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Artikel Tagged ‘nea dimokratia’

Neue Kollisionen zwischen Griechenland und Gläubigern?

15. Januar 2016 / Aufrufe: 1.451 6 Kommentare

Die an sich willkommene Wahl des Kyriakos Mitsotakis zum Parteivorsitzenden der Nea Dimokratia in Griechenland könnte zu einem dramatischen Umsturz führen.

Die Wahl des neuen Anführers der amtierenden Opposition in Griechenland schafft die Gefahr neuer Kollisionen zwischen Athen und seinen Gläubigern der Eurozone und verstärkt die komplexen politischen Dynamiken des Landes.

Auf einen ersten Blick ist die Wahl des Kyriakos Mitsotakis zum Vorsitzenden der zentrumsrechten Nea Dimokratia (ND) eine zweifellos gute Nachricht. Es handelt sich um einen liberalen Reformator, der als einer der effizientesten Minister der im vergangenen Januar gestürzten Koalitionsregierung gilt. Die von ihm unterstützten Politiken – Bekämpfung der etablierten Interessen, Liberalisierung der Wirtschaft und fähige Regierungsführung – sind genau das, was Griechenland braucht.
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Regierungspartei in Griechenland schuldet 20 Monatsmieten

5. Dezember 2012 / Aktualisiert: 05. Juli 2013 / Aufrufe: 522 1 Kommentar

Laut dem Vermieter des Sitzes der Parteizentrale der Regierungspartei Nea Dimokratia in Griechenland schuldet ihm letztere Mietzahlungen in Höhe von rund 2 Millionen Euro!

Seit fast 20 Monaten soll die griechische Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) die Miete für die Büros in einem im Zentrum von Athen an der Straße Syngrou gelegenen Gebäude schulden, welches dem 79-jährigen Unternehmer Babis Vovos gehört, der vor einigen Tagen unter der Beschuldigung verhaftet wurde, insgesamt über eine Million Euro für Versicherungsbeiträge an die IKA, Lohnsteuern und Abgaben an den Fiskus zu schulden.

Dies vertrat gegenüber dem Sender „Skai“ der geschäftsführende Vorstand der Gesellschaft und Sohn des bekannten Bauunternehmers, Aris Vovos. Wie er betonte, ist die ND seit April 2011 mit den Mietzahlungen in Verzug, und aus diesem Grund sei sogar auch die Vereinbarung der Gesellschaft mit zwei Banken annulliert worden.

Es sei daran erinnert, dass die Nea Dimokratia vor ungefähr zwei Jahren das Gebäude an der Rigillis-Straße verließ und in die luxuriösen Büros an der Syngrou umzog, für welche sie laut Informationen eine monatliche Miete in Höhe von 96.000 Euro vereinbart hatte. Wenn diese Angaben über die Miete und die Beschwerden des Herrn Vovos zutreffen, belaufen sich folglich die Mietschulden für den Sitz der Zentrale der Partei des Premierministers Antonis Samaras auf fast 2 Millionen Euro.

(Quelle: Imerisia)

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SYRIZA als Machtpartei in Griechenland

7. Juni 2012 / Aufrufe: 481 Keine Kommentare

Autor: Stavros Christakopoulos

Die Präsentation des Programms der SYRIZA-Partei am vergangenen Freitag (01 Juni 2012) gab in Griechenland den Startschuss zur … Polarisierung des Wahlkampfs.

Die beiden gegnerischen Pole gingen in die Zielgrade zu den Wahlen am 17 Juni 2012 – fast von den selben Startpositionen, jedoch mit einigen Fakten sehr viel klarer als vorher. Hauptsächlich jedoch mit der Signalgabe, dass bei den Wahlen nun zwei Machtparteien gegeneinander antreten werden.

