Archiv

Artikel Tagged ‘piräus’

Piräus in Griechenland wird Pforte für US-Produkte

16. November 2012 / Aufrufe: 882 17 Kommentare

Eine Vereinbarung zwischen Hewlett Packard – COSCO – TrainOSE macht den Hafen Piräus in Griechenland zur logistischen Pforte für amerikanische Produkte.

Zwischen Hewlett Packard (HP), COSCO und TRAINOSE wurde eine große Dreifach-Vereinbarung geschlossen, die zum Auslöser des heiß ersehnten Aufschwungs in Griechenland werden kann. Die Vereinbarung sieht vor, dass die HP den Hafen Piräus als zentralen Knoten für den Vertrieb ihrer Produkte in Zentraleuropa, dem Mittlerem Osten, in Nordafrika, den europäischen Mittelmeerländern und den Ländern der ehemaligen Sowjetunion nutzen wird. Von Piräus aus werden die Produkte entweder per Seeweg über das Terminal der COSCO oder per Schiene mit der TRAINOSE verteilt werden.

Die Vereinbarung bringt praktisch den Hafen von Piräus auf die Karte der großen Transit-Zentren des Mittelmeerraums, da er fortan die Eingangspforte für Produkte aus Amerika nach Zentraleuropa darstellt.

Griechenland kann mit seinen Infrastrukturen international mitspielen

Die Unterzeichnung der Vereinbarung mit der TRAINOSE wird im Dezember 2012 erwartet, für den auch die Übergabe der Bahnverbindung mit Ikonio geplant ist, womit der Transport von dem Hafen Piräus direkt per Schiene erfolgt. Ziel ist, dass noch vor Ende des Jahres 2012 die Verbringung der Produkte der Hewlett Packard über das griechische Eisenbahnnetz nach Zentraleuropa beginnt.

An der Konferenz nahmen der Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastrukturen, Transportwesen und Netze, Kostis Chatzidakis, der Minister für Seefahrt und Ägäis, Kostis Mousouroulis, und Repräsentanten der HP, der COSCO und der TRAINOSE teil. Während der Dauer der Konferenz charakterisierte der griechische Premierminister Antonis Samaras unter anderem die Vereinbarung als “Vertrauensvotum für Griechenland in dieser Anstrengung, die wir derzeit zum Aufschwung der griechischen Wirtschaft unternehmen“.

Mit dieser Vereinbarung wird die Rolle bestätigt, die unser Land mit seinen Infrastrukturen, über welche es verfügt, auf der internationalen Business-Karte spielen kann. Und wenn diese Vereinbarung so voranschreitet, wie wir es wünschen würden, wird gleichzeitig das Umschlagsvolumen in Piräus, aber auch das Transportwerk der TrainOSE ansteigen“, betonte Herr Samaras und wies auch auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze hin.

Es ist anzumerken wert, dass die Liefer- und Transportaktivitäten der Hewlett Packard 50 Mrd. Dollar erreichen, wovon sich wiederum der größte Teil auf Europa, Nordafrika und den Mittleren Osten bezieht. Laut Minister Kostis Mousouroulis wird mit einem Anstieg der Umsätze des Hafens von Piräus von bis zu 50% gerechnet.

(Quelle: Imerisia)

Nisos Mykonos bedient ab Ende Juli 2012 die Route Piräus – Samos

6. Juli 2012 / Aufrufe: 139 Keine Kommentare

In Griechenland wird das Schiff Nisos Mykonos von 27 Juli bis 09 September 2012 fahrplanmäßig die Route Piräus – Samos bedienen.

Endgültig ab dem 27 Juli beginnen die Fahrten der “Nisos Mykonos” auf der Route Piräus – Samos, und die Küstenschifffahrtsverbindung des Verwaltungsbezirks Samos wird durch ein supermodernes Schiff verstärkt.

