Archiv

Artikel Tagged ‘peleponnes’

Giftfisch Lagocephalus Sceleratus bei Chalkidiki und Methoni in Griechenland

18. August 2011 / Aufrufe: 302 Keine Kommentare

Der giftige Fisch Lagocephalus Sceleratus breitet sich weiter im Mittelmeer aus und wurde in Griechenland aktuell auch in den Gewässern bei Chalkidiki und Methoni ausgemacht.

Bei dem Vergiftungszentrum des Kinderkrankenhauses “Aglaia Kyriakou” gingen Meldungen über das Auftreten des in Griechenland “Hasenkopf” oder “Hasenfisch” genannten giftigen Fisches Lagocephalus Sceleratus aus Nordgriechenland ein.

Aktuellen Meldungen zu Folge wurde der Giftfisch sowohl in den Gewässern bei Chalkidiki in Nordgriechenland als auch bei Methoni im Südwesten der Peleponnes ausgemacht. Die Wissenschaftler ermahnen die Bürger zur Vorsicht und warnen ausdrücklich vor dem Verzehr des Fisches sowie auch anderer Fische, die mit dem Giftfisch in Berührung gekommen sind.

Giftfisch Lagocephalus Sceleratus breitet sich kontinuierlich in der Ägäis aus

Der im Roten Meer heimische Lagocephalus Sceleratus war über den Suez-Kanal in das Mittelmeer gelangt und während der vergangenen Jahre hauptsächlich in den Gewässern von Kreta bis zur südlichen Peleponnes und seltener auch in der Nordägäis ausgemacht worden. Die diesjährigen Meldungen aus Chalkidiki und Methoni belegen jedoch die kontinuierliche Ausbreitung des Fisches über die gesamte Ägäis.

Dr. Polyxeni Neou, Kinderärztin und Leiterin des Vergiftungszentrums des Kinderkrankenhauses “Aglaia Kyriakou”, betont: “Die Haut und die inneren Organe des Fisches enthalten ein Nervengift, das Vergiftungen verursachen kann. Größere Fische dieser Art sind leicht zu erkennen, solange sie jedoch noch klein sind, ähneln sie einer Sardelle, und deswegen ist besondere Vorsicht angebracht. Wer einen solchen Fisch fängt und anfasst, muss sich sehr gut die Hände sowie auch die anderen Fische waschen, die mit dem Giftfisch in Berührung kamen und möglicherweise kontaminiert wurden.

Der “Hasenkopf” oder “Hasenfisch” ist auch in seichten Gewässern anzutreffen und an den schwarzen Flecken auf dem Rücken und seinem monströsen Kopf zu erkennen. Der Fisch ist wie alle Vertreter der sogenannten “Tetraodontidae” sehr gefährlich, weil die in seiner Haut und seinen Eingeweiden enthaltenen Toxine Vergiftungserscheinungen wie Muskellähmung, Atemlähmung, Kreislaufversagen verursachen, die durchaus tödlich verlaufen können.

(Quelle: Ta Nea)

Relevanter Beitrag: Lagocephalus Sceleratus – Giftiger Fisch breitet sich in der Ägäis aus.

Gythio auf der Peloponnes in Griechenland erstickt im Müll

16. Mai 2010 / Aufrufe: 741 3 Kommentare

In Gythio auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland stinkt es seit Jahren im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel: das beliebte Fremdenverkehrsgebiet erstickt in Abfall und Müll.

Das malerische Hafenstädtchen Gythio auf dem mittleren Südausläufer der griechischen Halbinsel Peloponnes liegt in einem landschaftlich sehr attraktiven Fremdenverkehrsgebiet und stellt ein beliebtes Urlaubsziel zahlreicher einheimischer und ausländischer Touristen dar. Schon allein unter diesem Aspekt sollte es selbstverständlich sein, dass der ordnungsgemäßen Abfallbeseitigung und Abwasserentsorgung höchste Priorität zugemessen wird.

Griechenland verstößt allerdings nach wie vor und auf breiter Basis nachhaltig gegen die einschlägige Verordnungen des Europäischen Parlaments und des Rates über die Verbringung von Abfällen, und abgesehen von der Verhängung hoher Bußgelder hat die EU leider keine Handhabe, die Umsetzung und Einhaltung der Vorschriften zu erzwingen.

Die in der Stadtgemeinde Gythio bezüglich der Abwasserentsorgung und Müllbeseitigung herrschenden Zustände stellen somit bedauerlicherweise keine Ausnahme, sondern eher ein stellvertretendes Beispiel für die vielerorts anzutreffenden Missstände in Griechenland dar. In Gythio gibt es keinerlei Abfall-Bewirtschaftungspläne und keinen Ort noch Plan für eine konkrete (sei es auch illegale) Fest-Deponie, geschweige denn für Maßnahmen zur Abfallvermeidung oder gar ein Abfall-Recyclingsystem.

