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Artikel Tagged ‘papageorgopoulos’

Ehemaliger Minister in Griechenland mit Neigung zur Kriminalität

14. März 2013 / Aufrufe: 658 3 Kommentare

Der wegen Korruption angeklagte ehemalige Verteidigungsminister Akis Tzochatzopoulos wird in der Klageschrift als Persönlichkeit mit Hang zur Kriminalität charakterisiert.

Die Berufungsrichter erachten, dass der ehemalige griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos und seine Mitangeklagten eine kriminelle Organisation darstellten. In der Klageschrift werden der ehemalige Minister, aber auch seine Mitangeklagten, deren Prozess vor dem dreisitzigen Schwurgericht wegen der illegalen Provisionen aus Rüstungsprogrammen auf den 22 April 2013 anberaumt wurde, als Persönlichkeit die „zur Kriminalität neigt, mit alleinigem Ziel das Geld“ beschrieben.

Mit ihrer Anklageschrift (Nr. 545/2013) gegen 19 der anfänglich 21 Angeklagten erachten die Berufungsrichter, dass der seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft befindliche Politiker und seine Mitangeklagten eine kriminelle Organisation mit Struktur und konkreten Rollen darstellten, die „gemeinschaftlich oder auch allein agierend die Straftat der Legalisierung von Einnahmen aus illegaler Aktivität verübten, die in der gegen den griechischen Fiskus gerichteten Straftat der fortgesetzten passiven Bestechung des ehemaligen Ministers besteht„.
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Papageorgopoulos spricht von ungeheurem Justizirrtum in Griechenland

9. März 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 936 11 Kommentare

Der zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilte ehemalige Bürgermeister von Thessaloniki beteuert seine Unschuld und spricht von einem Justizirrtum.

Der am 27 Februar 2013 wegen Mittäterschaft in einem spektakulären Unterschlagungsfall bei der Gemeindeverwaltung Thessaloniki zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilte und seitdem in der Strafvollzugsanstalt Diavata / Thessaloniki einsitzende ehemalige Bürgermeister Vasilis Papageorgopoulos beteuert weiterhin seine Unschuld.

Herr Papageorgopoulos behauptet, er selbst habe den Unterschlagungsskandal aufgedeckt und spricht von einem absoluten Irrtum der Justiz, wie er in einem aus dem Gefängnis geschriebenen Brief darlegt, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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Papageorgopoulos zu seiner lebenslangen Haftstrafe in Griechenland

2. März 2013 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 894 3 Kommentare

Der zu lebenslänglicher Haft verurteile ehemalige Bürgermeister von Thessaloniki in Griechenland, Vasilis Papageorgopoulos, fordert Antworten auf 13 Fragen.

Der am 27 Februar 2013 von einer Schwurgerichtskammer unter anderem der Mittäterschaft in einem Unterschlagungsfall bei der zentralen Gemeindeverwaltung von Thessaloniki für schuldig befunden und zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilte ehemalige Bürgermeister Vasilis Papageorgopoulos schrieb 48 Stunden nach seiner Verurteilung aus dem Gefängnis eine weitschweifige Erklärung.

Herr Papageorgiou stellt in jede Richtung 13 Fragen und verlangt Antworten. Unter anderem führt er an: „Wer den geringsten konkreten Beweis hat, dass ich an der Unterschlagung bei der Gemeinde Thessaloniki beteiligt war, soll es im Fernsehen erklären, und ich werde keine Berufung gegen das völlig unbegründete Urteil des Gerichts gegen mich einlegen.“ Weiter moniert er:

Wie ist es möglich, dass mildernde Umstände des vorherigen ehrenhaften Lebenswandels von der selbigen Justiz sogar auch dem Koskotas zugestanden werden und nicht dem Papageorgopoulos, der in seinem 66. Lebensjahr angelangte und unerschütterlich Prinzipien und Werte befolgte, mit der griechischen Fahne in den Händen in der ganzen Welt umher kam und von dem Volk Thessalonikis 11 Mal aufeinanderfolgend als dessen Vertreter in die höchsten Organe unseres Vaterlandes gewählt wurde?„.

Das nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebene vollständige Schreiben endet mit den selben Worten, die Vasilis Papageorgopoulos im Gerichtssaal unmittelbar nach der Verkündung der lebenslänglichen Haftstrafe auch an die Richter gerichtet hatte: „Gewisse Leute werden bis zu ihrem Tod Gewissensbisse haben.
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Lebenslänglich für Bürgermeister in Griechenland wegen Unterschlagung

28. Februar 2013 / Aktualisiert: 01. März 2013 / Aufrufe: 2.145 4 Kommentare

Der ehemalige Bürgermeister von Thessaloniki in Griechenland und zwei seiner Mitarbeiter wurden wegen Unterschlagung zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.

Zu lebenslänglicher Haft verurteilte die dreisitzige Schwurgerichtskammer des Berufungsgerichts Thessaloniki am 27 Februar 2013 den ehemaligen Bürgermeister von Thessaloniki, Vasilis Papageorgopoulos, wegen des bekannten Finanzskandals bei der Gemeindeverwaltung von Thessaloniki. Vasilis Papageorgopoulos bekleidete das Amt des Bürgermeisters von 1999 bis 2010.

Die Strafe der lebenslänglichen Haft wurde auch gegen den ehemaligen Generalsekretär der Gemeinde, Michalis Lemnousias, verhängt, während der ehemalige Kassenwart Panagiotis Saxonis zu lebenslänglicher Haft plus neun Jahren Haft verurteilt wurde.

Das Gericht erkannte den wegen des Unterschlagungsfalls bei der Gemeinde Thessaloniki Verurteilten keinerlei mildernde Umstände zu. Die Höhe der unterschlagenen Gelder setzte das Gericht in der konkreten Sache auf knapp 18 Millionen Euro an, wozu anzumerken ist, dass der Verbleib des größten Teils der Gelder nach wie vor unbekannt ist.
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