Zugegeben, bis zum Freitag stellte sich folgendes Bild dar:

  • Auf der einen Seite gab es die Nea Dimokratia (N.D.), mit ihrer allen bekannten Agenda, jedoch auch den politischen Lasten, welche die gemeinsame Regierung mit PASOK und LAOS im Rahmen der Regierung Papadimos auf ihrem Buckel kumulierte.
  • Auf der anderen Seite hatten wir die SYRIZA, mit dem Elan der Wahlen des 06 Mai, aber auch einer Verwirrung bezüglich ihres Programms, über das häufiger – und gewöhnlich diffamierend – die Wahlgegner sprachen als sie selbst. Damit war am Freitag Schluss.

Das neu begonnene politische Kapitel wird von einigen neuen Fakten gekennzeichnet, von denen unbekannt ist, wie sie in den nächsten Tagen funktionieren werden:

  1. Wie vorstehend gesagt begann die Polarisierung am Freitag, weil nun, nachdem das Volk endlich ein allgemeines Bild der Programme beider Parteien hat, es auf der Zielgeraden zu den Wahlen sein endgültiges Wahlkriterium gestalten kann.
  2. Die SYRIZA wendete sich am Freitag zum ersten Mal direkt – ohne mediale und sonstige Vermittlungen – auch an die konservativen oder „in der Mitte angesiedelten“ Wähler und sprach sie erstmalig offen mit einem Machtvorschlag und nicht nur der „Mitgift“ der Proteststimme an.
  3. Jetzt wird sich entscheiden, ob Tsipras den nicht linksgerichteten Wähler wirklich „erschreckt“ oder aber geschafft hat, ihm „vertrauter“, vielleicht akzeptabel zu werden oder sogar – und in welchem Grad – eine alternative Machtlösung zu bieten.
  4. Ebenfalls wird sich nun entscheiden, ob der linksgerichtete Wähler von dem „Paket“ der SYRIZA und des Tsipras zufriedengestellt und in seiner am 06 Mai getroffenen Entscheidung bestätigt wird.
  5. Da die Polarisierung sich in den kommenden Tagen verstärken wird, wird sich entscheiden, ob die hinsichtlich ihrer Kraft kleineren Parteien dem gebieterischen Druck zur Wahl einer Regierung widerstehen können werden.
  6. In dem Raum zwischen ND und SYRIZA angesiedelte Parteien mit einer Wählerschaft, die im Zielsegment beider Parteien liegt, sind von einem noch höheren Druck aus dem Dilemma der Wahl einer Regierungsmacht und folglich mit Schrumpfung bedroht.

Die Antworten auf die vorstehenden Themen werden unter anderem – ungewiss, in welchem Maß – von gewissen „qualitativen“ Fakten bestimmt werden, welche die letzten Meinungsumfragen dokumentierten.

  • Das Dilemma bezüglich des Verbleibs im Euro oder eines Ausscheidens scheint zwar die ND zu konspirieren, jedoch eine sehr viel geringere „Funktionalität“ und Erwiderung im Raum der PASOK-Partei und eine noch geringere bei den Unabhängigen Griechen, den Unentschlossenen usw. zu haben. In der Mehrzahl scheinen die Leute … „nicht anzubeißen“.
  • Die Strömung zum Umsturz des nach dem Regimewechsel (Anmerkung: nach der Junta) etablierten Machtsystems, so wie diese am 06 Mai verzeichnet wurde, hat ihre Dynamik nicht nur nicht ausgeschöpft, sondern – wie alle Demoskopien dokumentieren – seit dem Folgetag der Wahlen die „Aktie“ der SYRIZA in die Höhe getrieben, die etliche Einheiten über ihrem Wahlergebnis „gehandelt“ wird.

Auf der anderen Seite wird die ND nicht nur einen Kampf um die Macht, sondern auch die Existenz führen: verliert sie, geht sie verloren. Der nächste Tag wird sie in gegenseitiger Zerfleischung vorfinden, nach einer Orientierung, Führung und vielleicht neuen Identität suchend.

