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Artikel Tagged ‘putsch’

Eisiges Angstklima in der Türkei

1. Mai 2018 / Aufrufe: 409 Kommentare ausgeschaltet

In der Türkei breitet sich ein eisiges Klima der Angst aus.

In einem am 26 April 2018 an die Öffentlichkeit gegebenen Bericht beschuldigt Amnesty International (AI) die türkischen Behörden, in der Türkei nach dem misslungenen Putsch des Jahres 2016 ein „erdrückendes Angstklima“ durchgesetzt zu haben und sich hauptsächlich gegen die Verteidiger der Menschenrechte zu richten.

In der türkischen Gesellschaft breitet sich ein eisiges Klima der Angst aus, da die Regierung darin fortfährt, den Ausnahmezustand zu nutzen um den Raum zu reduzieren, der den gegensätzlichen oder alternativen Ansichten entspricht„, betont die internationale Organisation in ihrem einschlägigen Bericht.
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Beunruhigende Spannung zwischen Griechenland und Türkei

4. April 2018 / Aufrufe: 1.021 1 Kommentar

Der lange Schatten des exaltierten türkischen Sultans Tayyip Erdogan breitet sich auf dem Balkan wie ein Tintenfleck aus.

Ankara beanspruchte in den letzten Tagen zum x-ten Mal wieder die Souveränität über die Imia-Inseln in der östlichen Ägäis und die Spannung mit Griechenland nimmt noch beunruhigendere Charakteristika an.

Letzteres gilt auch für das Eindringen türkischer Firmen in die Balkanstaaten.
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Sorge um türkische Offiziere in Griechenland

15. Januar 2018 / Aufrufe: 288 Kommentare ausgeschaltet

Die Athener Anwaltskammer bringt ihre heftige Beunruhigung bezüglich der seit Sommer 2016 in Griechenland befindlichen 8 türkischen Militärs zum Ausdruck.

Die Rechtsanwaltskammer (RAK) Athen bringt ihre heftige Beunruhigung über die Entwicklung in der Sache des Antrags auf Gewährung internationalen Schutzes (sprich politischen Asyls) für die 8 türkischen Militärs zum Ausdruck, die sich nach dem gescheiterten Putsch im Nachbarland im Juni 2016 nach Alexandroupolis geflüchtet hatten und seitdem in Griechenland in „Verwaltungsarrest“ befinden.

Zur Erinnerung sei speziell auf die Artikel Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte und Griechenland gewährt türkischem Offizier Asyl sowie auch die jeweils weiterführend verlinkten Beiträge verwiesen.
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Plant Griechenland die indirekte Auslieferung türkischer Offiziere?

3. Januar 2018 / Aufrufe: 348 Kommentare ausgeschaltet

Beabsichtigt Griechenlands Regierung, die 8 türkischen Militärs per Abschiebung in ein Drittland letztendlich doch in die Arme des türkischen Diktators Erdogan zu treiben?

Politische Faktoren schildern das Szenarium, gemäß dem die griechische Regierung die im Sommer 2016 nach Griechenland geflohenen acht türkischen Offiziere – ihnen das Asyl verweigernd – in ein Drittland abzuschieben und von dort praktisch in die Arme des „Sultans“ (Erdogan) zu führen beabsichtigt.

Der Abstand zwischen dem gerichtlichen Verbot der Auslieferung der 8 türkischen Militärs an die Türkei und der Gewährung politischen Asyls ist letztendlich sehr groß. In ihn passt bis hin zu der Möglichkeit, dass die 8 türkischen Offiziere sich in Ketten geworfen in den Gefängniszellen des Tayyip Erdogan wiederfinden werden – mit der griechischen Regierung zwar desinteressiert vor sich hin pfeifend, jedoch sehr gut … ihren Job erledigt habend.
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Griechenland liefert türkische Offiziere nicht aus

2. Januar 2018 / Aufrufe: 268 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland wird die 8 türkischen Militärs, die im Sommer 2016 in Alexandroupolis eintrafen, unabhängig von dem Ausgang ihrer Asylanträge nicht an die Türkei ausliefern.

Das Thema der Auslieferung ist abgeschlossen. Die 8 Türken werden unabhängig von dem Ausgang ihrer Asylanträge nicht ausgeliefert werden„, erklärte Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos, sich auf die 8 türkischen Militärs beziehend, die sich einen Tag nach dem Putschversuch in der Türkei mit einem Militärhubschrauber absetzten und auf dem Flughafen in der Stadt Alexandroupolis in Griechenland landeten.

In einem Post auf Facebook betonte der Staatsminister, der Asylantrag „bezieht sich auf ihre Aufnahme auch unter den Flüchtlings-Schutzstatus„, und fügte an, „das ist etwas völlig anderes als die Nicht-Auslieferung„.
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Griechenland gewährt türkischem Offizier Asyl

31. Dezember 2017 / Aufrufe: 264 Kommentare ausgeschaltet

Einem der 8 im Juli 2016 nach Griechenland geflohenen türkischen Offiziere wurde rechtskräftig politisches Asyl gewährt.

