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Artikel Tagged ‘plastikgeld’

Griechenlands Banken verdienen sich an Gebühren dumm und dämlich

17. Januar 2016 / Aufrufe: 1.288 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland sacken sich jährlich über eineinhalb Milliarden Euro aus Kartenprovisionen und Transaktionsgebühren ein.

Die griechische Regierung plant die Umgehung der labyrinthischen Abrechnungssysteme für Karten-Transaktionen, die wegen der erhobenen Provisionsgebühren die Kosten übertrieben hoch treiben. Eins der Hauptszenarien, an dem die Regierung arbeitet um eine Senkung der überdimensionalen Bankprovisionen von bis zu 3% zu bewirken, welche die Transaktionen der Unternehmen und Verbraucher belasten und parallel den Kassen der Banken Einnahmen von hunderten Millionen bescheren, ist die Schaffung eines „DIAS“-Systems (sprich bankübergreifenden Abrechnungssystems) für Kredit- und Debitkarten

Es ist charakteristisch, dass im ersten Quartal nach Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland (sprich im dritten Quartal 2015) die Einnahmen der vier systemischen großen griechischen Banken aus Provisionen auf Basis ihrer veröffentlichten Angaben 300 Millionen Euro überstiegen.
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Griechenland erwägt Besteuerung bargeldloser Zahlungen

27. Dezember 2015 / Aktualisiert: 27. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.042 Keine Kommentare

Auf der verzweifelten Suche nach Einnahmen für die gesetzlichen Rentenkassen wird in Griechenland erwogen, bargeldlose Transaktionen mit einer Sonderabgabe zu belegen.

Der Finanzstab der Regierung in Griechenland befasst sich wieder einmal mit einem Szenarium bezüglich der Besteuerung aller elektronisch durchgeführten Banktransaktionen.

Eindruck ruft allerdings der Umstand hervor, dass im selben Moment, wo diese Perspektive untersucht wird, die griechische Regierung auch die Etablierung der obligatorischen Verwendung von „Plastikgeld“ plant, damit ein Steuerpflichtiger einen Steuerfreibetrag hat.
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Abzocke der Banken in Griechenland

7. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.636 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland verdienen sich an dem infolge der Kapitalverkehrskontrollen geradezu explodierenden bargeldlosen Zahlungsverkehr dumm und dämlich.

Trotz des Umstands, dass in Griechenland wegen der Kapitalverkehrskontrollen das Volumen der obligatorischen Transaktionen per Internet (sprich WEB-Banking) zunimmt, bleiben die Gebühren und Provisionen der griechischen Banken für die alltäglichen Geschäftsvorgänge der Bürger und Unternehmen auf sehr hohen Niveaus und erreichen selbst für simple Transaktionen eine Höhe von bis zu 7 Euro.

Ohne in irgendeiner Weise für die Einschränkungen im Kapitalverkehr verantwortlich zu sein, werden die Bürger mit zusätzlichen Kosten belastet, ohne jedoch zu wissen, dass es auch einen Weg gibt … um die Gebühren der Banken zu umgehen. Welcher dieser Weg ist? Es sind die Bankschecks!
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Kapitalkontrollen in Griechenland machen Unternehmen zu schaffen

7. November 2015 / Aufrufe: 669 Keine Kommentare

Die im Juni 2015 in Griechenland verhängten Kapitalverkehrskontrollen beeinträchtigten hauptsächlich die Unternehmen und nicht die Verbraucher.

Laut einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Thessalonikis (EBETH) und der Palmos Analysis scheinen die Kapitalverkehrskontrollen im normalen Betrieb der nordgriechischen Unternehmen „das Unterste zu Oberst“ gekehrt zu haben.

Dagegen erklären fast sechs von zehn Verbrauchern, die Beschränkungen bei den Bankabhebungen beeinflussen ihren Alltag „wenig“ oder „überhaupt nicht“ – und dies trotz der Tatsache, dass mehr als die Hälfte von ihnen bei ihren Geschäftsvorgängen keine Kredit- oder Debitkarte verwenden.
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Verschärfte Kapitalkontrollen für Rentner und Beamte in Griechenland

11. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.161 Keine Kommentare

Laut einer Reportage der Zeitung To Vima plant das Finanzministerium in Griechenland, Rentner und öffentliche Bedienstete zur Verwendung von Plastikgeld zu zwingen.

Das griechische Finanzministerium soll neue weitreichende Änderungen im Alltag von Millionen Rentnern und öffentlichen Bediensteten in Griechenland erwägen, und zwar mit der Einführung beständiger Kontrollen und Einschränkungen bei Barabhebungen bei gleichzeitiger obligatorischer Verwendung von Karten („Plastikgeld“) bei ihren alltäglichen Geschäften.

