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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Griechenland „droht“ mit Neuwahlen

3. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.490 Kommentare ausgeschaltet

Einer Regierungsquelle zufolge wird es in Griechenland zu Neuwahlen kommen, wenn die Gläubiger auf weiteren geradezu schockierenden Maßnahmen bestehen.

Bei einer Begegnung mit Journalisten bestätigte eine Top-Regierungsquelle, was in Griechenland bereits alle argwöhnten und im Sinn hatten. Grundsätzlich gestand sie ein, dass der Druck auf Ergreifung weiterer Maßnahmen auch nach 2018 nicht bei einem Volumen von – wie angenommen – 3,5 Mrd. bleibt, sondern auf 4,1 Mrd. Euro steigt.

Weiter betonte sie, die Einigung müsse bis Weihnachten 2016 zum Abschluss kommen, und betonte, „dahin führt auch die Einschätzung aller, dass die quantitative Lockerung für Februar und März (2017) gelten muss„.
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Verrechnung von Steuerrückzahlungen in Griechenland

15. November 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 668 Kommentare ausgeschaltet

Um imaginäre Einnahmen und Überschüsse zu generieren, werden in Griechenland Steuererstattungen willkürlich auch gegen zukünftige Verbindlichkeiten verrechnet.

In Griechenland schritt das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen (GGDE) zum ersten Mal zur massenweisen automatischen Verrechnung von Schulden des Fiskus aus Steuerrückzahlungen mit festgestellten Verbindlichkeiten der Berechtigten.

Die in dieser Phase erfolgten Verrechnung beziehen sich auf 92.958 Steuerpflichtige und einen Gesamtbetrag in Höhe von 6,7 Millionen Euro.
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Korrigierte Fiskaldaten bescheren Griechenland neuen Schock

24. Oktober 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.890 2 Kommentare

Die rückwirkende Revision der fiskalischen Daten Griechenlands für 2015 schlug ein neues Loch in Höhe von fast einer halben Milliarde Euro in den Haushalt!

Die Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) schritt zu einer schlechter ausfallenden Revision der fiskalischen Daten für das Jahr 2015, wobei der Primärüberschuss des Jahres 2015 letztendlich um 0,5% des BIP geringer ausfällt als im April 2016 im Rahmen der Bekanntgabe der Daten für die Periode 2012 – 2015 vorgesehen war.

Gemäß der zweiten Bekanntgabe der fiskalischen Daten seitens der ELSTAT an das Statistische Amt der Europäischen Union (Eurostat) im Rahmen des Verfahrens bezüglich eines übermäßigen Defizits erreichte Ende 2015 das Defizit der griechischen Zentralregierung 13,2 Mrd. Euro bzw. 7,5% des BIP. Parallel belief sich die öffentliche Verschuldung auf 311,7 Mrd. Euro bzw. 177,4% des BIP.
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Griechenlands Primärüberschuss ist Mogelpackung

26. September 2016 / Aufrufe: 850 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Finanzministerium hat einen Weg gefunden, trotz rückläufiger öffentlicher Einnahmen den primären Haushaltsüberschuss auf hohen Niveaus zu halten.

Das Finanzministerium in Griechenland hat den Weg (um nicht zu sagen … Trick) gefunden, den primären Haushaltsüberschuss auf hohen Niveaus zu halten, obwohl die öffentlichen Einnahmen auf Niveau der ersten 8 Monate des Jahres 2016 einen Rückgang verzeichneten.

Wie sich aus den Angaben zur Ausführung des staatlichen Haushalts ergab, lagen im August 2016 die öffentlichen Ausgaben um rund 2,5 Mrd. Euro unter den Vorgaben, was von großen Abweichungen bei der Ausführung des öffentlichen Investitionsprogramms begleitet wird.
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Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor über 7 Mrd Euro

19. August 2016 / Aufrufe: 618 Kommentare ausgeschaltet

Die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors in Griechenland an den privaten Sektor stiegen im Juni 2016 auf insgesamt über 7 Milliarden Euro.

Im Juni des laufenden Jahres wuchsen in Griechenland die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors an den privaten Sektor um weitere 175 Millionen Euro an.

Gemäß den von der zentralen Rechnungsstelle des Staates (GLK) bekannt gegebenen Angaben erhöhten sich die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor Ende Juni 2016 auf 7,22 Euro, gegenüber 7,045 Mrd. Euro Ende Mai 2016.
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Warum soll jemand in Griechenland investieren?

22. Januar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.056 4 Kommentare

Bei seinem Besuch in Davos gefragt, warum jemand in Griechenland investieren sollte, verwies Premierminister Alexis Tsipras auf positive Signale und große Gelegenheiten.

