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Artikel Tagged ‘nachlass’

Nachlassbetrug in Griechenland

2. Oktober 2013 / Aufrufe: 613 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde eine Bande von Betrügern ausgehoben, die sich mithilfe gefälschter Testamente die Vermögen ohne gesetzliche Erben verstorbener Personen bemächtigte.

Mehr als 20 Immobilien und einen Geldbetrag, der eine Million Euro übersteigt, ist die Beute einer kriminellen Bande, deren Mitglieder gefälschte Testamente aufsetzten und sich rechtswidrig Vermögenswerte verstorbener Personen aneigneten.

Wegen ihrer Beteiligung an der Organisation wurden sechs Personen, und zwar drei Männer – darunter auch ein Polizeibeamter – und drei Frauen verhaftet. Informationen zufolge handelt es sich um eine Familie, nämlich die 72-jährige Oma, die 57-jährige Mutter, eine 48-jährige Verwandte und die drei Enkelkinder. Parallel ist noch ein weiteres Bandenmitglied britischer Staatsangehörigkeit identifiziert und zur Fahndung ausgeschrieben worden.
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7 Mio. Euro Steuern für imaginäre Erbschaft in Griechenland

31. Mai 2013 / Aktualisiert: 07. Juni 2013 / Aufrufe: 550 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland fordert das Finanzamt von einem Bürger 7 Millionen Euro Steuern für eine Erbschaft, die er jedoch nachweislich niemals angetreten hat.

Die absolute Absurdität durchlebt in Griechenland seit einem Jahr der Bürger N. L. aus Patras. Konkret geht es um einen Rentner, der Benachrichtigungen von dem Finanzamt erhält, mit denen er aufgefordert wird, Steuern für Vermögen und Bankguthaben zu entrichten, die er nachweislich niemals besaß.

Wie unter „patrastimes“ berichtet wurde, handelt es sich um einen Menschen „von nebenan“, der vor kurzem pensioniert wurde und sein ganzes Leben lang von den Bezügen als Techniker bei einem öffentlichen Träger lebte.
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Griechenland will sich Nachlässe und Sparguthaben einsacken

25. September 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.202 1 Kommentar

In der verzweifelten Suche nach Einnahmen schickt sich in Griechenland der Fiskus an, ruhende Nachlässe und inaktive Guthaben zügig in seine Hand zu bringen.

Diese Absicht wurde nach dem Beschluss der stellvertretenden griechischen Finanzministers Christos Staikouras ersichtlich, einen Sonderausschuss für die Suche nach inaktiven Mitteln für Rechnung des Fiskus auf den Sektoren der inaktiven Guthaben, nationalen Vermächtnisse und ruhenden Nachlässe ins Leben zu rufen.

Unter den derzeitigen Gegebenheiten lässt das Gesetz die Abwicklung der ruhenden Nachlässe in „einem angemessenen Zeitraum“ zu, der jedoch nicht genau definiert wird. So nimmt in den meisten Fällen die Abwicklung durch den Nachlasspfleger 10 bis 30 Jahre in Anspruch, bis diese Nachlässe in das Eigentum des griechischen Fiskus übergehen – natürlich unter der Voraussetzung, dass die gesetzlichen Erben entweder nicht existieren oder nicht gefunden wurden.

Neulich schaffte der Fiskus sogar, seiner Kasse ungefähr 2 Mio. Euro aus der Versteigerung einer Landfläche in Glyfada zuzuführen, die nach sage und schreibe vollen 31 Jahren in seinen Besitz gelangte!
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