Die sich zwingend bildenden Fragen sind zwei:

  1. Ob die ND es schaffen wird, eine Verlängerung ihres Lebens zu erhalten, oder ob die Lebenszeit des verbliebenen Pols des nach dem Regimewechsel etablierten Machtsystems bereits abgelaufen ist.
  2. Ob die SYRIZA davon überzeugen kann, außer der Rolle des Protestträger bereits auch die Führung der Regierung eines zusammenbrechenden Landes übernehmen zu können.

Eine Antwort werden wir auf die eine oder andere Weise in den nächsten Tagen erhalten. Vorläufig ist die billige Feststellung, dass im Gegensatz zu der ND die SYRIZA eine Niederlage ohne Knirschen überstehen kann.

Abschließend sei – hoffentlich korrekt – die Einschätzung eines Freundes mitgeteilt, der … nicht zu den Anhängern der SYRIZA zählt. Er sagte also am Freitagnachmittag:

Der griechischen Gesellschaft ist bewusst, dass sie mit diesen Beiden (Anmerkung: gemeint sind ND und PASOK) für viele Jahre erledigt ist. Anstatt also untätig in der Mitte der Ebene zu sitzen und von den Maschinengewehren durchsiebt zu werden, sehe ich als wahrscheinlicher, dass sie losstürmen wird, um die Höhe einzunehmen. Und wenn sie dabei fallen muss, dann wenigstens kämpfend und in Würde.

Wird es so geschehen? Die Wahlurne – und nur die Wahlurne – wird es zeigen …

(Quelle: To Pontiki)

TV-Debatte Samaras – Tsipras in Griechenland gescheitert

7. Juni 2012 / Aufrufe: 856 10 Kommentare

In Griechenland scheinen die Gespräche bezüglich einer öffentlichen TV-Debatte zwischen Antonis Samaras und Alexis Tsipras endgültig gescheitert zu sein.

Die SYRIZA hat getan was sie konnte, um die Debatte zu sprengen„, führt die Nea Dimokratia (ND) in ihrer Bekanntmachung an und betont, dass – während gemeinsam beschlossen worden war, dass Nikos Chatzinikolaou der Journalist sein würde, der „mit seiner Objektivität, Reputation und Erfahrung als gemeinsam akzeptierte Person das TV-Duell koordinieren würde – die SYRIZA plötzlich auch einen neuen Namen eines Journalisten auf den Tisch brachte, der jedoch (wiederum gemeinsam) nicht vorqualifiziert worden war„.

Es gab keinerlei Vereinbarung„, entgegnet die SYRIZA-Partei und beschuldigt die Nea Dimokratia, nach Vorwänden gesucht zu haben, damit die Debatte nicht erfolgt. Es sei angemerkt, dass es sich bei dem zweiten von der SYRIZA auf den Tisch gebrachten Namen um die Journalistin Elli Stai handelt.
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Demoskopien in Griechenland zeigen Wahlsieg der Konservativen

2. Juni 2012 / Aktualisiert: 07. Juli 2016 / Aufrufe: 421 Keine Kommentare

Die meisten der letzten veröffentlichten Demoskopie-Ergebnisse in Griechenland zeigen einen knappen Vorsprung der Konservativen vor der Partei der Radikalen Linken.

Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Griechenland am 17 Juni 2012 zeigen die meisten der letzten publizierten Umfrageergebnisse weiterhin einen mehr oder weniger knappen Vorsprung der konservativen Nea Dimokratia (ND) vor der Partei der Radikalen Linken (SYRIZA). Entsprechend erwartet die überwältigende Mehrheit der befragten Bürger einen Wahlsieg der ND, die jedoch wie auch schon nach den Wahlen am 06 Mai 2012 höchst wahrscheinlich wieder nicht in der Lage sein wird, eigenständig eine Regierung zu bilden.

