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Artikel Tagged ‘neuwahlen’

Neuwahlen in Griechenland sind nicht ausgeschlossen

6. April 2018 / Aufrufe: 526 2 Kommentare

Vorgezogene Parlamentswahlen in Griechenland erscheinen nicht sehr wahrscheinlich, sind aber auch nicht auszuschließen.

Die Märkte erwarten keine (Neu-) Wahlen in Griechenland, jedoch handelt es sich um eine Gefahr, die nicht ausgeschlossen werden kann„. Dies wird bei CNBC in einem Beitrag von Silvia Amaro angemerkt, der den Titel trägt: „Es gibt Wahlen in Europa, über die niemand redet, die jedoch den Märkten einen großen Schub verleihen könnten

Laut den zu CNBC sprechenden Analysten könnten eventuelle vorgezogene Neuwahlen sich aber für die griechische Börse tatsächlich als positiv erweisen.
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Wie Deutschlands politische Krise Griechenland beeinflusst

22. November 2017 / Aufrufe: 568 Kommentare ausgeschaltet

Warum die Regierung Griechenlands mit angehaltenem Atem die politischen Entwicklungen in Berlin beobachtet.

Nach dem Rückzug der Liberalen (sprich FDP) des Christian Lindner aus den Verhandlungen über die Bildung einer Koalitionsregierung und der sich für Angela Merkel am Horizont abzeichnenden Sackgasse hat sich für die griechische Regierung die politische Krise in Deutschland zu einem schwer zu lösenden Problem entwickelt.

Von deutscher Seite mag zu Gelassenheit geraten werden, wobei die Erklärungen Wolfgang Schäubles, der „von einer Prüfung, jedoch keiner Staatskrise“ sprach, für die in Berlin herrschende Situation aufzeigend sind, die jedoch diametral entgegengesetzt zu der in Athen herrschenden Lage ist, wo man die Entwicklungen in Deutschland mit angehaltenem Atem beobachtet, wobei die Möglichkeit von Neuwahlen die schlimmste Entwicklung wäre.
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Griechenland „droht“ mit Neuwahlen

3. Dezember 2016 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.485 Kommentare ausgeschaltet

Einer Regierungsquelle zufolge wird es in Griechenland zu Neuwahlen kommen, wenn die Gläubiger auf weiteren geradezu schockierenden Maßnahmen bestehen.

Bei einer Begegnung mit Journalisten bestätigte eine Top-Regierungsquelle, was in Griechenland bereits alle argwöhnten und im Sinn hatten. Grundsätzlich gestand sie ein, dass der Druck auf Ergreifung weiterer Maßnahmen auch nach 2018 nicht bei einem Volumen von – wie angenommen – 3,5 Mrd. bleibt, sondern auf 4,1 Mrd. Euro steigt.

Weiter betonte sie, die Einigung müsse bis Weihnachten 2016 zum Abschluss kommen, und betonte, „dahin führt auch die Einschätzung aller, dass die quantitative Lockerung für Februar und März (2017) gelten muss„.
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Griechenlands Premierminister droht Gläubigern mit Rücktritt

17. April 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.242 1 Kommentar

Laut einem Pressebericht droht Griechenlands Premierminister mit seinem Rücktritt, falls die sogenannte Bewertung durch die Gläubiger nicht wie vereinbart abgeschlossen wird.

Entweder die Bewertung wird mit den Maßnahmen zum Abschluss gebracht, die wir im Sommer (2015) beschlossen, oder … ich trete zurück!„, soll das Ultimatum Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras an den französischen Präsidenten Francois Hollande bei ihrem Treffen am vergangenen Mittwoch (13 April 2016) in Paris gewesen sein.

Diese Botschaft soll der griechische Premier einen Tag später auch gegenüber dem Präsidenten des Europa-Parlaments, Martin Schulz, bei ihrer anschließenden persönlichen Begegnung wiederholt haben.
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Wahlen in Griechenland drohen in Sackgasse zu führen

16. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.676 2 Kommentare

Den bisherigen Demoskopien zufolge wird in Griechenland bei den Wahlen am 20 September 2015 keine Partei eine absolute parlamentarische Mehrheit erreichen.

Die Wahlkampfperiode für die Wahlen am 20 September 2015 in Griechenland geht in dieser Woche in die Zielgerade, wobei die Demoskopien kein klares Ergebnis geben und entzweiende Kooperationsverhandlungen drohen, was die Erfüllung der Bedingungen des im Juli 2015 vereinbarten Rettungsprogramms verzögern oder aus der Bahn werfen konnte.

Mit dem SYRIAZA-Vorsitzenden Alexis Tsipras und seinem Gegner der Nea Dimokratia, Evangelos Meimarakis, ein Kopf-an-Kopf-Derby austragend äußern die Demoskopen, das Ergebnis des in diesem Jahr dritten Urnengangs in Griechenland könnte von der Beteiligung, den unentschlossenen Wählern oder eine TV-Debatte zwischen den beiden Parteiführern entschieden werden.
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Griechenland ist wieder auf der Intensivstation

12. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 933 Kommentare ausgeschaltet

Albtraum-Szenarien für die Wirtschaft Griechenlands prognostizieren einen erneuten Absturz in die Rezession und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 28 Prozent.

