war. Laut aktuelleren Informationen galt das Feuer der Täter jedoch dem 16-Jährigen.

Der Junge wurde mit Schussverletzungen im Bauch und an den Beinen in das Krankenhaus von Elevsina eingeliefert und umgehend operiert. Sein Zustand wird als kritisch bezeichnet.

Nach dem Überfall entfernten sich die Täter mit einem Motorrad vom Tatort, wurden jedoch bald von einer Einsatzstreife ausgemacht und zur Kontrolle angehalten. Einer der beiden Täter eröffnete das Feuer, welches von den Polizisten erwiedert wurde. Bei der anschließenden Verfolgung kam es zu einem Sturz des Motorrads, jedoch entkamen die Räuber schließlich zu Fuß.

Wie sich im Nachhinein herausstellte, war das Motorrad im Bezirk Nikea gestohlen worden.