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Artikel Tagged ‘peloponnes’

Kräftiges Erdbeben bei Ägion in Griechenland

8. November 2014 / Aufrufe: 822 Kommentare ausgeschaltet

Am Abend des 07 November 2014 wurde in Griechenland im Golf von Korinth ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,8 Richter verzeichnet.

Am frühen Abend des 07 November 2014 wurde um 19:13 Uhr im Golf von Korinth eine kräftige seismische Erschütterung verzeichnet, die besonders in Partras, Ägion (Egio), Nafpakto, aber auch anderen Gebieten der Regionen Achaia, Etolikarnania, Korinth und Fokida wahrgenommen wurde.

Laut dem Geodynamischen Institut der Nationalen Sternwarte Athen hatte das Beben eine Stärke von 4,8 Richter, mit Epizentrum 9 Kilometer nordöstlich der Stadt Ägion und einer außerordentlich geringen Tiefe von gerade einmal 5 Kilometern. Nach dem (vermutlichen) Hauptbeben wurden Nachbeben verzeichnet, deren Stärke zwischen 2,2 und 2,6 Richter lag.
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Griechenland: Landarbeiter besetzen Rathaus in Lakonien

11. Juli 2014 / Aufrufe: 691 Kommentare ausgeschaltet

Protestierende ausländische Landarbeiter haben in der Region Evrotas in Griechenland die Orangenernte lahmgelegt.

Die Kleinstadt Skala in Lakonien im Süden der Peloponnes hat sich in den letzten Tagen in einen brodelnden Kessel verwandelt, da auf den Feldern der Region beschäftigte pakistanische und afghanische Arbeiter zu einem allgemeinen Aufstand schreiten.

Die Immigranten protestieren gegen die Bedingungen ihrer Beschäftigung und die – wie sie sagen – von den Polizeibehörden ausgeübte Gewalt. Die Arbeiter haben inzwischen den Verband der Fremdarbeiter Lakoniens gegründet und im Rahmen ihres Dauerstreiks „besetzten“ am 09 Juni 2014 hunderte Personen das Rathaus, während vor dem Gebäude eine Versammlung stattfand und im weiteren Verlauf ein Protestmarsch zu dem Polizeirevier der Region erfolgte.
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Sackgasse für Immigranten und Produzenten in Griechenland

29. April 2013 / Aufrufe: 1.224 9 Kommentare

In in Griechenland verfault die Erdbeerernte auf den Feldern, weil die ausländischen Feldarbeiter keine Arbeitserlaubnis haben und die Bauern sie nicht beschäftigen dürfen.

Die kriminellen Ereignisse in Manolada sind allen bekannt. Und natürlich zu verurteilen. Das verbrecherische Verhalten bewaffneter Produzenten und Vorarbeiter in Kombination mit der institutionellen Lücke bei den Themen der Beschäftigung von Immigranten führt jedoch in die absolute Absurdität und die wirtschaftliche Vernichtung der Erdbeerproduktion in der Region von Ilias.

Nach den Ereignissen des 17 April 2013 wimmelt es nun plötzlich in der Region von Kontrolleuren des Arbeitsministeriums, welche die Felder und die Verpackungsanlagen überwachen und nach nicht versicherten Immigranten – Arbeitern suchen. Und hier beginnt die absolute Absurdität. Die ihre Arbeitskraft anbietenden Ausländer in Manolada sind hauptsächlich Immigranten mit sogenannter „rosa Karte“ – also mit einer vorläufigen Aufenthaltsgenehmigung, jedoch ohne Arbeitserlaubnis.
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Griechenland: Erdbeerfarm-Pistoleros in U-Haft

24. April 2013 / Aufrufe: 1.244 Kommentare ausgeschaltet

Der Besitzer einer Erdbeerfarm in Griechenland und seine drei Vorarbeiter, die über 30 Immigranten durch Schüsse verletzt hatten, wurden in Untersuchungshaft genommen.

Nach ihrer Aussage vor dem Untersuchungsrichter am 22 April 2013 wurden wegen des mörderischen Angriffs gegen ausländische Erntearbeiter auf den Erdbeerfeldern des Gebiets die drei Vorarbeiter aus Manolada und der Eigentümer der Erdbeerfarm in Untersuchungshaft eingewiesen. Außerdem werden auf Anweisung des Areopag-Staatsanwalts, Ioannis Tentes, die 35 bei dem Vorfall verletzten ausländischen Arbeiter unter Schutz gestellt.

