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Senkung des Arbeitslosengelds in Griechenland

14. März 2012 / Aktualisiert: 24. Oktober 2014 / Aufrufe: 460 Keine Kommentare

In Griechenland tritt ab dem 12 März 2012 die Senkung des Arbeitslosengelds und sonstiger Beihilfen und Familienleistung um 22 Prozent in Kraft.

Von der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) wurde der Regierungsanzeiger mit den neuen um 22% gesenkten Sätzen ausgehängt, die von dem gemeinsamen Beschluss der Minister für Finanzen und Arbeit vorgesehen sind, der am 01. März 2012 verabschiedet worden ist.

Gemäß dem Ministerialbeschluss wird der Grundbetrag der (regulären) Arbeitslosenhilfe fortan auf Basis des von dem neuen Memorandum vorgesehenen Mindestlohns ermittelt und sich auf 360 Euro belaufen, wobei sich der Betrag für jedes Familienmitglied um 10% erhöht.

Die neuen Sätze der Arbeitslosenhilfe gestalten sich folgendermaßen:

  • Bei einem letzten Monatslohn ab 314,17 € beträgt die Grundbeihilfe 360 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied 396 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 432 €.
  • Bei einem letzten Monatslohn von 157,09 – 314,16 € beträgt das Arbeitslosengeld 270 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied auf 297 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 324 €.
  • Bei einem letzten Monatslohn bis 157,08 € beträgt das Arbeitslosengeld fortan 180 €, mit einem unterhaltenen Familienmitglied auf 198 € und mit zwei unterhaltenen Familienmitgliedern 216 €.

Eine entsprechende Kürzung gilt auch für alle übrigen von dem OAED gewährten Beihilfen und Familienleistungen. Die Kürzungen treten ab dem 12. März 2012 in Kraft und betreffen nicht die Beihilfen, die bereits auf Basis der alten Sätze ausgezahlt worden sind.

(Quelle: E-Typos)

Senkung des Arbeitslosengelds in Griechenland

2. März 2012 / Aufrufe: 293 Keine Kommentare

In Griechenland wird ab März 2012 zusammen mit anderen Leistungen der Arbeitsbehörde auch das Arbeitslosengeld um etwa 100 Euro gesenkt.

Nach den Kürzungen der gesetzlichen Mindestlöhne treten auf gemeinsamen Beschluss der Minister für Arbeit und Finanzen ab dem 12. März 2012 auch bei den Beihilfen und Familienleistungen der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) Kürzungen um 22% in Kraft.

Speziell für das Arbeitslosengeld bedeutet dies eine Senkung um rund 100 Euro auf fortan 359 Euro pro Monat (= 55% des Basistagelohns des nationalen Manteltarifvertrags x 25 Tage).

(Quelle: Newsbeast)

Neue Meldevorschriften für Arbeitslose in Griechenland

28. Januar 2012 / Aufrufe: 491 Keine Kommentare

Ab Februar 2012 treten in Griechenland neue Bestimmungen in Kraft, die sich sowohl auf die Meldung neuer als auch die Unterstützung registrierter Arbeitsloser beziehen.

In Griechenland treten ab dem 01. Februar 2012 bei der „Organisation für Beschäftigung des Arbeitskräftepotentials (OAED), sprich dem griechischen Arbeitsamt neue Bestimmungen in Kraft, die für Arbeitslose einerseits zu gewissen Erleichterungen bei der Registrierung und den obligatorischen regelmäßigen Meldung führen, andererseits jedoch speziell bezüglich der Gewährung des Arbeitslosengeldes auch mit strengere Verpflichtungen einhergehen.

Anstatt sich wie bisher – und zwar unabhängig von einem eventuell bestehenden Anspruch auf Arbeitslosengeld – obligatorisch jeden Monat beim Arbeitsamt zu melden, müssen Arbeitslose nach der anfänglichen Registrierung fortan im Regelfall zur Verlängerung des Arbeitslosenausweises nur noch alle drei Monate persönlich vorstellig werden. Sofern ein Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend gemacht wird, müssen die Berechtigten allerdings für die Abwicklung der Beantragung und Bewilligung der Leistung anfänglich gleich zweimal und dann regelmäßig zu konkret bestimmten Terminen persönlich erscheinen.
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Auch Arbeitslose in Griechenland müssen Solidaritätsabgabe zahlen

28. November 2011 / Aufrufe: 473 2 Kommentare

In Griechenland müssen selbst Arbeitslose die rückwirkend für das Jahr 2010 erhobene neue Solidaritätsabgabe zahlen, wenn sie auch nur einen einzigen Tag beschäftigt waren.

Entgegen den gehegten Hoffnungen, von der rückwirkenden Solidaritätsabgabe auf Einkommen des Jahres 2010 befreit zu werden, müssen letztendlich auch zahllose Arbeitslose die neue Abgabe nebst den Strafzinsen in Höhe von 1% pro Monat ab August 2011 entrichten. Mit dieser negativen Entwicklung werden sich unmittelbar all jene Arbeitslosen konfrontiert sehen, die zwar die Befreiung von der neuen Sondersteuer beantragt hatten, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen jedoch nicht als Arbeitslose anerkannt werden, wenn sie vor der Registrierung bei der Arbeitsbehörde OAED sei es auch nur ein minimales Einkommen hatten.

Die einschlägigen Bescheide über die Ablehnung der Befreiung von der Abgabe werden in nächster Zeit massenweise den Betroffenen zugestellt werden, womit sie nicht nur die Abgabe nachzuzahlen haben, sondern zusätzlich Strafsteuern ab August 2011 zahlen müssen. Der im Oktober 2011 (also immerhin 3 Monate nach Ratifizierung des einschlägigen Gesetzes) ergangene ergänzende Runderlass des Finanzministeriums mag eindeutig gewesen sein, jedoch beginnen die Arbeitslosen erst jetzt die Härte des Gesetzes zu spüren bekommen:
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Programm für 50000 Einstellungen im Hotelgewerbe in Griechenland

24. April 2010 / Aktualisiert: 09. Mai 2010 / Aufrufe: 158 Keine Kommentare

Die griechische Arbeitsbehörde OAED kündigte das Anlaufen des vierten Programms zur Förderung der Beschäftigung im Rahmen des ersten Bündels der Maßnahmen in Griechenland für das Jahr 2010 an.

Das Programm bezieht sich auf die Ausweitung der touristischen Saison und sieht die Bezuschussung der Versicherungsbeiträge für insgesamt 50.000 Arbeitslose vor, die von Saisonbetrieben der Hotelbranche wieder eingestellt werden.

Die Bedingungen zur Durchführung des Programms bzw. der Teilnahme daran sind in den einschlägigen Bekanntmachungen enthalten, die ab Montag, dem 26. April 2010, auf der Homepage des O.A.E.D. publiziert werden. Interessenten können ihre Anträge auf elektronischem Weg direkt über das Datenverarbeitungssystem der Behörde einreichen.