Während seines Besuchs in Davos wurde der griechische Premierminister Alexis Tsipras in einem Interview an Bloomberg gefragt: „In einer Epoche, in der sich wegen der Verzögerungen bei den Investitionen viele fragen, warum sie in Griechenland investieren sollten, welche Botschaft schicken Sie ihnen?

Herr Tsipras antwortete und sprach von sehr guten Anzeichen aus der griechischen Wirtschaft in den letzten Monaten und von großen anstehenden Gelegenheiten, wobei er sich auch auf die Tatsache bezog, dass die anfänglichen Prognosen bezüglich einer Rezession im Jahr 2015 widerlegt wurden.
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Verlauf der Einnahmen in Griechenland ist besser als behauptet

29. September 2015 / Aufrufe: 1.068 Kommentare ausgeschaltet

Dem in Publikationen und Medien geschürten negativen Eindruck zu Trotz verlaufen die öffentlichen Einnahmen in Griechenland recht gut.

Wer den verschiedenen Veröffentlichungen glaubte oder die jüngsten Berichte der Kanäle über die öffentlichen Einnahmen der ersten 8 Monate des Jahres 2015 in Griechenland hörte, könnte meinen, es gebe ein großes „Loch“. Dem ist jedoch nicht so.

Um nicht zu vergessen: Das Land wird auf Basis der Zahlen des Haushaltsplans der Zentralregierung und nicht des staatlichen Haushaltsplans beurteilt, der eine Untermenge darstellt und nur 50% oder weniger ausmacht.
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Vermeidet Griechenland so den Bankrott?

9. Mai 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.961 6 Kommentare

Griechenlands Regierung hat es bisher trotz aller Bankrott-Szenarien geschafft, sowohl die Gläubiger als auch die Gehälter und Renten des öffentlichen Sektors zu bezahlen.

Während die staatlichen Rücklagen Griechenlands jeden Tag abnehmen, beobachten die beunruhigten Gläubiger eng jede Bedienung fälliger Raten und jede Zahlung von Gehältern, um Anzeichen dafür ausfindig zu machen, dass Athen das Geld ausgeht.

Entgegen den vielen Prognosen, gemäß denen Griechenland mittlerweile auf dem „Trockenen“ sitzen müsste, hat die SYRIZA-Regierung es geschafft, trotz diverser Schwierigkeiten genug Geld zusammen zu bringen um ihre Gläubiger – einschließlich der am 07 Mai 2015 fällig gewordenen Rate von 200 Mio. Euro an den Internationalen Regierungsfonds – und die Renten und Gehälter der öffentlichen Bediensteten zu bezahlen.
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Griechenlands Primärüberschuss im ersten Quartal 2015

27. April 2015 / Aufrufe: 1.174 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland weist für das erste Quartal 2015 einen Primärüberschuss von 1,732 Mrd. Euro aus, gegenüber einem Primärüberschuss von 1,541 Mrd. Euro im Vorjahr 2014.

Gemäß den endgültigen Daten über die Ausführung des Staatshaushalts Griechenlands auf modifizierter Kassenbasis für die Periode Januar – März 2015 zeigt sich ein Defizit in der Bilanz des Staatshaushalts in Höhe von 503 Mio. Euro, gegenüber einem Defizit von 448 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014 und einer Defizit-Zielvorgabe von 2,111 Mrd. Euro.

Das primäre Resultat gestaltete sich auf einen Überschuss in Höhe von 1,732 Mrd., gegenüber einem Primärüberschuss von 1,541 Mrd. Euro für den selben Zeitraum des Jahres 2014 und dem Ziel eines Primärüberschusses von 119 Mio. Euro.
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Primärüberschuss 2014 in Griechenland geringer als erwartet

17. April 2015 / Aufrufe: 1.065 1 Kommentar

Griechenlands Primärüberschuss für 2014 fiel erheblich niedriger als erwartet aus, während die Verschuldung leicht sank, als Prozentsatz des BIP jedoch weiter anstieg.

Gemäß den Daten, welche die nationale Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) im Rahmen eines übermäßig hohen Defizits bekannt gab und an Eurostat übermittelte, verzeichnete der Haushalt 2014 einen primären Überschuss in Höhe von 0,4% des BIP bzw. 630 Millionen Euro.

Wie sich aus den Daten ergibt, beliefen sich die Aufwendungen der allgemeinen Regierung 2014 auf 88,3 Mrd. Euro und die Einnahmen auf 82 Mrd. Euro, womit die Gesamtbilanz ein Defizit von 6,3 Mrd. Euro bzw. 3,5% des BIP aufweist.
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