Gegen die drei Vorarbeiter, die am 17 April 2013 bei dem Ort Nea Manolada der Präfektur Ilia auf der Peloponnes bei einem Streit um nicht gezahlte Arbeitslöhne eine Gruppe von ungefähr 200 ausländischen Feldarbeitern unter Beschuss genommen hatten, sind wegen des Angriffs gegen die Immigranten Strafverfahren im Grad eines Schwerverbrechens eingeleitet worden. Der Eigentümer der Plantage wird dagegen der Straftat der moralischen Anstiftung zum vorsätzlichen versuchten Mord beschuldigt.
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Täter von Amaliada in Griechenland verhaftet

19. April 2013 / Aufrufe: 507 2 Kommentare

In Griechenland wurden die Männer verhaftet, die vor 2 Tagen auf einer Erdbeerfarm in Amaliada das Feuer auf Landarbeiter eröffnet und über 30 Personen verletzt hatten.

Am Freitagmorgen (19 April 2013) wurden die drei Vorarbeiter ausfindig gemacht und verhaftet, die am vergangenen Mittwoch (17 April 2013) das Feuer auf ausländische Arbeiter einer Erdbeerfarm eröffnet hatten, die ihren Arbeitslohn forderten.

Es handelt sich um drei Männer im Alter von 21, 27 und 39 Jahren, die auf der in Rede stehenden Erdbeerfarm als Vorarbeiter beschäftigt sind und gegen die Haftbefehle ergangen waren. Der 21-Jährige wurde im Rahmen von Nachforschungen in Amaliada ausfindig gemacht und verhaftet, während die beiden anderen Männer im Beisein eines Richters in einer Anwaltskanzlei der Stadt festgenommen wurden.
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Landarbeiter auf Erdbeerfarm in Griechenland angeschossen

19. April 2013 / Aufrufe: 1.172 2 Kommentare

In Griechenland schossen Vorarbeiter einer Erdbeerfarm wiederholt in eine Gruppe 200 ausländischer Landarbeiter und verletzten über 30 Personen zum Teil schwer.

Ein „Kugelhagel“ traf am Nachmittag des 17 April 2013 in Nea Manolada eine Gruppe hauptsächlich aus Bangladesch und Pakistan stammender Arbeiter, die ihre ausstehenden Arbeitslöhne für sechs Monate forderten! Laut den Erklärungen verletzter Arbeiter gegenüber patrisnews hatte die Gruppe der Ausländer ein Treffen mit ihrem Arbeitgeber und dessen Vorarbeitern vereinbart und erwartete, bezahlt zu werden. Anstatt ihr Geld zu erhalten – laut ihren Aussagen insgesamt 150.000 Euro – wurde den Arbeitern jedoch befohlen, zu ihrer Arbeit zurückzukehren.

Die ausländischen Landarbeiter reagierten heftig und weigerten sich, an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren, und dann begann es plötzlich „Schrot zu regnen“. Die Arbeiter zeigen an, dass die drei Vorarbeiter ihre Waffen auf sie richteten und wahllos zu schießen begannen. Mehr als 30 Personen gingen zum Teil schwer verletzt verletzt zu Boden und es folgten Szenen der Panik.
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Boykott der Erdbeeren aus Manolada in Griechenland

18. April 2013 / Aufrufe: 1.129 1 Kommentar

Vorarbeiter einer Erdbeerfarm Griechenland nahmen eine Gruppe 200 ausländischer Landarbeiter unter Feuer, von denen ungefähr 30 zum Teil schwer verletzt wurden.

Nachdem in dem Ort Manolada der Präfektur Ilia auf der Peloponnes am 17 April 2013 drei griechische Vorarbeiter der Erdbeerfarm des Unternehmers Nikos Vangelatos das Feuer auf eine Gruppe 200 ausländischer Landarbeiter aus Bangladesch eröffneten und ungefähr 30 Personen zum Teil schwer wurden, wird international zum Boykott der Erdbeeren aus Manolada aufgerufen.

Aufruf zum Boykott der Erdbeeren aus Manolada in Griechenland

Bevor Sie wieder Erdbeeren aus Manolada in Griechenland kaufen, denken Sie daran, dass diese mit dem Blut ausländischer Arbeiter getränkt sind. Am 17 April 2013 wurden mehr als 20 Immigranten, die ihren Arbeitslohn forderten, von ihren griechischen Arbeitgebern angegriffen und angeschossen. Die griechische Regierung deckt die Mörder, die mit Unterstützung der Chrysi Avgi agieren. Boykottiert Erdbeeren aus Manolada / Griechenland.

#bloodstrawberries, #boycott, #manolada

Schwarzbauten-Inventur in Westgriechenland

7. Januar 2013 / Aktualisiert: 09. Juli 2013 / Aufrufe: 636 1 Kommentar

In Westgriechenland ist eine vollumfängliche Erfassung aller Schwarzbauten in Wäldern und Strandzonen im Gange.