Das Schiff der Hellenic Seaways wird bis zum 09 September 2012 auf der konkreten Strecke verkehren. Zielhafen auf Samos wird allerdings nicht wie bereits vor etlichen Tagen bekanntgegeben Karlovasi, sondern Vathi sein. Ebenfalls umfassen die angefahrenen Häfen weder Agios Kyrikos noch Furni.

Konkret wird das Schiff jeden Montag – Dienstag – Donnerstag – Freitag um 21:30 Uhr von Piräus ablegen und über Syros, Mykonos, Evdilos, Karlovasi den Zielhafen Vathi auf Samos anfahren und dort um 06:50 anlegen. Von Vathi legt das Schiff jeden Dienstag – Mittwoch – Freitag um 09:00 Uhr ab und fährt über Karlovasi, Evdilos, Mykonos, Syros nach Piräus, wo es um 18:15 eintrifft. Jeden Sonntag wird das Schiff um 13:30 von Vathi ablegen und über Karlovasi, Evdilos, Mykonos, Syros um 22:45 in Piräus eintreffen.

Vom 21/08/2012 bis zum 09/09/2012 wird die Nisos Mykonos schließlich jeden Dienstag – Donnerstag – Samstag um 14:00 Uhr von Piräus ablegen und nach der Fahrt über Syros, Mykonos, Evdilos, Karlovasi um 00:40 im Zielhafen Vathi anlegen.

(Quelle: Zougla.gr)

Blue Star Patmos darf Piräus – Chios – Mytilini in Griechenland befahren

24. Juni 2012 / Aufrufe: 333 Keine Kommentare

Blue Star Ferries darf trotz Protest der NEL Lines auf der Route Piräus – Chios – Mytilini die neue Passagier- und Fahrzeugfähre Blue Star Patmos in Betrieb nehmen.

Das “grüne Licht” für die jährliche Einsetzung des Passagier- und Fahrzeugfährschiffs “Blue Star Patmos” auf der Route Piräus – Chios Mytilini in Griechenland ab dem 12 Juli 2012 erhielt am Freitag (22 Juni 2012) die Blue Star Ferries bei der Sitzung des Rats für Küstenschifffahrtsverkehr (SAS).

Informationen zufolge hatte die Küstenschifffahrtsgesellschaft die Einsetzung des Schiffs ab dem 05 Juli 2012 beantragt, jedoch erbaten die Vertreter der Gesellschaft von dem SAS nun eine einwöchige Frist, damit die Akte des Schiffs um alle erforderlichen Unterlagen ergänzt wird. Somit wird das am 02 Juli 2012 im Hafen von Piräus erwartete Schiff seine offiziellen Fahrten ungefähr ab dem 12 Juli 2012 aufnehmen.

Es sei angemerkt, dass die auf der konkreten Route aktive NEL Lines heftig gegen die Einsetzung des “Blue Star Patmos” protestiert hatte, da – wie sie argumentiert – auf der konkreten Route bereits sechs Schiffe aktiv und die Verkehrsbedürfnisse in der konkreten Periode vollumfänglich gedeckt sind. Funktionäre der Gesellschaft schließen sogar auch nicht einen rechtlichen Widerspruch bezüglich des Themas oder seine Überstellung an den Wettbewerbsausschuss aus. Ebenfalls ließen sie die Möglichkeit offen, das Schnellboot “Äolos Kenteris” auf die Route “Piräus – Chios – Mytilini zu “werfen”, für welches von dem SAS bereits Fahrten genehmigt worden sind.

Bei der selben Sitzung des Rats für Küstenschifffahrtsverkehr wurde auch die Einsetzung des Schiffs “Nisos Mykonos” auf der Route Piräus – Syros – Mykonos – Ikaria (Evdilo) – Samos (Karlovasi) genehmigt. Informationen zufolge beantragten die Vertreter der Hellenic Seaways den Einsatz des Schiffs auf der konkreten Strecke ab dem 10 Juli 2012, da es derzeit die “Nisos Chios” ersetzt, die bei der jüngst stattgefunden Kollision im Hafen von Tinos am Achterschiff beschädigt wurde und derzeit in Syros auf Werft liegt.