In Griechenland gewährte der 3. unabhängige zweitinstanzliche Asylausschuss dem türkischen Offizier und Co-Piloten des Militärhubschraubers, mit dem sich im Juli 2016 nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei 8 Militärs abgesetzt hatten (siehe auch Türkische Putschisten bescheren Griechenland die … Arschkarte), politisches Asyl.

Wie verlautbar und betont wurde, ist der ergangene Beschluss des Asylausschusses endgültig und damit rechtskräftig und unwiderruflich.
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Entging Griechenland 2015 einem Putsch?

2. Juni 2017 / Aufrufe: 1.427 Kommentare ausgeschaltet

Dem ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis zufolge befürchtete Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras 2015 sogar auch einen Putsch und seine Hinrichtung.

In seinem von Daily Telegraph in Auszügen veröffentlichten Buch „Adults in the room“ ** vertritt Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis, Premierminister Alexis Tsipras habe ihm nach dem Ergebnis des Referendums und dem „Nein“ im Juni 2015 wenige Stunden nach Schließung der Wahlurnen anvertraut, einen Putsch zu befürchten.

In dem Kapitel seines Buchs in Zusammenhang mit der Unterredung, die er am Abend des Referendums (bzw. danach um 01:30 Uhr) mit dem Premierminister hatte, behauptet Yanis Varoufakis, Alexis Tsipras habe ihm – anfänglich sogar drohend – gesagt, wobei offensichtlich war, dass er einen Kompromiss eingehen wollte:
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Türkische Putschisten fliehen nach Griechenland

1. März 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 500 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Bericht der Hurriyet setzen Putschisten sich aus der Türkei nach Griechenland ab, indem sie sich als syrische Flüchtlinge ausgeben.

In einem jüngst in der (wohlgemerkt „regierungsfreundlichen“ …) türkischen Zeitung „Hurriyet“ publizierten Artikel erging die Rede von einem Strom sich nach Griechenland absetzender Personen, die verdächtigt werden, mit der sogenannten „Fethulha-Terrororganisation“ (FETO) in Verbindung zu stehen, die von der türkischen Regierung (sprich Erdogan) beharrlich beschuldigt wird, den misslungenen Putsch im Juli 2016 organisiert zu haben.

Die türkische Zeitung berichtet, die konkreten Personen versuchen sich nach Griechenland abzusetzen, indem sie sich als syrische Flüchtlinge ausgeben. Die der Beteiligung an dem Putschversuch Verdächtigten, welche die Türkei verlassen wollen, sammeln sich in Dörfern im Nordwesten der Provinz Adrianopel (Edirne), um nach Didymoticho und Soufli zu gelangen, welche Route häufig die nach Europa strebenden syrischen Flüchtlinge benutzen.
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Schäubles Schikane gegen Griechenland

18. Dezember 2016 / Aktualisiert: 19. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.857 3 Kommentare

Die Schikane in Zusammenhang mit dem außerordentlichen Weihnachtsgeld an Rentner in Griechenland und der ESM als Zusammenfassung der deutschen Eurozone.

Einige Fragen dazu, wie der Beschluss zur Einfrierung der Maßnahmen bezüglich der Entlastung der Verschuldung Griechenlands gefasst wurde, und wie die institutionelle Vorherrschaft Berlins ihm gestattet, Regelungen und Prozeduren zu Makulatur zu machen.

Die Regierung Griechenlands mag sich bezüglich des Schicksals der außerordentlichen Beihilfe an die Rentner und der kurzfristigen Maßnahmen zur Reduzierung der Verschuldung auf Gelassenheitsübungen beschränken, jedoch ist die von der deutschen Führung verursachte Blockade enthüllend, wie „deutsch“ die Eurozone ist. Nicht nur auf der Ebene der wirtschaftspolitischen Hegemonie, sondern sogar auch auf der institutionellen und verfahrenstechnischen Ebene.
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Griechenland charakterisiert türkische Offiziere als Terroristen

12. Oktober 2016 / Aufrufe: 736 Kommentare ausgeschaltet

Weitere 6 Asylanträge nach Griechenland geflohener türkischer Militärs wurden mit der lapidaren Begründung abgewiesen, an einem Terrorakt beteiligt gewesen zu sein.

Von dem zuständigen Ausschuss des griechischen Innenministeriums wurden weitere 6 Asylanträge der türkischen Offiziere abgewiesen, die nach dem gescheiterten Putsch in der Türkei am Morgen des 15 Juli 2016 gemeinsam mit einem Militärhubschrauber nach Griechenland geflohen waren.

Gegen Ende September 2016 wurden bereits der Asylantrag eines der türkischen Offiziere in zweiter Instanz abgelehnt und die Fälle zwei weiterer türkischer Militärs bis auf weiteres zu den Akten gelegt, auf Betreiben der Betroffenen jedoch wieder aufgenommen.
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