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Artikel Tagged ‘nahverkehrsmittel’

Griechenland eröffnet Jagd auf Schwarzfahrer in Nahverkehrsmitteln

30. März 2011 / Aufrufe: 236 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland beginnt ab April 2011 die Umsetzung der Initiative des Ministeriums für Infrastrukturen zur Bekämpfung des Schwarzfahrens in den Massenverkehrsmitteln.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima tritt ab dem 04. April 2011 die neue Sondereinheit der Kontrolleure der Athener Nahverkehrsbetriebe (OASA) ihren Dienst an. Die Kontrolleure werden uniformiert und mit Laptops ausgestattet sein, die einen direkten Datenaustausch mit dem Finanzamt ermöglichen.

Ziel der Kontrolleure sind Vorbeugung und Kontrolle„, erklärte der Generalsekretär des Ministeriums für Infrastrukturen Haris Tsiokas und enthüllte, dass das Ministerium Vereinbarungen über die Kooperation der Kontrolleure mit der Polizei und den kommunalen Ordnungshütern abgeschlossen habe. Die Kontrolleure sind demnach nicht berechtigt, selbst zu Festnahmen zu schreiten, können jedoch bei Beedarf polizeiliche Unterstützung anfordern.
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Fahrschein-Rambos gegen Schwarzfahrer in Griechenland

23. Februar 2011 / Aufrufe: 284 Kommentare ausgeschaltet

Das Verkehrsministerium in Griechenland geht mit der Schaffung einer Sondereinheit von Kontrolleuren gegen Schwarzfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln vor.

Laut einem Bericht des Portals Vima Online will das griechische Verkehrsministerium angesichts der enormen Einnahmeverluste der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe mit der Gründung einer Spezialeinheit von Kontrolleuren systematisch gegen Schwarzfahrer vorgehen. Die bereits als „Rambos“ titulierten Kontrolleure werden spezielle Uniformen und Abzeichen tragen und in Kooperation mit der Polizei die Jagd auf Schwarzfahrer in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln aufnehmen.

Die Führung des Ministeriums für Infrastrukturen und Verkehrswesen schritt vor einigen Tagen zu einer Erhebung bezüglich der entgangenen Einnahmen im Fahrkartenverkauf und kam zu dem Ergebnis, dass sich auf das Beförderungsvolumen bezogen die entgangenen Einnahmen bei Bussen und O-Bussen auf 40% und bei Tram und Stadtbahn auf 10% belaufen – was in der Praxis einem jährlichen Einnahmeverlust von ungefähr 20 Millionen Euro entspricht.
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Protest gegen Wucherpreise der öffentlichen Verkehrsmittel in Griechenland

27. Januar 2011 / Aktualisiert: 08. März 2011 / Aufrufe: 337 3 Kommentare

Verbraucherorganisationen charakterisieren die Erhöhungen der Tarife der öffentlichen Nahverkehrsmittel in Griechenland als räuberisch und ermuntern zum Fahrschein-Boykott.

Angesichts der beschlossenen Erhöhungen der Beförderungstarife öffentlicher Massenbefödrungsmittel in Griechenland kommen Verbraucherorganisationen zu dem Schluss, dass Fahrten mit privaten Fahrzeugen günstiger zu stehen kommen als die Benutzung öffentlicher Nahverkehrsmittel, und fordern die Regierung zur Rücknahme der verfügten Tariferhöhungen und Findung anderer Lösungen für die Probleme der städtischen Verkehrsbetriebe auf.

Die Verbraucherorganisation INKA charakterisiert die Fahrpreiserhöhungen als „räuberisch und unerhört“ und legt dar, dass im Vergleich zu den öffentlichen Verkehrsmitteln die Nutzung des Autos billiger zu stehen komme:
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Kräftige Preiserhöhungen bei öffentlichen Nahverkehrsmitteln in Griechenland

20. Januar 2011 / Aktualisiert: 31. Januar 2011 / Aufrufe: 540 Kommentare ausgeschaltet

Ab Februar 2011 treten in Griechenland bei den öffentlichen Nahverkehrsmitteln im Großraum Athen erhebliche Preiserhöhungen von bis zu 80 Prozent in Kraft.

Ab dem 01. Februar 2011 gelten für die öffentlichen Personenbeförderungsmittel der Nahverkehrsbetriebe im Großraum Athen neue Beförderungstarife, die um bis zu 40% höher liegen als die bisherigen Fahrpreise, während sich bei Dauerkarten die Preiserhöhungen sogar auf bis zu 80% belaufen!

Im städtischen Nahverkehr wird es fortan einen Einzelfahrschein zum Preis von 1,20 Euro geben, der für eine einfache Fahrt mit den Stadtbussen (ETHEL), den O-Bussen oder der Straßenbahn (Tram) gilt. Der Einheitsfahrschein zum Preis von bisher 1,00 Euro wird dagegen nun 1,40 Euro kosten und gilt ab der ersten Entwertung über eine Dauer von 90 Minuten für Fahrten mit allen Athener Nahverkehrsmitteln bis Koropi, jedoch nicht für die Express-Linien der ETHEL zum Flughafen und nach Saronida. Falls die 90 minütige Frist vor Beendigung der letzten Fahrt verstreicht, muss der Fahrschein erneut entwertet werden, um bis zum Abschluss der Fahrt zu gelten.
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