Die Position der weit abgeschlagen auf dem dritten Platz folgende sozialistische PASOK-Partei erscheint laut den Demoskopie-Ergebnissen noch geschwächter als in vorherigen Umfragen, während die rechtsextremistische Chrysi Avgi zwar in fast allen bisherigen Demoskopien deutlich hinter ihrem Ergebnis vom 06 Mai 2012 zurückliegt, nach dem derzeitigen Stand der Dinge jedoch erneut in das Parlament einziehen wird.

Erhebung der Metron Analysis Research für „ANT1“

Die Frage nach der Wahlabsicht ergab folgende Stimmanteile:

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 22,7 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 22,0 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 11,2 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 6,7 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 5,7 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 4,4 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 3,9 %

Die Befragung nach dem erwarteten Wahlergebnis ergab dagegen folgendes Bild:

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 27,1 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 26,4 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 13,4 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 8,0 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,9 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,2 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,7 %
Οικολογιοι – Πράσινοι Ökologen – Grüne 1,6 %
ΛΑΟΣ LAOS (Orthodoxer Volksalarm) 1,2 %

Erhebung der KAPA Research für „Ta Nea“

Die vom 29 bis 31 Mai durchgeführte und am 01 Juni publizierte Befragung nach der Wahlabsicht weist im Vergleich zu einer ungefähr eine Woche früher angestellten Erhebung erneut en Vorsprung der ND, jedoch auch einen Anstieg der SYRIZA-EKM aus, während die PASOK-Partei deutlich abgesunken ist:

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 26,1 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 24,6 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 9,9 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 5,3 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,7 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 5,1 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 4,4 %
ΛΑΟΣ LAOS (Orthodoxer Volksalarm) 1,5 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 1,5 %
Οικολογιοι – Πράσινοι Ökologen – Grüne 1,3 %
Sonstige Parteien 1,6 %
Unentschlossene 14 %

Bezüglich des Ausgangs der Wahlen erwarten 62,9% der Befragten einen Wahlsieg der ND und 26,5% der SYRIZA-Partei. Außerdem sprachen sich selbst in dem Fall, dass das Memorandum eingehalten werden muss, 69,5% der Befragten für den Verbleib im Euro aus, während 19,6% für das Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro im Fall der obligatorischen Einhaltung des Memorandums plädierten.

Erhebung der Public Issue für „Kathimerini“

Partei Stimmanteil
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 31,5 %
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 25,5 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 13,5 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 7,5 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 5,5 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,5 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,5 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 2,5 %
Sonstige Parteien 4,0 %
Keine Antwort 6,0 %

Erhebung der MRB für „Real.gr“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 23,9 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 22,5 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 12,6 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,2 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5.7 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,7 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 4,0 %

Erhebung der RASS für „Eleftheros Typos“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 26,5 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 24,2 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 12,1 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 5,8 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,2 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 3,6 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,4 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 2,4 %
Οικολογιοι – Πράσινοι Ökologen – Grüne 0,8 %
ΛΑΟΣ LAOS (Orthodoxer Volksalarm) 0,7 %
Sonstige Parteien 1,5 %
Leere / ungültige Stimme 1,7 %
Unentschlossene 10,1 %

Erhebung der Marc Research für „Alpha“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 26,0 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 24,3 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 12,5 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,3 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,7 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,3 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,2 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 2,5 %
ΛΑΟΣ LAOS (Orthodoxer Volksalarm) 1,0 %
Οικολογιοι – Πράσινοι Ökologen – Grüne 1,0 %

Bezüglich der Frage, was zu geschehen habe, falls keine zufriedenstellende Änderung der Bedingungen der Kreditvereinbarung erzielt wird, vertreten 72,9% die Ansicht, Griechenland müsse im Euro und in der Eurozone bleiben, wogegen 19% die Annullierung der Vereinbarungen und den Rückkehr zur Drachme wollen.

