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Artikel Tagged ‘rakintzis’

Griechenland ist ein sehr korruptes Land!

9. Februar 2016 / Aufrufe: 1.900 3 Kommentare

Laut dem bisherigen Generalinspektors der Verwaltung in Griechenland befinden sich die größten Herde der Korruption in den Krankenhäusern, Finanzämtern und Bauämtern.

Es ist wahr, dass Griechenland sehr korrupt ist„, erklärte Leandros Rakintzis, der 11 Jahre lang das Amt des Generalinspektors der öffentlichen Verwaltung bekleidete, in einem Interview an die Financial Times unter der Anmerkung, dass der Vergleich sich auf die Länder Nordeuropas und nicht jene des Ostens und des Balkans bezieht …

Wie er betont, werden die größten Herde der Korruption in den Krankenhäusern ausgemacht, da die Griechen sich fürchten, den Arzt anzuzeigen, „der sich möglicherweise rächen wird„, sowie auch bei den Finanzämtern und Bauämtern.
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Krise in Griechenland macht Fakelaki billiger

23. Januar 2013 / Aufrufe: 465 Keine Kommentare

Laut dem Generalinspektor der öffentlichen Verwaltung in Griechenland sinken infolge der wirtschaftlichen Krise auch die Schmiergelder.

Bei einer Begegnung mit dem Präsidenten der Republik, Karolos Papoulias, schritt der Generalkontrolleur der öffentlichen Verwaltung, Leandros Rakintzis, zu der Feststellung, „die Krise machte das Fakelaki billiger„. Zum Verständnis sei angemerkt, dass in Griechenland der Begriff „Fakelaki“ (= kleiner Umschlag) als Synonym für im alltäglichen Leben entrichtete Bestechungs- und Schmiergelder verwendet wird.

Herr Rakintzis monierte in diesem Zusammenhang allerdings auch die Verzögerungen in der Rechtsprechung, meinte charakteristisch, zu seiner Zeit haben die Richter „bis 4 Uhr morgens gerichtet“ und merkte an: „Die Justiz ist etwas langsam, jedoch glaube ich, sie wird ihren Rhythmus finden. Sie muss ihren Rhythmus finden„.

(Quellen: Proto Thema)

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Disziplinarausschüsse schützen eidbrüchige Beamten in Griechenland

1. Dezember 2012 / Aufrufe: 606 3 Kommentare

Eidbrüchige und der Veruntreuung überführte staatliche Beamten in Griechenland werden auf skandalöse Weise von den Disziplinarausschüssen geschützt.

Heftige Reaktionen ruft die Beschwerde des Generalinspekteurs der öffentlichen Verwaltung Leandros Rakintzis hervor, laut dem die Disziplinarausschüsse entlastende Beschlüsse an eidbrüchige Beamten verteilen! Zur selben Stunde, wo die Zuständigen „ringen“ um herauszufinden, welche Bediensteten in Bereitschaft gesetzt werden, decken einige diejenigen, die sicherlich umgehend entlassen worden wäre, wenn sie auf dem privaten Sektor arbeiten würden und ihre Vergehen begangen hätten.

Informationen zufolge wurde eine Bedienstete der Arbeitsbehörde (OAED), die ihrer gesamten Verwandtschaft monatliche Arbeitslosengelder verschafft hatte, nur mit einer 4-monatigen Suspendierung bestraft, wie auch ein diebischer Beamter des Gesundheitsministeriums, der 51.000 Euro entwendet hatte! Ein Kassierer der Gemeinde Thessaliens, der den Betrag von 93.000 Euro entwendete, wurde einfach nur … degradiert, während ein staatlicher Beamter mit … 169 Tagen Urlaub in einem Jahr (!) mit einer 6-monatigen Suspendierung „bestraft“ wurde. Zur selben Zeit, wo andere staatliche Bedienstete in Bereitschaft geschickt werden, ist der Katalog mit den eidbrüchigen Bediensteten endlos, die praktisch ungeschoren davonkommen.

Wie Herr Rakintzis auf der Konferenz der Transparency International Hellas charakteristisch erklärte, haben die neuen Disziplinarausschüsse, an denen höhere Justizbeamten teilnehmen werden, ihre Arbeit noch nicht aufgenommen, während die alten Ausschüsse, an denen die Vertreter gewerkschaftlicher Organisationen sitzen, die eidbrüchigen Beamten decken. Und all dies zur Stunde, wo Korruption und Bürokratie jedes Jahr 28 Milliarden Euro kosten.

(Quelle: Imerisia)