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Griechenland halbiert Bezüge des Staatspräsidenten

16. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 356 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland schreitet zu der von Staatspräsident Karolos Papoulias verlangten Kürzung der Bezüge ehemaliger und im Amt stehender Staatspräsidenten.

Gemäß einer Novelle, die mit der Gesetzesvorlage über die Einschränkung der öffentlichen Ausgaben eingereicht wurde und von dem stellvertretenden Finanzminister Christos Staikouras unterzeichnet ist, wird die von Karolos Papoulas geforderte Kürzung seiner Bezüge umgesetzt und die Höhe der monatlichen Bezüge des jeweiligen Staatspräsidenten um die Hälfte gekürzt.

Konkret wird die Höhe der monatlichen Vergütung an den Staatspräsidenten von dem Vierfachen auf das Doppelte der Abgeordnetendiät, also von 23.122 Euro auf den Betrag von 11.561 Euro begrenzt. Diese Kürzung zieht wiederum auch die monatliche Vergütung der ehemaligen Staatpräsidenten mit sich, deren Höhe auf die Hälfte der monatlichen Vergütung des aktiven Amtsinhabers bestimmt ist.

Ebenfalls wird mit der selben Novelle die Zahlung der monatlichen Aufwandspauschale an den jeweiligen Staatspräsidenten gestrichen, deren Höhe 1/3 seiner monatlichen Diät beträgt, sich also auf den Betrag von 6.240 Euro beläuft.

Mittels obiger Kürzungen werden die jährlichen Zuwendungen aus dem Staatsetat an aktive und ehemalige Staatspräsidenten um ungefähr 352.350 Euro reduziert.

(Quelle: in.gr)

Keine Feierlichkeiten zum Tag der Demokratie in Griechenland

18. Juli 2012 / Aufrufe: 182 Kommentare ausgeschaltet

Die Feierlichkeiten zum Jahrestag des Regimewechsels nach dem Sturz der Junta in Griechenland werden in diesem Jahr aus Kostengründen nicht stattfinden.

Auf Beschluss des Staatspräsidenten Karolos Papoulias wird in diesem Jahr nicht die sogenannte „Feier der Demokratie“ am 24 Juli zum Jahrestag der Wiederherstellung nach dem Fall der siebenjährigen Militärdiktatur stattfinden.

In einer Bekanntmachung des Präsidiums wird angeführt, „dies ist von der Prüfung auferlegt, welche das griechische Volk durchlebt„, und angefügt: „Die Ehre, welche den antidiktatorischen Kämpfern gebührt, wird mit der Besinnung umgeben werden, die auch die Suche nach einer anderen Sinngebung der Begehung des Jahrestages bringen kann.

Früher erfolgte die Feier der Demokratie im Präsidentenpalast mit allen Ehren. In den letzten Jahren unter Karolos Papoulias wurde die „Feier“ jedoch geändert und fand morgens, nur mit Erfrischungsgetränken und einer begrenzten Anzahl Geladener und ohne die Präsenz ihrer Ehefrauen statt. In diesem Jahr wurde jedoch aus finanziellen Gründen beschlossen, die Feier der Demokratie ganz abzusagen.

(Quelle: in.gr)