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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Märkte misstrauen Griechenland

7. Oktober 2018 / Aufrufe: 419 Kommentare ausgeschaltet

Laut CNBC befürchten die Finanzmärkte, Griechenlands Premier Alexis Tsipras könnte zu einseitigen Wahlkampfhandlungen schreiten.

CNBC berichtet in einem Artikel, „Athen hat der Reform des Rentensystems zugestimmt, jedoch beunruhigen sich die Märkte darüber, ob die Regierung die Vereinbarungen einhält oder im weiteren Verlauf ihre Meinung ändern wird„.

Den bezüglich der Renten in zwei Versionen präsentierten Vorentwurf des Haushaltsplans kommentierend betont das internationale Nachrichtennetz, Griechenland teste mit dem Haushaltsplan 2019 die Märkte und die Gläubiger.
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EZB zeigt Griechenland Rote Karte

4. Oktober 2018 / Aufrufe: 725 1 Kommentar

Die Ökonomen der EZB bescheiden Griechenland unmissverständlich, dass die mittels der absurden Überbesteuerung erzielten Primärüberschüsse das falsche Rezept sind.

Mario Draghi mag mitgeteilt haben, die Europäische Zentralbank (EZB) werde wirtschaftliche Programme oder Maßnahmen fortan nicht mehr kommentieren und sich auf den reibungslosen Betrieb der Banken beschränken, jedoch hinderte dies die Ökonomen der EZB nicht daran, all jenen eine „majestätische“ Rote Karte zu zeigen, die eine fiskalische Konvergenz nach dem Rezept der Überbesteuerung betreiben.

Griechenland wird in dem Bericht nicht als nur in dem Part benannt, der die Anzahl der Streiks erfasst, die in ihrer überwältigenden Mehrheit wegen der Ausgabenkürzungen und nicht wegen der Steuererhöhungen ausgerufen wurden. Wenn man jedoch hinsichtlich der Dosierung der Maßnahmen nachschlägt, die letztendlich zu den Super-Überschüssen führten, ist die „Fotografie“ Griechenlands perfekt.
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Das sichere „Spiel“ der Gläubiger Griechenlands

14. September 2018 / Aufrufe: 550 1 Kommentar

Ab dem Moment, wo Griechenland in ein Memorandum eintrat, waren auch die Gläubiger des Landes für den Absturz der griechischen Wirtschaft verantwortlich.

Griechenland trägt die größte Verantwortung für die Situation, in der es angelangte. Wie sich jeden Tag erweist, sorgten jedoch auch die Gläubiger dafür, kräftig nachzuhelfen.

Vielleicht werden wir anstrengend, es ist es jedoch wert, zur Vermeidung von Fehlinterpretationen und Missverständnissen gewisse Dinge klarzustellen.
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7 traurige „Bestleistungen“ Griechenlands

24. August 2018 / Aufrufe: 739 Kommentare ausgeschaltet

Die sieben traurigen Championate Griechenlands, die den Jubel über den Ausgang aus den Memoranden annullieren.

Das Auslaufen des dritten Memorandums für Griechenland am 20 August 2018 wird auf politischer Ebene als Erfolgsgeschichte und Beginn einer neuen Epoche gefeiert.

Allerdings stigmatisieren sieben negative „Championate“ den Ausgang Griechenlands aus den Memoranden und beweisen, dass er alles andere als „sauber“ bezeichnet werden kann und die Charakterisierung „Sucess Story“ nicht gerechtfertigt ist.
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Das Elend Griechenlands ist noch nicht vorbei

20. August 2018 / Aufrufe: 455 Kommentare ausgeschaltet

Die Schwierigkeiten für Griechenland sind nach dem 20 August 2018 nicht zu Ende.

Die britische Zeitung „Guardian“ legt in einem am 12 August 2018 publizierten Artikel dar, dass Griechenland nach fast neuen Jahren einer Krise und harter Austerität in der kommenden Woche aus dem dritten Rettungsprogramm („Memorandum“) herauskommen wird, die Schwierigkeiten jedoch keinesfalls zu Ende sind.

