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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Europas unseriöse Lösung für Griechenland

22. Juni 2017 / Aufrufe: 397 Keine Kommentare

Bloomberg vertritt, allen sei bekannt, dass die bei der Eurogruppe des 15 Juli 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland scheitern wird.

Die Agentur Bloomberg charakterisiert die bei der Eurogruppe des 15 Juli 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland als ein lang anhaltendes Spiel des „Verlängerns und Vortäuschens“, das langfristig niemandes Interessen dient, weder der Regierung SYRIZA – ANEL, noch des Internationalen Währungsfonds (IWF), aber hauptsächlich auch nicht des griechischen Volkes.

Laut den Redakteuren wird diese diese Vereinbarung nicht dem gerecht, was alle anerkennen, nämlich dass die Verschuldung Griechenlands unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig ist.
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Millionenloch in Griechenlands Staatshaushalt

19. Mai 2017 / Aufrufe: 911 1 Kommentar

Die Einnahmen des Staatshaushalts in Griechenland lagen im ersten Quartal 2017 um 819 Millionen Euro unter der Zielvorgabe.

Die Netto-Einnahmen des staatlichen Haushaltplans in Griechenland zeigten im ersten Quartal 2017 ein „Loch“ von 819 Mio. Euro.

Dieser Rückstand liegt an den im Verhältnis zur Zielvorgabe um 411 Mio. Euro geringeren Einnahmen aus den Privatisierungen und an den um 666 Mio. Euro geringeren Einnahmen aus dem öffentlichen Investitionsprogramm.
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Griechenlands Wirtschaft droht wieder Rezession

4. Mai 2017 / Aufrufe: 553 Kommentare ausgeschaltet

Vernichtender Bericht der parlamentarischen Haushaltsstelle über die Lage der Wirtschaft in Griechenland im ersten Quartal 2017.

Die Haushaltsstelle des griechischen Parlaments schlägt laute Alarmglöckchen bezüglich der griechischen Wirtschaft und teilt klare Seitenhiebe wegen der „teuren“ Verzögerungen bei der sogenannten Bewertung aus.

In dem Bericht wird betont, die Lage der Wirtschaft Griechenlands im ersten Quartal 2017 bsei enttäuschend, und unter anderem unterstrichen, der Aderlass der privaten Haushalte, der Rückgang der Bankguthaben, der Anstieg der „roten“ Kredite und der fälligen Verbindlichkeiten (speziell an den Fiskus) „treten in einen Gegensatz zu den in das laufende Memorandum investierten Erwartungen und können zu einem völligen Umsturz seiner Gegebenheiten mit unvorhersehbaren Folgen führen„.
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Tsipras soll sich Griechenlands Primärüberschüsse … sonst wo hinstecken!

2. Mai 2017 / Aufrufe: 1.709 1 Kommentar

Geschichten des alltäglichen Wahnsinns in Griechenland dokumentieren, was es mit den bejubelten Primärüberschüssen wirklich auf sich hat.

Fragen Sie sich, wie in Griechenland der fantastische Primärüberschuss der Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras aufgebaut wurde? Ganz einfach: Mit einem Fiskus, der nichts und niemanden bezahlt!

Eine lehrreiche Geschichte über eine 75-jährige Dame, der gegenüber der Staat seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkam und die obendrein vor einem Schnellgericht landete!
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Prognosen des IWF für Griechenland waren alle falsch

25. April 2017 / Aufrufe: 975 Kommentare ausgeschaltet

Paul Thomson gestand ein, dass die Prognosen des IWF in Bezug auf Griechenland während der gesamten 7 Jahre der Memoranden allesamt falsch waren.

Der Leiter der Europa-Abteilung des unglaubwürdigen internationalen Trägers steckte auch bei den pessimistischen Prognosen des Fonds in Zusammenhang mit den Primärüberschüssen der kommenden Jahre zurück!

Paul Thomsen, stellvertretender Direktor der Europa-Abteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF), gestand vor kurzem in Washington die Durchführung falscher Prognosen und Einschätzungen bezüglich der fiskalischen Ergebnisse Griechenlands während der gesamten Dauer der 7 Memorandums-Jahre ein. Praktisch gestand Herr Thomsen ein, dass alle Berichte des IWF über die Perspektiven der griechischen Wirtschaft unglaubwürdig waren.
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Immobiliensteuer in Griechenland bleibt unverändert

23. April 2017 / Aufrufe: 999 1 Kommentar

Wie es scheint, wird sich hinsichtlich der umstrittenen Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland wenigstens bis 2019 praktisch nichts ändern.

