Archiv

Artikel Tagged ‘pv-anlage’

Solidaritätsabgabe auf PV-Anlagen in Griechenland ist rechtmäßig

6. September 2014 / Aufrufe: 569 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die zu Lasten der Betreiber photovoltaischer Anlagen erhobene Solidaritätsabgabe für verfassungskonform.

Die zu Lasten der Betriebsgesellschaften photovoltaischer Anlagen in Griechenland erhobene außerordentliche Solidaritätsabgabe wurde von dem Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) mit der Begründung für verfassungskonform befunden, dass Abgabe eine Steuer darstellt und nicht die Verfassung und die europäischen Rechtsregeln verletzt.

Die 2. Kammer des Obersten Kassationsgerichts wies alle – von dem Verwaltungs-Landgericht Piräus an den StE verwiesenen – Beschwerden ab, die von Betreibern photovoltaischer Anlagen eingelegt worden waren und von dem StE im Verfahren des zivilrechtlichen Pilotverfahrens (nach Gesetz N. 3900/2010) verhandelt wurden, und charakterisierte deren Behauptungen / Argumentation als unschlüssig.
Gesamten Artikel lesen »

Photovoltaik-Blase in Griechenland platzt

6. September 2013 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 3.299 2 Kommentare

In Griechenland platzt nun auch die Blase der Photovoltaik, mit einem dramatischen Verlust an Arbeitsplätzen und dem Rückzug internationaler Firmen aus dem Land.

Im ersten Halbjahr 2013 gingen in Griechenland ein Drittel der Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Branche verloren, und wenn die Situation sich weiterhin so fortsetzt, werden bis Ende des Jahres 2013 noch einmal eben so viele Arbeitsplätze verloren gehen. Dies betont der Griechische Verband der Photovoltaik-Firmen (HELAPCO) in einem Memorandum an den Premierminister und verlangt eine Änderung der Politik der Regierung für die Branche.

Wie angeführt wird, wurden in Griechenland allein 2013 rund 1,5 Mrd. Euro in Photovoltaik-Anlagen investiert. Insgesamt wurden in den letzten fünf Jahren und inmitten einer unerhörten Krise auf dem Bereich der Photovoltaik 4,5 Mrd. Euro investiert.
Gesamten Artikel lesen »

Windkraft-Firmen drohen mit Rückzug aus Griechenland

11. Januar 2013 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 1.505 Kommentare ausgeschaltet

Sieben internationale Windkraftanlagen-Hersteller drohen wegen der Sonderabgabe auf die Umsätze von Windparks ihren Rückzug aus Griechenland an.

Während der Verband der Photovoltaik-Energieerzeuger (SPEF) wegen der Sonderabgabe auf den Umsatz der Photovoltaik-Anlagen in Griechenland eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission einreichte, warnen sieben internationale Windkraftanlagen-Hersteller in einem neuen – dem zweiten aufeinanderfolgenden – Schreiben an den Premierminister Antonis Samaras und die Vorsitzenden der Parteien PASOK (Evangelos Venizelos) und DIMAR (Fotis Kouvelis) vor ihrem Rückzug aus Griechenland wegen der außerordentlichen Angabe auf die Umsätze der Windparks und der neuen „einschränkenden“ Regelungen, welche die Gesetzesvorlage über die Erneuerbaren Energiequellen (EE) vorsieht.

Die Umsetzung der Maßnahmen könnte uns zwingen, unsere Investitionspolitik in Griechenland neu zu planen„, sollen in dem Schreiben die Iberdrola – Rokas, die italienische Enel, die französische EdF, die spanischen Firmen Acciona und Gamesa, die schweizerische Jasper und die dänische Vestas angeführt haben, die mittels ihrer – hoch subventionierten (!) – Tochterfirmen in Griechenland Windanlagen herstellen und nun mehr oder weniger unverblümt mit ihrem Rückzug von dem griechischen Markt drohen.
Gesamten Artikel lesen »

Sonderabgabe bis 30 Prozent auf PV-Anlagen in Griechenland

10. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 1.625 1 Kommentar

Betreiber photovoltaischer Anlagen in Griechenland werden für ihre Stromverkäufe mit einer Sondersteuer von bis zu 30 Prozent zur Kasse gebeten.

