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Artikel Tagged ‘oppositionsführer’

Neue Kollisionen zwischen Griechenland und Gläubigern?

15. Januar 2016 / Aufrufe: 1.451 6 Kommentare

Die an sich willkommene Wahl des Kyriakos Mitsotakis zum Parteivorsitzenden der Nea Dimokratia in Griechenland könnte zu einem dramatischen Umsturz führen.

Die Wahl des neuen Anführers der amtierenden Opposition in Griechenland schafft die Gefahr neuer Kollisionen zwischen Athen und seinen Gläubigern der Eurozone und verstärkt die komplexen politischen Dynamiken des Landes.

Auf einen ersten Blick ist die Wahl des Kyriakos Mitsotakis zum Vorsitzenden der zentrumsrechten Nea Dimokratia (ND) eine zweifellos gute Nachricht. Es handelt sich um einen liberalen Reformator, der als einer der effizientesten Minister der im vergangenen Januar gestürzten Koalitionsregierung gilt. Die von ihm unterstützten Politiken – Bekämpfung der etablierten Interessen, Liberalisierung der Wirtschaft und fähige Regierungsführung – sind genau das, was Griechenland braucht.
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Opposition in Griechenland besteht auf Neuwahlen

6. November 2011 / Aufrufe: 331 5 Kommentare

In Griechenland besteht Oppositionsführer Antonis Samaras auf dem sofortigen Rücktritt des Premierministers Papandreou und umgehenden Neuwahlen.

Sofortige Wahlen verlangte der Vorsitzende der Oppositionspartei „Nea Dimokratia“ (ND) Antonis Samaras mit seiner neueren Erklärung am Samstagnachmittag (05.11.2011). Er beschuldigt Premierminister Papandreou des Versuchs, „alle auf seine persönlichen und ausweglosen Entscheidungen zu verpflichten“ und gestern das Parlament lächerlich gemacht zu haben, da er verlangte, ihm das Vertrauen auszusprechen, um zurückzutreten, jedoch – zumindest bisher – nicht wie zugesagt zurücktrat.

In seiner Erklärung, bei deren Verlesung er sich mit den beiden stellvertretenden Vorsitzenden der ND Dimitris Avramopoulos und Stavros Dimos an seiner Seite zeigte, führte Antonis Samara an die Europäische Volkspartei gerichtet, von der auf ihn Druck zur Annahme des Vorschlags Papandreou ausgeübt wird, an: „wir akzeptieren das Kreditabkommen, wir akzeptieren die Ziele, wir akzeptieren die strukturellen Änderungen – genau wie es der damalige Führer der parlamentarischen Opposition Portugals Pedro Passos Coelho getan hat„. Es gibt jedoch auch Politiken, die nicht funktionieren, und davon werden wir sie zu überzeugen versuchen, ergänzte Herr Samaras.
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