Niemand glaubte, dass wir diesen Primärüberschuss (3,9% im Jahr 2016) erzielen werden, wir erreichten ihn mit den Opfern des griechischen Volks„, erklärte gegenüber dem griechischen Sender SKAI Katerina Papanatsiou, Staatssekretärin im Finanzministerium Griechenlands.

Frau Papanatsiou erklärte sogar, der Primärüberschuss wäre noch höher gewesen, jedoch habe die Regierung die (Anmerkung: bewusst irreführend so bezeichnete) „13. Rente“ und die Unterstützung für die Inseln gewährt.
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Neuer Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland

4. April 2017 / Aufrufe: 899 1 Kommentar

Der neue formlose Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland treibt die fälligen Verbindlichkeiten des Staates an den privaten Sektor kontinuierlich in die Höhe.

Die Mandate bezüglich der öffentlichen Einnahmen in Griechenland sind schlecht, da im Februar 2017 für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut ein kontinuierlicher Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den Markt verzeichnet wurde.

Praktisch gesehen handelt es sich um einen formlosen internen Zahlungsstopp des Staates, der dem Markt Liquidität entzieht und die Wirtschaft finanziell „austrocknet“.
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Von Griechenland geforderte Primärüberschüsse sind verrückt

12. Februar 2017 / Aufrufe: 728 Kommentare ausgeschaltet

Paul Krugman vertritt, es sei verrückt, von Griechenland einen Primärüberschuss in Höhe von 3,5 Prozent des BIP zu verlangen.

In einem Interview an die deutsche Zeitung „Handelsblatt“ führte der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman in Zusammenhang mit der griechischen Krise und den sich sich sonst noch in der Eurozone langsam und still ausbreitenden weitläufigeren Gefahren an:

Die Wirtschaft hat bis heute nicht geschafft, aus der Rezession wieder Fuß zu fassen. Die Eurokrise könnte erneut schnell wiederauflodern.
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Griechenland braucht fiskalischen Atemraum

16. Dezember 2016 / Aufrufe: 801 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung ergriff mehr fiskalische Maßnahmen als erforderlich und schuf damit überflüssige negative Auswirkungen auf seine reale Wirtschaft.

2016 wird das zweite aufeinanderfolgende Jahr sein, in dem Griechenland die Zielvorgaben für seinen Primärüberschuss übertroffen haben wird. Entgegen den pessimistischen Prognosen der Gläubiger Griechenlands haben seine Autoritäten bewiesen, dass sie die Zusagen des Landes zu erfüllen vermögen. Zu diesem Resultat trug eine Reihe von Faktoren bei:

  • In der Vereinbarung des Jahres 2015 mit den Gläubigern waren die Zielvorgaben im Vergleich zu vorherigen Programmen niedriger.
  • Die Beitreibung von Einnahmen ist verbessert worden.
  • Die Disziplin bei den Ausgaben ist gestärkt worden.
  • Die gesellschaftliche Auswirkung war geringer als erwartet.


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Griechenlands Premier versucht, sich am eigenen Schopf zu retten

13. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.234 1 Kommentar

Sich an die Macht klammernd nimmt Griechenlands Premier die geprüfte Gesellschaft auf den Arm und hofft auf ein Wunder, das ihn im politischen Spiel bleiben lässt.

Unumwunden und ohne „ja, aber …“: Dieser Haufen, der Griechenland regiert, ist das Schlimmste, Elendigste, Verlogenste und Gefährlichste, was wir je erlitten haben …

Noch bevor der Nachhall … „eines nationalen Siegs“ verklang, der in der Essenz eine verhüllte Vorankündigung neuer harter Maßnahmen wegen der Unnachgiebigkeit der Gläubiger ist, kam Premierminister Alexis Tsipras, um mit einer … Botschaft die Verzweiflung der Gesellschaft angesichts eines noch düsteren morgens zu zerstreuen, indem er Spiegelchen an die Eingeborenen verteilt!