(Quelle: in.gr)

Fahrverbot für Jet Ski in Griechenland

24. März 2012 / Aufrufe: 222 Keine Kommentare

In Griechenland gab das Hafenamt Piräus ein Fahrverbot für Jet-Ski während der Mittagszeit in den Sommermonaten bekannt.

Während der Sommermonate wird zu bestimmten Tageszeiten in den Seegebieten des Zuständigkeitsbereichs des zentralen Hafenamts Piräus, welche wie beispielsweise die Küstenzonen Freattida und Votsalaki an Wohngebiete angrenzen, der Verkehr von Jet-Ski verboten. Konkret gilt das Fahrverbot für Jet-Ski ab Anfang Juni bis Ende September alltäglich während der Zeit von 14:00 – 17:00 Uhr.

(Quelle: in.gr)

Generalstreik in Griechenland am 29 Juni 2010

27. Juni 2010 / Aktualisiert: 28. Juni 2010 / Aufrufe: 445 Keine Kommentare

Der für Dienstag, den 29. Juni 2010 von den griechischen Gewerkschaften ausgerufene Generalstreik wird in Griechenland wieder einmal den öffentlichen und privaten Sektor lähmen.

Der von den gewerkschaftlichen Dachorganisationen GSEE und ADEDY ausgerufene 24-stündige Generalstreik wurde aus Protest gegen die von der griechischen Regierung forcierten Änderungen im Rentensystem und der Arbeitsgesetzgebung beschlossen. Die ADEDY ruft in ihrer Bekanntmachung alle Arbeitnehmer zur Teilnahme an dem Generalstreik am Dienstag auf, “um zu verhindern, dass die Regierung ihre Maßnahmen durchsetzt“. Die GSEE betont, dass “das Ziel eines jeden Generalstreiks die größtmögliche Beteiligung der Arbeitnehmer an dem Streik, aber auch an der Protestkundgebung der Gewerkschaften sei“.

Parallel werden die Gewerkschaften der Beschäftigten bei den Massenbeförderungsmittel aufgefordert, auf eine solche Weise zu streiken, “dass auf keinen Fall die Möglichkeit der massenhaften Teilnahme der Arbeitnehmer an der Protestkundgebung beeinträchtigt wird“. Bisher ist nicht bekannt geworden, in welcher Form die Beschäftigten der öffentlichen Verkehrsmittel sich an dem Streik beteiligen werden.

Streik im Hafen von Piräus entgegen dem Beschluss der P.N.O.

Im Hafen Piräus steht eine neue Runde der Strapazen bevor. Trotz der Entscheidung des Dachverbandes der griechischen Seeleute (PNO), sich am 29. Juni 2010 nicht an den Aktionen zu beteiligen, haben zwei Gewerkschaften (PEMEN und Stephenson, welche die Maschinisten der griechischen Handelsflotte vertreten) beschlossen, am Dienstag von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr in den Ausstand zu treten. Ebenso ist mit Aktionen seitens der linksradikalen “Militanten Arbeiterfront” (PAME) zu rechnen, deren Aktivisten sich im Hafen von Piräus wiederholt und nicht selten jenseits der Legalität durch rücksichtslose Übergriffe hervorgetan haben.

In einer Sendung des Radiosenders Vima 99,5 erklärte Nikos Xourafis in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Arbeiterzentrums Piräus und Mitglied des Aktionskomitees der PAME: “Am Dienstag werden keine Schiffe den Hafen Piräus verlassen. Wenn die Regierung sich entscheidet, gegen den Streik vorzugehen, wird sie die Verantwortung dafür tragen“. N. Xourafis unterstrich, dass die Phänomene der Spannung von TV-Sendern verursacht werden, welche die Bekanntmachungen des Verbandes der Reeder reproduzieren.

