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Artikel Tagged ‘obama’

Griechenland zwischen Trump und Troika

24. November 2016 / Aufrufe: 1.733 3 Kommentare

Eine Analyse der möglichen Folgen der Wahl Trumps für Griechenland.

Zwischen Trump und der Troika“ lautet der Titel einer Analyse über Griechenland, die in der renommierten Zeitschrift Foreign Affairs publiziert wird.

In dem von Akis Georgakellos und Charis Mylonas signierten Text erfolgt eine Einschätzung der Folgen der Wahl Trumps für Griechenland, aber auch bezüglich der Probleme, denen das Land begegnet, um die zweite Bewertung (des griechischen Programms) zu Ende zu bringen und die Partner zu überzeugen, ihm eine Entlastung der Verschuldung zu gewähren.
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Obama an Griechenland: zahlen, verhökern, kuschen

19. November 2016 / Aufrufe: 1.792 4 Kommentare

Die Versprechungen des abtretenden amerikanischen Präsidenten Barack Obama an Griechenland kommen das Land letztendlich sehr teuer zu stehen.

Was genau und wie viel die Geschichte mit dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Athen kosten wird, werden wir im Lauf der Wochen und Monate erfahren, wenn der Staub der Erklärungen und Komplimente sich legen wird.

Die an Griechenland gerichtete Botschaft aus Obamas Erklärungen ist jedenfalls klar und kodiert: bezahlt (2% des BIP an die NATO), verkauft (also „Reformen durchführend, indem verhökert wird, was noch übrig geblieben ist) und exkludiert (eure Beziehungen zu denen, die den USA nicht genehm sind, im vorliegenden Fall zu Russland).
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Obamas Besuch und kommunikativer Provinzialismus in Griechenland

17. November 2016 / Aufrufe: 1.172 2 Kommentare

Anlässlich Obamas Staatsbesuch in Athen demonstrierten die Medien in Griechenland wieder einmal den bekannten kommunikativen Provinzialismus.

Der Besuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Athen wird von den griechischen Informationsmedien und spezieller von dem öffentlichen Fernsehen mit der üblichen Übertreibung gedeckt, wenn es eine Nachricht dieser Art vor sich hat …

Die Griechische Öffentliche Rundfunk- und Fernsehanstalt (ERT) richtete zur journalistischen Deckung des Besuchs Obamas eine Supershow aus. Das ist in Ordnung, sie versorgt auch die übrigen Netze mit Bildern und kostenlosem Programm. Aber, sorry Leute, der Unsinn, der den ganzen Tag lang von allen Medien gesendet wird, reicht für eine gesonderte Reportage, um nicht zu sagen einen ganzen Dokumentarfilm.
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USA sollen 50 Milliarden zur Rettung Griechenlands beisteuern

8. Juni 2015 / Aufrufe: 2.731 1 Kommentar

Wolfgang Schäuble soll die USA herausgefordert haben, 50 Milliarden beizusteuern, wenn sie Griechenland retten wollen.

Ein deutscher Regierungsfunktionär enthüllte eine zwischen dem Finanzminister der USA, Jack Lew, und seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble erfolgte telefonische Kommunikation, welche die Differenz der beiden Länder in der Tangierung des griechischen Themas hervorhebt.

Laut dem griechischen TV-Sender MEGA verlangte Jack Lew von Wolfgang Schäuble, dass Deutschland Griechenland unterstützt, und der deutsche Finanzminister soll charakteristisch geantwortet haben: „Steuern auch Sie 50 Milliarden bei, damit es (Griechenland) gerettet wird.“ An dieser Stelle gab Jack Lews keinerlei Antwort, wozu Berliner Quellen wiederholen, Washington mache immer einen Rückzieher, wenn das Thema des Geldes gestellt wird.
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USA knicken ein, Griechenland soll kuschen

7. Februar 2015 / Aufrufe: 1.649 3 Kommentare

Der amerikanische Botschafter in Athen fordert Griechenlands Regierung auf, mit der Troika zu kooperieren und die Reformen fortzusetzen.

Athen wird von Washington … erneut im Regen stehen gelassen, diesmal mittels der Erklärung des amerikanischen Botschafters in Athen, David Pearce, der sich heute mit Alexis Tsipras und Ministern seiner Regierung traf.

In der Erklärung des amerikanischen Botschafters wird betont, Griechenland müsse mit seinen europäischen Partnern und dem IWF kooperieren und sei aufgefordert, die Verwaltungs- und strukturellen Reformen fortzusetzen und eine vernünftige Fiskalpolitik auszuüben.
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Merkel bringt Obama wegen Griechenland auf die Palme

6. Februar 2015 / Aufrufe: 9.267 11 Kommentare

Warum die Haltung der Bundeskanzlerin Angela Merkel den amerikanischen Präsidenten Barack Obama erzürnt.

Deutschland widersetzt sich trotzig jeder Änderung bei den Rettungsprogrammen und der fiskalischen Disziplin und handelt sich damit nicht erst jetzt weltweit Kritik ein.

Die neue Wendung, welche die Entwicklungen in der Eurozone nach der Anzweiflung der Effizienz des griechischen Programms und der Legitimierung der Troika in Athen nahmen, entwickelt sich jedoch für Berlin zu einer Nervenkrise.
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Was Obama Griechenlands Premierminister nicht sagen wird …

10. August 2013 / Aufrufe: 1.113 1 Kommentar

Yanis Varoufakis vermutet den einzigen positiven Aspekt der Begegnung des griechischen Premierministers mit Obama darin, dass sie von kurzer Dauer sein wird.

Schon seit ungefähr zwei Jahren schütteln die herrschenden amerikanischen Kreise voller Sympathie ihren Kopf, wenn sie von Griechenland hören. In ihren Wahlkampf-Geplänkeln mögen sie die Wähler damit einschüchtern, Amerika werde das Schicksal Griechenlands haben, wenn sie den „Gegner“ wählen, wenn jedoch die Dissonanz des Wahlkampfs zwischen ihnen abklingt, begegnen sie uns Griechen wie sympathischen Opfern. Wessen? Europas.

Die amerikanische Optik, durch die in Washington das Griechenland der Krise verständlich wird, basiert auf der Vergegenwärtigung eines riesigen Unterschieds zwischen den USA und Europa: nämlich der unendlich größeren Bereitschaft der Amerikaner, fehlgeschlagene Versuche ihrem Schicksal zu überlassen, damit sie ihre Energie einer neuen, hoffnungsvolleren Unternehmung zuwenden. Anders gesagt, auf ihrer Fähigkeit, eine neue Seite aufzuschlagen.

Für die Amerikaner ist das Eingeständnis des Misserfolgs ein Zeichen der Stärke – im Gegensatz zu den Europäern, die bis zum „bitteren Ende“ die Verleugnung der Realität bevorzugen.
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