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Überraschende Aufwertung Griechenlands

23. Januar 2016 / Aufrufe: 605 2 Kommentare

Griechenlands Kreditwürdigkeit  wurde von Standard & Poor’s überraschend aufgewertet.

Die Rating-Agentur Standard & Poor’s gab am Nachmittag des 22 Januar 2016 den Entschluss bekannt, die Bewertung der Kreditwürdigkeit Griechenlands von CCC+ auf B- aufzuwerten.

Das Haus charakterisiert die Perspektiven Griechenlands als stabil, was bedeutet, nicht zu beabsichtigen, in den kommenden Monaten zu einer Abwertung oder Aufwertung zu schreiten.
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Standard & Poor's wertet Griechenland auf

3. Mai 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 59 Keine Kommentare

Die Rating-Agentur Standard & Poor’s stufte das Rating für Griechenland auf CCC hoch.

Unter Berufung auf den Abschluss der Umstrukturierung der griechischen Verschuldung (PSI) stufte die Rating-Agentur Standard & Poor’s am Mittwoch (02 Mai 2012) die Kreditwürdigkeit Griechenlands von „kontrollierter Bankrott“ auf „CCC“ hoch, bei weiterhin stabilen Perspektiven. Die Agentur warnte jedoch, dass die Fortsetzung der volkswirtschaftlichen Abgleichung nach den anstehenden Parlamentswahlen am 06 Mai 2012 eine große Herausforderung darstelle.

Wie in einem Telegramm der Nachrichtenagentur Reuters betont wird, reflektiert die Entwicklung den Abschluss des Umschuldungsverfahrens am 25 April 2012 bezüglich der im Rahmen des Umtausches angebotenen Obligationen, die von dem griechischen Recht geregelt werden.

(Quellen: Marketbeast.gr)

Standard & Poor’s stuft Ranking für Griechenland zurück

16. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 334 Keine Kommentare

Standard + Poor'sDie Ratingagentur Standards & Poor’s schritt zu einer Neubewertung der griechischen Wirtschaft und stufte heute (16. Dezember 2009) das Rating für Griechenland von bisher A- auf nun BBB+ zurück.

Die internationale Ratingagentur bleibt bei ihren negativen Prognosen (outlook) und betont, dass die Bewertung auch weiterhin unter Beobachtung hinsichtlich der Kreditwürdigkeit (credit watch) stehen werde, was möglicherweise zu negativen Konsequenzen führen wird.

Die Zurückstufung reflektiert unsere Ansicht, dass die kürzlich von der griechischen politischen Führung bekannt gegebenen Maßnahmen zur Minderung des hohen volkswirtschaftlichen Defizits von alleine aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zu einer lebensfähigen Minderung der Belastung durch die öffentlichen Schulden führen werden„, Kommentierte ein Analytiker der Standard & Poor’s die getroffene Entscheidung.

Außerdem glauben wir, dass die Bemühungen der Regierung bezüglich der Neugestaltung der Staatswirtschaft auf inländische Hindernisse stoßen, zu deren Überwindung es eventuell über eine Reihe von Jahren bedeutsamer Anstrengungen bedarf„, fügte der Analytiker hinzu.

Die S&P hatte am 07. Dezember 2009 vor einer Abwertung der Kreditwürdigkeit Griechenlands gewarnt und der griechischen Staatsführung damals eine Frist von zwei Monaten gegeben, um die Agentur von der Effektivität der Pläne der Regierung bezüglich der Sanierung der Staatswirtschaft zu überzeugen.

Bereits einen Tag später, also am 08. Dezember 2009, gab dann die Fitch Ratings die Rückstufung ihrer Bewertung für Griechenland von A- auf BBB+ bekannt, ebenfalls mit negativer Zukunftsprognose.

Rating treibt Spread griechischer Staatsanleihen in die Höhe

9. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 752 Keine Kommentare

Nach der Zurückstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch die "Fitch Ratings" am 08. Dezember 2009 stieg der Spread griechischer Staatsanleihen noch am selben Tag auf einen neuen Höchstwert von 2,30% gegenüber vergleichbaren bundesdeutschen Staatsobligationen mit zehnjähriger Laufzeit. Das nachstehende Diagramm zeigt die Entwicklung der Zinsdifferenz während der vergangenen vier Wochen.

