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Artikel Tagged ‘patras’

Zunahme der Selbstmorde in Westgriechenland um 30 Prozent

31. Oktober 2013 / Aktualisiert: 27. August 2015 / Aufrufe: 1.082 2 Kommentare

In Westgriechenland wurde während der beiden letzten Jahre eine Zunahme der Selbstmorde um über 30 Prozent verzeichnet.

In einer Sackgasse befinden sich in den beiden letzten Jahren tausende Bürger in Westgriechenland, die wegen der wirtschaftlichen Krise die Verelendung erleben. Zur selben Stunde verteilen staatliche Bedienstete und „professionelle“ Faktoren der lokalen Selbstverwaltung die öffentlichen Gelder auf undurchsichtige und skandalöse Weise an die bekannten „Unternehmer“, ohne sich dafür zu interessieren, was um sie herum geschieht.

Eigentümer kleiner Unternehmen, entlassene Beschäftigte des privaten Sektors, einfache Arbeiter, Rentner, aber auch junge Leute befinden sich inzwischen unterhalb der Armutsgrenze. Auf alltäglicher Basis „belagern“ sie mit ihren Telefonaten zu Hunderten die Büros der lokalen humanitären Organisationen und betteln um eine Tüte mit Lebensmitteln, die ihnen etwas Luft verschaffen und helfen wird, sich und ihre Familien zu ernähren. Einige von ihnen begeben sich nachts heimlich zu den Mülltonnen und suchen nach etwas Brauchbarem für ihr Überleben.
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Minister dämpft Erwartungen aus Gasvorkommen in Griechenland

11. Dezember 2012 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 1.005 7 Kommentare

Der griechische Energieminister dämpfte die Erwartungen auf den von der Deutschen Bank neulich auf 214 Mrd. Euro veranschlagten Nutzen Griechenlands aus Erdgasvorkommen.

Der Minister des griechischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA), Evangelos Livieratos, betrieb mit einer Erklärung die Töne zu dämpfen und die Schwelle der Erwartungen zu senken, die bezüglich der Einnahmen kultiviert werden, welche Griechenland aus der Verwertung der unter seinem Boden existierenden Kohlenwasserstoffe haben könne.

In Griechenland gibt es – offensichtlich auch wegen der wirtschaftlichen Krise – eine Psychose mit den Kohlenwasserstoffen, die keinen Sinn hat, da sich eine Untersuchung im Gang befindet, die Zahlen und nicht Vermutungen und Annahmen ergeben wird„, führte er in Thessaloniki in einer Erklärung am Rand des Symposiums des Industriellen-Verbands SEB „Überlebensfähige Städte, dynamisches Wachstum“ an.

Eine neulich erfolgte Bekanntmachung der Deutschen Bank in London zu kommentieren gefragt, wonach Griechenland einen Nutzen in Höhe von 214 Mrd. Euro aus der Verwertung der Kohlenwasserstoffe haben könne, merkte er an, „es wird viel Wirbel um nichts gemacht, weil es sich nicht um einen wissenschaftlichen Bericht, aber eine Bekanntmachung der Deutsche Bank London handelt, die Quellen einer Untersuchung griechischer Wissenschaftler verwendet, die wie alle entsprechenden Untersuchungen bekannt war und auf Vermutungen basiert„.
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11 Interessenten für Kohlenwasserstoffe in Griechenland

6. Juli 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.087 14 Kommentare

Das große Interesse an den griechischen Kohlenwasserstoffen bestätigte die Beteiligung 11 großer Gesellschaften an der offenen internationalen Ausschreibung bezüglich der Überlassung von Rechten zur Erforschung und Nutzung von Kohlenwasserstoffen in drei Regionen Westgriechenlands.