Regulär würden am Dienstag in Piräus etwa 2 Dutzend Schiffe zur tournusmäßigen Bedienung der Routen zu griechischen Inseln ablegen, außerdem wird die Ankunft von zwei Kreuzfahrern erwartet. Informationen zufolge wollen Küstenschifffahrts-Verbände und Unternehmen das Eingreifen der Staatsanwaltschaft fordern.

Streik auch bei Elektrizitätsgesellschaft, Verkehrsbetrieben und Medien

Der für Mittwoch, den 30. Juni 2010 von dem Panhelleinischen Verband der Eisenbahner (POS)  angekündigte Streik wurde inwzischen abgesagt, da die Beschäftigten der Griechischen Bahn (OSE) und der Vorstadtbahn (ISAP) an dem Generalstreik am Dienstag teilnehmen werden.

An dem Generalstreik beteiligen sich ebenfalls die in der GENOP-DEI organisierten Arbeitnehmer der Elektrizitätsgesellschaft (DEI), die Beschäftigten der griechischen Post (ELTA) und das Bodenpersonal der Flughäfen sowie auch die niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte. Parallel ruft der Vorstand der GSEBEE alle Interessenverbände der Kaufleute und Handwerksbetriebe zur Teilnahme an den Massenkundgebungen auf.

Schließlich werden auf Beschluss des Panhellenischen Dachverbandes der Gewerkschaften der Journalisten (POESY) landesweit auch die Reporter für 24 Stunden in den Streik treten, da sich die lokalen Verbände (ESIEA, ESIEM-TH, ESIEMIN, ESIESTHE und ESPIT) diesem Beschluss inzwischen angeschlossen haben. Der Streik der Journalisten beginnt um 06:00 Uhr am Dienstag und endet um 06:00 am Mittwoch.

Die Journalisten und die Beschäftigten der Presse fordern die Zurücknahme des gegen das Versicherungssystem gerichteten Gesetzentwurfs, welchen die EU und der IWF aufzwingen, und erklären, dass die Versicherungsansprüche, die aus den jahrzehntelangen harten Kämpfen hervorgingen, nicht verhandelbar sind“, betont die POESY in ihrer Bekanntmachung.

Kreuzfahrtschiffe meiden Hafen Piräus in Griechenland

26. Juni 2010 / Aufrufe: 152 Keine Kommentare

Wegen der andauernden und oft unangekündigten Streiks der Hafenarbeiter und Aktionen der Aktivisten der PAME im Hafen von Piräus laufen die Kreuzfahrer zunehmend andere Häfen in Griechenland an.

Nach den wiederholten Episoden insbesondere in Zusammenhang mit dem unter maltesischer Flagge registrierten Kreuzfahrtschiff Zenith, welches zum Symbol für die Strapazen wurde, bewerben laut einem Artikel der Zeitung TA NEA die Reiseagenturen inzwischen nicht mehr den Zwischenstopp im Hafen von Piräus und einen Besuch der Akropolis, sondern einen Landgang im Hafen von Katakolon und eine Führung im antiken Olympia. Dies hat zum Ergebnis, dass der bereits vor einiger Zeit aufgewertete Hafen des Ortes Katakolon im Nordwesten der Peleponnes einen wachsenden Zustrom erlebt. In Piräus und Athen wird dagegen der anteilmäßig höchste Rückgang bei den Ankünften ausländischer Touristen, aber auch den Einnahmen während der ersten fünf Monate des Jahres 2010 verzeichnet.

Die Daten über den touristischen Verkehr bis Ende Mai 2010 zeigen im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres einen Rückgang des Devisenzuflusses in einer Größenordnung von 7,8%. Die Verluste für Athen sind laut den Hoteliers erheblich höher und übersteigen 10%. Insider erachten die Daten für das weitere noch nicht als  entmutigend und nehmen an, dass die Einnahmen höher ausgefallen wären, “wenn es nicht die Übertreibungen mit dem Kreuzfahrtschiff Zenith gegeben hätte“. Sie führen sogar an, dass wegen des Kursverlustes des Euro in Höhe von 17% seit Beginn des Jahres gegenüber dem US-Dollar das Produkt preiswerter wird und im weiteren Verlauf vielleicht doch noch mehr Devisen in das Land fließen werden.

