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Troika will Bargeld aus Privatisierungen in Griechenland

10. Juli 2012 / Aufrufe: 289 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorschlag des griechischen Finanzministers, im Rahmen der Veräußerung staatlichen Vermögens auch Obligationen zu akzeptieren, scheint den Gläubigern zu missfallen.

Mit Vorbehalten scheint der Leiter der Troika dem am vergangenen Samstag (07 Juli 2012) von Finanzminister Giannis Stournaras im Parlament zur Sprache gebrachten Vorschlag zu begegnen, die Kasse zur Verwertung des privaten Vermögens des Staates (TAIPED) soll bei Privatisierungen auch griechische Staatsanleihen als Bezahlung annehmen können.

Dies führte ein Spitzenfunktionär des Finanzministeriums nach der Begegnung des Finanzministers am 08 Juli 2012 mit den Vertretern der Gläubiger an. Wie besagter Funktionär meinte, seien laut der Troika bezüglich des konkreten Themas noch viele Fragen zu klären und die Umsetzung eines solchen Beschlusses bedürfe auf jeden Fall der Genehmigung der Europäischen Kommission.

Außerdem scheint die Troika bei Verkauf und Verwertung des staatlichen Vermögens die Entrichtung von Bargeld zu wünschen, damit die Gelder gegebenenfalls auch für andere Bedürfnisse des Fiskus anstatt nur zum Abbau der Verschuldung genutzt werden können, in den die Einnahmen aus Privatisierungen gelenkt werden. Laut dem selben Spitzenfunktionär des Finanzministeriums wird jedenfalls die staatliche Rechnungszentrale eine Studie bezüglich des gesamten Themas ausarbeiten.

Andere Amtsträger des Ministeriums betonen außerdem, dass die Botschaften, welche die Konferenz der Eurogruppe am 09 Juli 2012 an die griechische Regierung senden wird, auch den weiteren Verlauf des Memorandums und konkret signalisieren werden, ob Aussichten auf Änderung gewisser Bedingungen des Memorandums bestehen.

(Quelle: enikos.gr)