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Artikel Tagged ‘preiserhöhung’

Warum in Griechenland die Preise hoch bleiben

20. Juni 2017 / Aufrufe: 984 2 Kommentare

Die Verbraucherpreise in Griechenland steigen leicht und schnell, sinken jedoch nur schwerlich und langsam.

Was die Verbraucher in Griechenland auf alltäglicher Basis in der Praxis erleben, bestätigt nun auch eine Untersuchung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) bezüglich der Gestaltung der Preise.

Gemäß den von der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ präsentierten Eurostat-Angaben ist in Griechenland, wenn sich die Preise der Industrie ändern, der Prozentsatz der Weitergabe – oder Abwälzung – auf die Verbraucherpreise im Fall einer Erhöhung der Preise ein anderer als im Fall einer Senkung.
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Zigaretten werden in Griechenland 2017 erneut teurer

29. Dezember 2016 / Aufrufe: 14.986 Kommentare ausgeschaltet

Die seit 2010 neunte Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland wird Zigaretten erneut teurer machen und den Schwarzhandel noch mehr anheizen.

Im Februar 2017 wird in Griechenland bei Zigaretten die zweite Erhöhung um diesmal 0,30 Euro pro Päckchen folgen, wie zwischen der Tabakindustrie und den Verbänden der Tabakverkäufer vereinbart worden ist, damit die schrittweise Erhöhung bei den Einzelhandelspreisen weniger abrupt geschieht.

Die in diesem Rahmen erfolgte erste Erhöhung um 0,20 Euro pro Päckchen Zigaretten fand schon im November 2016 statt und nahm einen Teil der formal ab 2017 in Kraft tretenden erneuten Erhöhung der Besteuerung von Tabakprodukten praktisch bereits vorweg.
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2017 bringt in Griechenland neue Teuerungswelle

28. Dezember 2016 / Aufrufe: 3.224 1 Kommentar

Mit dem Jahreswechsel werden in Griechenland infolge einer Flut neuer Steuererhöhungen und Abgaben unter anderem Kraftstoffe, Zigaretten, Kaffee, Telefon erheblich teurer.

Das Jahr 2017 bringt in Griechenland eine neue Welle von Steuern und Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen und Millionen Griechen werden sich mit ernsthaften zusätzlichen Belastungen konfrontiert sehen, die ihr Leben noch schwerer machen.

Konkret kommen ab dem 01 Januar 2017 Maßnahmen zur Umsetzung, die sogar auch schon bereits im Mai vergangenen Jahres im Rahmen der Vereinbarungen mit der Troika verabschiedet worden sind. Eine „Atempause“ wurde nur den Bewohnern der besonders von dem Flüchtlingsproblem heimgesuchten griechischen Inseln gewährt, da die vorgesehene Erhöhung der Mehrwertsteuer für ein Jahr ausgesetzt wurde.
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Griechenland soll erneut die Mehrwertsteuer erhöhen

11. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.164 1 Kommentar

Informationen zufolge bringt der IWF zum wiederholten Mal die Erhöhung des mittleren Mehrwertsteuersatzes in Griechenland von 13% auf 14% auf den Tisch.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) Fonds hat nie seine Vorliebe für Maßnahmen verhohlen, die zu einer dauerhaften und effizienten Steigerung der Steuereinnahmen führen, und übte in diesem Rahmen immer Druck in Richtung der Abschaffung spezieller Steuerstatus (wie z. B. der ermäßigten MwSt.-Sätze auf den Ägäis-Inseln) ausgeübt

Das Thema der Anhebung des ermäßigten (mittleren) Satzes der Mehrwertsteuer war ebenfalls während der Verhandlungen des Sommers 2015, aber auch der ersten „Bewertung“ (des Fortschritts des griechischen Programms) gestellt worden.
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Heizölpreise in Griechenland geraten in Brand

28. September 2016 / Aktualisiert: 28. September 2016 / Aufrufe: 1.157 2 Kommentare

Infolge der erneut erhöhten indirekten Besteuerung setzen die diesjährigen Heizölpreise die Budgets der privaten Haushalte in Brand.

Happig wird in diesem Jahr in Griechenland der Preis des Heizöls sein, das wegen der neuen erhöhten Sonderverbrauchsteuer, aber auch der Mehrwertsteuer teurer wird. Aufzeigend für den Anstieg ist, dass mit einem um 11% teureren Heizölpreis gerechnet wird.