Der Generalsekretär für Tourismus G. Poussäos, der die unlängst stattgefundenen Episoden im Hafen von Piräus verurteilte, bezeichnet die von der Kabotage auferlegten Beschränkungen als “Wall” in der Entwicklung des Kreuzfahrtsektors und findet, dass die Tourismus-Politik dem marinen Tourismus mittels Nutzung der bestehenden und Schaffung neuer Häfen absoluten Vorrang  geben muss, damit mehr und größere Kreuzfahrtschiffe möglichst viele Ziele in Griechenland anlaufen können.

Der Generalsekretär erachtet ebenfalls, dass gleichzeitig die Infrastrukturen für Wassersport entwickelt werden müssen und notierte, dass es 1997 in Griechenland 30 Kreuzfahrtschiffe unter griechischer Flagge gab, während heute nur noch vier Schiffe griechisch-zypriotischer Interessen verblieben sind.

In seinem Vortrag auf einer Tagung auf der Insel Kos betonte G. Poussäos besonders den “großen Markt der Kreuzfahrten” und merkte an, dass die Schätzungen “die Kreuzfahrt-Passagiere in Europa auf fünf Millionen bis Ende 2012 hochrechnen. Griechenland muss dieser steigenden Tendenz folgen, zumal damit gerechnet wird, dass die Aufhebung der Kabotage dem Land Einkünfte von jährlich mehreren hundert Millionen Euro bescheren wird.” Ebenfalls kündigte er die “Förderung aus dem Programm des NSRP (griechisch: ESPA, siehe Nationaler Strategischer Rahmenplan Griechenland) der Tagesfahrten mittels Schaffung eines geeigneten gesetzlichen Rahmens und erstmalig der Finanzierung der Modernisierungskosten für Schiffe” mit dem Ziel der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit an.

Katakolon erwartet 2010 über 360 Schiffe und 900.000 Touristen

Für den Zeitraum 15. März – 15. November 2010 haben ungefähr 360 Kreuzfahrtschiffe einen Zwischenstopp in Katakolon  geplant, was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von 20% entspricht. Wie der Vorsitzende der Hafenkasse des Hafens Katakolon D. Apostolopoulos anmerkte, wird in diesem Jahr damit gerechnet, dass die Anzahl der Passagiere der Kreuzfahrtschiffe 900.000 übersteigen wird (2009 waren es 740.000). Es finden auch außerplanmäßige Fahrten statt, deren Anzahl jedoch nicht 3 – 4 im Monat übersteigt.

Das höchste Verkehrsaufkommen ist in den Monaten Mai und Oktober zu verzeichnen, wobei für 15% der Passagiere der Hafen Katakolon der einzige in Griechenland besuchte Zielort ist. Andererseits waren 35% schon einmal in Griechenland, jedoch anderen Kreuzfahrtrouten gefolgt. Der Aufenthalt der Schiffe dauert im Durchschnitt 7 Stunden, und in diesem Zeitraum besuchen die Passagiere (Italiener, Spanier, Deutsche, Franzosen) das antike Olympia oder die nahegelegenen Strände. Ebenfalls bleiben von den für 2009 insgesamt rund 180.000 veranschlagten Besatzungsmitgliedern etwa 36.000 Personen des Personals in Katakolon und kaufen in den lokalen Geschäften ein.

D. Apostolopoulos wies allerdings auch auf Mängel bei der Infrastruktur des Hafens und die fehlende Synchronisation bei den Ankunftszeiten der Kreuzfahrtschiffe und dem Fahrplan der Züge, welche die Besucher zu der antiken Stätte von Olympia bringen, aber auch den Öffnungszeiten des Museums hin.

Piräus steht als Kreuzfahrthafen in Griechenland in Frage

29. Mai 2010 / Aufrufe: 271 Keine Kommentare

Der Hafen Piräus in Griechenland könnte von den Listen der Bestimmungshäfen Dutzender Kreuzfahrtschiffe gestrichen werden, weil die andauernden Streiks und syndikalistischen Mobilmachungen zu Problemen im Tourismusverkehr führen.