Erhebung der ALCO für „newsit.gr“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 25,0 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 22,7 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 12,5 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,5 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,2 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,0 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,5 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 2,2 %
Οικολογιοι – Πράσινοι Ökologen – Grüne 1,4 %
ΛΑΟΣ LAOS (Orthodoxer Volksalarm) 1,0 %

Erhebung der DATA RC für „Peloponnisios“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 24,5 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 22,1 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 12,0 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,1 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,3 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 4,9 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,7 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 2,4 %
ΛΑΟΣ LAOS (Orthodoxer Volksalarm) 1,0 %
Οικολογιοι – Πράσινοι Ökologen – Grüne 0,8 %

61,4% der Befragten erwarten einen Wahlsieg der ND und 27,1% der SYRIZA-Partei.

Demoskopie-Verbot ab 02 Juni 2012 bis zu Wahlen am 17 Juni 2012

Ab Samstag (02 Juni 2012) dürfen laut der geltenden Gesetzgebung bis zu den Parlamentswahlen am 17 Juni 2012 keine Umfrageergebnisse mehr veröffentlicht werden. Der Vorsitzende des Verbands der Demoskopie-Firmen (SEDEA) Spyros Zavitsamos und der Vorsitzende des Demoskopie-Kontrollausschusses Ilias Nikolakopoulos wiederholten angesichts des Wiederinkrafttretens des 15-tägigen Verbots der Veröffentlichung demoskopischer Ergebnisse ihre Position:

Die Demokratie wird nicht durch die Freiheit der Verbreitung der Informationen und der Informierung der Bürger gefährdet, sondern durch Gerüchte und die keinem staatlichen Gesetz und keinem Pflichtkodex unterliegende unkontrollierte Verbreitung von Informationen.

Weiter führen die beiden Vorsitzenden in ihrer Bekanntmachung an: „Mit diesem als gegeben rufen wir die Bürger zu besonderer Zurückhaltung gegenüber „Informationen“ auf, die sich auf demoskopische Erhebungen nach dem 02 Juni 2012 beziehen, da es sehr wahrscheinlich ist, dass diese unvollständig, falsch oder sogar auch absichtlich irreführend sind.

(Quellen: in.gr, MEGA)

Regierungsprogramm der Konservativen in Griechenland

2. Juni 2012 / Aktualisiert: 02. Juni 2012 / Aufrufe: 620 15 Kommentare

In Griechenland präsentierte der Parteivorsitzende Antonis Samaras vor der Industrie- und Handelskammer Athen das Regierungsprogramm seiner Partei.

Wiederherstellung der niedrigen Renten auf das Niveau von 2009, Ausweitung des Arbeitslosengeldes auf zwei Jahre, außerordentliche Arbeitslosenhilfe auch für Nicht-Arbeitnehmer, Schutz der Löhne auf dem privaten Sektor und ein Steuerfreibetrag von 8.000 Euro, sobald sich die Lage stabilisiert, sind einige der 18 Vorschläge der konservativen Nea Dimokratia (ND), welche der Parteivorsitzende Antonis Samaras in Bezug auf Wirtschaft und Gesellschaft von dem Podium der Industrie- und Handelskammer Athen (EBEA) präsentierte.

Die Präsentation des Regierungsprogramms der ND am 31 Mai 2012 erfolgte einen Tag vor der Präsentation des Wirtschaftsmanifests der SYRIZA-Partei. Auf die Koumoundourou (Anmerkung: Sitz der SYRIZA-Parteizentrale) „zeigend“ äußerte Antonis Samaras, dass „diejenigen, die eine einseitige Kündigung des Memorandums wollen, die Kapuzenträger schützen und tausenden Immigranten Asyl und sogar auch Arbeitslosengeld gewähren„.
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Demoskopien in Griechenland zeigen Vorsprung der Konservativen

27. Mai 2012 / Aufrufe: 344 Keine Kommentare

Vier aktuelle Meinungsumfragen in den Sonntagsausgaben vom 27 Mai 2012 der Presse in Griechenland zeigen einen Vorsprung der Konservativen.