Laut der griechischen Zeitung „Imerisia“ lag im vergangenen Jahr bei Beginn der Verkaufsperiode am 15 Oktober 2015 gemäß den Angaben der Treibstoff-Preiswarte des Entwicklungsministeriums der durchschnittliche Heizölpreis bei 0,83 Euro pro Liter. Die neue Preiserhöhung beträgt ungefähr 9 Cent pro Liter bzw. fast 11%.
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Anstieg der Lebensmittelpreise in Griechenland

26. Januar 2016 / Aufrufe: 2.122 Kommentare ausgeschaltet

Trotz Rezession, Deflation und Rückgang der Einkommen wird in Griechenland ein stetiger Anstieg der Lebensmittelpreise verzeichnet.

Aus den offiziellen Angaben der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) ergeben sich kontinuierliche Erhöhungen bei den Preisen der Grundnahrungsmittel. Wie aus einer Untersuchung der griechischen Zeitung „Ethnos“ hervorgeht, „rennt“ die Teuerung bei den Lebensmitteln trotz der fünfjährigen Rezession, der Deflation und der dramatischen Schrumpfung der Einkommen.
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Griechenland hat größte Teuerung bei Lebensmitteln

12. November 2015 / Aufrufe: 911 2 Kommentare

In Griechenland werden die größten Preiserhöhungen bei Lebensmitteln in der gesamten Europäischen Union verzeichnet.

Laut einer in der Kathimerini publizierten Untersuchung der Eurostat verzeichnen die Lebensmittelpreise in Griechenland sowohl auf Jahres- als auch Monatsbasis den größten Anstieg unter den Mitgliedstaaten der EU, wobei die Hauptgründe die Erhöhung der Mehrwertsteuersätze und der Umstand sind, dass die Händler die Verluste aus den Kapitalverkehrskontrollen auf den Verbraucher abwälzen.

In Griechenland wurde im August 2015 der größte jährliche Anstieg bei den Lebensmittelpreisen um 4,2% im Vergleich zum August 2014 verzeichnet. Ebenfalls stiegen in Griechenland die Lebensmittel im August 2015 um 2,9% im Vergleich zum Juli 2015.

Preiserhöhungen auch bei Lebensmitteln mit konstanter MwSt.

Das interessante Element ist, dass die Preiserhöhungen auch bei Produkten beobachtet werden, bei denen der MwSt.-Satz bei 13% blieb. Die Preise für Brot und Getreideprodukte verzeichneten einen Anstieg um 3,2% auf Jahresbasis, also den größten unter den „28“, und für Fleisch einen Anstieg um 1,9%, also ebenfalls den größten in der EU. In der selben Periode wurde auf Ebene der Europäischen Union ein Preisrückgang um 1,3% beobachtet.

In der Kategorie der Öle wird ein Anstieg auf Jahresbasis um 9,9%, bei Obst um 17,2%, bei Gemüse um 9,6%, bei Fisch um 0,4% und bei Milch, Eiern und Käse um 0,3% verzeichnet. Laut den Daten der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) zeigt der Preis der Frischmilch im September 2015 einen Anstieg um 2,96% im Vergleich zu Juni 2015. Der Erzeugerpreis ist jedenfalls in den acht Monaten Januar – August 2015 gemäß den offiziellen Angaben deutlich niedriger als der Preis im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014.

Bemerkenswerte Schwankungen im Zeitraum der letzten Monate werden auch bei den Preisen für Brot, Mehl, aber auch Teigwaren beobachtet. Die Preise der Teigwaren, die in den ersten Tagen der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen ein außerordentlich populäres Produkt waren, verzeichnen im September 2015 einen Anstieg um 3,27% im Vergleich zum Juni 2015.

Aus den Angaben der Eurostat geht hervor, dass im August im Vergleich zu Juli 2015 der Preis für Weichweizen – ein Produkt, das Griechenland in einem großen Grad importiert, um seine Bedürfnisse zu decken – um 4,6% anstieg, während der Preis im EU-Durchschnitt um 5% sank. Ein – wenn auch marginaler – Anstieg wurde auch beim Preis des Hartweizens beobachtet. Auf Jahresbasis stieg in Griechenland der Preis des Weichweizens um 6,7%, während auf EU-Ebene ein Anstieg um gerade einmal 1% beobachtet wurde.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

„Tückische“ Teuerung in Griechenland

11. September 2015 / Aufrufe: 1.406 Kommentare ausgeschaltet

Trotz der seit Monaten verzeichneten Deflation in Griechenland sehen die Konsumenten sich mit zum Teil schockierenden Preiserhöhungen bei Grundbedarfsgütern konfrontiert.

