Archiv

Artikel Tagged ‘plastikgeld’

Explosion der Plastikgeld-Zahlungen in Griechenland

5. April 2018 / Aufrufe: 698 Kommentare ausgeschaltet

Die bargeldlosen Transaktionen mit sogenanntem Plastikgeld verdoppelten sich in Griechenland 2017 im Vergleich zum Vorjahr.

Die Nutzung von Karten respektive „Plastikgeld“ gewinnt auf Griechenlands Markt immer mehr Boden, wobei 2017 im Vergleich zum Vorjahr der Wert der Transaktionen um 40% stieg und die Anzahl der Transaktionen sich um 93% ausweitete. (Siehe auch: Griechenlands Banken verdienen sich an Gebühren dumm und dämlich)

Gemäß den Angaben des Verbands für Informatik- und Kommunikationsunternehmen Griechenlands (SEPE) erreichte der Wert der mit Debit-, Kredit- und Prepaid-Karten verwirklichten Transaktionen 26,5 Mrd. Euro (Dezember 2017), gegenüber 19 Mrd. Euro in der entsprechenden Periode des Jahrs 2016 und 13 Mrd. Euro im Dezember 2015.
Gesamten Artikel lesen »

Erste Quittungs-Lotterie in Griechenland

1. Dezember 2017 / Aufrufe: 180 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium Griechenlands verloste am 30 November 2017 erstmalig 1 Million Euro an 1000 Gewinner der sogenannten Quittungs-Lotterie.

Im Rahmen der ersten und fortan jeden Monat erfolgenden sogenannten Quittungs-Lotterie in Griechenland wurden am Abend des 30 November 2017 die 1.000 Lose „gezogen“, die den entsprechenden Gewinnern einen steuerfreien und unpfändbaren Barbetrag in Höhe von je 1.000 Euro bescheren.

Auf der Website der Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) kann jeder Steuerpflichtige unter der entsprechenden Sektion einsehen, mit wie vielen Losen er an der Ziehung beteiligt war und ob eins dieser Lose „gezogen“ wurde.

Plastikgeld bescherte Griechenlands Fiskus 2 Mrd. Euro

Wie die stellvertretende Finanzministerin Katerina Papanatsiou anlässlich der ersten öffentlichen Verlosung erklärte, führte der Anstieg der Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ (Kredit-, Debit-, Prepaid-Karten und Zahlungen per E-Banking) zu ersten Ergebnissen in dem Kampf gegen die Steuerhinterziehung, da die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 im Verhältnis zu der entsprechenden Periode des Jahres 2015 um 20% bzw. 2 Mrd. Euro anstiegen.

Weiter betonte sie, die erfolgte erste Verlosung stelle einen Teil der allgemeinen Politik zur Förderung der elektronischen Zahlungen zwecks Bekämpfung der Steuerhinterziehung dar, und unterstrich, die Einschränkung der Steuerhinterziehung sei die essentiellste Weise zur gerechteren Verteilung der steuerlichen Lasten.

Giorgos Pitsilis, Leiter der AADE, betonte seinerseits, die öffentliche Verlosung stelle einen weiteren Anreiz zur Transparenz in den Geschäftsvorgängen dar.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Gestaffelte Verteilung der Lose

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass besagte Verlosung / Ziehung auf Basis der für den Monat Oktober 2017 erfassten „elektronischen“ (sprich bargeldlosen) Zahlungen erfolgte. Entsprechend werden auch alle weiteren monatlichen Ziehungen jeweils auf Basis der im Vormonat erfassten Zahlungen erfolgen, wobei sich die Anzahl der teilnehmenden / je Steuer-ID zugewiesenen Lose folgendermaßen ergibt:

  • Für bis zu insgesamt 100 Euro 1 Los je 1 Euro,
  • für die nächsten 400 Euro, sprich ab 101 bis 500 Euro, 1 Los je 2 Euro,
  • für die nächsten 500 Euro, sprich ab 501 bis 1.000 Euro, 1 Los je 3 Euro,
  • für darüber hinausgehende Beträge, sprich ab 1.001 Euro und mehr, 1 Los je 4 Euro.

