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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Warum soll jemand in Griechenland investieren?

22. Januar 2016 / Aufrufe: 1.384 4 Kommentare

Bei seinem Besuch in Davos gefragt, warum jemand in Griechenland investieren sollte, verwies Premierminister Alexis Tsipras auf positive Signale und große Gelegenheiten.

Während seines Besuchs in Davos wurde der griechische Premierminister Alexis Tsipras in einem Interview an Bloomberg gefragt: „In einer Epoche, in der sich wegen der Verzögerungen bei den Investitionen viele fragen, warum sie in Griechenland investieren sollten, welche Botschaft schicken Sie ihnen?

Herr Tsipras antwortete und sprach von sehr guten Anzeichen aus der griechischen Wirtschaft in den letzten Monaten und von großen anstehenden Gelegenheiten, wobei er sich auch auf die Tatsache bezog, dass die anfänglichen Prognosen bezüglich einer Rezession im Jahr 2015 widerlegt wurden.
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Verlauf der Einnahmen in Griechenland ist besser als behauptet

29. September 2015 / Aufrufe: 863 Keine Kommentare

Dem in Publikationen und Medien geschürten negativen Eindruck zu Trotz verlaufen die öffentlichen Einnahmen in Griechenland recht gut.

Wer den verschiedenen Veröffentlichungen glaubte oder die jüngsten Berichte der Kanäle über die öffentlichen Einnahmen der ersten 8 Monate des Jahres 2015 in Griechenland hörte, könnte meinen, es gebe ein großes „Loch“. Dem ist jedoch nicht so.

Um nicht zu vergessen: Das Land wird auf Basis der Zahlen des Haushaltsplans der Zentralregierung und nicht des staatlichen Haushaltsplans beurteilt, der eine Untermenge darstellt und nur 50% oder weniger ausmacht.
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Vermeidet Griechenland so den Bankrott?

9. Mai 2015 / Aufrufe: 3.904 6 Kommentare

Griechenlands Regierung hat es bisher trotz aller Bankrott-Szenarien geschafft, sowohl die Gläubiger als auch die Gehälter und Renten des öffentlichen Sektors zu bezahlen.

Während die staatlichen Rücklagen Griechenlands jeden Tag abnehmen, beobachten die beunruhigten Gläubiger eng jede Bedienung fälliger Raten und jede Zahlung von Gehältern, um Anzeichen dafür ausfindig zu machen, dass Athen das Geld ausgeht.

Entgegen den vielen Prognosen, gemäß denen Griechenland mittlerweile auf dem „Trockenen“ sitzen müsste, hat die SYRIZA-Regierung es geschafft, trotz diverser Schwierigkeiten genug Geld zusammen zu bringen um ihre Gläubiger – einschließlich der am 07 Mai 2015 fällig gewordenen Rate von 200 Mio. Euro an den Internationalen Regierungsfonds – und die Renten und Gehälter der öffentlichen Bediensteten zu bezahlen.
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Griechenlands Primärüberschuss im ersten Quartal 2015

27. April 2015 / Aufrufe: 1.085 Keine Kommentare

Griechenland weist für das erste Quartal 2015 einen Primärüberschuss von 1,732 Mrd. Euro aus, gegenüber einem Primärüberschuss von 1,541 Mrd. Euro im Vorjahr 2014.

Gemäß den endgültigen Daten über die Ausführung des Staatshaushalts Griechenlands auf modifizierter Kassenbasis für die Periode Januar – März 2015 zeigt sich ein Defizit in der Bilanz des Staatshaushalts in Höhe von 503 Mio. Euro, gegenüber einem Defizit von 448 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014 und einer Defizit-Zielvorgabe von 2,111 Mrd. Euro.

Das primäre Resultat gestaltete sich auf einen Überschuss in Höhe von 1,732 Mrd., gegenüber einem Primärüberschuss von 1,541 Mrd. Euro für den selben Zeitraum des Jahres 2014 und dem Ziel eines Primärüberschusses von 119 Mio. Euro.
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Primärüberschuss 2014 in Griechenland geringer als erwartet

17. April 2015 / Aufrufe: 809 1 Kommentar

Griechenlands Primärüberschuss für 2014 fiel erheblich niedriger als erwartet aus, während die Verschuldung leicht sank, als Prozentsatz des BIP jedoch weiter anstieg.

Gemäß den Daten, welche die nationale Statistikbehörde Griechenlands (ELSTAT) im Rahmen eines übermäßig hohen Defizits bekannt gab und an Eurostat übermittelte, verzeichnete der Haushalt 2014 einen primären Überschuss in Höhe von 0,4% des BIP bzw. 630 Millionen Euro.

Wie sich aus den Daten ergibt, beliefen sich die Aufwendungen der allgemeinen Regierung 2014 auf 88,3 Mrd. Euro und die Einnahmen auf 82 Mrd. Euro, womit die Gesamtbilanz ein Defizit von 6,3 Mrd. Euro bzw. 3,5% des BIP aufweist.
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Griechenland erwägt Sondersteuer für Reiche

2. März 2015 / Aufrufe: 3.649 4 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis will nötigenfalls vermögende Bürger mit einer Sondersteuer belegen, um ausgeglichene Haushalte zu erreichen.

Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ließ die Möglichkeit der Erhebung einer Sondersteuer offen, damit die ausgeglichenen Haushalte sichergestellt werden, stellte jedoch klar, „wenn die Steuer nötig wird, werde ich es bei den tun, die Geld haben um sie zu bezahlen„.

Wir haben uns verpflichtet, ausgeglichene Haushalte haben zu werden. Was dies bedeutet? Es bedeutet, dass wir die Unabhängigkeit des Landes und die Volkssouveränität innerhalb des Landes wiederherstellen und sicherstellen wollen, uns niemals wieder in die Würdelosigkeit zu begeben, primäre Defizite zu haben. Falls nötig, werde ich dazu eine Sondersteuer erheben, ich werde es tun, jedoch werde ich es bei denen tun, die genug haben um zu bezahlen, nicht bei denen, die es nicht haben„, erklärte der Finanzminister charakteristisch.
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Griechenland muss 2015 fast 30 Mrd Euro auftreiben

25. Februar 2015 / Aufrufe: 1.183 Keine Kommentare

Für die Bedienung seiner öffentlichen Verschuldung muss Griechenland allein bis Ende 2015 über 29 Milliarden Euro aufbringen.

Griechenland und seine Regierung sind mit einem … Berg von Schulden konfrontiert, da es gilt, innerhalb des Jahres 2015 fast … 30 Mrd. Euro aufzutreiben, um die Gläubiger zu bezahlen. Speziell mit dem Auslaufen der viermonatigen Verlängerung (des aktuellen Hilfsprogramms), also in den Sommermonaten sind die Schulden dermaßen viele, dass sie Schwindel erregen.

Laut dem Wall Street Journal, dass eine Bilanz zog, beginnt der Leidensweg in den kommenden Tagen, da ab dem 06 März bis zum 08 Mai 10.378.729.024 Euro gezahlt werden müssen. Ab dem 12 Mai bis zum 20 Juli sind 11.606.843.685 Euro zu entrichten. Ab dem 07 August bis zum 21 Dezember müssen 7.361.733.340 Euro gezahlt werden. Bis Ende des Jahres 2015 ist also insgesamt eine Schuld von rund 29 Mrd. Euro zu begleichen.
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Griechenland wird seine Schulden niemals tilgen

24. Februar 2015 / Aufrufe: 1.733 8 Kommentare

Laut einer im CNBC publizierten Analyse werden die europäischen Amtsträger akzeptieren müssen, dass Griechenland seine Schulden in Höhe von 366 Mrd. Euro wahrscheinlich niemals tilgen wird, selbst wenn das Land eine Verlängerung des Rettungsprogramms erreichen wird.

Griechenland wird seine Verschuldung niemals abzahlen„, führt Kingsley Jones, Gründer und CEO der Jevons Global, an. „Wir müssen in diesem Fall Realisten sein. Die griechische Verschuldung befindet sich derzeit bei 175% und damit auf höheren Niveaus als damals, als diese Geschichte begann.
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Haushaltsziel 2014 in Griechenland gefährdet

16. Dezember 2014 / Aufrufe: 756 Keine Kommentare

Um die Ziele des Haushaltsplans 2014 in Griechenland zu erfüllen, müssen im Dezember fast 8,5 Milliarden Euro in die öffentlichen Kassen fließen.

Inzwischen ist die Gefahr sichtbar, dass in Griechenland das ehrgeizige Ziel der Einnahmen des Haushaltsplans des Jahres 2014 nicht erreicht wird, welche Entwicklung in einem signifikanten Grad auf dem Rückgang der Steuereinnahmen, aber auch der Ungewissheit beruht, die durch die politischen Entwicklungen verursacht wird.

Die am vergangenen Freitag (12 Dezember 2014)  von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras präsentierten Daten rufen intensive Beunruhigung angesichts der Tatsache hervor, dass der im letzten Monat des Jahres beizutreibende Betrags sich auf 8,43 Mrd. Euro beläuft, wogegen im entsprechenden Monat des Vorjahres nur ungefähr 5 Mrd. Euro eingenommen worden waren.
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Success Story in Griechenland ist ein Lügenmärchen

10. Mai 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 681 Keine Kommentare

Der Präsident des Levy-Wirtschaftsinstituts bezeichnet die Success Story in Griechenland als Lügenmärchen, das allein politischen Zwecken dient.

Als eine Verzweiflungshandlung mit dem einzigen Ziel, die griechische Regierung angesichts der im Mai 2014 anstehenden Europawahl und der Kommunalwahlen in Griechenland zu stärken, charakterisiert Dimitris Papadimitriou, Präsident des Levy Economics Institute, den Gang Griechenlands an die Anleihenmärkte und entkräftet damit den Mythos über die griechische Success Story.

Die Rückkehr Griechenlands an die Märkte am 10 April 2014 war eine rein symbolische Handlung„, kommentiert Dimitris Papadimitriou, Präsident des Levy- Wirtschaftsinstituts, den jüngsten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte.
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