Wie in einer Reportage der Wochenendausgabe der griechischen Zeitung „Vima“ berichtet wird, sieht die – sich in den Rahmen der Kampfes gegen die Steuerhinterziehung eingliedernde – neue Maßnahme für die obigen Kategorien unter anderem ein wöchentliches Limit für Barabheben von 150 Euro anstatt wie derzeit geltend 420 Euro vor.
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Plastikgeld könnte Steuerhinterziehung in Griechenland um 5 Mrd senken

6. September 2015 / Aufrufe: 801 1 Kommentar

Die koordinierte Nutzung sogenannten Plastikgelds könnte dem Fiskus in Griechenland jährliche Mehreinnahmen von über 1 Milliarde Euro bescheren.

Im Rahmen der diesjährigen 80. Internationalen Messe in Thessaloniki (vom 04 bis zum 13 September 2015) wird die Griechische Polizei mittels des Dezernats für Cyber-Kriminalität und in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Dachverband des Griechischen Handels (ESEE) einen Informationsstand betreiben, an dem unter anderem auch die Plattform für innovative Aktionen FeelSafe mit zentraler Thematik den elektronischen Handel mittels sicherer Verwendung von Kredit- und Debit-Karten präsentiert werden wird.

Die in Rede stehende Plattform ist eine weitere neue innovative Aktion des Dezernats für Cyber-Kriminalität und des ESEE, zu deren Realisierung sie gemeinsam schritten.
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Über 1 Mio neue Debitkarten in Griechenland

6. August 2015 / Aufrufe: 1.367 Keine Kommentare

Nach Einführung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland stellten die griechischen Banken über 1 Million neue Geldkarten aus.

Laut einem Artikel bei Bloomberg wurden von den griechischen Banken in den letzten drei Wochen ungefähr 1.000.000 neue Debitkarten ausgestellt.

Wie der Artikel berichtet, haben sich während der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland die Transaktionen mit Geldkarten in den Supermärkten und bei den Treibstoffverkäufen verdoppelt, während die Nutzung der Karten sich in den provinziellen Gebieten sogar verdreifachte.
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Griechenland hat bereits eine Parallelwährung

10. Juli 2015 / Aufrufe: 4.407 4 Kommentare

Griechenland hat bereits zwei Währungen, die beide den selben Wert haben, von denen jedoch die eine auf Papier gedruckt und die andere immateriell ist.

Das einzige Gute an der wirtschaftlichen Krise unglaublicher Intensität, die wir in den letzten Tagen in Griechenland mit der Schließung der Banken und den Kapitalverkehrskontrollen durchleben, ist die Verallgemeinerung der Kreditkarten (bzw. des „Plastikgelds“) und die Ausweitung des E-Bankings, also der Bewegung von Geldbeträgen per Internet.

Es geht um zwei absolut modern Praktiken, die unabhängig von den Umständen sowohl der Wirtschaft als auch der Alltäglichkeit helfen, da die Nutzer Zeit und Geld sparen, während sie ihnen auch eine große Transaktionssicherheit bieten. Die Nutzer sind also nicht gezwungen, Bargeld zu bewegen, das sie verlieren können oder das ihnen gestohlen werden kann, was für jemanden, der sogar auch auf die bis neulich sogenannten Kleinbeträge angewiesen ist, katastrophal ist.
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Lidl in Griechenland akzeptiert uneingeschränkt „Plastikgeld“

2. Juli 2015 / Aufrufe: 1.666 1 Kommentar

Die Lidl-Tochtergesellschaft in Griechenland versichert, auch weiterhin uneingeschränkt Zahlungen per Debit- und Kreditkarten zu akzeptieren.

Wie in einer einschlägigen Bekanntmachung der Lidl-Tochtergesellschaft in Griechenland „anlässlich der in griechischen Medien und sozialen Netzwerken verbreiteten unwahren (gegenteiligen) Nachricht“ betont wird, „gilt in allen Geschäften der Lidl Hellas regulär die Möglichkeit zur Zahlung mit Debit- und Kreditkarten„.
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Neue Steuermaßnahmen in Griechenland

7. Mai 2015 / Aufrufe: 2.020 Keine Kommentare

Die Regierung in Griechenland scheint bereit zu sein, signifikante Wahlversprechen auf dem Altar der Einigung mit den Gläubigern zu opfern.

Es wird erwartet, dass speziell zwei Maßnahmen – nämlich die Beibehaltung der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) auch in diesem Jahr und die Eingriffe bei der Solidaritätsabgabe – den „Schlüssel“ darstellen werden, der in der gegenwärtigen Phase die Verhandlungen der Regierung Griechenlands mit den Gläubigern „deblockieren“ wird.

Die griechische Regierung mag bis auf weiteres die Vorlage der Multi-Gesetzesvorlage „einfrieren“, die Bereicherung der Maßnahmen der Varoufakis-Liste hat jedoch einen dauerhaften Charakter angenommen und die „Flickarbeiten“ haben kein Ende.
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