Den Erzeugern elektrischer Energie aus Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und Hochleistungs-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wird eine außerordentliche Solidaritäts-Sonderabgabe auferlegt, die auf den Erlös der Verkäufe elektrischer Energie erhoben wird, die in dem Zeitraum ab 01.07.2012 bis einschließlich 30.06.2014 stattfinden. Die Abgabe bezieht sich auf sowohl auf Anlagen, die sich bereits in Betrieb befinden, als auch auf jene, die fortan den Probebetrieb aufnehmen oder deren Anschluss an die öffentlichen Netze aktiviert wird.

Die Solidaritäts-Sonderabgabe wird als Prozentsatz auf den Verkaufspreis (vor MwSt.) elektrischer Energie berechnet, die von dem Erzeuger in das System oder das Verbundnetz oder in die Elektrizitätssysteme nicht an das Verbundnetz angeschlossener Inseln eingespeist wird und beträgt:

  1. Fünfundzwanzig Prozent (25%) für photovoltaische Anlagen, bei denen bis zum 31.12.2011 der Testbetrieb aufgenommen oder ihr Anschluss aktiviert wurde.
  2. Dreißig Prozent (30%) für photovoltaische Anlagen, bei denen nach dem 01.01.2012 der Testbetrieb aufgenommen oder ihr Anschluss aktiviert wurde und die Vergütung der erzeugten Energie auf Basis des wie jeweils geltenden Referenzpreises der Tabelle des Artikels 27A des Gesetzes N. 3734/2009 ermittelt wird, der einem Monat vor Februar 2012 entspricht.
  3. Siebenundzwanzig Prozent (27%) für photovoltaische Anlagen, bei denen nach dem 01.01.2012 der Testbetrieb aufgenommen oder ihr Anschluss aktiviert wurde und die Vergütung der erzeugten Energie auf Basis des wie jeweils geltenden Referenzpreises der Tabelle des Artikels 27A des Gesetzes N. 3734/2009 ermittelt wird, der dem Zeitraum zwischen Februar 2012 und 09 August 2012 entspricht.
  4. Zehn Prozent (10%) für die übrigen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen und Hochleistungs-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.

Per Beschluss des Ministers für Umwelt, Energie und Klimawandel kann die Pflicht zur Entrichtung der obigen Abgabe um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Ausnahmen von der Sonderabgabe auf PV-Anlagen

Die obige Abgabe wird nicht auf die photovoltaischen Anlagen erhoben, für welche die Vergütung der erzeugten Energie auf Basis des Referenzpreises der Tabelle des Artikels 27A des Gesetzes N. 3734/2009 ermittelt wird, der einem Datum nach dem 09 August 2012 entspricht, sowie auch nicht auf die photovoltaischen Anlagen des Sonderprogramms zur Förderung photovoltaischer Systeme an Gebäudeanlagen.

(Quellen: Imerisia)

Relevante Beiträge:

Sonderabgabe auf Photovoltaik-Anlagen in Griechenland beunruhigt Investoren

5. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 625 Kommentare ausgeschaltet

Die Ankündigung der Regierung in Griechenland, eine Sonderabgabe auf bereits in Betrieb befindliche PV-Anlagen zu erheben, versetzt die Investoren in starke Beunruhigung.

Große Beunruhigung in den Kreisen der Investoren in erneuerbare Energiequellen (EEQ) und speziell photovoltaische Systeme hat der – aus dem Mund des zuständigen Staatssekretärs Herrn Papageorgiou bestätigte – Beschluss der Regierung hervorgerufen, zur Erhebung einer Sonderabgabe auf in Betrieb befindliche EEQ-Einheiten zu schreiten.

Die Beunruhigung wird sogar noch durch die Tatsache verstärkt, dass das Ministerium sich zu einem Zeitpunkt zur Erhebung der neuen „Abzocke“ anschickt, zu dem die Erzeuger seit über fünf Monaten unbezahlt sind, während zur selben Stunde die Kreditverpflichtungen weiterlaufen und ernsthafte Gefahren für die Überlebensfähigkeit der Investitionen schaffen, die hauptsächlich mit Krediten erfolgt sind.

