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Artikel Tagged ‘oecd’

Griechenland will Markthindernisse beseitigen

30. November 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 931 2 Kommentare

Änderungen bei Milch, Brot und anderen Produkten in Griechenland sollen sich zugunsten der Konsumenten mit jährlich über 5 Milliarden Euro niederschlagen.

Mit jährlich 5,2 Mrd. Euro werden die Konsumenten von der Aufhebung der 66 von insgesamt 329 Hindernissen profitieren, welche der OECD in seinem Bericht über den Wettbewerb auf vier Sektoren der griechischen Wirtschaft ausfindig gemacht hat.

Die Studie, die 900.000 Euro kostete, wurde von dem griechischen Entwicklungsminister Kostis Chatzidakis und dem Generalsekretär der OECD, Angel Gurría, präsentiert und bezieht sich auf die Erfassung von Bestimmungen, welche den Wettbewerb im Einzelhandel, bei der Lebensmittelverarbeitung, im Tourismus und bei Baumaterialien behindern.
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Schattenwirtschaft in Griechenland bei 24 Prozent des BIP

6. Juni 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.545 3 Kommentare

Das britische IEA veranschlagt die Schattenwirtschaft in Griechenland auf ein Volumen von ungefähr 45 Milliarden Dollar, was fast einem Viertel des BIP entspricht.

Laut einer einschlägigen Untersuchung des britischen Institute of Economic Affairs (IEA) hat Griechenland unter den in der Studie berücksichtigten 21 Mitgliedstaaten der OECD den ersten Platz bei der Schattenwirtschaft inne, die auf 24% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beziehungsweise auf ungefähr 45 Mrd. Dollar geschätzt wird. Auf dem zweiten Platz liegt Italien mit einem Volumen der Schattenwirtschaft bei 21,6% des BIP. Die geringsten Anteile zeigen sich laut dem IEA in den nordeuropäischen Ländern.

Laut der Studie weist Griechenland ebenfalls einen Anteil nicht versicherter Arbeitnehmer auf, der weltweit zu den höchsten zählt und sich auf 37,3% der Gesamtheit bezieht, während es auch bei dem Anteil der illegalen Immigranten, die einer Arbeit nachgehen, auf dem ersten Platz liegt (4,4% der Gesamtheit), gefolgt von den USA mit einem Anteil von 3,2%.

Die Anzahl der Menschen, die ohne Versicherung beschäftigt sind, wird in der Europäischen Union auf ungefähr 30 Millionen und auf die Mitgliedstaaten der OECD bezogen sogar auf über 48 Millionen Personen geschätzt. Es wird eine Senkung der steuerlichen Belastungen vorgeschlagen, die zu einer Einschränkung der Schattenwirtschaft und zu weniger nicht versicherter Arbeit führen würde.

(Quelle: Imerisia)

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Griechenland will 7 Mrd. Euro aus Bürokratie-Abbau einsparen

5. Dezember 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 153 Kommentare ausgeschaltet

Mit der Hilfe der OECD will Griechenland zu einem nachhaltigen Abbau der Bürokratie schreiten und hofft, damit bis Ende 2013 bis zu 7 Milliarden Euro einsparen zu können.

Die Kosten der Bürokratie sind für Griechenland untragbar, da sie jährlich rund 14 Mrd. Euro bzw. 6,8% des BIP erreichen. Mit zwei Vereinbarungen, welche die griechische Regierung mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) abschloss, kann jedoch die Einsparung von bis zu 7 Mrd. Euro aus der Bekämpfung der Bürokratie unter Reduzierung der bürokratischen Lasten um 25% bis Ende 2013 und der Aufhebung der Beschränkungen erzielt werden, welche den Wettbewerb behindern.