Die kommende Woche wird Entwicklungen im Thema des Hafens Piräus als Bestimmungshafen für dutzende Kreuzfahrtschiffe bringen. Der von dem Panhellenischen Verband der Seeleute (PNO) für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufene Streik führte bereits zu der Entscheidung, den Kreuzfahrer Zenith nicht in Piräus anlegen sondern Malta anfahren zu lassen, um tausenden Touristen die infolge des Streiks erwarteten Komplikationen zu ersparen. Die etwa 1.000 Touristen, die am 31. Mai 2010 in Piräus an Bord der Zenith gehen sollten, müssen nun allerdings die Strapaze in Kauf nehmen, sich per Flugzeug nach Malta zu begeben.

Die Eigentümer der Zenith denken inzwischen ernsthaft darüber nach, ob der Hafen Piräus auch weiterhin in die Route Kreuzfahrtschiffs einbezogen werden soll. Der Vertreter der Betriebsgesellschaft der Zenith in Griechenland äußerte gegenüber der Zeitung To Vima: “Das Schiff wird am 07. Juni 2010 noch einmal versuchen, den Hafen Piräus anzulaufen. Sollten sich dabei jedoch Probleme einstellen, wird die Zenith nicht mehr wiederkommen.

Der Verband der griechischen Touristik-Unternehmen schickte ein Schreiben an das Ministerium für Bürgerschutz, damit letzteres für die Vermeidung von Episoden im Hafen Piräus am kommenden Montag (31.05.2010) Sorge trage. Es sei angemerkt, dass bis zum kommenden Mittwoch (02.06.2010) die Ankunft von 13 Kreuzfahrtschiffen mit insgesamt 18.000 Passagieren und 7.000 Besatzungsmitgliedern im Hafen Piräus vorgesehen ist.

Laut Schätzungen, auf welche sich die griechische Tageszeitung Ta Nea in einem Artikel der Samstagsausgabe beruft, führt allein die Entscheidung, die Zenith einen anderen Hafen anlaufen zu lassen, zu erheblichen Einbußen für den griechischen Markt: die Kasse der Akropolis wird 25.000 Euro verlieren und der Betriebsgesellschaft des Hafens Piräus (OLP) werden sogar Einnahmen in Höhe von etwa 45.000 Euro entgehen.

Auf den 40 Kreuzfahrtschiffen, über welche der Konzern der Zenith verfügt, sind 110 griechische Seeleute beschäftigt, und 11 Schiffe der Gesellschaft legen jedes Jahr 400 Mal in Häfen griechischer Inseln an und bringen dort rund 1 Million Touristen an Land.

Wir können uns als Land nicht den Luxus leisten, die Touristen zu vertreiben und in konkurrierende Länder zu schicken und damit Milliarden zu verlieren. Es müssen endlich Maß und gemeine Logik die Oberhand gewinnen“, betont in seiner Bekanntmachung der Oberbürgermeister von Piräus Panagiotis Fassoulas und unterstreicht, dass die Stornierung des Einlaufens der Zenith einen Schlag für den Tourismus darstelle. “Die Behinderung des touristischen Verkehrs und die Geiselnahme von Touristen durch Syndikalisten sind unerhörte Handlungen, die einem bizarren Boykott der griechischen Wirtschaft gleich kommen. Eine solche Haltung ist letztendlich gegen die Interessen der Berufstätigen gerichtet.

Kreuzfahrer Zenith wird wegen Streik in Griechenland nicht Piräus anlaufen

28. Mai 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 137 Keine Kommentare

Das unter maltesicher Flagge registrierte Kreuzfahrtschiff Zenith wird wegen des Streiks der Seeleute in Griechenland am 31. Mai 2010 nicht den Hafen Piräus anlaufen.