Drei Wochen vor den Parlamentswahlen in Griechenland am 17 Juni 2012 zeigen die Ergebnisse vier aktuelle Meinungsumfragen, die in den Sonntagsausgaben (27 Mai 2012) diverser griechischer Medien publiziert werden, einen mehr oder weniger deutlichen Vorsprung der konservativen Nea Dimokratia (ND) vor den Radikalen Linken (SYRIZA), während die sozialistische PASOK-Partei weiterhin weit abgeschlagen auf dem dritten Platz folgt.

Die rechtsextremistische Chrysi Avgi bleibt in allen bisherigen Demoskopien deutlich hinter ihrem Ergebnis der Wahlen des 06 Mai 2012 zurück, scheint jedoch nach dem derzeitigen Stand der Dinge auch bei den anstehenden Wahlen erneut in das Parlament einzuziehen.

Erhebung der Kapa Research für Sonntagsausgabe „Vima tis Kyriakis“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 25,8 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 20,1 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 13,0 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 6,3 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 5,4 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,3 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 5,2 %

Erhebung der ALCO für „Proto Thema“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 25,6 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 22,9 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 14,0 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,4 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,6 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 4,6 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,6 %

Erhebung der MARC für Sonntagsausgabe „Ethnos“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 25,2 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 23,2 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 12,6 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 6,6 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,3 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 4,5 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,4 %
Δημιουργία, ξανά! Wiedererschaffung! 3,8 %

Erhebung der MRB für „Real News“

Partei Stimmanteil
ΝΔ (Νέα Δημοκρατία) ND (Nea Dimokratia) 23,3 %
ΣΥΡΙΖΑ SYRIZA (Radikale Linke) 22,2 %
ΠΑ.ΣΟ.Κ. PASOK (Panhell. Soz. Bewegung) 13,8 %
Ανεξάρτητοι Έλληνες Unabhängige Griechen 7,0 %
ΔΗΜ.ΑΡ. DIMAR (Demokratische Linke) 5,7 %
Κ.Κ.Ε. KKE (Komm. Partei Griechenlands) 5,0 %
Χρυσή Αυγή Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) 4,0 %

(Quelle: in.gr)

Untersuchung der Kredite an Parteien in Griechenland

30. November 2011 / Aufrufe: 544 9 Kommentare

In Griechenland soll ein Wirtschaftsstaatsanwalt die Vergabe von Bankkrediten in Höhe von über 240 Millionen Euro an die beiden großen politischen Parteien untersuchen.

Anlässlich der Veröffentlichungen über die mit zukünftigen staatlichen Zuschüssen besicherten Kredite, welche die politischen Parteien in Griechenland von Banken erhalten haben sollen, wird der Wirtschaftsstaatsanwalt Grigoris Peponis die Vergabe von Krediten an die beiden großen Parteien Nea Dimokratia und PASOK untersuchen. Gegenstand der durchzuführenden Voruntersuchung wird die Überprüfung sein, ob die Kredite angesichts der Tatsache „ungewiss“ sind, dass noch gar nicht bekannt ist, ob die Parteien in Zukunft die selben Beträge der bisher erhaltenen staatlichen Subventionen erhalten werden.

Das Einschreiten des Wirtschaftsstaatsanwalts in Zusammenhang mit dem Thema der Kredite der Parteien hatte der Abgeordnete der „Demokratischen Allianz“ Leftheris Avgenakis verlangt, der sich auf Daten bezüglich der Finanzierung der Fraktionen bezog und die Angelegenheit als „Skandal“ charakterisierte. Der Abgeordnete, der im Rahmen der Untersuchung als erster Zeuge zur Aussage vorgeladen werden wird, sprach in einer parlamentarischen Anfrage von einer „unerhörten Überschuldung der Parteien PASOK und Nea Dimokratia„, deren Schulden „das öffentliche Empfinden provozieren„.
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Pessimismus und soziale Spannungen in Griechenland

13. Mai 2011 / Aufrufe: 293 Keine Kommentare

In der Bevölkerung in Griechenland zeichnen sich zunehmend Pessimismus, Unzufriedenheit und soziale Spannungen ab.

