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Artikel Tagged ‘primärüberschuss’

Griechenland wird neuen Schuldenerlass brauchen

30. Juli 2018 / Aufrufe: 265 Keine Kommentare

Laut Moody’s wird Griechenland ab Anfang 2030 wieder eine neue Erleichterung seiner Verschuldung nötig haben.

Am 26 Juli 2018 kam von der Rating-Agentur Moody’s eine weitere lautstarke Betonung, dass Griechenland zu Beginn des Jahrzehnts 2030 wieder neue Maßnahmen zur Erleichterung seiner Verschuldung benötigen wird.

In ihrem Jahresbericht beurteilt Moody’s die Wirksamkeit der bei der Eurogruppe des 21 Juni 2018 erzielten Vereinbarung als signifikant, jedoch mit einem … „Verfallsdatum“ behaftet.
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Überschüsse sind für Griechenland eine tödliche Gefahr

11. Juli 2018 / Aufrufe: 392 Keine Kommentare

Der IWF sieht in den Griechenland aufgezwungenen absurden Primärüberschüssen eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Peter Dolman, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Griechenland, begegnet den hohen Primärüberschüssen als Gefahr für die griechische Wirtschaft in den kommenden Jahren.

Es sei angemerkt, dass Peter Dolman die Position des Delegationsleiters Anfang 2018 antrat und seine auch im IWF nicht unumstrittene Vorgängerin Delia Velculescu ablöste, die in Griechenland alles andere als beliebt war und häufig „Delia Draculescu“ tituliert wurde.
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Griechenland tauschte Hölle gegen Fegefeuer

27. Juni 2018 / Aufrufe: 533 Kommentare ausgeschaltet

Anstatt in der Hölle sogenannter Rettungsprogramme soll Griechenland nun im ewigen Fegefeuer absurder Primärüberschüsse schmoren.

Es sind nicht nur die deutschen Massenmedien, die – hinsichtlich Griechenlands – dem am 21 Juni 2018 gefassten Beschluss der Eurogruppe bezüglich der griechischen Verschuldung pessimistisch begegnen.

Auf der selben Wellenlänge bewegt sich in einer einschlägigen Analyse auch die Nachrichtenagentur Reuters, die über die von der (derzeitigen …) Koalitionsregierung SYRIZA – ANEL abgezogene „Jubel-Show“ offensichtlich nicht gerührt war.
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Griechenland muss weitere Milliarden aus dem Volk pressen

10. Juni 2018 / Aufrufe: 1.181 Kommentare ausgeschaltet

Um den Forderungen der Gläubiger zu entsprechen, wurde in Griechenland dem Parlament ein Gesetzentwurf vorgelegt, der Überschüsse von 5 Milliarden Euro gewährleisten soll.

Angesichts der auf den 21 Juni 2018 anberaumten „Eurogruppe“ wurde in Griechenland am frühen Nachmittag des 08 Juni 2018 dem Parlament der Multi-Gesetzentwurf mit den vorab zu erfüllenden Bedingungen für die Vollendung der vierten „Bewertung“ vorgelegt.

Die mittlerweile auf der Website des griechischen Parlaments eingestellte Multi-Gesetzesvorlage enthält 120 Artikel auf 120 Seiten, während die begleitenden Berichte weitere 500 Seiten zählen.
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Griechenlands Primärüberschuss „plättet“ Haushalte

12. Mai 2018 / Aufrufe: 637 2 Kommentare

Der von Griechenland für 2017 ausgewiesene primäre Superüberschuss entzog seiner Wirtschaft über 2 Milliarden Euro und plättete die Haushalte wie eine Straßenwalze.

Wie eine Sonderstudie der griechischen Nationalbank (National Bank of Greece / NBG) enthüllt, wurden Griechenlands Bürger mit Steuern und Überbesteuerungen praktisch „blutig geschlagen“, damit die Kalkulationen der Regierung nicht entgleisen.