Angesichts des von der gewerkschaftlichen Organisation der griechischen Seeleute PNO für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufenen erneuten 24-stündigen Streiks hat die spanische Betriebsgesellschaft des unter maltesicher Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffs Zenith den für diesen Tag geplanten tournusmäßigen Zwischenstopp im Hafen Piräus kurzfristig gestrichen.

Streikende Seeleute und Hafenarbeiter bzw. Mitglieder der PAME hatten bereits am 26. April 2010 970 Passagiere der Zenith gewaltsam am Bordgang gehindert. Die Betriebsgesellschaft der Zenith musste daraufhin nicht nur die festgesetzten Touristen bis zum nächsten Tag in lokalen Hotels unterbringen, sondern wegen der Verzögerung auch die Route der Zenith ändern und den vorgesehenen Zwischenstopp und Landgang der Passagiere im Hafen von Dubrovnik streichen.

Im Kampf der PNO gegen die geplante Aufhebung der Kabotage in Griechenland stellt die Zenith ein rotes Tuch bzw. “Trojanisches Pferd (ausländischer) Interessen” dar. Mit dem wiederholt bekräftigten Vorsatz, den Zwischenstopp der Zenith am 31. Mai 2010 im Hafen von Piräus nachhaltig behindern zu werden, trat die PNO in einen frontalen Konflikt gegenüber den im Einzugsbereich des Hafens Piräus angesiedelten Geschäftsleute ein. Letztere hatten inzwischen sogar beschlossen, den erwarteten Landgang der Passagiere der Zenith in eigener Initiative vor Übergriffen der streikenden Hafenarbeiter und Seeleute schützen und damit signalisieren zu wollen, dass Touristen in Griechenland auf jeden Fall höchst willkommen sind.

Kreuzfahrtschiffe laufen wegen Generalstreik in Griechenland nicht Piräus an

21. Mai 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 131 Keine Kommentare

Wegen des Generalstreiks in Griechenland am 20. Mai 2010 änderten drei Kreuzfahrtschiffe ihre Routen und legten nicht wie ursprünglich geplant im Hafen von Piräus an.

Angesichts des für den 20. Mai 2010 ausgerufenen Generalstreiks in Griechenland legten drei Kreuzfahrtschiffe nicht zu dem im Rahmen der jeweiligen Mittelmeer-Kreuzfahrten programmierten Zwischenstopp und Landgang der Passagiere im Hafen von Piräus an, sondern änderten zum Leidwesen der im weiteren Einzugsbereich des Hafens angesiedelten Geschäftsleute kurzfristig ihre Routen.

Konkret wichen die “Musica” mit 2.600 Passagieren auf den Hafen in Nafplio und die “Armonia” mit 1.600 Passagieren auf den Hafen von Mykonos aus. Der 3.000 Passagiere befördernde Kreuzfahrer “Ruby Prinzess” legte dagegen überhaupt nicht in Griechenland an und setzte seine Fahrt ohne den ursprünglich geplanten Zwischenstopp in Piräus direkt zur Türkei fort.

Die Geschäftswelt in Piräus hatte sich von dem erwarteten Landgang der insgesamt mehr als 7.000 Passagiere der drei in Rede stehenden Kreuzfahrtschiffe erhebliche Umsätze erhofft.

Hafen Piräus in Griechenland droht Boykott aus Spanien

28. April 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 353 2 Kommentare

In Reaktion auf die letzten Zwischenfälle im Hafen Piräus in Griechenland untersuchen die spanischen Betreiber des Kreuzfahrtschiffs Zenith ernsthaft, Piräus von der Liste der Zielhäfen ihrer Kreuzfahrten zu streichen.

Der Verband griechischer Touristikunternehmen (SETE) unterstrich, dass “eine Einstellung der turnusmäßigen Fahrten der Zenith für Griechenland den Verlust von wenigstens 10 Millionen Euro an Einnahmen und 400 Arbeitsplätzen bedeuten würde“, und fordert von der Regierung, den griechischen Tourismus und das Land davor zu schützen, international in Verruf zu geraten.