Das von der „Public Issue“ für Rechnung des griechischen Sendeanstalt SKAI und der Zeitung Kathimerini erhobene monatliche „Politische Barometer“ weist für den Monat Mai 2011 eine weitere Zunahme der gesellschaftlichen Unzufriedenheit und politischen Ungewissheit aus.

Nachdem im Januar 2011 schon 69% der Befragten die Ansicht vertraten, dass sich in Griechenland die Dinge in die falsche Richtung entwickeln, schließen sich nun bereits 83% der Befragten dieser Meinung an. Die heutige Funktion des Staates beurteilt etwa die Hälfte (48%) der befragten Bürger als noch schlechter als vor fünf Jahren, 18% als besser und 32% als wie gehabt.
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Parteivorsitzender der Nea Dimokratia Antonis Samaras

30. November 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 191 Keine Kommentare
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Antonis Samaras

Parteivorsitzender der ND

Antonis Samaras wurde am 29. November 2009 zum siebten Vorsitzenden der Partei „Nea Dimokratia“ (= Neue Demokratie, Abk.: ND) seit ihrer Gründung gewählt und ist der erste Vorsitzende der ND, der von der Parteibasis gewählt wurde. Bei dem Wahlgang erhielt er 386.400 Stimmen (= 50,66%) von insgesamt 781.136 ausgezählten Stimmen, Gegenkandidatin Dora Bakogiannis (Tochter des vormaligen Parteivorsitzenden Konstantinos Mitsotakis) erhielt 306.425 Stimmen (= 39,72%) und der dritte Kandidat Panagiotis Psomiadis (derzeit Präfekt der Präfektur Thessaloniki) erhielt 78.770 Stimmen (10,22%).

Antonis Samaras wurde am 23. Mai 1951 in Athen geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaft am Amherst College und erwarb an der Universität von Harvard den Studientitel „Master“ (MBA) im Fachbereich Unternehmensführung.

Ab 1977 bis 1993 war Antonis Samaras Abgeordneter der Partei Nea Dimokratia im Wahlbezirk Messinien / Peleponnes. 1989 wurde er in das Amt des Wirtschaftsministers eingesetzt und war ab November 1989 bis Februar 1992 Außenminister der jeweiligen Regierungen der ND-Partei. Danach schied er wegen seiner Differenzen mit dem damaligen Parteivorsitzenden Konstantinos Mitsotakis in dem Thema der Namensgebung der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Skopje aus der ND aus.

1993 gründete Antonis Samaras die Partei „Politiki Anixi“ (= Politischer Frühling), wurde in Messinien zum Abgeordneten seiner Partei gewählt und war Parteivorsitzender der Politiki Anixi bis zu deren Auflösung im Jahr 1994. Danach kehrt er zur Nea Dimokratia zurück und wurde als Europa-Abgeordneter der ND gewählt. Im Europäischen Parlament war Antonis Mitglied des Haushaltsausschusses, des Ausschusses für Wirtschafts- und Währungspolitik, des Ausschusses für die Lissaboner Politik und des Ausschusses für die parlamentarische Kooperation zwischen der EU und Russland.

2007 wurde Antonis Samaras in Messinien erneut zum Abgeordneten der ND-Partei gewählt. Bis zu seinem Amtsantritt als Kulturminister im Januar 2009 war er Mitglied des Ausschusses für Wirtschaftsangelegenheiten und des Ausschusses für Europathemen des griechischen Parlaments. Bei den griechischen Parlamentswahlen Im Oktober 2009 wurde er in Messinien erneut als erster Abgeordneter der Partei Nea Dimokratia gewählt.