Reuters betont in einer Analyse, dass Deflation, Schrumpfung der Industrieproduktion und ein neues hartes Memorandum, das umgesetzt werden muss, die Wirtschaft Griechenlands einen Atemzug vor den Wahlen am 20 September 2015 erneut in einen „Erdrutsch“ führen.

Die internationale Nachrichtenagentur schätzt ein, der Ausgang des Wahlkampfes sei ambivalenter denn je, wobei die Herren Tsipras und Meimarakis die beiden zentralen Matadore darstellen, welche die Wähler zu überzeugen versuchen, die ihrerseits wiederum von der wirtschaftlichen Krise ausgemergelt sind. Wie besagter Artikel charakteristisch anführt, sind in Griechenland selbst diejenigen, die das Glück haben, noch eine Arbeit zu haben, im Vergleich zu 2001 inzwischen erheblich ärmer.
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Wahlen in Griechenland: Varoufakis wird Tsipras nicht unterstützen

6. September 2015 / Aktualisiert: 02. Februar 2017 / Aufrufe: 1.483 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis erklärte, bei den Wahlen im September 2015 Alexis Tsipras und die SYRIZA nicht zu unterstützen.

Im Gespräch mit dem TV-Netz CNBC sagte Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis, bei diesen (sprich für den 20 September 2015 angesetzten) Wahlen Alexis Tsipras oder der SYRIZA nicht seine Unterstützung zu geben.

Wie der ehemalige Minister erklärte, kandidiere er bei den Wahlen nicht, weil er all denen, die ihn wählten, nicht in die Augen schauen und sagen könne, die Partei vermöge mit der Vereinbarung mit den Gläubigern als gegeben eine reformatorische und fiskalische Agenda umzusetzen, welche die Wirtschaft stabilisieren könne. Im übrigen schätzte er ein, auch Alexis Tsipras nehme an, dass etwas solches nicht geschehen könne.
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Popularität der Parteiführer in Griechenland Anfang September 2015

5. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.931 7 Kommentare

Laut den aktuellen Demoskopien in Griechenland verliert Alexis Tsipras kontinuierlich an Popularität und ein Wahlsieg der Nea Dimokratia ist nicht mehr ausgeschlossen.

Als Alexis Tsipras sich anstatt für das anfänglich angekündigte Vertrauensvotum (mit möglichem Datum ab dem 20 August 2015) schließlich für vorgezogene Neuwahlen entschied, ging er vermutlich davon aus, die – im weiteren Verlauf auf den 20 September 2015 anberaumten – Neuwahlen „locker“ gewinnen zu werden.

Seitdem durchgeführten Meinungsumfragen zufolge scheint sich jedoch inzwischen zunehmend nicht nur ein extrem knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SYRIZA und Nea Dimokratia (ND), sondern sogar auch ein möglicher Wahlsieg der ND abzuzeichnen.
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Griechenland: Die Hoffnung geht, die Unentschlossenheit kommt

4. September 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 3.118 Kommentare ausgeschaltet

Ein beachtlicher Anteil der Wähler in Griechenland weiß einfach nicht mehr, was und für wen er bei den vorgezogenen Neuwahlen am 20 September 2015 wählen soll.

Sie überqueren den Syntagma-Platz (Anmerkung: gemeint ist der Platz vor dem Parlamentsgebäude in Athen), lachend, scherzend und leidenschaftlich das einzige Thema diskutierend, das an den Tischen der Familien in ganz Griechenland vorherrscht: die kommenden Parlamentswahlen.

Wie den Studenten überall mangelt es auch Lydia Markou und Petros Xenios nicht an Idealismus. Sie wollen die Welt besser machen und genau hier beginnen, vor dem griechischen Parlament, in der Stadt, die der Demokratie ihren Namen gab. „Was wir wollen, ist Hoffnung, Hoffnung auf ein besseres Morgen“, sagt der 20-jährige Xenios mit einem Lächeln in seinem jugendlichen Gesicht. „Wir glaubten tatsächlich, unser jüngster Premierminister, Alexis Tsipras, etwas Positives für unser Land tun würde. Er hat es nicht getan.
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Warum die Europäer in Griechenland einen Wahlsieg Tsipras‘ wollen

3. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.534 4 Kommentare

Obwohl die Europäer mit Alexis Tsipras als Premierminister monatelang im Clinch lagen, wollen sie nun ironischerweise, dass er die Neuwahlen in Griechenland gewinnt.

Am 20 August 2015, nur wenige Stunden nach der Auszahlung der ersten Tranche aus der neuen Vereinbarung Griechenlands mit den Gläubigern und sieben Monate, nachdem die SYRIZA die Macht übernahm, rief Alexis Tsipras Neuwahlen aus. Eine Entscheidung, die – wie die Zeitschrift Foreign Affairs anmerkt – die Beunruhigungen über die politische Ungewissheit, aber auch einen weiteren Schaden in der griechischen Wirtschaft verstärkte, während sie auch die Umsetzung der Reformen zu verzögern vermag, zu denen Griechenland sich für das dritte Rettungspaket verpflichtet hat.

In dem Artikel, den die politische Zeitschrift den griechischen Wahlen gewidmet hat, erklärt sie jedoch, warum alle Seiten trotzdem mehr oder weniger wünschen, dass Alexis Tsipras diesen Wahlgang gewinnt.
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