Die Zeitung unterstreicht, die Narben der griechischen Krise bleiben tief – mit schwachen Banken, großen fälligen Schulden des Staats, keinerlei Spielraum für fiskalische Aufwendungen und der öffentlichen Verschuldung bei 180% des BIP, die damit die höchste Verschuldung in der Europäischen Union darstellt.
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Griechenland stehen 40 Jahre Austerität bevor

6. August 2018 / Aufrufe: 1.482 2 Kommentare

In den letzten 10 Jahren schrumpften nur in 4 Ländern die Wirtschaften mehr als in Griechenland, wobei 2 der besagten Ländern von Bürgerkriegen heimgesucht wurden.

Die amerikanische Zeitung „Washington Post“ (WP) berichtet, auf Basis der letzten Vereinbarung über den Ausgang aus dem „Programm“ werde angenommen, dass Griechenland bis 2060 jährliche Primärüberschüsse in Höhe von (durchschnittlich) wenigstens 2,2% des BIP zu haben hat.

Und ja, das bedeutet weitere vier Jahrzehnte der Austerität. Womit es nicht merkwürdig ist, dass die griechische Wirtschaft bis 2030 nicht (wenigstens) auf die Niveaus des Jahres 2008 zurückkehren können werden wird.
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Griechenland hat einen Marathon vor sich

5. August 2018 / Aufrufe: 418 Kommentare ausgeschaltet

Laut der britischen Wochenzeitung Economist hat Griechenland einen Marathon vor sich, um zur Normalität zurückzukehren.

Griechenland kommt aus dem Rettungsprogramm heraus, hat den Marathon jedoch (noch) vor sich„, führt die britische Wochenzeitung Economist in einem Artikel an.

Der Autor kommentiert praktisch die Legende der griechischen Regierung über die Epoche nach dem Ausgang aus den Memoranden, und nachdem er zuerst Bezug auf all das nimmt, was im Juni 2018 bezüglich der Erleichterung der griechischen Verschuldung und der geplanten Rückkehr an die Finanzmärkte, betont er im weiteren Verlauf:
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Griechenland soll noch mehr bluten

2. August 2018 / Aufrufe: 1.088 1 Kommentar

Der IWF will die Bevölkerung Griechenlands noch mehr bluten sehen und beharrt auf einer weiteren Massakrierung der Löhne und Renten.

Der am 31 Juli 2018 von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichte Bericht über Griechenland verpasst der griechischen Regiedung eine gleich dreifache Ohrfeige.

Der IWF beharrt auf der (erneuten) Kürzung der Renten ab 2019 und der Senkung des allgemeinen Einkommensteuerfreibetrags ab 2010, sieht keinen ausreichenden fiskalischen Spielraum für Leistungen und positive Ausgleichmaßnahmen, während er unterstreicht, dass die Reformen auf den Arbeits-, Produkt- und Dienstleistungsmärkten beibehalten und fortgesetzt werden müssen, und dabei betont, „jedwede Angleichung des gesetzlichen Mindestlohns muss besonnen sein und in Einklang mit dem Verlauf der Realität stehen„.
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Griechenland wird neuen Schuldenerlass brauchen

30. Juli 2018 / Aufrufe: 386 Kommentare ausgeschaltet

Laut Moody’s wird Griechenland ab Anfang 2030 wieder eine neue Erleichterung seiner Verschuldung nötig haben.

Am 26 Juli 2018 kam von der Rating-Agentur Moody’s eine weitere lautstarke Betonung, dass Griechenland zu Beginn des Jahrzehnts 2030 wieder neue Maßnahmen zur Erleichterung seiner Verschuldung benötigen wird.

In ihrem Jahresbericht beurteilt Moody’s die Wirksamkeit der bei der Eurogruppe des 21 Juni 2018 erzielten Vereinbarung als signifikant, jedoch mit einem … „Verfallsdatum“ behaftet.
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Überschüsse sind für Griechenland eine tödliche Gefahr

11. Juli 2018 / Aufrufe: 485 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF sieht in den Griechenland aufgezwungenen absurden Primärüberschüssen eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Peter Dolman, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Griechenland, begegnet den hohen Primärüberschüssen als Gefahr für die griechische Wirtschaft in den kommenden Jahren.

Es sei angemerkt, dass Peter Dolman die Position des Delegationsleiters Anfang 2018 antrat und seine auch im IWF nicht unumstrittene Vorgängerin Delia Velculescu ablöste, die in Griechenland alles andere als beliebt war und häufig „Delia Draculescu“ tituliert wurde.
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