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Artikel Tagged ‘preiserhöhung’

Anstieg der Lebensmittelpreise in Griechenland

26. Januar 2016 / Aufrufe: 1.508 Keine Kommentare

Trotz Rezession, Deflation und Rückgang der Einkommen wird in Griechenland ein stetiger Anstieg der Lebensmittelpreise verzeichnet.

Aus den offiziellen Angaben der nationalen griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) ergeben sich kontinuierliche Erhöhungen bei den Preisen der Grundnahrungsmittel. Wie aus einer Untersuchung der griechischen Zeitung „Ethnos“ hervorgeht, „rennt“ die Teuerung bei den Lebensmitteln trotz der fünfjährigen Rezession, der Deflation und der dramatischen Schrumpfung der Einkommen.
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Griechenland hat größte Teuerung bei Lebensmitteln

12. November 2015 / Aufrufe: 858 2 Kommentare

In Griechenland werden die größten Preiserhöhungen bei Lebensmitteln in der gesamten Europäischen Union verzeichnet.

Laut einer in der Kathimerini publizierten Untersuchung der Eurostat verzeichnen die Lebensmittelpreise in Griechenland sowohl auf Jahres- als auch Monatsbasis den größten Anstieg unter den Mitgliedstaaten der EU, wobei die Hauptgründe die Erhöhung der Mehrwertsteuersätze und der Umstand sind, dass die Händler die Verluste aus den Kapitalverkehrskontrollen auf den Verbraucher abwälzen.

In Griechenland wurde im August 2015 der größte jährliche Anstieg bei den Lebensmittelpreisen um 4,2% im Vergleich zum August 2014 verzeichnet. Ebenfalls stiegen in Griechenland die Lebensmittel im August 2015 um 2,9% im Vergleich zum Juli 2015.

Preiserhöhungen auch bei Lebensmitteln mit konstanter MwSt.

Das interessante Element ist, dass die Preiserhöhungen auch bei Produkten beobachtet werden, bei denen der MwSt.-Satz bei 13% blieb. Die Preise für Brot und Getreideprodukte verzeichneten einen Anstieg um 3,2% auf Jahresbasis, also den größten unter den „28“, und für Fleisch einen Anstieg um 1,9%, also ebenfalls den größten in der EU. In der selben Periode wurde auf Ebene der Europäischen Union ein Preisrückgang um 1,3% beobachtet.

In der Kategorie der Öle wird ein Anstieg auf Jahresbasis um 9,9%, bei Obst um 17,2%, bei Gemüse um 9,6%, bei Fisch um 0,4% und bei Milch, Eiern und Käse um 0,3% verzeichnet. Laut den Daten der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) zeigt der Preis der Frischmilch im September 2015 einen Anstieg um 2,96% im Vergleich zu Juni 2015. Der Erzeugerpreis ist jedenfalls in den acht Monaten Januar – August 2015 gemäß den offiziellen Angaben deutlich niedriger als der Preis im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2014.

Bemerkenswerte Schwankungen im Zeitraum der letzten Monate werden auch bei den Preisen für Brot, Mehl, aber auch Teigwaren beobachtet. Die Preise der Teigwaren, die in den ersten Tagen der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen ein außerordentlich populäres Produkt waren, verzeichnen im September 2015 einen Anstieg um 3,27% im Vergleich zum Juni 2015.

Aus den Angaben der Eurostat geht hervor, dass im August im Vergleich zu Juli 2015 der Preis für Weichweizen – ein Produkt, das Griechenland in einem großen Grad importiert, um seine Bedürfnisse zu decken – um 4,6% anstieg, während der Preis im EU-Durchschnitt um 5% sank. Ein – wenn auch marginaler – Anstieg wurde auch beim Preis des Hartweizens beobachtet. Auf Jahresbasis stieg in Griechenland der Preis des Weichweizens um 6,7%, während auf EU-Ebene ein Anstieg um gerade einmal 1% beobachtet wurde.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

„Tückische“ Teuerung in Griechenland

11. September 2015 / Aufrufe: 1.372 Keine Kommentare

Trotz der seit Monaten verzeichneten Deflation in Griechenland sehen die Konsumenten sich mit zum Teil schockierenden Preiserhöhungen bei Grundbedarfsgütern konfrontiert.