Last but not least: Sollten gleichzeitig mehrere ein und der selben Steuer-ID zugeordnete Lose „gezogen“ werden, wird nur eins (1) dieser Lose berücksichtigt und es „rücken“ automatisch die nächsten Gewinner nach.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Quittungs-Lotterie in Griechenland

20. September 2017 / Aufrufe: 537 Kommentare ausgeschaltet

Im Oktober 2017 soll in Griechenland zum ersten Mal die monatliche sogenannte Quittungslotterie des Finanzministeriums erfolgen.

Die erste Ziehung für die sogenannte Quittungs-Lotterie in Griechenland wird schließlich im Oktober 2017 erfolgen und sich auf die elektronischen Transaktionen beziehen, welche die Steuerpflichtigen im September 2017 getätigt haben werden.

Der Plan des griechischen Finanzministeriums, der die Ausgabe elektronischer Lose an alle, die Zahlungsvorgänge mit „Plastikgeld“ oder anderen elektronischen (Zahlungs-) Mitteln getätigt haben, und jeden Monat die Durchführung von Verlosungen zur Verleihung von Geldpreisen à 1.000 Euro an 1.000 Gewinner vorsieht, geht in die Endphase.
Gesamten Artikel lesen »

Wirtschaftskrise in Griechenland beeinträchtigt Ernährung

29. Januar 2017 / Aufrufe: 1.458 1 Kommentar

2 von 5 Haushalten in Griechenland mussten die Ausgaben für ihre Ernährung kürzen und jeder dritte Haushalt wird im kommenden Jahr seine Steuern nicht zahlen können.

40,2% der griechischen Haushalte wurden gezwungen, Ausgaben für Lebensmittel zu beschneiden um ihre Bedürfnisse zu decken. Dieses Fakt zeigt eine Untersuchung des IME GSEBEE auf, die zeigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung (53%) zu Kürzungen bei Kleidung und Schuhwerk schritt, während 48,2% der Befragten das Ausgehen einschränkte.

Parallel geben mehr als 1 von 5 Haushalten an, fällige Verbindlichkeiten an das Finanzamt geschaffen zu haben. Dieser Anteil übersteigt 27%, wenn es sich um Haushalte mit Kreditverpflichtungen handelt, und erreicht für 1-Personen-Haushalte sogar 40%.
Gesamten Artikel lesen »

Akzeptanz von Plastikgeld wird in Griechenland obligatorisch

11. Januar 2017 / Aktualisiert: 11. Januar 2017 / Aufrufe: 1.112 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2017 wird in Griechenland schrittweise die Pflicht zur Akzeptanz von Zahlungen mit sogenanntem Plastikgeld eingeführt.

Mit dem Gesetz 4446/2016 wird in Griechenland anfänglich für bestimmte Branchen und schrittweise für alle Unternehmen die obligatorische Akzeptanz von Zahlungen mit sogenanntem Plastikgeld (Debit- / Kredit- / Prepaid-Karten) eingeführt.

Konkret ist unter anderem vorgesehen, dass mit einem gemeinsamen Ministerialbeschluss der Minister für Wirtschaft, Finanzen und Konjunktur bestimmt werden soll, wer unter die primären Beschlüsse fällt und welche Frist für die Umsetzung der entsprechenden Auflagen gewährt wird, sowie ebenfalls, welche Verfahren zu befolgen und welche Daten zur Beobachtung der bei den Zahlungsdienstleistern nach Gesetz 3862/2010 geführten Geschäftskonten zu erheben sind und welche Sanktionen im Fall der Nichteinhaltung verhängt werden.
Gesamten Artikel lesen »

Bargeschäfte in Griechenland nur noch bis 500 Euro

2. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.503 2 Kommentare

Einkäufe und Geschäftsvorgänge im Wert von über 500 Euro sollen in Griechenland nur noch bargeldlos getätigt werden.

Der Gesetzentwurf bezüglich der elektronischen Transaktionen wird signifikante Änderungen im Alltag und bei den Einkäufen der Bürger in Griechenland herbeiführen, da fortan alle Geschäftsvorgänge in Höhe von über 500 Euro ausschließlich mittels Debit- / Kreditkarten oder über die Webbanking-Systeme der Banken zu erfolgen haben.