Ziel sind der effizientere Preiswettbewerb, die Stärkung der Wahlmöglichkeiten der Konsumenten, die Bekämpfung den Wettbewerb beeinträchtigender Verhaltensweisen, die Ermunterung der Investitionen und die Stimulierung der Exporte, wie der Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Transportwesen und Netze, Kostis Chatzidakis, bei einer Veranstaltung zur Präsentation der doppelten Vereinbarung anführte.
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Griechen sind zweitfleißigstes Volk des OECD

30. August 2012 / Aufrufe: 1.075 12 Kommentare

Laut den Daten des OECD arbeitet in Griechenland der durchschnittliche Arbeitnehmer mehr als in jedem anderen Land der EU.

All jenen, welche die Griechen als Faulpelze charakterisieren, erteilt die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine schallende Antwort, da laut den publizierten Daten die Griechen das zweitfleißigste Volk unter den Mitgliedstaaten des OECD sind und sogar 600 Stunden mehr im Jahr arbeiten als die Deutschen!

In Einzelheiten zeigen die offiziellen Daten des OECD für 2010, dass der durchschnittliche griechische Arbeitnehmer 2.017 Stunden jährlich arbeitet und damit den ersten Platz in Europa und den zweiten unter den 34 Mitgliedern des OECD belegt, während der durchschnittliche deutsche Arbeitnehmer nur 1.408 Stunden im Jahr arbeitet. Dies zeigt kurz und bündig, dass im Vergleich zu dem durchschnittlichen deutschen Arbeitnehmer der durchschnittliche griechische Arbeitnehmer 40% (oder, um genau zu sein, 600 Stunden) mehr im Jahr arbeitet.

Laut dem OECD ist der große Unterschied bei den Arbeitsstunden zwischen den Griechen und den übrigen Europäern in dem Umstand, dass der griechische Arbeitsmarkt aus einer großen Anzahl selbständig beschäftigter und viele Stunden arbeitender Menschen besteht, der großen Anzahl der Teilzeitbeschäftigten sowie auch den vergleichsweise längeren Urlaubszeiten in anderen Ländern begründet.

Erste und Beste sind weltweit die Südkoreaner, während die Holländer, die andauernd die Griechen abfällig charakterisieren und als Faulpelze bezeichnen, im Durchschnitt gerade einmal 1.377 Stunden im Jahr und damit in ganz Europa am wenigsten arbeiten. Auch die Deutschen schneiden jedoch nicht viel besser ab, da sie mit jährlich 1.480 Stunden den zweiten Platz unter den am wenigsten arbeitenden Beschäftigten belegen.

(Quelle: Pontiki)

OECD soll Bürokratie in Griechenland abbauen

27. Juni 2012 / Aufrufe: 400 1 Kommentar

Griechenland trägt dem OECD gegen eine Vergütung von 1,2 Mio. Euro vertraglich an, auf 13 Schlüsselsektoren einen drastischen Abbau der Bürokratie herbeizuführen.

Gemäß dem Beschluss des ehemaligen kommissarischen Ministers für Verwaltungsreform, Pavlos Apostolidis, wurde der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Bemühung um die drastische Reduzierung der Bürokratie auf 13 ausgewählten Sektoren der Wirtschaft und die Stimulierung des Unternehmertums, aber auch des Investitionsklimas angetragen.

Die zu analysierenden Basissektoren sind: Landwirtschaft und Agrarsubventionen, Bilanzen, Gesellschaftsrecht, Energie, Umwelt, Fischerei, Lebensmittelsicherheit, Pharma-Gesetzgebung, Verträge, Statistiken, Steuerrecht (MwSt.), Telekommunikationen, Tourismus, Arbeitsumwelt und Arbeitsverhältnisse. Der einschlägige Vertrag, der nach Ratifizierung durch das neue Parlament in Kraft treten wird, umfasst eine Vergütung an den OECD in Höhe von 1,2 Millionen Euro, während das Projekt in 7 bis spätestens 10 Monaten ab der Vertragsunterzeichnung zum Abschluss gebracht worden sein muss.