Insgesamt 11 Firmen mit internationaler Präsenz und Erfahrung, davon zwei einzeln und die übrigen neun in vier Konsortiums-Schemen, reichten acht Offerten ein, damit ihnen die Erforschungsrechte für die Seegebiete westlichen des Golfs von Patras und vor Katakolo sowie auch für die Festlandregion bei Ioannina überlassen werden.
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Erdöl und Erdgas in Griechenland

5. Januar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 4.739 17 Kommentare

Griechenland schreitet zur öffentlichen internationalen Ausschreibung der Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen bei Ioannina, Katakolo und Patras.

Auf ungefähr 250 bis 300 Millionen Barrels werden von dem griechischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) die in den Gebieten bei Ioannina, Katakolo und im Golf von Patras existierenden Kohlenwasserstoffvorräte geschätzt, für welche das Ministerium einen internationalen öffentlichen Wettbewerb ausschrieb und die interessierten Firmen aufruft, bis zum 02. Juli 2012 ihre Angebote einzureichen.

Eindruck rufen zur selben Stunde die Berichte von Wissenschaftlern hervor, welche die Vorräte an Kohlenwasserstoffen, über die Griechenland verfügt, sehr viel höher ansetzen als die Führung des zuständigen Ministeriums mit ihren Schätzungen eingesteht. Von Seite der wissenschaftlichen Gemeinschaft wird allerdings auch mit Nachdruck betont, dass Griechenland kein Interesse von Firmen anziehen können wird, die Investitionen tätigen müssen, um zur Nutzung der Vorkommen zu schreiten, wenn die Regierung nicht unmittelbar zur Festsetzung der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) schreitet.
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Erdbeben bei Patras in Griechenland verursachte nur Sachschäden

8. August 2011 / Aufrufe: 292 Keine Kommentare

Ein am siebten August 2011 verzeichnetes Erdbeben im Gebiet von Nafpaktos in Griechenland verursachte glücklicherweise nur begrenzte Sachschäden.

Am Sonntag, dem 07. August 2011, wurde um 17:35 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,7 Richter und Epizentrum bei Nafpaktos in einer Tiefe von etwa 18 Kilometern verzeichnet. Das Beben war besonders intensiv in Patras, Rio, Nafpaktos und anderen Regionen in Achaia und Ätolokarnania wahrnehmbar.

In Nafpaktos verursachte das Erdbeben Schäden im Untergeschoss eines dreistöckigen Wohnhauses in der Lage Pinakoula Paleopanagias. Die Behörden forderten die ungefähr 40 Bewohner des Gebäudes auf, ihre Wohnungen nicht aufzusuchen. Der endgültige Beschluss über die Rückkehr der Bewohner in ihre Wohnungen wird nach der Untersuchung des Gebäudes durch einen Ingenieur getroffen werden.

Außer diesem Vorfall und dem Einsturz einer Mauer in der Altstadt von Patras wurden bisher keine Schäden gemeldet. Ergänzend sei angemerkt, dass seit dem 22. Juli 2011 bis Ende Juli 2011 in dem Seegebiet zwischen Rio – Antirrio bereits weitere – schwächere – Erdstöße verzeichnet wurden.

(Quelle: in.gr)

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Griechische Bahn legt weitere Strecken und Verbindungen still

3. März 2011 / Aktualisiert: 03. März 2011 / Aufrufe: 970 1 Kommentar

Im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung der Eisenbahn in Griechenland wurde erneut die Einstellung weitere Zugverbindungen und Buslinien beschlossen.

Im Rahmen der gesetzlich verfügten Sanierung und Reorganisation der Eisenbahn in Griechenland gab die TRAINOSE zur Senkung der Betriebskosten erneut die Einstellung weiterer Zug- und Busverbindungen bekannt.