Die Teuerung überrollt den Markt, die offizielle Inflation in Griechenlands blieb jedoch auch im August 2015 (und damit im dreißigsten aufeinanderfolgenden Monat) negativ und gibt natürlich nicht die Realität wieder, welche die Griechen durchleben, die eine signifikante Minderung ihrer Einkommen erfuhren!

Aus den am 09 September 2015 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gegebenen Daten geht ein Rückgang der Inflation im vergangenen August um 1,5% im Vergleich zu August 2014 hervor. Innerhalb der selben Periode wurden jedoch zum Teil erhebliche Preiserhöhungen bei Basisprodukten und Dienstleistungen von … bis zu über 19% verzeichnet.

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Troika genehmigt Strompreiserhöhung für Ferienwohnungen in Griechenland

24. Juli 2014 / Aufrufe: 1.147 Keine Kommentare

Die Troika hat die neuen Tarife der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland genehmigt, die zu Preiserhöhungen für private Kleinverbraucher führen.

Die Troika genehmigte die neuen Tarife der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), die rückwirkend ab dem 01 Juli 2014 in Kraft treten werden und sich auf die Senkung der gewerblichen Tarife und die Erhöhung bzw. wahrscheinlich die Abschaffung der billigen Tarifstufe für Stromverbräuche von 0 – 800 kwh / Quartal, was hauptsächlich die Ferienwohnungen treffen wird.

Die Maßnahme wird in Umsetzung der Bestimmungen des Memorandums bezüglich der Abschaffung der Kreuzsubventionierung bei Stromtarifen umgesetzt, welche Praxis mit den europäischen Verordnungen kollidiert. In diesem Rahmen werden die teureren gewerblichen Niederspannungs-Tarife gesenkt, die sich auf Läden, Büros und verschiedene sonstige Handelsaktivitäten beziehen.
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Erhöhung der Zigarettenpreise in Griechenland

9. November 2012 / Aufrufe: 6.417 5 Kommentare

Eine Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten in Griechenland führt zu einer erneuten Erhöhung der Preise für Zigaretten um bis zu 1 Euro pro Päckchen.

Die erneute – und zwar innerhalb von zweieinhalb Jahren vierte aufeinanderfolgende! –  Erhöhung der Zigarettenpreise setzt in Griechenland den Zigarettenmarkt „in Brand“. Infolge einer Änderung bei der Besteuerung von Tabakprodukten werden die Kategorien der „billigen“ und „mittleren“ Zigaretten vom Markt verschwindenund fortan die Kategorie der „teuren“ Zigaretten vorherrschen, die derzeit für ab 3,70 Euro pro Päckchen verkauft werden.

Das neue Besteuerungssystem bringt Erhöhungen von bis zu 1 Euro bei der Schachtel Zigaretten und dem Tabak. Der Preis der „billigen“ Zigaretten wird 3,30 Euro pro Päckchen übersteigen, die „mittleren“ werden von derzeit 3,20 Euro auf bis zu 3,80 Euro steigen. Einen besonders harten Schlag erfährt laut Unternehmensfaktoren der Tabak, der in den letzten zwei Jahren seinen Marktanteil vervierfacht hatte.

Der Preis des derzeit für 4,30 Euro verkauften Päckchens mit 25 Gramm Tabak wird mit dem neuen Modus der Berechnung der Tabaksteuer bis zu 5,50 Euro erreichen. Entsprechend wird das Päckchen Tabak mit 20 Gramm 4,30 Euro kosten, gegenüber derzeit 3,30 Euro.