Die Nationalbank präsentiert in einer Sonderstudie den Preis, den die griechische Wirtschaft und im weiteren Sinn die privaten Haushalte und Unternehmen zahlten, damit die Regierung die Gläubiger überzeugt, mit religiöser Hingabe die Regeln einzuhalten und „zuverlässig / seriös“ zu sein.
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Griechenland bringt 600000 Immobilien unter den Hammer

21. März 2018 / Aufrufe: 1.545 1 Kommentar

Zur Erzielung absurder Primärüberschüsse sollen in Griechenland in den kommenden dreieinhalb Jahren 600.000 Immobilien unter den Hammer gebracht werden.

Bis Ende 2021 werden in Griechenland von Fiskus und Banken wenigstens 600.000 Immobilien zur Versteigerung gebracht werden, damit das Ziel bezüglich eines Primärüberschusses von 3,5% des BIP im Rahmen der strengen Beaufsichtigung erreicht wird, der dem Land nach dem Ausgang aus dem Rettungsprogramm gesetzt werden soll!

Der größte Betreiber von Zwangsversteigerungen wird der griechische Fiskus sein, der ab dem 01 Mai 2018 und sofern er … keinen Cent (mehr) auf den Bankkonten der Schuldner findet, in abgekürzten Verfahren zu Immobilien-Pfändungen schreiten wird.
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Wird Griechenland neue Krücken brauchen?

9. Januar 2018 / Aufrufe: 675 1 Kommentar

Angesichts des im Sommer 2018 auslaufenden Memorandums stellt sich die Frage, ob Griechenland aus eigener Kraft auf die Beine kommen oder neue Krücken brauchen wird.

Wird Griechenland aus seinen eigenen Kräften und ohne externe Hilfe – wie beispielsweise Irland, Portugal und Zypern – voranschreiten können, wie es im übrigen auch die Regierung des Landes wünscht? Oder wird dem am 20 August 2018 auslaufenden Rettungsprogramm ein ähnliches folgen, wie es etliche Analytiker erwarten?

Dies ist die Frage, die Bloomberg in einem Griechenland gewidmeten Artikel stellt, worin betont wird, wie kritisch das Jahr 2018 für die Wirtschaft des Landes ist und welch maßgebliche „Wette“ der Ausgang aus dem Programm im August ist. Parallel führt die Agentur auch zehn kritische Schritte an, die zu befolgen sind, damit dieser Kurs erfolgreich ist.
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Griechenlands Premierminister lügt unverfroren

6. Januar 2018 / Aufrufe: 582 1 Kommentar

Die Lüge des Premierministers Alexis Tsipras, Griechenland komme endlich aus den Memoranden heraus, ist nicht weniger dreist als das Märchen vom Weihnachtsmann.

Griechenlands Premierminister Aelexis Tsipras beharrt darauf, dass Griechenland endlich aus den Memoranden herauskommt. Es handelt sich um eine außerordentlich große „Inkorrektheit“ (und das weiß er natürlich!), weil wir uns bereits auf hohe (Primär-) Überschüsse von 3,5% des BIP bis einschließlich 2022 und Überschüsse der Größenordnung bei 2% ab 2023 bis mindestens einschließlich 2060 eingelassen haben.

Die Höhe dieser (provokanten) „Ungenauigkeit“ wiederum ist der groben Lüge ebenbürtig, … ein einziger Weihnachtsmann könne in ein und der selben Nacht an alle Kinder der Welt Geschenke verteilen … .

Griechenlands Überschüsse basieren auf absurder Überbesteuerung

Jedenfalls scheinen die Finanzmärkte sich mit Griechenlands vorstehender „Verpflichtung“ zu Super-Überschüssen zu begnügen, was (bis zu einem gewissen Grad) auch die Deeskalation des Investitionsrisikos erklärt (siehe Bloomberg – Markets).

Das Problem, das Griechenland heute hat und auch in den kommenden Jahren haben werden wird, ist jedoch, dass die Erzielung von Überschüssen mit der (Über-) Besteuerung als „Speerspitze“ geschieht. Es reicht aus, Nachstehendes anzumerken:

  1. Die Besteuerung für eine griechische Familie mit zwei berufstätigen Eltern und zwei Kindern befindet sich bei 38,35% der Arbeitskosten (Angaben für 2016), im Verhältnis zu 30,94% in der OECD als Gesamtheit. Die Besteuerung für einen einfachen Arbeitnehmer (ohne Kinder) steigt auf 40,24% der Arbeitskosten, im Verhältnis zu 36,02% in der OECD als Gesamtheit (siehe OECD – Taxing Wages 2017).
  2. Sich bei 23% befindend übersteigt die griechische Mehrwertsteuer signifikant die auf die Gesamtheit der OECD bezogenen 19,2%.
  3. Die Besteuerung des Benzins entspricht in Griechenland 66,8% des Gesamtpreises, im Verhältnis zu 56,9% in der OECD als Gesamtheit (siehe OECD – Taxes on Consumption).
  4. Sich heute bei 29% befindend übersteigt der Steuersatz für die Unternehmen den Durchschnittswert der OECD um 5 volle Prozentpunkte (siehe OCD – Statutory corporate income tax rate). Die Besteuerung der Unternehmen stellt folglich trotz der eventuellen Vorteile, die sich logischerweise aus dem Rückgang des Investitionsrisikos ergeben, ein großes Hemmnis für Investitionen in Griechenland dar.

Warum sollten ausländische Investoren in Griechenland investieren?

Ich möchte nicht den Umstand verkennen, dass der Rückgang des Investitionsrisikos (siehe auch „Spread“ der griechischen Staatsanleihen) eine positive Entwicklung darstellt. Dennoch haben wir als Land weiterhin ein großes Problem: Die jüngsten Fakten des von dem „World Economic Forum“ publizierten Global Competitiveness Index 2017-18 platzieren Griechenland hinsichtlich des Vertrauens seiner Bürger in die griechischen Politiker leider fast auf der „Talsohle“ (sprich auf dem außerordentlich niedrigen Platz 106 unter 137 Staaten).

Warum also sollen die (ausländischen) Investoren ihre Gelder in einem Land investieren, das von Politikern geführt wird, denen sich wir selbige Griechen zu vertrauen weigern? Unter diesen Umständen wird keinerlei Rückkehr zur „Normalität“ und keinerlei Ausgang aus memorandischen Beaufsichtigungen stattfinden …

(Quelle: insider.gr, Autor: Kostas Milas)

Griechenland drohen neue Maßnahmen

13. Oktober 2017 / Aufrufe: 944 1 Kommentar

In Griechenland zeichnet sich schon wieder die Gefahr am Horizont ab, weitere Austeritätsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Der Wirtschaftsstab der Regierung Griechenlands „zittert“ vor den „Hasen aus dem Hut“ des internationalen Währungsfonds (IWF), da erwartet wird, sich sich mit der Notwendigkeit konfrontiert sehen zu werden, neue Maßnahmen zu ergreifen oder aber die im Parlament verabschiedeten sogenannten „Gegenmaßnahmen“ niemals umzusetzen.

Der Internationale Währungsfonds beharrt auf seinen Prognosen hinsichtlich einer Abweichung von den fiskalischen Zielvorgaben in diesem Jahr und im Jahr 2018.
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Wie Mitsotakis Griechenland zu retten verspricht

30. Juni 2017 / Aufrufe: 816 3 Kommentare

Der Vorsitzende der ND und Oppositionsführer Kyriakos Mitsotakis präsentierte 5 Schritte, mit denen Griechenland unter seiner zukünftigen Regierung aus der Krise kommen soll.

Am Abend des 28 Juni 2017 bei der Economist-Konferenz sprechend richtete der Vorsitzende der Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, einen Aufruf an die Marktwelt, sich darauf vorzubereiten, in Griechenland zu investieren:

Die früher oder später kommende politische Wende vorwegnehmend rufe ich die Marktwelt bereits jetzt auf: Bereitet Euch vor, in Griechenland zu investieren. Bringt Kapital, Beschäftigung, Know-how in unser Land. Und ich werde einen Rahmen mit Stabilität, niedrigerer Besteuerung, unverfälschtem Wettbewerb, weniger Bürokratie garantieren. Wir sind bereit, alles Nötige tun, damit unsere Wirtschaft anspringt. Wir haben keine andere Wahl als dies zu erreichen. Wir haben es als Nation schon einmal geschafft, wir können es auch jetzt. Mit Planung, harter Arbeit und dem Glauben der Bürger als Waffe werden wir Griechenland wieder zu einem Leuchtturm des Wachstums in unserer Region machen.
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