In Griechenland befindet sich die erste vollständige Aufzeichnung ungenehmigter Bauten in Wäldern und auf Strandzonen im Gange und wird von der dezentralisierten Verwaltung für Peloponnes, Westgriechenland und Ionien durchgeführt.

Bisher sind 1.047 Schwarzbauten in 12 Präfekturen erfasst und ist eine Datenbank geschaffen worden, die bis zur exakten kartographischen Lokalisierung der Bauten reicht. Von diesen 1.047 ungenehmigten Bauten sind 473 im Verwaltungsbezirk Peloponnes, 315 im Verwaltungsbezirk Westgriechenland und 259 im Verwaltungsbezirk Ionien verzeichnet worden. 880 der 1.047 Schwarzbauten befinden sich in Strand- und Uferzonen, die übrigen 167 in Wäldern.

(Quellen: Zougla.gr)

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Anstieg der Viehdiebstähle in Achaia in Griechenland

12. Dezember 2012 / Aufrufe: 234 1 Kommentar

In der Region Achaia auf der Peloponnes in Griechenland wird eine beachtliche Zunahme des seit Jahrzehnten fast in Vergessenheit geratenen Viehdiebstahls verzeichnet.

In der Region von Achaia wird in den letzten sechs Monaten ein Rückfall in die 60er Jahre verzeichnet, als die Viehdiebstähle intensiv die Polizeireviere beschäftigten. Und dies, weil die Fälle von Viehdiebstahl um ein Vielfaches zugenommen haben, wobei ins Visier der Täter hauptsächlich große Viehzuchteinheiten in den Höhenlagen von Achaia geraten sind.

Die Banden, die sich solchen Diebstählen widmen, schaffen es praktisch, auf leichte Weise beträchtliche Geldbeträge zu gewinnen. Sie verkaufen – und zwar zu besonders günstigen Preisen – das Fleisch der geschlachteten Tiere mit einem satten Profit an Grillbetriebe und Restaurants, und die fehlende veterinäre Kontrolle macht dieses Fleisch natürlich besonders gefährlich.

Was die „Qualitätsmerkmale“ der Kriminalität auf dem Land verändert hat, ist die wirtschaftliche Krise und der Zwang der Gewerbetreibenden, die Preise bei ihren erbrachten Diensten zu komprimieren. Gewisse Gewerbetreibende geben leider nach und kaufen Fleisch unbekannter Herkunft in dem Bemühen, auf diese Weise die erbrachten Leistungen auf einem preiswerten Niveau zu halten. Diese Tendenz findet fruchtbaren Boden bei umherziehenden Gruppen Krimineller, welche die Viehzuchteinheiten ins Ziel nehmen und mit chirurgischer Akribie agieren.

Die Beträge, die sie gewinnen, differieren analog dem Tier, welches sie stehlen und schlachten. Beispielsweise bewegen sich die Preise für ein ganzes Schwein von 300 bis 350 Euro und erreichen für eine ganze Ziege 150 bis 200 Euro.

(Quellen: Pelop.gr)

Steuerhinterziehung im Liechtenstein Griechenlands

19. Oktober 2012 / Aufrufe: 1.609 4 Kommentare

Die Steuerbehörden erklären sich außer Stande, die 184 dubiosen Offshore Gesellschaften in dem Gebiet Kranidi auf der Peloponnes in Griechenland zu kontrollieren.

Zwölf Monate nachdem in Griechenland die Zeitung „Ethnos tis Kyriakis“ die Angelegenheit mit den offensichtlich allein zur Steuervermeidung gegründeten dubiosen Offshore Gesellschaften in der Region Kranidi (Peloponnes) enthüllte, die aus diesem Grund von vielen auch das „griechische Liechtenstein“ genannt wurde, ist keine der Firmen überprüft worden.

Im Finanzministerium … heben sie die Hände hoch und argumentieren, dem Finanzamt (D.O.Y.) von Nafplio seien nur zwei Beamten verblieben, die dem ungeheuren Arbeitsvolumen nicht zu entsprechen vermögen.

Die Fälle mit den 184 Offshore Gesellschaften in Kranidi und weitere 200.000 offene bzw. ungeprüfte Steuersachen verjähren am 31 Dezember 2012. Um mit der Prüfung dieser Angelegenheiten nachzukommen, erwägt deshalb das griechische Finanzministerium, die Verjährungszeit der Geschäftsjahre 2000 – 2006 bis zum 31 Dezember 2013 zu verlängern.
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