Der Präsident des Verbands der griechischen Tabakindustrie, Herr Spyros Flegkas, sprach gegenüber der Zeitung „Ethnos“ von „einer skandalösen Bestimmung, welche die Stärkung der multinationalen Gesellschaften zum Ziel hat, während sie im selben Augenblick die inländischen Tabakindustrien heimsucht, von denen sehr wahrscheinlich ist, dass zwei von drei zur Schließung gezwungen werden.

In einem Schreiben an die Abgeordneten führt Herr Flegkas an, dass die Erhöhung der Besteuerung die Zigaretten belastet, deren Einzelhandelspreis von 2,80 Euro bis 3,80 Euro pro Päckchen beträgt, während es für die Zigaretten, deren Einzelhandelspreis über 3,80 Euro liegt, auf Basis der neuen Besteuerung Senkungen geben wird.

Internationale Zigarettenmarken importierende Faktoren vertreten, einen Schaden von vielen Millionen Euro aus dem Vertrieb von ihren Lagerbeständen an Zigaretten und Tabak zu Einzelhandelspreisen erleiden zu werden, die niedriger sind als der Wert der Steuer, die sie an den Staat abführen müssen. Ebenfalls prognostizieren sie einen steilen Anstieg der illegalen Zigaretten und geringere Einnahmen des Staates aus dem legalen Markt.

(Quelle: Imerisia)

Höhere Strompreise in Griechenland ab Anfang 2012

10. Januar 2012 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 2.602 16 Kommentare

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland hat die rückwirkend ab Anfang 2012 in Kraft gesetzten Preiserhöhungen bekannt gegeben.

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland gab die nach Stellungnahme der Energie-Regulierungsbehörde (RAE) und mit dem einschlägigen Beschluss des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) genehmigten neuen Tarife bekannt (siehe auch Erhöhung der Strompreise in Griechenland ab 2012), auf deren Basis

  • sich die durchschnittliche Tariferhöhung im Niederspannungsnetz auf 9,2% beläuft,
  • der Sozialtarif für wirtschaftlich schwache Haushalte unverändert bleibt,
  • der Tarif für Kinderreiche unverändert bleibt,
  • sich die Tarife für Haushaltskonsumenten ab 9% bis zu 12,1% erhöhen, wobei die Erhöhung für Konsumenten mit höheren Verbräuchen höher ausfallen,
  • sich die Tarife für Konsumenten mit einem Verbrauch von über 3.000 kWh / 120 Tage um 54% höher gestalten als bei Haushaltsverbrauchern mit den niedrigsten Verbräuchen,
  • speziell für die kleinen und mittleren Unternehmen die Preiserhöhung gemäßigt ausfällt.


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Erhöhung der Strompreise in Griechenland ab 2012

31. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 898 4 Kommentare

In Griechenland treten ab 2012 Erhöhungen der Strompreise in Kraft, die sich im Durchschnitt auf über 12 Prozent belaufen und rund 5 Millionen Haushalte betreffen.

Der griechische Umweltminister Jorgos Papakonstantinou informierte am vergangenen Donnerstag (29.12.2011) das Kabinett darüber, dass sich die seitens des Umweltministeriums beschlossene Erhöhung der Tarife der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) ab dem 01. Januar 2011 auf durchschnittlich 9,2% gestalten wird, wobei der Prozentsatz von 9,2% die durchschnittliche Erhöhung betrifft, welche der Ministerialbeschluss zur Genehmigung der Preiserhöhungen umfassen wird.

Insgesamt wird sich die durchschnittliche Mehrbelastung der Verbraucher jedoch bei 12,2% bewegen, da bereits in der vergangenen Woche auch eine Erhöhung der Abgabe für Erneuerbare Energiequellen um durchschnittlich 3% beschlossen worden war, die ebenfalls ab Anfang Januar 2012 in Kraft treten wird. Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Preiserhöhungen nicht „linear“ zur Anwendung kommen, sondern wie nachstehend geschildert einem „progressiven“ Algorithmus folgen werden, womit in der Praxis für zahlreiche Verbraucher die reale Belastung erheblich höher als der statistische Mittelwert ausfallen wird.
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Preise für Heizöl und Benzin in Griechenland auf neuem Rekordstand

8. März 2011 / Aktualisiert: 11. März 2011 / Aufrufe: 2.523 Keine Kommentare

In Griechenland brechen die Preise für Benzin und Heizöl infolge der hohen Besteuerung und steigenden internationalen Ölpreise alle Rekorde.