Spread griechischer Staatsanleihen
Entwicklung des Spreads griechischer Staatsanleihen von 13.11.2009 bis 08-12.2009
(Zinsdifferenz griechischer Staatsobligationen mit 10-jähriger Laufzeit im Vergleich
zu entsprechenden Obligationen der Bundesrepublik Deutschland)

Fitch korrigierte das Rating für Griechenland innerhalb von knapp zwei Monaten bereits zum zweiten Mal und schließt eine weitere Rückstufung nicht aus. Mit einem Rating von nunmehr BBB+ ist Griechenland innerhalb der Eurozone der Staat mit dem niedrigsten Rating überhaupt. Die Ratingagenturen "Mody’s" und "Standard & Poor’s" haben ebenfalls signalisiert, ihr Rating für Griechenland während der kommenden Wochen möglicherweise herabzustufen.

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Fitch Ratings stuft Kreditwürdigkeit Griechenlands zurück

8. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 176 Keine Kommentare

Rating GriechenlandDie internationale Ratingagentur „Fitch Ratings“ gab am Dienstag (08.12.2009) die Rückstufung der Kreditwürdigkeit Griechenlands von bisher A- auf nunmehr BBB+ bekannt.

Damit wird Griechenland zum ersten Mal seit 10 Jahren von einer Ratingagentur unter Berufung auf die Verschlechterung der staatswirtschaftlichen Lage mit einem Rating niedriger als A bewertet. Die seitens der Agentur negative Beurteilung der Aussichten bedeutet, dass eine weitere Rückstufung der Kreditfähigkeit Griechenlands nicht auszuschließen ist.

Die Rückstufung reflektiert laut der Fitch Ratings die Beunruhigung hinsichtlich der Beurteilung der mittelfristigen Aussichten für die Staatswirtschaft des Landes angesichts der schwachen Zahlungsfähigkeit der finanzwirtschaftlichen Institutionen und des regulierenden Rahmens in Griechenland. Zusätzliches Gewicht verleihe diesen Faktoren die Ungewissheit bezüglich eines ausgewogenen, aber auch beständigen wirtschaftlichen Aufschwunges in Griechenland.

Das Ziel der Regierung, das Defizit im Jahr 2010 um 3,6% beziehungsweise auf 9,1% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu senken, wird von der Agentur als „erreichbar“ bezeichnet. Sie merkt jedoch an, dass das Fehlen substantieller struktureller politischer Maßnahmen den Glauben daran schmälert, dass die mittelfristigen Anstrengungen ausreichend aggressiv sein werden um anfänglich die Stabilisierung der Schulden und im weiteren Verlauf deren Minderung innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre zu gewährleisten.

Nach Einschätzung der Fitch beruhen die Vorschläge der gegenwärtigen Regierung mehr auf Maßnahmen zur Steigerung der Einnahmen und insbesondere der Bekämpfung der Steuerhinterziehung, deren Ergebnis jedoch reichlich unsicher ist, anstatt auf den laufenden Ausgaben, wo das Problem größer ist.

Laut der Fitch basiert etwa die Hälfte der Minderung des Defizits auf außerordentlichen Maßnahmen, während nur ein geringer Anteil an der jüngsten Verschlechterung der finanzwirtschaftlichen Lage des Landes der globalen Krise zugeschrieben werden kann, die insbesondere für die Finanzbranche relativ mild ausfiel.

Schließlich warnt die Fitch, dass das eventuelle Anschwellen der Schulden auf über 120% des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2010 und auf über 125% des griechischen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2011 die Staatswirtschaft großen Gefahren aussetzen wird.

Die Bekanntmachung der Fitch trieb den Spread bei den staatlichen Obligationen auf 2,30% im Vergleich zu deutschen 10-Jahres-Anleihen und somit auf den höchsten Stand seit dem vergangenen April. Parallel wurde das Signal für Massenverkäufe hauptsächlich von Bankaktien an der Börse gegeben, die bis 15:00 Uhr bereits um 4% gefallen war. Der Kurs der Aktien der Griechischen Nationalbank sank um fast 10%.

Bereits am Montag hatte die Agentur „Standard & Poor’s“ ebenfalls unter Berufung der Verschlechterung der Staatswirtschaft des Landes die langfristige Bewertung „A-“ für Griechenland unter Beobachtung gestellt („Credit Watch“), was möglicherweise weitere negative Komplikationen nach sich ziehen wird.