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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Griechenlands Überschüsse sind unrealistisch

3. März 2019 / Aufrufe: 240 Kommentare ausgeschaltet

Pierre Moscovici charakterisiert die von Griechenland bis 2060 zugesagten hohen Primärüberschüsse als nicht realistisch.

In Griechenland zu den Mitgliedern des parlamentarischen Ausschusses für Finanzen und Europäische Angelegenheiten sprechend charakterisierte Pierre Moscovici die Zusagen der griechischen Regierung bezüglich der primären Überschüsse bis 2060 als nicht realistisch.

Der europäische Kommissar für Wirtschafts- und Währungsthemen wiederholte, „die Vereinbarungen müssen eingehalten werden„, fügte jedoch an anderer Stelle an, „da diese Überschüsse nicht realistisch sind, müssen sie irgendwann so wie so gesenkt werden, jedoch muss dies im Rahmen von Vereinbarungen erfolgen, die abgeschlossen und verwirklicht werden„. Parallel stellte er klar, dass die Kommission gegen die hohen Überschuss-Ziele war, der IWF sie jedoch durchsetzte und die griechische Regierung sie akzeptierte.
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Griechenland trocknet seine Wirtschaft aus

29. November 2018 / Aufrufe: 486 Kommentare ausgeschaltet

Mit seinem formlosen Zahlungsstopp enthält Griechenlands Fiskus der Wirtschaft des Landes dringend benötigte Liquidität vor.

In Griechenland gab der Staat im Oktober 2018 im zweiten aufeinanderfolgenden Monat … nicht einen einzigen Euro aus um Schulden an den privaten Sektor abzuzahlen.

Wie aus den am 26 November 2018 an die Öffentlichkeit gegebenen detaillierten Angaben über die Ausführung des staatlichen Haushaltsplans in den ersten zehn Monaten des Jahres hervorgeht, blieben die einschlägigen Finanzierungen aus dem staatlichen Haushalt an die zuständigen Träger „eingefroren“, die dann ihrerseits zu „blechen“ gehabt hätten.
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Märkte misstrauen Griechenland

7. Oktober 2018 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

Laut CNBC befürchten die Finanzmärkte, Griechenlands Premier Alexis Tsipras könnte zu einseitigen Wahlkampfhandlungen schreiten.

CNBC berichtet in einem Artikel, „Athen hat der Reform des Rentensystems zugestimmt, jedoch beunruhigen sich die Märkte darüber, ob die Regierung die Vereinbarungen einhält oder im weiteren Verlauf ihre Meinung ändern wird„.

Den bezüglich der Renten in zwei Versionen präsentierten Vorentwurf des Haushaltsplans kommentierend betont das internationale Nachrichtennetz, Griechenland teste mit dem Haushaltsplan 2019 die Märkte und die Gläubiger.
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EZB zeigt Griechenland Rote Karte

4. Oktober 2018 / Aufrufe: 698 1 Kommentar

Die Ökonomen der EZB bescheiden Griechenland unmissverständlich, dass die mittels der absurden Überbesteuerung erzielten Primärüberschüsse das falsche Rezept sind.

Mario Draghi mag mitgeteilt haben, die Europäische Zentralbank (EZB) werde wirtschaftliche Programme oder Maßnahmen fortan nicht mehr kommentieren und sich auf den reibungslosen Betrieb der Banken beschränken, jedoch hinderte dies die Ökonomen der EZB nicht daran, all jenen eine „majestätische“ Rote Karte zu zeigen, die eine fiskalische Konvergenz nach dem Rezept der Überbesteuerung betreiben.

Griechenland wird in dem Bericht nicht als nur in dem Part benannt, der die Anzahl der Streiks erfasst, die in ihrer überwältigenden Mehrheit wegen der Ausgabenkürzungen und nicht wegen der Steuererhöhungen ausgerufen wurden. Wenn man jedoch hinsichtlich der Dosierung der Maßnahmen nachschlägt, die letztendlich zu den Super-Überschüssen führten, ist die „Fotografie“ Griechenlands perfekt.
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Das sichere „Spiel“ der Gläubiger Griechenlands

14. September 2018 / Aufrufe: 529 1 Kommentar

Ab dem Moment, wo Griechenland in ein Memorandum eintrat, waren auch die Gläubiger des Landes für den Absturz der griechischen Wirtschaft verantwortlich.

Griechenland trägt die größte Verantwortung für die Situation, in der es angelangte. Wie sich jeden Tag erweist, sorgten jedoch auch die Gläubiger dafür, kräftig nachzuhelfen.

