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Artikel Tagged ‘polizeibeamte’

Revierleiter der Polizei in Griechenland erpresste Schutzgelder

10. Juni 2011 / Aufrufe: 74 Keine Kommentare

Ein Revierleiter der Polizei in Griechenland und zwei weitere Polizeibeamte sollen in ihrem Dienstbezirk systematisch Schutzgelder von Unternehmern erpresst haben.

Der besagte Revierleiter, ein höherer Polizeioffizier und ein Polizist der griechischen Polizei (ELAS) werden beschuldigt, von den Inhabern einer Reihe von Unternehmen an der Strandallee in Athen und sogar Kinderspielplätzen in den südlichen Vorstadtbezirken Schutzgelder erpresst zu haben. In die Sache, die nach einschlägigen Anzeigen das Department für interne Angelegenheiten der ELAS ans Licht brachte, soll auch die Ehefrau eines der Polizeibeamten verwickelt sein. Gegen die Beschuldigten wurde Anklage erhoben, während die Polizeiführung die Suspendierung der drei Beamten und die Durchführung einer internen Untersuchung anordnete.

Die drei uniformierten Gesetzeshüter, die in dem ihrer Verantwortung unterstellten Bezirk Schutz “verkauften”, werden der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, der passiven Bestechung in Mittäterschaft, der gewerblich und gewohnheitsmäßig betriebenen Erpressung, der Aufforderung und Anbietung zur Durchführung eines Vergehens, aber auch des Drogenbesitzes beschuldigt.

Ebenfalls werden 12 Geschäftsinhaber der Bestechung der Polizisten beschuldigt, da – wie festgestellt wurde – einige von ihnen nicht über die erforderliche Betriebserlaubnis für ihre Unternehmen verfügten oder Genehmigungen besaßen, jedoch Gelder an die beschuldigten Polizeioffiziere zahlten um von Polizeikontrollen verschont zu bleiben und Schutz zu genießen.

Der einen niedrigeren Dienstgrad inne habende Polizist wurde nicht verhaftet, weil die Frist für die Festnahme im Rahmen eines Schnellverfahrens verstrichen war. Ihm wird auch zu Lasten gelegt, in der Vergangenheit seinem vorgesetzten Dienststellenleiter Provisionen gezahlt zu haben, weil dieser ihm Arbeit bei Sicherheitsdiensten verschafft hatte.

(Quelle: in.gr / 09.06.2011)

Polizist der DIAS-Einheit in Griechenland wegen Drogenhandels verhaftet

4. Juni 2011 / Aufrufe: 96 Keine Kommentare

In Griechenland wurden auf der Insel Rhodos ein Polizeibeamter und drei Privatpersonen wegen Drogenhandels festgenommen, nach einem vierten Verdächtigen wird gefahndet.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 28-jährigen Polizeibeamten der motorisierten Spezialeinheit DIAS der 1. Polizeidirektion Dodekanes und drei weitere Personen im Alter von 22, 28 und 41 Jahren, die auf Rhodos mit den Beschuldigungen des Handels und Vertriebs von Drogen verhaftet wurden.

Auf Beschluss der zentralen Direktion der griechischen Polizei wurde der Polizeibeamte im Rang des Polizeimeisters (Αρχιφύλακας) vom Dienst freigestellt und außerdem eine interne Untersuchung angeordnet. In der selben Sache ist auch noch ein 39-Jähriger beschuldigt, nach dem gefahndet wird.

Bei dem festgenommenen Polizeibeamten bzw. in seinem privaten PKW wurden vier Plastikverpackungen mit 151 Gramm Marihuana und in seiner Wohnung 585 Gramm der selben Droge sowie eine Präzisionswaage gefunden und beschlagnahmt. In der Wohnung seines ebenfalls 28-jährigen Komplizen, in einer Autowerkstatt im Ort Afantou / Rhodos und in einer von ihm als Unterschlupf benutzten weiteren Wohnung wurden sechs Päckchen mit 56,6 Gramm Marihuana, vier Briefchen mit 2,9 Gramm Kokain, ein laut den Angaben der Polizei aus Drogengeschäften stammender Geldbetrag in Höhe von 1.175 Euro, 2 Mobiltelefone und eine Präzisionswaage gefunden, während der 41-jährige 20 Briefchen mit 13,6 Gramm Kokain und 585 Euro in seinem Besitz hatte.

Aus den Ermittlungen ging hervor, dass der 28-jährige Privatmann im Rahmen seiner Beteiligung an den Aktivitäten der Bande während des letzten Jahres verschiedene Geldbeträge in Höhe von insgesamt 100.000 Euro transferiert hatte, deren Empfänger der festgenommene 41-Jährige und der 39-Jährige waren, nach dem noch gefahndet wird.

(Quelle: To Vima / 03.06.2011

Ehemaliger Polizeibeamter in Griechenland wegen Drogenhandel verhaftet

10. April 2010 / Aufrufe: 83 Keine Kommentare

In Griechenland ist wegen Drogenhandels ein ehemaliger Polizeibeamter festgenommen worden, der unter anderem beim Drogendezernat und in der Spezialabteilung für Erpressungsfälle in Attika bedienstet war. Insgesamt wurden fast 10 Kilo Kokain sichergestellt.

