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40 Prozent der Arbeitnehmer in Griechenland verdienen maximal 630 Euro

1. August 2014 / Aufrufe: 2.314 Kommentare ausgeschaltet

Innerhalb von drei Jahren verdoppelte sich in Griechenland die Anzahl der Arbeitnehmer des privaten Sektors, die monatlich maximal 630 Euro netto verdienen.

Vier von zehn Griechen, die noch einen Arbeitsplatz auf dem privaten Sektor haben, werden auf Monatsbasis mit weniger als 750 Euro brutto bzw. ungefähr 630 Euro netto entlohnt. Der Anteil der Arbeitnehmer dieser Kategorie hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Wenn die Einkommensteuern und Versicherungsbeiträge berücksichtigt werden, ist in Griechenland der durchschnittliche Monatslohn mittlerweile auf 817 Euro gesunken.

Abgesehen von den offensichtlichen Auswirkungen – Rückgang des Konsums, geringere Einnahmen aus Einkommensteuern für den Staat – berühren diese auch den größten Versicherungsträger des Landes. Nach dem Rückgang der Löhne auf dem privaten Sektor um 18% innerhalb der Periode 2010 – 2013 tendieren die durchschnittlichen Bezüge der Arbeitnehmer auf dem Privatsektor sogar auch unter die durchschnittlichen Bezüge der Rentner zu rutschen – mit allem, was dies natürlich für das Morgen der IKA mit sich bringt.
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