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Artikel Tagged ‘pfändungsfreibetrag’

Griechenlands Finanzämter erlassen alltäglich tausende Pfändungsbescheide

7. Juni 2016 / Aufrufe: 1.755 Keine Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland ordneten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 weit über 300000 Kontopfändungen hauptsächlich zu Lasten von Kleinschuldnern an.

Nachdem das Finanzministerium in Griechenland sieht, dass die fälligen Verbindlichkeiten an Fiskus auf insgesamt 88,5 Mrd. Euro hochgeschossen sind, die laufenden Steuereinnahmen ein „Loch“ aufweisen und bereits jetzt die Angst bezüglich einer neuen Explosion der unbezahlten Steuern zum Ausdruck gebracht wird, wenn die Steuerpflichtigen aufgefordert sein werden, die neuen Bescheide zu den Steuererklärungen, die erhöhte diesjährige „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) und die neuen Kfz-Steuern zu begleichen, mobilisiert es wieder einmal die „Waffe“ der Pfändungen von Bankguthaben, Gehältern, Mieteinnahmen und immobilen und mobilen Vermögenswerten.

Auf alltäglicher Basis schicken die Rechtsabteilungen der griechischen Finanzämter im Durchschnitt wenigstens 1.200 elektronische Bescheide zur Pfändung von Bankkonten an die Banken, und zwar sogar auch für alle – sprich hauptsächlich -, die dem Finanzamt nur geringe Beträge schulden.
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Schutz vor Pfändungen des Finanzamts in Griechenland

25. Mai 2016 / Aufrufe: 606 1 Kommentar

Schuldner des Fiskus in Griechenland können ein Konto bei einer griechischen Bank gegen Pfändungen schützen lassen, müssen dieses jedoch explizit deklarieren.

Von den Banken in Griechenland werden für Rechnung des Finanzamts inzwischen automatisch die Beträge beschlagnahmt, die auf den Bankkonten der Schuldner des Fiskus eingehen, die ihre Schulden nicht reguliert haben. Gleichzeitig laufen alle Bürger, die dem Fiskus große Geldbeträge schulden, fortan in Gefahr, sich sogar auch mit Pfändungen ihrer Erstwohnung konfrontiert zu finden, da diese nicht gegenüber den Zwangsvollstreckungsmaßnahmen geschützt wird, die der Fiskus zu verhängen mag.

Einzige „Waffe“ für die Schuldner ist, per Taxisnet ein (1) Bankkonto zu deklarieren, um Beträge von bis zu 1.250 Euro monatlich zu schützen. Um das pfändungsgeschützte Konto zu deklarieren, müssen sie sich mit den persönlichen Zugangsdaten in ihren Taxisnet-Account einloggen und dann die spezielle Anwendung aufrufen (siehe auch Pfändungsschutz für Bankkonten in Griechenland).
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Griechenland erhöht Pfändungsfreibetrag für Bankguthaben

17. Juni 2013 / Aufrufe: 167 Keine Kommentare

In Griechenland wurde eine gesetzlichen Novelle zur Erhöhung des Pfändungsfreibetrags für Einzel und Gemeinschaftskonten auf 1500 beziehungsweise 2000 Euro genehmigt.

Der griechische Entwicklungsminister Kostis Chatzidakis gab einer Novelle statt, mit der für Einzelkonten ein Pfändungsfreibetrag in Höhe von 1.500 Euro und für Gemeinschaftskonten ein Pfändungsfreibetrag in Höhe von 2.000 Euro vorgesehen wird, und charakterisierte diese Regelung als „richtig und gerecht“. Bisher lag der Pfändungsfreibetrag für Bankguthaben in Griechenland bei 1.000 Euro.

Die Novelle wurde unter Leitung des PASOK-Abgeordneten Thanos Moraitis von den Abgeordneten der Parteien eingereicht, welche die Regierung stützen, und sieht vor, dass Guthaben auf Konten bei Kreditinstituten in Höhe von insgesamt (sprich unter Berücksichtigung aller existierenden Konten des Schuldners) bis zu 1.500 Euro (im Fall von Einzelkonten) beziehungsweise 2.000 Euro (bei Gemeinschaftskonten) unpfändbar sind.

(Quelle: Voria.gr)