Konkret wurde ab Mittwoch, dem 02. März 2011, der Verkehr der Express-Busse zwischen Kiatos – Patras – Kiatos sowie auch der Bahnbusse eingestellt, die in Ersatz der eingestellten Zugverbindung 303 zwischen Patras – Kiatos eingesetzt worden waren. Stattdessen wurden zwei direkte Busverbindungen zwischen Athen – Patras (Abfahrt ab Athen um 13:00 und 15:00 Uhr und  Ankunft in Patras entsprechend um 16:00 und 18:00 Uhr) sowie in der Gegenrichtung drei Direktverbindungen zwischen Patras – Athen (Abfahrt ab Patras um 07:00, 12:15 und 19:00 Uhr und Ankunft in Athen entsprechend um 10:00, 15:15 und 22:00 Uhr) eingerichtet.

Das Beförderungsentgelt für die besagten Busfahrten beläuft sich auf 18 Euro für die einfache Fahrt bzw.  28,80 Euro für die Hin- und Rückfahrt (Rückfahrkarte), wobei ggf. auch alle vorgesehenen Ermäßigungen für Kinderreiche, Schüler, Studenten usw. in Ansprcuh genommen werden können.

Schließlich wurde bis auf weiteres auch der Verkehr der Züge ICity90, ICity91, 610 und 611 zwischen Alexandroupolis (Hafen) – Dikea eingestellt. Ersatzweise kommen auf der Strecke fortan Busse zum Einsatz, die in Alexandroupolis (Hafen) – Feres – Peplo – Tychero – Lagyna – Soufli – Lavara – Didymotichi – Pythio – Thouria – Chimonia – Nea Orestiada – Nea Vysa – Kastanies – Dikea halten.

Erneut Erdbeben bei Nafpaktos und Patras in Griechenland

22. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 306 Keine Kommentare

Am 22. Januar 2010 ereignete sich ein stärkeres Erdbeben von 5,1 Richter bei Nafpaktos in Griechenland. Etwas später wurde ein Beben von 4,8 Richter bei Patras verzeichnet.

Das Beben mit einer Stärke von 5,1 Punkten auf der Richter-Skala ereignete sich gegen 3 Uhr am Morgen des Freitags nordöstlich des Ortes Nafpaktos in Südgriechenland. Die Erschütterung wurde in weitem Umkreis sowohl auf dem Festland als auch der Peleponnes wahrgenommen. Dem Erdstoß folgten zahlreiche Nachbeben. Laut den Angaben des Geodynamischen Instituts der Sternwarte Athen lag das Epizentrum des Erdbeben wieder bei Efpalio in der Präfektur Fokida, wo bereits am vergangenen Montag (18. Januar 2010) ein Beben mit einer Stärke von 5,2 Richter verzeichnet worden war.
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Erhöhung der Mautgebühren Athen – Patras ab 2010

17. Dezember 2009 / Aufrufe: 490 Keine Kommentare

Unmittelbar nach Neujahr werden wieder einmal die Mautgebühren auf der Nationalstraße Athen – Korinth – Patras erhöht werden. Für PKW und Zweiräder beläuft sich die Erhöhung der Straßengebühr auf jeweils 0,10 Euro, für die übrigen Fahrzeugkategorien beträgt die Erhöhung jeweils 0,20 Euro.

Die Gebührenerhöhung gilt für die Mautstellen Eleusis / Elefsina (in Richtung Korinth), am Istmus (in Richtung Athen), Zevgolatio (in Richtung Patras), Rio (in Richtung Athen), Nea Peramos (Zufahrt von Korinth) und Agion Theodoron (Zufahrt in Richtung Athen und Korinth).

An den jeweiligen Mautstation werden sich die Straßengebühren wie folgend ergeben:

  • Zweiräder, Dreiräder 2 Euro (bisher 1,90 Euro)
  • PKW 2,90 Euro (bisher 2,80 Euro)
  • Kleinlastwagen 7,20 Euro (bisher 7 Euro)
  • Große Lastwagen 10,10 Euro (bisher 9,90 Euro

Weitere Erhöhungen der Maut im Laufe der Jahre 2010 – 2011 sind bereits beschlossen.