Archiv

Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Griechenlands Primärüberschuss im ersten Quartal 2015

27. April 2015 / Aufrufe: 1.179 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland weist für das erste Quartal 2015 einen Primärüberschuss von 1,732 Mrd. Euro aus, gegenüber einem Primärüberschuss von 1,541 Mrd. Euro im Vorjahr 2014.

Gemäß den endgültigen Daten über die Ausführung des Staatshaushalts Griechenlands auf modifizierter Kassenbasis für die Periode Januar – März 2015 zeigt sich ein Defizit in der Bilanz des Staatshaushalts in Höhe von 503 Mio. Euro, gegenüber einem Defizit von 448 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014 und einer Defizit-Zielvorgabe von 2,111 Mrd. Euro.

Das primäre Resultat gestaltete sich auf einen Überschuss in Höhe von 1,732 Mrd., gegenüber einem Primärüberschuss von 1,541 Mrd. Euro für den selben Zeitraum des Jahres 2014 und dem Ziel eines Primärüberschusses von 119 Mio. Euro.
Gesamten Artikel lesen »

Primärüberschuss 2014 in Griechenland geringer als erwartet

17. April 2015 / Aufrufe: 1.069 1 Kommentar

Griechenlands Primärüberschuss für 2014 fiel erheblich niedriger als erwartet aus, während die Verschuldung leicht sank, als Prozentsatz des BIP jedoch weiter anstieg.

Gemäß den Daten, welche die nationale Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) im Rahmen eines übermäßig hohen Defizits bekannt gab und an Eurostat übermittelte, verzeichnete der Haushalt 2014 einen primären Überschuss in Höhe von 0,4% des BIP bzw. 630 Millionen Euro.

Wie sich aus den Daten ergibt, beliefen sich die Aufwendungen der allgemeinen Regierung 2014 auf 88,3 Mrd. Euro und die Einnahmen auf 82 Mrd. Euro, womit die Gesamtbilanz ein Defizit von 6,3 Mrd. Euro bzw. 3,5% des BIP aufweist.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland erwägt Sondersteuer für Reiche

2. März 2015 / Aufrufe: 3.772 4 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis will nötigenfalls vermögende Bürger mit einer Sondersteuer belegen, um ausgeglichene Haushalte zu erreichen.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ließ die Möglichkeit der Erhebung einer Sondersteuer offen, damit die ausgeglichenen Haushalte sichergestellt werden, stellte jedoch klar, „wenn die Steuer nötig wird, werde ich es bei den tun, die Geld haben um sie zu bezahlen„.

Wir haben uns verpflichtet, ausgeglichene Haushalte haben zu werden. Was dies bedeutet? Es bedeutet, dass wir die Unabhängigkeit des Landes und die Volkssouveränität innerhalb des Landes wiederherstellen und sicherstellen wollen, uns niemals wieder in die Würdelosigkeit zu begeben, primäre Defizite zu haben. Falls nötig, werde ich dazu eine Sondersteuer erheben, ich werde es tun, jedoch werde ich es bei denen tun, die genug haben um zu bezahlen, nicht bei denen, die es nicht haben„, erklärte der Finanzminister charakteristisch.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland muss 2015 fast 30 Mrd Euro auftreiben

25. Februar 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.271 Kommentare ausgeschaltet

Für die Bedienung seiner öffentlichen Verschuldung muss Griechenland allein bis Ende 2015 über 29 Milliarden Euro aufbringen.

Griechenland und seine Regierung sind mit einem … Berg von Schulden konfrontiert, da es gilt, innerhalb des Jahres 2015 fast … 30 Mrd. Euro aufzutreiben, um die Gläubiger zu bezahlen. Speziell mit dem Auslaufen der viermonatigen Verlängerung (des aktuellen Hilfsprogramms), also in den Sommermonaten sind die Schulden dermaßen viele, dass sie Schwindel erregen.

Laut dem Wall Street Journal, dass eine Bilanz zog, beginnt der Leidensweg in den kommenden Tagen, da ab dem 06 März bis zum 08 Mai 10.378.729.024 Euro gezahlt werden müssen. Ab dem 12 Mai bis zum 20 Juli sind 11.606.843.685 Euro zu entrichten. Ab dem 07 August bis zum 21 Dezember müssen 7.361.733.340 Euro gezahlt werden. Bis Ende des Jahres 2015 ist also insgesamt eine Schuld von rund 29 Mrd. Euro zu begleichen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland wird seine Schulden niemals tilgen

24. Februar 2015 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.844 8 Kommentare

Laut einer im CNBC publizierten Analyse werden die europäischen Amtsträger akzeptieren müssen, dass Griechenland seine Schulden in Höhe von 366 Mrd. Euro wahrscheinlich niemals tilgen wird, selbst wenn das Land eine Verlängerung des Rettungsprogramms erreichen wird.

Griechenland wird seine Verschuldung niemals abzahlen„, führt Kingsley Jones, Gründer und CEO der Jevons Global, an. „Wir müssen in diesem Fall Realisten sein. Die griechische Verschuldung befindet sich derzeit bei 175% und damit auf höheren Niveaus als damals, als diese Geschichte begann.
Gesamten Artikel lesen »

Haushaltsziel 2014 in Griechenland gefährdet

16. Dezember 2014 / Aufrufe: 787 Kommentare ausgeschaltet

Um die Ziele des Haushaltsplans 2014 in Griechenland zu erfüllen, müssen im Dezember fast 8,5 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen fließen.