Die Heizölpreise erreichten in Griechenland am Dienstag (08.03.2011) in einigen Gebieten das Rekordniveau von bis zu fast 1 Euro pro Liter, und auch die Benzinpreise liegen dauerhaft höher als jemals zuvor. Der steile Anstieg der Heizöl- und Benzinpreise während der vergangenen Tage wird mit den steigenden internationalen Rohölpreisen begründet, andererseits jedoch auch durch die enormen Verbrauchssteuern und die oligopolistische Marktstruktur in Griechenland forciert.

Laut den Erhebungen der staatlichen Preiserhebungsstelle (siehe auch Übersicht der aktuellen Benzinpreise in Griechenland) belief sich am Stichtag der durchschnittliche Heizölpreis auf 87,8 Cent pro Liter, bei einem realen Preisgefüge je nach Anbieter und Region von minimal 80,0 bis maximal 99,8 Cent pro Liter. Zu Beginn des Jahres 2011 lag dagegen der durchschnittliche Heizölpreis noch bei 78 – 79 Cent pro Liter.
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Vorstadtbahn in Attika – Griechenland erhöht Fahrpreise um bis zu 50 Prozent

12. Februar 2011 / Aktualisiert: 13. Februar 2011 / Aufrufe: 383 Keine Kommentare

Nach den enormen Tariferhöhungen der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe in Griechenland treten nun auch bei der Vorstadtbahn deftige Fahrpreiserhöhungen in Kraft.

Im Rahmen ihrer neuen Tarifpolitik gab die Betriebsgesellschaft der Vorstadtbahnen in  Griechenland kräftige Erhöhungen der Beförderungsentgelder um bis zu 50% mit Wirkung ab Montag, dem 14. Februar 2011 bekannt. Laut dem Unternehmen, das eine 100%ige Tochtergesellschaft der Griechischen Bahn (OSE) darstellt, zielt die neue Tarifgestaltung auf eine möglichst nachhaltige Reduzierung der Defizite der OSE ab, was im übrigen auch in dem einschlägigen Gesetzentwurf zur Sanierung der griechischen Eisenbahn festgeschrieben ist.

Einen Eindruck von dem Ausmaß der Fahrpreiserhöhungen der Vorstadtbahnen vermittelt nachstehende Auflistung der neuen und – soweit verfügbar – bisherigen bisherigen Preise für eine Anzahl populärer Strecken und Zeitkarten:
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Protest gegen Wucherpreise der öffentlichen Verkehrsmittel in Griechenland

27. Januar 2011 / Aktualisiert: 08. März 2011 / Aufrufe: 337 3 Kommentare

Verbraucherorganisationen charakterisieren die Erhöhungen der Tarife der öffentlichen Nahverkehrsmittel in Griechenland als räuberisch und ermuntern zum Fahrschein-Boykott.

Angesichts der beschlossenen Erhöhungen der Beförderungstarife öffentlicher Massenbefödrungsmittel in Griechenland kommen Verbraucherorganisationen zu dem Schluss, dass Fahrten mit privaten Fahrzeugen günstiger zu stehen kommen als die Benutzung öffentlicher Nahverkehrsmittel, und fordern die Regierung zur Rücknahme der verfügten Tariferhöhungen und Findung anderer Lösungen für die Probleme der städtischen Verkehrsbetriebe auf.

Die Verbraucherorganisation INKA charakterisiert die Fahrpreiserhöhungen als „räuberisch und unerhört“ und legt dar, dass im Vergleich zu den öffentlichen Verkehrsmitteln die Nutzung des Autos billiger zu stehen komme:
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