Vielleicht werden wir anstrengend, es ist es jedoch wert, zur Vermeidung von Fehlinterpretationen und Missverständnissen gewisse Dinge klarzustellen.
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7 traurige „Bestleistungen“ Griechenlands

24. August 2018 / Aufrufe: 722 Kommentare ausgeschaltet

Die sieben traurigen Championate Griechenlands, die den Jubel über den Ausgang aus den Memoranden annullieren.

Das Auslaufen des dritten Memorandums für Griechenland am 20 August 2018 wird auf politischer Ebene als Erfolgsgeschichte und Beginn einer neuen Epoche gefeiert.

Allerdings stigmatisieren sieben negative „Championate“ den Ausgang Griechenlands aus den Memoranden und beweisen, dass er alles andere als „sauber“ bezeichnet werden kann und die Charakterisierung „Sucess Story“ nicht gerechtfertigt ist.
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Das Elend Griechenlands ist noch nicht vorbei

20. August 2018 / Aufrufe: 443 Kommentare ausgeschaltet

Die Schwierigkeiten für Griechenland sind nach dem 20 August 2018 nicht zu Ende.

Die britische Zeitung „Guardian“ legt in einem am 12 August 2018 publizierten Artikel dar, dass Griechenland nach fast neuen Jahren einer Krise und harter Austerität in der kommenden Woche aus dem dritten Rettungsprogramm („Memorandum“) herauskommen wird, die Schwierigkeiten jedoch keinesfalls zu Ende sind.

Die Zeitung unterstreicht, die Narben der griechischen Krise bleiben tief – mit schwachen Banken, großen fälligen Schulden des Staats, keinerlei Spielraum für fiskalische Aufwendungen und der öffentlichen Verschuldung bei 180% des BIP, die damit die höchste Verschuldung in der Europäischen Union darstellt.
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Griechenland stehen 40 Jahre Austerität bevor

6. August 2018 / Aufrufe: 1.431 2 Kommentare

In den letzten 10 Jahren schrumpften nur in 4 Ländern die Wirtschaften mehr als in Griechenland, wobei 2 der besagten Ländern von Bürgerkriegen heimgesucht wurden.

Die amerikanische Zeitung „Washington Post“ (WP) berichtet, auf Basis der letzten Vereinbarung über den Ausgang aus dem „Programm“ werde angenommen, dass Griechenland bis 2060 jährliche Primärüberschüsse in Höhe von (durchschnittlich) wenigstens 2,2% des BIP zu haben hat.

Und ja, das bedeutet weitere vier Jahrzehnte der Austerität. Womit es nicht merkwürdig ist, dass die griechische Wirtschaft bis 2030 nicht (wenigstens) auf die Niveaus des Jahres 2008 zurückkehren können werden wird.
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Griechenland hat einen Marathon vor sich

5. August 2018 / Aufrufe: 412 Kommentare ausgeschaltet

Laut der britischen Wochenzeitung Economist hat Griechenland einen Marathon vor sich, um zur Normalität zurückzukehren.

Griechenland kommt aus dem Rettungsprogramm heraus, hat den Marathon jedoch (noch) vor sich„, führt die britische Wochenzeitung Economist in einem Artikel an.

Der Autor kommentiert praktisch die Legende der griechischen Regierung über die Epoche nach dem Ausgang aus den Memoranden, und nachdem er zuerst Bezug auf all das nimmt, was im Juni 2018 bezüglich der Erleichterung der griechischen Verschuldung und der geplanten Rückkehr an die Finanzmärkte, betont er im weiteren Verlauf:
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Griechenland soll noch mehr bluten

2. August 2018 / Aufrufe: 1.060 1 Kommentar

Der IWF will die Bevölkerung Griechenlands noch mehr bluten sehen und beharrt auf einer weiteren Massakrierung der Löhne und Renten.

Der am 31 Juli 2018 von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichte Bericht über Griechenland verpasst der griechischen Regiedung eine gleich dreifache Ohrfeige.

Der IWF beharrt auf der (erneuten) Kürzung der Renten ab 2019 und der Senkung des allgemeinen Einkommensteuerfreibetrags ab 2010, sieht keinen ausreichenden fiskalischen Spielraum für Leistungen und positive Ausgleichmaßnahmen, während er unterstreicht, dass die Reformen auf den Arbeits-, Produkt- und Dienstleistungsmärkten beibehalten und fortgesetzt werden müssen, und dabei betont, „jedwede Angleichung des gesetzlichen Mindestlohns muss besonnen sein und in Einklang mit dem Verlauf der Realität stehen„.
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