Laut der griechischen Tageszeitung Ta Nea und dem SETE waren für Sommer 2010 insgesamt 33 einwöchige Kreuzfahrten der Zenith mit Abfahrts- und Ankunftshafen Piräus geplant, womit etwa 100.000 spanische Touristen nach Griechenland gebracht worden wären.

Die unzulässige und sozial provokante Strategie gewisser Gruppen bedroht die griechischen Inseln mit der wirtschaftlichen Katastrophe, falls schließlich die Regierung die erneute Blockade des Hafens Piräus am Wochenende zum ersten Mai dulden sollte“, betont der SETE in seiner Bekanntmachung und fährt fort: “All dies ereignet sich nur wenige Tage nach dem aus Ministermund bekannt gegebenen Beschluss der Regierung zur Aufhebung der Kabotage und Stützung des Tourismus. Die Ereignisse, welche jede gesetzliche Ordnung eliminierten, fanden mit der unentschuldbaren Duldung der Regierung statt, womit die Absicht des Premierministers selbst bezüglich der Stützung des Tourismus annulliert und gleichzeitig eine intensive Beunruhigung um die Zukunft unseres Landes hervorgerufen wurde“.

Seine große Enttäuschung und Entrüstung wegen der betrübenden Szenen, die sich am Nachmittag des Montags (26. April 2010 – siehe PAME setzen in Piräus 970 Passagiere des Kreuzfahrers Zenith fest" href="http://www.go2hellas.net/griechenland-blog/2010/seeleute-setzen-in-griechenland-970-touristen-fest/2385/" target="_top">Griechische Seeleute setzen in Griechenland 970 Touristen fest) im Hafen von Piräus abspielten, drückt in einer Bekanntmachung auch der Verband der Touristik-Agenten in Griechenland (Hatta) aus.

Als unfassbar erachtet die Kammer der griechischen Hoteliers (XEE) den Beschluss “gewisser Personen”, am 1. Mai den Betrieb aller Schiffe einzustellen und somit tausende Passagiere, Einwohner und Unternehmer der Inselgebiete zu Geiseln zu machen. In der Bekanntmachung betont die Kammer, dass der griechische Tourismus in eine Sackgasse gelenkt zu werden droht, und appelliert in jede Richtung, die Logik vorherrschen zu lassen und die nationalen Interessen zu schützen.

Als negative Entwicklung charakterisierte die Episoden im Hafen von Piräus auch der Kulturminister Pavlos Geroulanos unmittelbar nach seinem Treffen mit dem Staatspräsidenten am Dienstag (27. April 2010). Der Minister betonte, dass der Tourismus “die große Chance für das Land darstellt und im bevorstehenden Sommer das Klima umschlagen und der Tourismus zu einer Quelle der Entwicklung werden kann“. Der Minister fügte jedoch auch an, dass “Szenen wie die gestrigen dem Land zu einem wirtschaftlich kritischen Zeitpunkt sehr großen Schaden zufügen” und endete mit der Erklärung: “Der Premierminister hat von dem ersten Augenblick an erklärt, dass die Kabotage einen Punkt der Diskussion mit allen Beteiligten darstellen werden würde. Bestimmte Kreise beschlossen gestern, dass diese Diskussion gewalttätige Dimensionen annehmen wird.

Die politische Partei “Drasi” erachtet ihrerseits, dass in den schweren Momenten für das Land jeder freie und demokratisch denkende Bürger einen Jeden zu verurteilen schuldet, der seine eigenen Interessen mit dem Misslingen der Rettung des Landes identifiziert – “und zwar erst recht, wenn seine Absicht darin besteht, ein graues, rotes oder wie auch immer gefärbtes Regime des Faschismus aufzuzwingen“. Ebenfalls drückt die Partei Drasi die tiefe Betroffenheit über die Feigheit der Polizei gegenüber der von Seite der gewerkschaftlichen Organisation PAME organisierten und unentwegten Sabotage von Sachen und Dienstleistungen aus.