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Artikel Tagged ‘rassismus’

Fass mich nicht an, Drecksgrieche!

2. Juli 2016 / Aktualisiert: 02. Juli 2016 / Aufrufe: 4.399 6 Kommentare

Rassistische Attacke eines deutschen Politikers gegen einen griechischen Fotoreporter.

Einen unerhörten verbalen Angriff erfuhr ein griechischer Fotoreporter von Seite des CSU-Politikers und ehemaligen deutschen Verkehrsministers Peter Ramsauer am 30 Juni 2016 im Regierungspalast (Megaro Maximu) bei dem Treffen des griechischen Premierministers Alexis Tsipras mit dem deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel.

Augenzeugen zufolge schubste bei dem „Fotoshooting“ der beiden politischen Führer der Fotograph den ehemaligen Minister und rief dessen ungerechtfertigte Wut hervor. „Fass mich nicht an, dreckiger Grieche!„, soll er den Reporter sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angepöbelt haben.
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Griechenland verlangt Sanktionen gegen Ungarn

30. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.684 3 Kommentare

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments erhebt das Thema finanzieller Sanktionen gegen Länder, die sich der gemeinschaftlichen Flüchtlingspolitik verweigern.

Dimitris Papadimoulis, Europa-Abgeordneter der SYRIZA-Partei in Griechenland undVizepräsident des Europäischen Parlaments, stellt in einer Anfrage an den Europäischen Rat das Thema eventueller Sanktionen gegen Ungarn in Zusammenhang mit der von dem Land verfolgten rassistischen und fremdenfeindlichen Politik.

Unter Berufung auf eine gemeinsame Bekanntmachung des Flüchtlings-Hochkommissariats der Vereinten Nationen, des Europäischen Rats und des Büros für Menschenrechte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, in der von Politiken die Rede ergeht, „welche die Intoleranz forcieren und die Fremdenfeindlichkeit zu Lasten der Flüchtlinge fördern„, verlangt Herr Papadimoulis die Ergreifung von Aktionen, damit solche Phänomene sich nicht wiederholen.
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Lebensgemeinschaftsvertrag für Homosexuelle auch in Griechenland

2. November 2015 / Aufrufe: 315 Keine Kommentare

Der Abschluss eines sogenannten Lebensgemeinschaftsvertrag soll in Griechenland fortan auch gleichgeschlechtlichen Paaren ermöglicht werden.

Das Justizministerium in Griechenland forciert eine Multi-Gesetzesvorlage mit signifikanten Änderungen und Verschärfungen der Gesetzgebung für alle, die Straftaten aus rassischen / rassistischen Gründen begehen, aber auch bezüglich des sogenannten Lebensgemeinschafts- bzw. Partnerschaftsvertrags

Abgesehen von den Bestimmungen zur Festigung der geltenden Gesetzgebung werden in dem neuen Gesetzentwurf auch die neuen Bestimmungen über den Lebensgemeinschaftsvertrag enthalten sein.
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Explosion rassistischer Gewalt in Griechenland 2013

7. April 2014 / Aufrufe: 2.453 9 Kommentare

Das Komitee für Menschenrechte spricht von einer Explosion der rassistischen Gewalt in Griechenland und bei den Sicherheitskräften herrschenden Kultur der Straflosigkeit.

Das Netzwerk zur Erfassung von Fällen rassistischer Gewalt verzeichnete 2013 in Griechenland 166 Fälle rassistischer Gewalt mit 320 Opfern.

Wie jedoch die Mitglieder des Netzwerks am Mittwoch (02 April 2014) bei der Präsentation des Berichts für 2013 warnten, scheint nach dem „Durchhänger“, der infolge der Verhaftungen von Funktionären der Chrysi Avgi beobachtet wurde, seit Februar 2014 wieder „Bewegung“ einzutreten: in Bezirken wie beispielsweise Keratsini und Perama zieht erneut die Gewalt ein.
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Griechenland: Polizei ist Staat im Staat

6. April 2014 / Aufrufe: 912 2 Kommentare

Ein vernichtender Bericht der AI über die Polizei in Griechenland stellt Straflosigkeit, übertriebene Gewaltanwendung und enge Verbindungen zur Chrysi Avgi fest.