Die Erklärung des Staatsekretärs des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) gegenüber der Agentur Reuters am vergangenen Freitag (28 September 2012), dass die Erhebung einer vorläufigen außerordentlichen Abgabe auf in Betrieb befindliche EEQ-Anlagen fortschreiten werde, deren Höhe so ausfallen wird, dass sie den rentablen Betrieb der Anlagen gestattet, rief eine Welle von Reaktionen der Erzeuger elektrischer Energie aus PV-Anlagen hervor.
Gesamten Artikel lesen »

Freigabe von 1.624 Photovoltaik-Projekten in Griechenland

15. September 2012 / Aktualisiert: 08. Juni 2015 / Aufrufe: 345 Kommentare ausgeschaltet

Das Entwicklungsministerium in Griechenland will den zügigen Abschluss von 1.624 PV-Projekten mit einem Volumen von insgesamt 665 Millionen Euro vorantreiben.

Mit beschleunigten Verfahren wird von einer für Kleinprojekte zuständigen Arbeitsgruppe des griechischen Entwicklungsministerium die Deblockierung 1.624 kleiner Investitionen in photovoltaische Systeme mit einem Gesamtetat von 665 Mio. Euro voranschreiten, welche Projekte mit Beträgen in Höhe von 274 Mio. Euro aus dem öffentlichen Investitionsprogramm und dem Nationalen Strategischen Rahmenplan (NSRP) subventioniert werden.

Konkret handelt essich um Projekte photovoltaischer Systeme mit Leistungen von bis zu 150 kW, welche unter das Entwicklungsgesetz aufgenommen, jedoch blockiert worden waren, weil die bisher vorgesehenen Prüfungsverfahren extrem zeitraubend und kostspielig waren, da sie die persönliche Präsenz der Beamten erforderten.

Diese Aufgabe übernimmt nunmehr das Inspektionsteam für Kleinprojekte, das per Ministerialbeschluss des stellvertretenden Entwicklungsministers Notis Matarakis gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus 30 Beamten der Zentraldirektion für Privatinvestitionen, wird die Verwaltungskontrolle der Kleinprojekte mit dem Ziel der schnelleren Auszahlung der Zuschüsse an die Investoren zur Aufgabe haben und hat ihren Sitz in der Service-Zentrale für Investoren in Korai.

Elektronische Einreichung der Unterlagen für anhängige PV-Projekte

Alle erforderlichen Projektunterlagen (Rechnungen, Vertragsentwürfe, Fotografien usw.) sollen von den Interessenten elektronisch eingereicht werden. Die Kontrolle wird auf Basis der Bestimmungen des Präsidialdekrets P.D. 33/2011 (Regierungsanzeiger FEK 83/A/14-04-2011) und der entsprechenden Verwaltungskontrollbeschlüsse erfolgen. Die Durchführungen der obigen Kontrollen wird unter Nutzung des Informationssystems erfolgen, welches zur unmittelbaren Erstellung des Kontrollberichts und der zügigen Errichtung der Berichtsmitteilung und der Vollendungsbeschlüsse führt.

Der stellvertretende Entwicklungsminister Notis Mitarakis, der gestern eine Begegnung mit dem Inspektionsteam für Kleinprojekte hatte, merkte an, dass „in einem besonders schwierigen wirtschaftlichen Umfeld das Entwicklungsministerium alles Menschenmögliche zur Stärkung der Liquidität des Marktes unternimmt, indem es Investitionen deblockiert, die sich seit geraumer Zeit in den Mühlen der Bürokratie stapeln“.

Laut dem Ministerium beziehen sich die konkreten PV-Projekte wegen des niedrigen Etats auf eine sehr große Anzahl von Berechtigten, deren zügige Bezahlung dem Markt signifikante Liquiditätsspritzen verschaffen wird. Weiter wird angemerkt, dass ein separates Zahlungsprogramm für die mittels Verwaltungskontrollen abgeschlossenen Kleinprojekte eingehalten werden wird.

Es wird betont, dass sich das Gelingen des Unternehmens darauf stützt, dass ihm die Träger der Investitionspläne mit der Eingabe der Gesamtheit der erforderlichen Unterlagen in das Informationssystem für staatliche Zuschüsse entsprechen. Die Träger der Projekte können sich bei der Dienststelle und mittels der auf der Internetpräsenz der Zentrale für Investitionen und Entwicklung in Griechenland verfügbaren Schriften informieren und zur Einreichung aller erforderlichen Unterlagen in elektronsicher Form schreiten.