Laut einem Offizier der griechischen Polizei (EL.AS.) waren rund zwei Wochen vor der Festnahme Grenzwächtern der Ausländerabteilung Attika Informationen über einen in Drogengeschäfte verwickelten ehemaligen Polizeibeamter zugespielt worden. Im Rahmen der angestellten Nachforschungen wurde der ehemalige Polizist ausgemacht und unter Beschattung gestellt.

Am Abend des 07. April 2010 begab sich der beobachtete 47-jährige ehemalige Polizist mit einem Motorrad in ein Autohaus im Athener Stadtteil Ano Glyfada, um dort ein Kilo Kokain zu übergeben. Während sich der Mann noch im Gebäude des Autohauses befand, drangen Polizisten in die Räumlichkeiten ein und nahmen ihren ehemaligen Kollegen sowie zwei Angestellte der Firma fest. Der Besitzer des Unternehmens befand sich zu diesem Zeitpunkt außer Hauses, wurde jedoch wenig später ebenfalls festgenommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des ehemaligen Polizisten wurden weitere 8 Kilo und 764 Gramm Kokain, drei Pistolen und ein Revolver nebst Magazinen und Kugeln sichergestellt. Ebenfalls wurden im Besitz der Festgenommenen 159 Patronen verschiedener Kaliber, eine Präzisionswaage, 1.560 Euro, vier gefälschte Banknoten im Gesamtnennwert von 550 Euro, neun Mobiltelefone und zwei luxuriöse Fahrzeuge gefunden und beschlagnahmt. Bei einem dieser Fahrzeuge handelte es sich sogar um einen Porsche im Wert von 180.000 Euro, der erst fünf Tage vorher gekauft worden war und dem festgenommenen ehemaligen Polizeibeamten gehörte.

Der ehemalige 47-jährige Polizeibeamte war im Jahr 2007 regulär pensioniert und in den Ruhestand entlassen worden. Laut Informationen hat er inzwischen eingestanden, während der letzten sechs Monate Drogenhandel betrieben zu haben, während der verhaftete Besitzer des Autohauses jede Beteiligung bestreitet. Der Marktwert des beschlagnahmten Kokains wird auf über eine Million Euro geschätzt.

Polizeibeamte in Griechenland wegen Drogenvergehen festgenommen

22. März 2010 / Aufrufe: 93 Keine Kommentare

Zwei Polizeibeamte des Drogendezernats Ost-Thessaloniki in Griechenland wurden wegen Übertretungen des Drogengesetzes mit sofortiger Wirkung vom Dienst freigestellt und verhaftet, außerdem wurde eine interne Intersuchung angeordnet.

Die beiden Offiziere der griechischen Polizei wurden am Sonntagmorgen (21. März. 2010) von Polizeibeamten des nordgriechischen Unterdezernats für interne Angelegenheiten wegen Übertretungen des Drogengesetzes, Verbreitung von Falschgeld und Verletzung ihrer dienstlichen Pflichten verhaftet. Laut Informationen verfügten die festgenommen Polizeibeamten über aus Rauschgiftfällen beschlagnahmte Drogen, welche sie im Umgang mit Informanten als Gegenleistung für Informationen über Drogenverteiler handhabten.

Im Rahmen der nachfolgenden Voruntersuchung wurden im Büro des leitenden Polizeioffiziers ein gewisse Menge Heroin und ein gefälschter 200-Euroschein gefunden, für welche nicht die erforderlichen Verfahrensschritte (Anlegung einer Gerichtsakte, Bericht über Beschlagnahme von Beweisstücken usw. ) erfolgt waren. Die beiden Polizeioffiziere sowie auch ein in die Sache verwickelter privater Angestellter werden dem Strafrichter in Thessaloniki vorgeführt werden.

24.03.2010: Die festgenommenen Polizeibeamten wurden freigelassen

Der Vollständigkeit halber sei nachgetragen, dass gegen die beiden vorübergehend verhafteten Offiziere der Polizei am Mittwoch, dem 24. März 2010, Anklage wegen Besitz und Bereitstellung von Drogen erhoben wurde, die beiden Polizeibeamten jedoch anschließend nicht in Untersuchungshaft genommen, sondern unter Auflagen bis zur Gerichtsverhandlung auf freien Fuß gesetzt wurden.

Griechischer Polizeibeamter mit fünf Kilo Heroin festgenommen

26. November 2009 / Aufrufe: 50 Keine Kommentare

Am Dienstag, dem 24. November 2009, wurde in Frankfurt ein Beamter der speziellen Sicherheitskräfte der griechischen Polizei mit 5 Kilo Heroin im Gepäck festgenommen.

Bezeichnenderweise ist der Sicherheitsbeamte in Griechenland schon seit geraumer Zeit vom Dienst suspendiert, und vor der ersten Instanz des Disziplinarausschusses der griechischen Stadtpolizei ist ein Verfahren mit dem Antrag auf seine endgültige Entfernung aus dem Polizeidienst anhängig.

Konkret war der Polizeibeamte bereits im Juni 2008 wegen illegaler Beförderung und Begünstigung der Einreise eines Ausländers nach Griechenland, Besitz gefälschter Reisedokumente und Vergehens gegen das Drogengesetz festgenommen, im weiteren Verlauf jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Am 20. Januar 2009 wurde er wegen Kauf, Besitz und Beförderung von Drogen erneut verhaftet, jedoch wieder nicht in Untersuchungshaft eingewiesen, wie dies in Griechenland in der Regel jedem "gewöhnlichen Sterblichen" bereits anlässlich der ersten Festnahme widerfahren wäre.