Die Einwohner von Gythio sind rat- und machtlos. Unzählige Anzeigen bei Staatsanwaltschaft und Ministerien konnten eben so wenig etwas bewirken wie Petitionen und Demonstrationen. Auch in diesem Jahr werden folglich nicht zuletzt wieder tausende einheimische und ausländische Touristen mit der sich seit Jahren kontinuierlich zuspitzenden Misere konfrontiert werden, von deren Ausmaß das nachstehende Video einen Eindruck zu vermitteln versucht.

Erneut Erdbeben bei Nafpaktos und Patras in Griechenland

22. Januar 2010 / Aufrufe: 213 Keine Kommentare

Am 22. Januar 2010 ereignete sich ein stärkeres Erdbeben von 5,1 Richter bei Nafpaktos in Griechenland. Etwas später wurde ein Beben von 4,8 Richter bei Patras verzeichnet.

Das Beben mit einer Stärke von 5,1 Punkten auf der Richter-Skala ereignete sich gegen 3 Uhr am Morgen des Freitags nordöstlich des Ortes Nafpaktos in Südgriechenland. Die Erschütterung wurde in weitem Umkreis sowohl auf dem Festland als auch der Peleponnes wahrgenommen. Dem Erdstoß folgten zahlreiche Nachbeben. Laut den Angaben des Geodynamischen Instituts der Sternwarte Athen lag das Epizentrum des Erdbeben wieder bei Efpalio in der Präfektur Fokida, wo bereits am vergangenen Montag (18. Januar 2010) ein Beben mit einer Stärke von 5,2 Richter verzeichnet worden war.

Ein weiteres Erdbeben mit einer Stärke von 4,8 Richter ereignete sich am Freitag laut den Angaben des Amerikanischen Geologischen Instituts wenige Stunden später um 12:59 Uhr Ortszeit etwa 30 Kilometer nordöstlich der Stadt Patras. Wenige Minuten vorher war in dem selben Gebiet um 12:53 Uhr Ortszeit ein Erdstoß mit einer Stärke von 4,5 Richter verzeichnet worden.

Es sei daran erinnert, dass im Laufe der Woche ein leichteres Erdbeben bei Kefalonia und eine Erschütterung mit einer Stärke von 4,1 Richter nördlich von Kalamata stattgefunden hatten, die jedoch nach Ansicht der Seismologen nicht mit dem Beben bei Nafpaktos in Zusammenhang standen.

Die beiden am Freitag bei Nafpaktos und Patras verzeichneten Erdbeben werden dagegen als “Zwillingsbeben” eingestuft, wie sie in der konkreten Region am Golf von Korinth bereits mehrfach auftraten. Im Sommer 1995 ereignete sich am 15. Juli unmittelbar nach zwei vorangegangen Erschütterungen mit einer Stärke von  5 und 5,5 Richter das starke Erdbeben, welches zu schweren verwüstungen in Ägio geführt hatte. Auch damals lag der Herd des Bebens auf der Seite des Festlandes.

Durch das heutige (22. Januar 2010) Beben bei Nafpaktos kamen keine Menschen zu Schaden, jedoch wurden Sachschäden an zahlreichen – überwiegend älteren – Gebäuden gemeldet. Das Gebäude des Amtsgerichtes in Navpaktos wurde evakuiert, weil an mehreren Stellen Putz herabgefallen war. An der Trasse der alten Küstenstraße von Nafpaktos lösten sich Felsblöcke und stürzten auf die Fahrbahn.

Erdbeben bei Kalamata in Griechenland

21. Januar 2010 / Aufrufe: 795 Keine Kommentare

Am Mittwoch, dem 20. Januar 2010, erschütterte ein leichteres Erdbeben das Gebiet bei Kalamata in Griechenland.  Personen- oder Sachschäden wurden nicht gemeldet.

Das Beben mit einer Stärke von 4,1 auf der Richterskala ereignete sich am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr Ortszeit und hatte sein Zentrum nördlich von Kalamata in dem Gebiet Meligala in Messinien auf der Halbinsel Peleponnes.

Nach Einschätzung der Seismologen ist die Erschütterung der üblichen seismologischen Aktivität in dem Gebiet zuzurechnen und steht nicht mit dem stärkeren Erdbeben bei Nafpaktos in Zusammenhang, welches am vergangenen Montag (18. Januar 2010) mit einer Stärke von 5,2 Richter das Gebiet von Fokida erschüttert und unter anderem in der Präfektur Etoloarkania zu Erdrutschen geführt hatte.