Konkreter werden die Änderungen vorsehen, dass Einkäufe bzw. allgemein Zahlungen in Höhe von über 500 Euro ausschließlich unter Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ oder per E-Banking zu erfolgen haben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Banken wollen Bargeldsteuer!

28. November 2016 / Aufrufe: 1.292 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland schlagen die Besteuerung von Barabhebungen vor und argumentieren, dies würde zur Senkung der Steuerhinterziehung beitragen.

Die Banken in Griechenland schlagen der Regierung ein Dutzend Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung vor, allem voran mithilfe der Stärkung der elektronischen Geschäftsvorgänge und der Einschränkung der Verwendung von Bargeld in der Wirtschaft.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ berichtete, ist die Besteuerung von Barabhebungen eine der Maßnahmen zur Minderung der Steuerhinterziehung, da Bargeld in einem großen Grad in die „schwarze“ Wirtschaft geleitet wird oder zumindest leicht geleitet werden kann.
Gesamten Artikel lesen »

Überbesteuerung erstickt Griechenlands Wirtschaft

11. November 2016 / Aufrufe: 1.053 1 Kommentar

Die anhaltende Überbesteuerung in Griechenland stranguliert das Unternehmertum und den Neustart der Wirtschaft des Landes.

Die Redner bei dem 8. Tax Forum in Thessaloniki / Griechenland vertraten, die „chronische Überbesteuerung“ sei einer der Faktoren, der die unternehmerische Aktivität, die Re-Investition, die Stärkung der Beschäftigung und allgemein das Wachstum und die Wirtschaft beeinflussen.

Sie merkten jedoch ebenfalls an, für die Anziehung von Investitionen und das Wachstum seinen ebenfalls auch andere Faktoren bedeutsam, wie unter anderem beispielsweise das stabile Steuer- und Unternehmensumfeld, die Mechanismen zur Kontrolle der Steuerhinterziehung, die Bekämpfung der Bürokratie.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Banken stoßen sich mit Abzocke gesund

14. September 2016 / Aufrufe: 1.911 3 Kommentare

Die Banken in Griechenland stoßen sich an horrenden Gebühren gesund und ersticken mittels wucherischer Kreditzinsen jede Bereitschaft zu unternehmerischen Initiativen.

Einnahmen wie die nach vielen Jahren wieder zurückgekehrten Jahresbeiträge bei Kreditkarten, die Gebühren für Auslandsüberweisungen – speziell nach der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen -, aber auch die Provisionen aus der Zunahme der Transaktionen mittels Debit- und Kreditkarten stärkten in in einem signifikanten Grad die Einnahmen der griechischen Bankbranche im ersten Halbjahr des Jahres 2016.

Die Verbesserung der Ergebnisse der vier systemischen Banken Griechenlands im ersten Halbjahr 2016 stützte sich ebenfalls zu einem großen Grad auf den Rückgang der Kosten des Geldes mittels des Sinkens der Zinssätze bei den Festgeldanlagen, was in Kombination mit der Reduzierung der Abhängigkeit von der ELA den organischen Gewinnverlauf unterstützte.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Banken verdienen sich an Gebühren dumm und dämlich

17. Januar 2016 / Aufrufe: 3.703 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland sacken sich jährlich über eineinhalb Milliarden Euro aus Kartenprovisionen und Transaktionsgebühren ein.

Die griechische Regierung plant die Umgehung der labyrinthischen Abrechnungssysteme für Karten-Transaktionen, die wegen der erhobenen Provisionsgebühren die Kosten übertrieben hoch treiben. Eins der Hauptszenarien, an dem die Regierung arbeitet um eine Senkung der überdimensionalen Bankprovisionen von bis zu 3% zu bewirken, welche die Transaktionen der Unternehmen und Verbraucher belasten und parallel den Kassen der Banken Einnahmen von hunderten Millionen bescheren, ist die Schaffung eines „DIAS“-Systems (sprich bankübergreifenden Abrechnungssystems) für Kredit- und Debitkarten

Es ist charakteristisch, dass im ersten Quartal nach Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland (sprich im dritten Quartal 2015) die Einnahmen der vier systemischen großen griechischen Banken aus Provisionen auf Basis ihrer veröffentlichten Angaben 300 Millionen Euro überstiegen.
Gesamten Artikel lesen »