Für die Investitionspläne, welche in das Verfahren der Verwaltungskontrollen aufgenommen werden, sind wie von der bestehenden Gesetzgebung bestimmt Stichkontrollen mittels sekundärer Überprüfungen vorgesehen.

Globale Anstrengung zur Bekämpfung der Bürokratie und Verzögerungen

Laut dem stellvertretenden Entwicklungsminister Notis Mitarakis ist diese Bemühung nicht von sporadischem Charakter, sondern gliedert sich in den Rahmen einer globaleren Anstrengung ein, der Bürokratie und den Verzögerungen zu begegnen. Konkret führte er an, dass bereits auch das Verfahren zur Neuuntersuchung der großen Investitionen – mit einem Etat von jeweils von über 50 Mio. Euro – eingeleitet worden ist, damit ihre Ratifizierung durch das Parlament voranschreitet, sofern die Projekte die Voraussetzungen erfüllen.

Bei den obigen Projekten handelt es sich um acht große Investitionspläne mit einem Gesamtetat von 600 Mio. Euro, die – wie Funktionäre des Ministeriums anführten – 3.000 Arbeitsplätze geschaffen hätten, wenn die konkreten Investitionen realisiert worden wären.

Es sei angemerkt, dass mit einem neuen Entwicklungsgesetz, welches dem Parlament in den kommenden Wochen vorgelegt werden wird, das Entwicklungsministerium auf die Nutzung aller Mechanismen abzielt, welche die Transparenz und die Beschleunigung der Verfahren zur Realisierung der Investitionspläne sicherzustellen vermögen.

(Quelle: Vradyni)

Besteuerung von PV-Anlagen in Griechenland

27. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 933 1 Kommentar

In Griechenland wird in den kommenden Tagen die Bekanntgabe des Modus der Sonderbesteuerung bereits in Betrieb befindlicher photovoltaischer Anlagen erwartet.

In Griechenland wird nach dem Anfang August 2012 verfügten Genehmigungsstopp für PV-Anlagen und der drastischen Senkung der garantierten Eispeisungstarife (FIT) für elektrischen Strom aus photovoltaischen Anlagen nun in den kommenden Tagen auch die endgültige Festlegung des zweiten Maßnahmenpakets des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) erwartet, das sich auf Eingriffe hinsichtlich bestehender photovoltaischer Anlagen beziehen wird.

Nach dem ersten Maßnahmenpaket, welches sich auf die fortan erfolgenden Investitionen bezog und auf dem Markt einen Schock verursachte, da die Senkungen der Garantiepreise besonders hoch waren, schreitet das Ministerium jetzt zur endgültigen Festlegung der Beschlüsse zur Besteuerung der Investitionen, welche bereits in Betrieb sind und über unterzeichnete Verträge mit den alten – hohen – Preisen verfügen.

Informationen führen an, der Plan sei weiterhin die Besteuerung des Umsatzes der bestehenden Anlagen bzw. Unternehmen, jedoch bleibt unklar, welcher der endgültige Satz sein wird, da von nicht wenigen Betroffenen vertreten wird, dass eine Sonderabgabe in der Größenordnung von 20% auf den Umsatz besonders hoch sei und es ungerecht wäre, die Abgabe von allen zu erheben, ohne dass die speziellen Charakteristika einer jeden Investition untersucht werden.
Gesamten Artikel lesen »

Genehmigungsstopp für PV-Anlagen in Griechenland

12. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.462 3 Kommentare

In Griechenland wurde ein globaler Genehmigungsstopp für photovoltaische Anlagen und die drastische Senkungen der Garantiepreise für Solarstrom von bis zu 46% beschlossen.

Das griechische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) gab am 20 August 2012 ein Paket von Maßnahmen mit den Zielen bekannt, einerseits die Liquidität auf dem Markt für elektrische Energie wiederherzustellen und andererseits die Belastung der Konsumenten einzuschränken (siehe auch Sonderabgabe auf PV-Anlagen in Griechenland).