Gemäß den Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) wird die griechische Wirtschaft mit den höchsten Bürokratie-Kosten in Europa belastet, da die Summe der Verwaltungsbelastungen sich auf 6,8% des BIP bzw. etwa 16 Milliarden Euro beläuft.

(Quelle: in.gr)

Griechen arbeiten mehr als Deutsche

3. Juni 2012 / Aufrufe: 3.565 23 Kommentare

Eine aktuelle Studie des OECD widerlegt erneut den Mythos der faulen Griechen und fleißigen Deutschen, dokumentiert jedoch auch die niedrige Produktivität in Griechenland.

Ein neuer Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt auf, dass der durchschnittliche griechische Arbeitnehmer 2.017 Stunden pro Jahr arbeitet, also mehr als irgend ein anderer Europäer!

Zur selben Zeit arbeiten die Holländer nur 1.377 Stunden pro Jahr und haben damit die geringste Arbeitszeitquote in Europa, während die Deutschen 1.408 Stunden pro Jahr arbeiten. Die speziell in Deutschland geschürte Hetze gegen die „faulen Griechen“ wird damit zum widerholten Mal widerlegt. Wie allerdings das amerikanische Netz CNN kommentiert, bedeuten viele Arbeitsstunden natürlich nicht immer auch hohe Produktivität.

Der selbe Bericht führt charakteristisch an, dass zwar die Griechen mehr arbeiten als Deutsche und Holländer, Holland und Deutschland jedoch zu den produktivsten Länder der Welt zählen.

Länder mit den meisten Jahresarbeitsstunden in der EU:

  1. Griechenland
  2. Ungarn
  3. Polen
  4. Estland
  5. Türkei
  6. Tschechei
  7. Italien
  8. Slowenien
  9. Portugal
  10. Island

Länder mit den wenigsten Jahresarbeitsstunden in der EU:

  1. Holland
  2. Deutschland
  3. Norwegen
  4. Frankreich
  5. Dänemark
  6. Irland
  7. Belgien
  8. Österreich
  9. Luxemburg
  10. Schweden

Die produktivsten Länder in der EU:

  1. Norwegen
  2. Luxemburg
  3. Irland
  4. Holland
  5. Belgien
  6. Frankreich
  7. Deutschland
  8. Dänemark
  9. Schweden
  10. Österreich

Die unproduktivsten Länder in der EU:

  1. Polen
  2. Ungarn
  3. Estland
  4. Türkei
  5. Tschechei
  6. Portugal
  7. Griechenland
  8. Slowakei
  9. Slowenien
  10. Island

(Quellen: Newsbeast.gr)

Griechenland steht ein Jahrhundert der Sparsamkeit bevor

11. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 925 5 Kommentare

In Griechenland stellt sich zunehmend die Erkenntnis ein, dass dem Land trotz aller Maßnahmen und Hilfsaktionen eine harte und lange Durststrecke bevorsteht.

Entgegen allen mehr oder weniger „blauäugig“ oder sogar auch sträflich leichtfertig und zweckdienlich gestellten Prognosen haben weder die von der „Troika“ (IWF, EZB, EU) aufgezwungenen Maßnahmen noch die wie und wann auch immer beschlossenen Hilfsmaßnahmen zu einer Verbesserung der Lage Griechenlands geführt, sondern drücken das Land immer tiefer in den Strudel der Rezession und damit einhergehenden gesellschaftlichen und politischen Destabilisierung.

Die trügerische Ruhe der „Sommerpause“ vermag keinesfalls darüber hinwegzutäuschen, dass Griechenland nicht nur ein „heißer Herbst / Winter“, sondern ein langer und sehr harter Weg bevorsteht. Einschlägige Überlegungen stellt auch der (unbenannte) Autor eines Artikels an, der am 08. August 2011 in der griechischen Tageszeitung „Vradyni“ unter dem Titel „EFIMERA“ publiziert wurde und nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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