Die Teuerung überrollt den Markt, die offizielle Inflation in Griechenlands blieb jedoch auch im August 2015 (und damit im dreißigsten aufeinanderfolgenden Monat) negativ und gibt natürlich nicht die Realität wieder, welche die Griechen durchleben, die eine signifikante Minderung ihrer Einkommen erfuhren!

Aus den am 09 September 2015 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten geht ein Rückgang der Inflation im vergangenen August um 1,5% im Vergleich zu August 2014 hervor. Innerhalb der selben Periode wurden jedoch zum Teil erhebliche Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen von … bis zu über 19% verzeichnet.

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Troika genehmigt Strompreiserhöhung für Ferienwohnungen in Griechenland

24. Juli 2014 / Aufrufe: 1.176 Kommentare ausgeschaltet

Die Troika hat die neuen Tarife der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland genehmigt, die zu Preiserhöhungen für private Kleinverbraucher führen.

Die Troika genehmigte die neuen Tarife der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), die rückwirkend ab dem 01 Juli 2014 in Kraft treten werden und sich auf die Senkung der gewerblichen Tarife und die Erhöhung bzw. wahrscheinlich die Abschaffung der billigen Tarifstufe für Stromverbräuche von 0 – 800 kwh / Quartal, was hauptsächlich die Ferienwohnungen treffen wird.

Die Maßnahme wird in Umsetzung der Bestimmungen des Memorandums bezüglich der Abschaffung der Kreuzsubventionierung bei Stromtarifen umgesetzt, welche Praxis mit den europäischen Verordnungen kollidiert. In diesem Rahmen werden die teureren gewerblichen Niederspannungs-Tarife gesenkt, die sich auf Läden, Büros und verschiedene sonstige Handelsaktivitäten beziehen.
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Erhöhung der Zigarettenpreise in Griechenland

9. November 2012 / Aufrufe: 6.587 5 Kommentare

Eine Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland führt zu einer erneuten Erhöhung der Preise für Zigaretten um bis zu 1 Euro pro Päckchen.

Die erneute – und zwar innerhalb von zweieinhalb Jahren vierte aufeinanderfolgende! –  Erhöhung der Zigarettenpreise setzt in Griechenland den Zigarettenmarkt „in Brand“. Infolge einer Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten werden die Kategorien der „billigen“ und „mittleren“ Zigaretten vom Markt verschwindenund fortan die Kategorie der „teuren“ Zigaretten vorherrschen, die derzeit für ab 3,70 Euro pro Päckchen verkauft werden.

Das neue Besteuerungssystem bringt Erhöhungen von bis zu 1 Euro bei der Schachtel Zigaretten und dem Tabak. Der Preis der „billigen“ Zigaretten wird 3,30 Euro pro Päckchen übersteigen, die „mittleren“ werden von derzeit 3,20 Euro auf bis zu 3,80 Euro steigen. Einen besonders harten Schlag erfährt laut Unternehmensfaktoren der Tabak, der in den letzten zwei Jahren seinen Marktanteil vervierfacht hatte.

Der Preis des derzeit für 4,30 Euro verkauften Päckchens mit 25 Gramm Tabak wird mit dem neuen Modus der Berechnung der Tabaksteuer bis zu 5,50 Euro erreichen. Entsprechend wird das Päckchen Tabak mit 20 Gramm 4,30 Euro kosten, gegenüber derzeit 3,30 Euro.

Der Präsident des Verbands der griechischen Tabakindustrie, Herr Spyros Flegkas, sprach gegenüber der Zeitung „Ethnos“ von „einer skandalösen Bestimmung, welche die Stärkung der multinationalen Gesellschaften zum Ziel hat, während sie im selben Augenblick die inländischen Tabakindustrien heimsucht, von denen sehr wahrscheinlich ist, dass zwei von drei zur Schließung gezwungen werden.

In einem Schreiben an die Abgeordneten führt Herr Flegkas an, dass die Erhöhung der Besteuerung die Zigaretten belastet, deren Einzelhandelspreis von 2,80 Euro bis 3,80 Euro pro Päckchen beträgt, während es für die Zigaretten, deren Einzelhandelspreis über 3,80 Euro liegt, auf Basis der neuen Besteuerung Senkungen geben wird.

Internationale Zigarettenmarken importierende Faktoren vertreten, einen Schaden von vielen Millionen Euro aus dem Vertrieb von ihren Lagerbeständen an Zigaretten und Tabak zu Einzelhandelspreisen erleiden zu werden, die niedriger sind als der Wert der Steuer, die sie an den Staat abführen müssen. Ebenfalls prognostizieren sie einen steilen Anstieg der illegalen Zigaretten und geringere Einnahmen des Staates aus dem legalen Markt.

(Quelle: Imerisia)