Rentner in Griechenland müssen weitere 1,8 Mrd. Euro „stemmen“

Tsipras „gibt“ … die 13. Rente (so sagte es der Gottlose …) und setzt damit täuschend und rein kommunikativ auf einen unvergesslichen Wahlkampf-Slogan, ohne den Mut zu haben, die Dinge beim Namen zu nennen. Also dass er einem Teil der Rentner eine außerordentliche einmalige Beihilfe von 300 bis 800 Euro gibt. Das ist gar nicht mal schlecht. Er unterließ jedoch, eine (von Ministern und Gläubigern eingestandene) Realität zu enthüllen, nämlich dass in 20 Tagen neue Rentenkürzungen, eine völlige Streichung der Solidaritätszulage für Rentner (EKAS), Beitragserhöhungen und zusätzliche Besteuerung kommen. All dies wird den „Kosmos“ der Rentner mit 1,8 Mrd. Euro belasten, wogegen Herr Tsipras (um die kommende bittere Pille zu vergolden) gerade einmal 620 Millionen verteilt. Die Belastungen werden dauerhaft sein, das „Geschenk“ dagegen einmalig. Ein „Detail“ … kreativer Nebulosität!

Wo angesichts der neuen Abzocken diese 620 Millionen, sei es auch vorläufig und einmalig, herkommen sollen? Na, aus den berüchtigten … Primärüberschüssen! Den imaginären! Jenen, die sich (allein in den Büchern) nur auf dem Papier durch sich kontinuierlich aufblähende Schulden des Fiskus an Privatleute und Unternehmen … und nur theoretische Einnahmen aus Steuerzahlungen ergeben! Und das zu einer Stunde, wo die Fakten zeigen, dass jeder zweite Grieche Schulden an das Finanzamt hat und die Verbindlichkeiten nicht zu begleichen vermag! Ein weiteres „Detail“ … kreativer Nebulosität!

Die berüchtigten Haushaltsüberschüsse Griechenlands

Wegen … wahlkampfbedingter Sturheit der europäischen Gläubiger Griechenlands stimmte die griechische Regierung bei der Eurogruppe (am 05 Dezember 2016) jährlichen Primärüberschüssen der Größenordnung von 3,5% – für die bis zu 10 kommenden Jahre – zu, womit aber der Internationale Währungsfonds (IWF) absolut nicht einverstanden ist und schon jetzt vorwegnimmt (und die Experten der ganzen Welt stimmen ihm zu!), dass es mit derartigen Überschüssen unmöglich auch nur eine Hoffnung auf Wachstum geben kann, sondern das Land auf einen ungeordneten Bankrott zusteuert – mit allem, was dies impliziert. Der IWF sagt, „da Ihr auf Überschüssen beharrt, will ich (noch mehr) Maßnahmen und Rentenkürzungen …„.

Das Bemerkenswerte ist, dass sogar auch Griechenlands Finanzminister Evklidis Tsakalotos, der dem zustimmte, was Herr Tsipras als „nationalen Sieg“ bezeichnete, offiziell und öffentlich erklärt, wenn die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gestärkt und der Aufschwung kommen soll,  müssen die Haushaltsüberschüsse auf 2% beschränkt und von einer Senkung der (von ihm selbst verhängten!) Besteuerung begleitet werden … .

Tsipras verarscht Griechenlands Gesellschaft und hofft auf ein Wunder

Ach ja, es gibt auch noch andere „anhängige“ … Details: Die (seit Herbst 2016 anhängige) Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms) ist immer noch nicht abgeschlossen worden. Sie soll nun im Januar 2015 zu Ende gebracht werden (falls sie zu Ende gebracht werden wird und wir nicht zu Helden- und Trauerwahlen rennen werden). Aber: in dem Haushaltsplan, der jüngst im Parlament debattiert und am 11 Dezember 2016 (mit einer hauchdünnen Mehrheit von 152 der insgesamt 300 Abgeordneten) verabschiedet wurde, ist als Voraussetzung und Tatsache veranschlagt worden, dass die Bewertung (nebst den Vorteilen daraus) abgeschlossen worden ist. Noch ein Detail … „kreativer Nebulosität“!

Sich anstrengend, an die Macht geklammert zu bleiben, nimmt Herr Tsipras provokant und unverschämt die geprüfte Gesellschaft auf den Arm – „auf irgendein Wunder wartend„, das ihn im politischen Spiel bleiben lässt. So etwas wie „sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen„. Nur, dass der Premierminister eine Glatze hat. Das Haar, das er zeigt, ist nicht mehr als eine geschmacklose kommunikative Perücke …

(Quelle: iefimerida.gr, Autor: Thanos Ikonomopoulos)