Inzwischen ist die Gefahr sichtbar, dass in Griechenland das ehrgeizige Ziel der Einnahmen des Haushaltsplans des Jahres 2014 nicht erreicht wird, welche Entwicklung in einem signifikanten Grad auf dem Rückgang der Steuereinnahmen, aber auch der Ungewissheit beruht, die durch die politischen Entwicklungen verursacht wird.

Die am vergangenen Freitag (12 Dezember 2014)  von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras präsentierten Daten rufen intensive Beunruhigung angesichts der Tatsache hervor, dass der im letzten Monat des Jahres beizutreibende Betrags sich auf 8,43 Mrd. Euro beläuft, wogegen im entsprechenden Monat des Vorjahres nur ungefähr 5 Mrd. Euro eingenommen worden waren.
Gesamten Artikel lesen »

Success Story in Griechenland ist ein Lügenmärchen

10. Mai 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 770 Kommentare ausgeschaltet

Der Präsident des Levy-Wirtschaftsinstituts bezeichnet die Success Story in Griechenland als Lügenmärchen, das allein politischen Zwecken dient.

Als eine Verzweiflungshandlung mit dem einzigen Ziel, die griechische Regierung angesichts der im Mai 2014 anstehenden Europawahl und der Kommunalwahlen in Griechenland zu stärken, charakterisiert Dimitris Papadimitriou, Präsident des Levy Economics Institute, den Gang Griechenlands an die Anleihenmärkte und entkräftet damit den Mythos über die griechische Success Story.

Die Rückkehr Griechenlands an die Märkte am 10 April 2014 war eine rein symbolische Handlung„, kommentiert Dimitris Papadimitriou, Präsident des Levy- Wirtschaftsinstituts, den jüngsten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: der Weg zur Success Story wird lang sein …

9. Mai 2014 / Aufrufe: 755 1 Kommentar

Im Gegensatz zu der griechischen Regierung stellt die staatliche Haushaltsstelle fest, Griechenland habe noch einen langen Weg zur Succes Story vor sich.

Ein „Faustschlag in den Magen“ der griechischen Regierung sind die Schlussfolgerungen der Staatlichen Etatstelle in dem Quartalsbericht Januar – März 2014 über den Verlauf der griechischen Wirtschaft. Sie warnt sogar, dass „der Weg noch lang sein wird“ und die Präsenz der Troika in Griechenland sich wenigstens noch während der kommenden zwei Jahre 2015 – 2016 fortsetzen wird, was die Regierung dagegen angesichts der anstehenden Europawahl im Mai 2014 geschickt zu verbergen versucht.

Grundsätzliche Folgerung des Berichts ist, dass „die Rezession abklingt, die gesellschaftliche Krise weitergeht“ und die Hauptereignisse der ersten Monate des Jahres 2014 (primärer Überschuss, Einigung zwischen Regierung – Troika, Gang an die Finanzmärkte) „nicht das endgültige Ende des schwierigen und mit Hindernissen gefüllten Weges sind„.
Gesamten Artikel lesen »

Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor fast 5 Mrd Euro

8. Mai 2014 / Aufrufe: 571 1 Kommentar

In krassem Widerspruch zu dem bejubelten Primärüberschuss in Griechenland schuldet der Staat dem privaten Sektor fast 5 Milliarden Euro.

Die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor verzeichneten erneut einen Anstieg und erreichten im März 2014 die Höhe von insgesamt 4,740 Mrd. Euro, gegenüber 4,637 Mrd. Euro im Februar 2014.

Dies geht aus den Daten über den Verlauf der wirtschaftlichen Größen der Zentralregierung im März 2014 hervor.

Löwenanteil der Schulden rührt aus dem Gesundheitssystem her

Gemäß den  in Rede stehenden Angaben rühren – auf den Gesamtbetrag der fälligen Verbindlichkeiten bezogen – der größte Teil in Höhe von 2,925 Mrd. Euro von den Sozialversicherungsträgern und davon wiederum 1,886 Mrd. Euro von dem Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) her.

Die öffentlichen Krankenhäuser schulden dem privaten Sektor 885 Mio. Euro, während sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts dem Privatsektor fällige Verbindlichkeiten in Höhe von 227 Mio. Euro schulden. Die Träger der lokalen Selbstverwaltung stehen bei den „Privaten“ mit 461 Mio. Euro in der Kreide und die fälligen Verbindlichkeiten der Ministerien belaufen sich auf 242 Mio. Euro.

Weiter wird angemerkt, dass die anhängigen Steuerrückzahlungen (aus Erstattungen der Mehrwertsteuer, Einkommensteuerrückzahlungen usw.) sich auf 459 Mio. Euro belaufen.

(Quelle: To Pontiki)

Relevante Beiträge:

Griechenland, Primärüberschuss und Verschuldung

28. April 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 533 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem Gang an die Finanzmärkte und die Bestätigung des Primärüberschusses hofft die Regierung in Griechenland nun auf eine günstige Entscheidung über die Verschuldung.

In einem Versuch, die öffentliche Verschuldung tragbar zu machen, befindet die griechische Regierung sich nach der Bekanntgabe des primären Überschusses durch die Eurostat bei der Planung des „Tags danach“.

Nachdem der Gang an die Finanzmärkte erfolgreich abgeschlossen wurde, stellt den nächsten Schritt eine „gute“ Entscheidung über die öffentliche Verschuldung Griechenlands dar, während auch die Aufnahme einer Diskussion über die Deckung der volkswirtschaftlichen Lücke der kommenden Jahre nicht ausgeschlossen werden darf.
Gesamten Artikel lesen »