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Artikel Tagged ‘mytilini’

Griechenland: Immigranten „mutieren“ zu Flüchtlingen

13. Dezember 2015 / Aufrufe: 3.799 1 Kommentar

In Griechenland festsitzende Wirtschaftsflüchtlinge versuchen, sich auf Lesbos erneut und diesmal als asylberechtigte Kriegsflüchtlinge registrieren zu lassen.

In Griechenland „festhängende“ Wirtschaftflüchtlinge, denen an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) die Einreise in das Nachbarland bzw. die Durchreise in Richtung anderer europäische Länder verweigert wurde, kehren für neue „Papiere“ nach Mytilini / Lesbos zurück

Ihr Ziel ist, nachdem sie die Papiere vernichten, die sie bereits nach ihrer ersten Registrierung bei dem „Hot Spot“ in Mytilini erhalten haben, sich erneut als aus Ländern kommende Bürger – also Syrer, Iraker oder Afghanen – registrieren zu lassen, die einen Asylanspruch haben, und so die Grenzen mit endgültigem Ziel ein Land in Nord- oder Westeuropa zu passieren.

Verschiebung der Schlepper-Routen aus der Türkei

Zu diesen Schlussfolgerungen gelangen Polizei- und Hafenbehörden der Insel Lesbos, die beobachten, dass das Phänomen der Rückkehr von Immigranten auf Linienschiffen nach Mytilini in den letzten Tagen und speziell am 11 Dezember 2015 zunahm, wo – wie ein Amtsträger der Hafenpolizei charakteristisch meinte – in Mytilini mit dem Linienschiff mehr als 50 Immigranten aus Piräus eintrafen. Sieben von ihnen wurden sogar festgenommen, da sie im Besitz gefälschter behördlicher „Laufzettel“ waren, die sie zum Preis von je 50 Euro von Verkäufern solcher gefälschter Unterlagen in Athen erworben hatten.

Derweilen ist der Zustrom von Immigranten und Flüchtlingen im Norden der Insel Lesbos fast völlig abgerissen. Informationen zufolge sind an der gegenüberliegenden kleinasiatischen (türkischen) Küste in dem Gebiet bei Ayvalık starke Milizeinheiten stationiert worden und unterbinden dort die Abfahrt nach Lesbos übersetzender Boote. Der Umstand hatte allerdings die Verlagerung des „Zentrums“ für Abfahrten von Flüchtlingen und Immigranten auf türkischer Seite in die Region zwischen den Gebieten Altinova südlich von Ayvalık und Bademli südlich von Dikili – sprich gegenüber der Ostküste von Lesbos – zum Resultat.

Die Hauptanlegestelle der Immigranten und Flüchtlinge auf Lesbos liegt somit nun im weiteren Gebiet bei der Inselhauptstadt Mytilini, von Thermi nördlich und bis zum Flughafen südlich der Stadt. Jedoch gehen nunmehr auch in selbiger Stadt Mytilini Immigranten und Flüchtlinge an Land. Am 11 Dezember 2015 kamen in dem Gebiet von Fykiopetra bis Blokia, also im Bereich der Stadt nördlich ihres Hafens, fünf Boote mit mehr als 250 Personen an. Insgesamt erreichte die Anzahl der an diesem Tag seit 9 Uhr morgens in ihrer überwältigenden Mehrzahl an der Ostküste der Insel eingetroffenen Ankömmlinge 2.000 Personen. Sie wurden allesamt zu dem Registrierungs- und Identifizierungszentrum bei Moria gebracht und dort erfasst.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Flüchtlinge bringen Tourismus auf Lesbos in Griechenland zum Erliegen

24. September 2015 / Aufrufe: 5.201 Keine Kommentare

Der unverminderte Zustrom der Immigranten und Flüchtlinge auf der Insel Lesbos in Griechenland brachte den lokalen Tourismus zum Erliegen.

Die mit den Immigranten und Flüchtlingen auf der Insel Lesbos und speziell in der Hauptstadt Mytilini der Insel geschaffene Situation führt zu einem völligen Zusammenbruch des touristischen Verkehrs von der Türkei nach Lesbos anlässlich der Feiertage des diesjährigen moslemischen Opferfests („Kurban Bayram“).

Aris Lazaris, der 80% der türkischen Touristen von den gegenüber liegenden Küsten nach Lesbos bringt, vertrat im Gespräch mit der Athener Nachrichtenagentur, dass von den auf Lesbos anlässlich der fünftägigen Feiertagsperiode (23 – 27 September 2015) erwarteten 4.000 Touristen nicht mehr als 1.000 eintreffen werden. Aber auch bezüglich jener, die schließlich kommen werden, ist unbekannt, wie lange sie auf der Insel verweilen werden.
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Blue Star Patmos darf Piräus – Chios – Mytilini in Griechenland befahren

24. Juni 2012 / Aufrufe: 464 Keine Kommentare

Blue Star Ferries darf trotz Protest der NEL Lines auf der Route Piräus – Chios – Mytilini die neue Passagier- und Fahrzeugfähre Blue Star Patmos in Betrieb nehmen.