Straffreiheit, übertriebene Gewaltanwendung und Verbindungen zu der rechtsradikalen Chrysi Avgi geißeln die griechische Polizei (ELAS) laut einem Bericht der Amnesty International (AI) mit dem Titel „Staat im Staat: Misshandlungs- und Straffreiheits-Kultur bei der griechischen Polizei„.

Nach dem Mord an Pavlos Fyssas im September 2013 und den nachfolgenden Enthüllungen wurden ungefähr 50 Personen verhaftet, einschließlich des Vorsitzenden der Chrysi Avgi, zweier Polizeibeamten und fünf Abgeordneter, die verschiedener Straftaten – von Morden und der Verursachung von Explosionen bis hin zur Erpressung – beschuldigt werden. Es wurde festgestellt, dass zehn Polizeibeamte direkt oder indirekt mit kriminellen Aktivitäten zu tun hatten, die Mitgliedern der Chrysi Avgi angelastet worden sind.
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Geldstrafe für Prügel-Polizisten in Griechenland

25. April 2013 / Aufrufe: 180 Keine Kommentare

Gegen zwei Polizisten in Griechenland wurden wegen der körperlichen Misshandlung eines verhafteten Immigranten Geldstrafen verhängt.

Gegen zwei Polizeibeamte, die auf einem Video erkannt wurden, im Januar 2012 einen von ihnen verhafteten Immigranten verprügelt zu haben, wurden Geldstrafen verhängt. Ihre Bestrafung erfolgte auf Basis einer internen Untersuchung, die von der Führung der griechischen Polizei (ELAS) angeordnet worden war.

Laut einer Bekanntmachung wurde das Video am 20 April auf Youtube eingestellt und bezieht sich auf einen Vorfall, der sich im vergangenen Jahr am 3 Januar 2012 ereignete, als in Athen auf dem Amerika-Platz ein Ausländer verhaftet wurde, weil er Abfallcontainer umstürzte, Schäden an geparkten Fahrzeugen verursachte und die öffentliche Ruhe störte.

Die interne Untersuchung wurde nach einschlägigen Publikationen in Zeitungen und auf Blogs angeordnet. Im Fall des einen der beiden Polizisten will der Polizeipräsident von Attika Einspruch erheben und die Verhängung einer höheren Disziplinarstrafe beantragen.

(Quelle: in.gr)

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Rassistische Polizeigewalt in Griechenland ohne Ende

25. April 2013 / Aufrufe: 1.130 Keine Kommentare

Eine Videoaufnahme dokumentiert zum wiederholten Mal die grundlose Barbarei und rassistische Gewalt der Polizei in Griechenland gegen Immigranten

Die Szene spielt sich im Zentrum von Athen ab. Es ist dunkel und die Männer der Polizei sind an irgend einer Aktion „Xenios Zevs“ (= „Code-Name“ – Sammelbegriff für die konzertierten Aktionen zur Aufspürung und Festnahme illegaler Immigranten) beteiligt.

Es handelt sich um die Aufräumaktionen, die ein phantasievoller Bürokrat – Mitarbeiter des Minister Nikos Dendias (= Minister für Bürgerschutz bzw. öffentliche Ordnung) als Umsetzung der Regeln der Gastfreundschaft auffasst.

Die Männer der Polizei arbeiten direkt mit Bürgern zusammen. Breite Schultern, dunkle Kleidung, muskulöse Arme. Es bedarf keiner Phantasie um zu verstehen, aus welchem politischen Raum sie kommen.
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Täter von Amaliada in Griechenland verhaftet

19. April 2013 / Aufrufe: 504 2 Kommentare

In Griechenland wurden die Männer verhaftet, die vor 2 Tagen auf einer Erdbeerfarm in Amaliada das Feuer auf Landarbeiter eröffnet und über 30 Personen verletzt hatten.

Am Freitagmorgen (19 April 2013) wurden die drei Vorarbeiter ausfindig gemacht und verhaftet, die am vergangenen Mittwoch (17 April 2013) das Feuer auf ausländische Arbeiter einer Erdbeerfarm eröffnet hatten, die ihren Arbeitslohn forderten.

