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Artikel Tagged ‘obdachlosigkeit’

Unsichtbare Pfade in Athen

13. September 2014 / Aufrufe: 880 2 Kommentare

Alternative Stadtführungen in Griechenlands Hauptstadt Athen sollen den Teilnehmern ein Bild der Stadt aus der Sicht Obdachloser vermitteln.

Wer kennt sie nicht, die schönen Eckchen der Stadt, die Plätze um einen Drink zu genießen, die Betriebsamkeit auf den Straßen. Wie erscheint Athen jedoch aus der Sicht eines Obdachlosen?

Das für die griechischen Gegebenheiten pionierische Programm „Unsichtbare Pfade“, das ab dem 20 September 2014 die Straßenzeitschrift „Schedia“ (Σχεδία = Floß) umzusetzen beginnen wird, bietet die Möglichkeit, Athen mit obdachlosen Mitbürgern als Führer zu erkunden.
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Griechenland: von der Depression zur Explosion

27. Dezember 2013 / Aufrufe: 7.556 6 Kommentare

Griechenland wird inzwischen weltweit den Staaten mit dem höchsten Risiko zugeordnet, denen eine gesellschaftliche Explosion droht.

Wo soll man beginnen und wo soll man aufhören, inmitten dieses Gewitters der tragischen Nachrichten, die unseren Alltag bombardieren und die Szenerie der absoluten Trübsal gestalten, in die wir von Tag zu Tag versinken?

„Neu-Obdachlose“, Suizide, Armut, Beschneidung sogar auch der Mindestrenten, Zwangsversteigerungen, in Flammen aufgehende Häuser … und wer (bis) 2014 durchhält.
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Success-Story in Griechenland endet in den Parks

20. Oktober 2013 / Aktualisiert: 26. Oktober 2014 / Aufrufe: 3.215 2 Kommentare

Die von der Regierung in Griechenland gefeierte Success-Story endet für immer mehr Bürger auf einer Parkbank oder einem Entlüftungsschacht.

Die Zahlen gedeihen, aber die Menschen verarmen„, vertrat einmal vor dem griechischen Parlament der „Alte der Demokratie“ (Anmerkung: gemeint ist Georgios Papandreou senior).

Die Triumphe der Regierung rund um den primären Überschuss des BIP 2013 und die Success-Story werden auf den Athener Straßen alltäglich demontiert. Auf den Parkbänken. In den Passagen der Panepistimiou und der Stadiou. An den warmen Metallgittern der Luftschächte an den Eingängen der U-Bahnhöfe in der Monastiraki, an dem Syntagma-Platz und an der Omonia. Bei den Tafeln und in den Obdachlosenheimen des Bistums und der Kommunen … . Vor allem jedoch in den Figuren, die jeden Abend ihren kleinen Einkaufswagen von Mülltonne zu Mülltonne schieben und ihr verlorenes Leben suchen.
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68 Prozent der Bevölkerung in Griechenland lebt unter Armutsgrenze

30. Juni 2012 / Aufrufe: 1.363 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Europäischen Kommission leben in Griechenland zwei Drittel der Bevölkerung mit Einkommen unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.

In ihrem Quartalsbericht über die soziale Situation in der E.U. stellt die Europäische Kommission fest, dass die Beschäftigung in Griechenland im ersten Quartal 2012 um 8,7% (400.000 Arbeitsplätze) im Verhältnis zu dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2011 sank.

Während der selben Periode gingen in Spanien 660.000, in Portugal 210.000 und in Italien 180.000 Arbeitsplätze verloren. Die Kommission betont, Griechenland zähle zu der Gruppe der Länder, in denen im zweiten Halbjahr 2012 eine Verschlechterung der Beschäftigungslage auf dem Dienstleistungs- und Bausektor erwartet wird.

64% der jungen Griechen sind bereit, in ein anderes EU-Land auszuwandern

Laut dem Kommissions-Bericht verdoppelte sich außerdem in den drei Jahren 2008 – 2011 die Arbeitslosigkeit bei den Bürgern im Alter von 55 – 64 Jahren in sechs Mitgliedstaaten: Griechenland, Dänemark, Irland, Spanien, Lettland und Litauen. Parallel erklären sich 64% der Griechen im Alter von 15 – 35 Jahren (27% für einen beschränkten Zeitraum und 37% langfristig) bereit, sich in einem anderen europäischen Land niederzulassen und zu arbeiten. Der Gemeinschaftsdurchschnitt beträgt 53%, während hohe Anteile ebenfalls in Spanien und Irland (jeweils 67%) und in Portugal (57%) beobachtet werden.

Was das Thema der Obdachlosen betrifft, beschreibt die Kommission die Situation in Griechenland in den düstersten Farben. Wie in dem Bericht betont wird, nahm in Griechenland 2011 die Anzahl der Obdachlosen im Verhältnis zu 2009 um 25% zu und beläuft sich auf 20.000. Mehr als die Hälfte der Obdachlosen werden in Athen und Piräus gefunden (11.000 – von denen 8.000 Griechen sind). Wie die Kommission anführt, hat sich das Problem der Obdachlosen ebenfalls in Städten wie Chania, Heraklion / Kreta und Trikala zu zeigen begonnen.

Die Kommission merkt ebenfalls an, dass 68% der Bevölkerung in Griechenland unter der Armutsgrenze (Anmerkung: also mit einem Einkommen von weniger als 60% des nationalen Durchschnittseinkommens) leben und 40% ihres Einkommens für die Miete oder Abzahlung eines Wohnungskredits verwenden.

Schließlich führt die Kommission an, dass im zweiten Halbjahr 2012 in Griechenland eine Kürzung der Sozialausgaben um 18% erwartet wird.

(Quelle: Zougla.gr)