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Rapanos lehnt Posten des Finanzministers in Griechenland ab

26. Juni 2012 / Aufrufe: 189 Kommentare ausgeschaltet

Der Bankier Vasilis Rapanos, der zum Finanzminister der neuen Regierung in Griechenland designiert war, hat seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen erklärt.

Mit einem Schreiben an Premierminister Antonis Samaras reichte gestern Abend (25 Juni 2012) der bisherige Präsident der Griechischen Nationalbank Vasilis Rapanos, der in der neuen griechischen Koalitionsregierung das Amt des Finanzministers übernehmen sollte, seinen Rücktritt ein.

Vasilis Rapanos begründete diesen Schritt mit seiner angeschlagenen Gesundheit und den einschlägigen Empfehlungen der behandelnden Ärzte. Eine „diplomatische“ Erkrankung ist auf jeden Fall ausgeschlossen, zumal die chronischen Gesundheitsprobleme des Bankiers kein Geheimnis darstellten.

Kabinettmitglieder gestanden allerdings ein, die bekannt gegebene Zusammensetzung der Regierung habe Vasilis Rapanos überrascht und verstimmt, da er Zusagen bezüglich der Berufung konkreter Personen bzw. „hochkarätiger“ Technokraten wie Georgios Zanias, Giannis Stournaris und Tasos Giannitsis in den Wirtschaftsstab der neuen Regierung erhalten haben soll, von denen jedoch schließlich niemand eingesetzt wurde.

Finanzminister Rapanos stößt Banken-Domino in Griechenland an

24. Juni 2012 / Aufrufe: 894 1 Kommentar

Mit dem Bankier und Wirtschaftswissenschaftler Vasilis Rapanos in der Position des Finanzminister in Griechenland beginnt das Domino der Entwicklungen im Banksystem.

Für den gemäßigten und überparteilichen neuen Finanzminister selbst mag der Schritt von der Position des Präsidenten der stärksten Bankformation (Anmerkung: gemeint ist die Griechische Nationalbank / ETE) der Landes bis zum Ministersitz nicht groß erscheinen. Außer, dass er von ungeheurer Bedeutung ist. Und die Rede geht weniger um seinen persönlichen Weg von der Omonia bis zum Syntagma-Platz, als vielmehr darum, welche Gegebenheiten sich ändern, speziell da die Umstürze im Banksystem einfach … der Regierungsbildung harren.

So mögen derzeit die Entwicklungen in der Eurogruppe im Licht der Öffentlichkeit stehen, hinter den Scheinwerfern und ab den unmittelbar nächsten Tagen werden jedoch die Projektierungen beginnen, welche in dem griechischen Banksystem viel ändern werden. Und aus diesem Grund scheint die Wahl des Herrn Rapanos auf den ersten Blick eine gute Entscheidung zu sein – von den wenigen des Antonis Samaras. Schauen wir also, was sich ändern wird:
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