Es handelt sich um drei Männer im Alter von 21, 27 und 39 Jahren, die auf der in Rede stehenden Erdbeerfarm als Vorarbeiter beschäftigt sind und gegen die Haftbefehle ergangen waren. Der 21-Jährige wurde im Rahmen von Nachforschungen in Amaliada ausfindig gemacht und verhaftet, während die beiden anderen Männer im Beisein eines Richters in einer Anwaltskanzlei der Stadt festgenommen wurden.
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Tumult nach tödlichem Unfall eines Ausländers in Griechenland

2. Februar 2013 / Aufrufe: 538 Keine Kommentare

Nachdem in Griechenland in Athen ein Ausländer auf der Flucht vor Ordnungsbeamten bei der Überquerung der Gleise der E-Bahn sein Leben verlor, kam es zu Spannungen.

Am Freitag (01 Februar 2013) kam es kurz vor Mitternacht zu Spannungen, als ungefähr 20 Ausländer aus Senegal zusammen mit Mitgliedern einer sich gegen die Gewalt und den Rassismus aussprechenden Organisation sich auf der Straße zwischen den E-Bahn-Stationen „Thisio“ und „Monastiraki“ versammelten, um gegen die Umstände des Todes eines ausländischen Kleinhändlers zu protestieren.

Wie in einer Bekanntmachung der Bewegung „Vereint gegen den Rassismus und die faschistische Bedrohung“ (KEEPFA) sowie auch der „Vereinigung immigrierter Arbeiter“ unterstrichen wird, schritten kommunale Bedienstete zur Verfolgung eines 39-jährigen Senegalesen, der in seinem Versuch, die Gleise der E-Bahn zu überqueren und sich der Festnahme zu entziehen, mit dem Kopf auf die Gleise aufschlug und danach einen Stromschlag erlitt, der seinen Tod zur Folge hatte.

Mit Bekanntwerden seines Todes wurde eine Demonstration veranstaltet, wozu Mitglieder der KEEPFA monieren, polizeilicher Gewalt begegnet zu sein, während in anderen Meldungen von dem Einsatz von Chemikalien die Rede ist.

Wir rufen den Gemeinderat von Athen auf, die Verantwortlichen der Offensive gegen die Kleinhändler abzusetzen und die rassistische Zusammenarbeit mit der mörderischen Politik (des Ministers für öffentliche Ordnung) Dendias zu stürzen … . Wir rufen zum massenhaften Widerstand gegen die rassistischen Morde auf.„, wird in der Bekanntmachung angefügt.

Es sei angemerkt, dass im konkreten Zusammenhang mit „Kleinhändler“ die illegalen „fliegenden Händler“ gemeint sind, die sich überwiegend aus dem Heer der – legalen oder illegalen – Immigranten rekrutieren.

(Quelle: Zougla.gr)

Opfer rassistischer Gewalt in Griechenland werden abgeschoben

28. Januar 2013 / Aktualisiert: 20. November 2013 / Aufrufe: 2.485 18 Kommentare

Rassistischer Gewalt zum Opfer gefallene illegale Immigranten in Griechenland werden im Fall einer Anzeige kurzerhand abgeschoben.

Nach einem jüngst verübten rassistischen Verbrechen (sprich der Ermordung eines  jungen Pakistaners im Athener Stadtteil Petralona auf offener Straße) beschloss die griechische Polizei (ELAS) „Hals über Kopf“, spezielle Abteilungen und Bürostellen in Betrieb zu nehmen, die mit 200 – bisher allerdings noch nicht ausgebildeten – Polizeibeamten besetz werden sollen, um der rassistischen Gewalt zu begegnen.

Inzwischen wurde auch die telefonische Rufnummer 11414 in Betrieb genommen, an die sich jeder griechische Bürger oder Ausländer wenden kann, um Angriffe mit rassistischen Motiven zu melden, während klargestellt wurde, dass rassistischer Gewalt zum Opfer gefallene illegale Immigranten umgehend abgeschoben werden, die Voruntersuchung über den Angriff gegen sie jedoch fortgesetzt werden wird.
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