Das „grüne Licht“ für die jährliche Einsetzung des Passagier- und Fahrzeugfährschiffs „Blue Star Patmos“ auf der Route Piräus – Chios Mytilini in Griechenland ab dem 12 Juli 2012 erhielt am Freitag (22 Juni 2012) die Blue Star Ferries bei der Sitzung des Rats für Küstenschifffahrtsverkehr (SAS).

Informationen zufolge hatte die Küstenschifffahrtsgesellschaft die Einsetzung des Schiffs ab dem 05 Juli 2012 beantragt, jedoch erbaten die Vertreter der Gesellschaft von dem SAS nun eine einwöchige Frist, damit die Akte des Schiffs um alle erforderlichen Unterlagen ergänzt wird. Somit wird das am 02 Juli 2012 im Hafen von Piräus erwartete Schiff seine offiziellen Fahrten ungefähr ab dem 12 Juli 2012 aufnehmen.

Es sei angemerkt, dass die auf der konkreten Route aktive NEL Lines heftig gegen die Einsetzung des „Blue Star Patmos“ protestiert hatte, da – wie sie argumentiert – auf der konkreten Route bereits sechs Schiffe aktiv und die Verkehrsbedürfnisse in der konkreten Periode vollumfänglich gedeckt sind. Funktionäre der Gesellschaft schließen sogar auch nicht einen rechtlichen Widerspruch bezüglich des Themas oder seine Überstellung an den Wettbewerbsausschuss aus. Ebenfalls ließen sie die Möglichkeit offen, das Schnellboot „Äolos Kenteris“ auf die Route „Piräus – Chios – Mytilini zu „werfen“, für welches von dem SAS bereits Fahrten genehmigt worden sind.

Bei der selben Sitzung des Rats für Küstenschifffahrtsverkehr wurde auch die Einsetzung des Schiffs „Nisos Mykonos“ auf der Route Piräus – Syros – Mykonos – Ikaria (Evdilo) – Samos (Karlovasi) genehmigt. Informationen zufolge beantragten die Vertreter der Hellenic Seaways den Einsatz des Schiffs auf der konkreten Strecke ab dem 10 Juli 2012, da es derzeit die „Nisos Chios“ ersetzt, die bei der jüngst stattgefunden Kollision im Hafen von Tinos am Achterschiff beschädigt wurde und derzeit in Syros auf Werft liegt.

(Quelle: in.gr)

Schlauchboot mit illegalen Migranten vor Mytilene aufgebracht

18. Mai 2012 / Aufrufe: 194 Keine Kommentare

In Griechenland brachte eine Patrouille der Hafenpolizei in den Gewässern vor Mytilini (Mytilene) der Insel Lesbos ein Schlauchbott mit fünf illegalen Immigranten auf.

Die fünf Ausländer, die laut ihrer Aussage mit dem Schlauchboot von der gegenüberliegenden türkischen Küste abgelegt hatten, wurden in das Krankenhaus von Mytilini gebracht und danach an die Polizeidirektion Lesbos überstellt.

(Quelle: Naftemporiki)

Krankenhaus auf Lesbos in Griechenland kappt Verpflegung

16. Mai 2012 / Aktualisiert: 03. April 2014 / Aufrufe: 811 1 Kommentar

Das öffentliche Krankenhaus in Mytilini auf der Insel Lesbos in Griechenland strich wegen Geldmangels sogar den Joghurt vom Speiseplan der Patienten.

Unglaublich, aber wahr: Im öffentlichen Krankenhaus der Stadt Mytilini (Mytilene) auf der Insel Lesbos bekommen wegen Geldmangels die Patienten keinen Joghurt mehr zu essen!

Angesichts der leeren Kassen des Krankenhauses und der Tatsache, dass die lokalen Lieferanten, denen bereits beachtliche Beträge geschuldet werden, die Einrichtung nicht mehr zu beliefern vermögen, verlangte Dimitris Katsifarakis, Leiter des „Vostanio“-Krankenhauses in Mytilini, von den Ärzten und dem gesamten Personal „blutige“ Einsparungen auf allen Bereichen. In der Erkenntnis, nicht einmal mehr die einfachste und gesundeste Nahrung, nämlich Joghurt für die Patienten bestellen zu können, beschloss er, die Verpflegung der Kranken einzustellen!

Wie Dimitris Katsifakis erklärte, weist das Krankenhaus regulär einen Betriebsüberschuss von ungefähr 5 Millionen Euro aus. Dieses Geld befindet sich jedoch leider in anderen Händen bzw. wird von den Krankenkassen geschuldet, und auch das Gesundheitsministerium vermag den finanziellen Bedürfnisse des Krankenhauses von Mytilene nicht zu entsprechen.

(Quelle: LesvosNews.gr)