Auf Beschluss des Staatssekretärs Asimakis Papageorgiou werden mit sofortiger Wirkung das Verfahren zur Erteilung neuer Genehmigungen für photovoltaische Anlagen ausgesetzt und die Garantiepreise für die Abnahme der Energie aus PV-Anlagen drastisch gesenkt. Parallel wird auch das Gesetz aktiviert, welches die Verwendung eines Teils der in den Stromrechnungen der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) enthaltenen Rundfunkgebühren zur Unterstützung des Kontos für Erneuerbare Energiequellen (EE) vorsieht.

Laut Informationen des YPEKA wurde das Bündel der bekannt gegebenen Maßnahmen für notwendig erachtet, damit eine größere Erhöhung der EE-Abgabe vermieden wird, welche die Haushalte und Unternehmen mittels der Stromrechnungen entrichten. Die gestern (09 August 2012) von der Regulierungsbehörde bekannt gegebenen neuen Tarife der EE-Abgabe (ETMEAP) sind um durchschnittlich 34% höher als bisher (46% für die Haushalte), jedoch wären die Preissteigerungen ohne die Ergreifung dieser Maßnahme um das Fünffache höher.
Gesamten Artikel lesen »

Sonderabgabe auf PV-Anlagen in Griechenland

8. August 2012 / Aufrufe: 1.439 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der enormen Defizite des Marktträgers für elektrische Energie erwägt Griechenland eine kräftige Sonderabgabe auf Umsätze aus photovoltaischen Anlagen.

Ein Grabenkampf zwischen den Erzeugern photovoltaischer Energie und dem griechischen Umweltministerium ist anlässlich der geplanten Sonderabgabe auf Umsätze photovoltaischer Anlagen entbrannt, die laut Informationen 20% für die gewerblichen PV-Anlagen und 30% für die privaten Dachanlagen erreichen kann.

Es handelt sich um eine der Maßnahmen, welche der Staatssekretär für Energie Makis Papageorgiou ausarbeitet und deren Bekanntgabe innerhalb der kommenden Tage erwartet wird. Ziel ist die Einschränkung des ungeheuren Defizits des Betreibers des Energiemarktes (LAGIE), welches kontinuierlich mit einem Rhythmus von 50 Mio. Euro pro Monat anschwillt.

Die Ursache dafür wird auf den massenhaften Eintritt photovoltaischer Anlagen in das System zurückgeführt, der in Kombination mit der hohen Sonneneinstrahlung die Beträge in die Höhe schießen lässt, welche der Marktbetreiber an die Erzeuger von Solarenergie zu entrichten hat.

Ende Juli erreichte das Defizit des LAGIE 292 Mio. Euro, während die Betreiber photovoltaischer Anlagen in Griechenland für den in das System eingespeisten elektrischen Strom seit Monaten nicht bezahlt worden sind.


Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

PV-Anlagen in Griechenland im Visier von Dieben

15. Juni 2012 / Aufrufe: 241 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland geraten photovoltaische Anlagen zunehmend ins Visier von Dieben, welche die Installationen plündern oder sogar auch komplette Anlagen demontieren.

In Griechenland häufen sich die Fälle, in den Diebe photovoltaische Parks heimsuchen und die Installationen plündern, wobei der angerichtete Sachschaden den Wert der eigentlichen Beute (= vorzugsweise Kabel, Transformatoren usw.) häufig um ein Vielfaches übersteigt, oder aber sogar auch komplette Anlagen demontieren.

Letzteres ereignete sich neulich in der Präfektur Serres, wo der Eigentümer eines außerhalb des Ortes Strymonochori liegenden PV-Parks seinen Augen nicht traute, als er auf dem Gelände seiner PV-Anlage, deren Stahlumzäunung an mehreren Stellen durchbrochen worden war, nur noch nackte Betonsockel vorfand, während 176 der insgesamt 220 von ihm aufgestellten Panels spurlos verschwunden waren.

Informationen zufolge drangen die Dieb spät in der Nacht mit einem Lastwagen in die außerhalb des Wohngebiets liegende Anlage ein, demontierten die Panels mithilfe von Spezialwerkzeugen und machten sich unbemerkt mit ihrer Beute aus dem Staub. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf über 80.000 Euro.

(Quelle: in.gr)