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Artikel Tagged ‘mittelstand’

Das Ende des Mittelstands in Griechenland

19. Oktober 2015 / Aufrufe: 762 Kommentare ausgeschaltet

Eine Untersuchung der Credit Suisse zeigt, dass in Griechenland innerhalb weniger Jahren riesige Vermögen verloren gingen und die Armen ärmer und die Reichen reicher wurden.

Der Mittelstand steht in Griechenland den letzten Jahren unter Auflösung, da die Politiken der harten fiskalischen Angleichungen ab 2010 und nachfolgenden hauptsächlich die mittleren Einkommen beeinträchtigten.

Es gingen riesige Vermögen in Immobilien, Aktien, Anleihen verloren, deren Besitzer hauptsächlich Anleger waren, die ihre erarbeiteten Gelder investierten. Abgesehen von der Katastrophe, die tausende mittelständische Unternehmen heimsuchte, dem Anstieg der Arbeitslosigkeit – die zur Verflüssigung von Vermögenswerten oder dem „Verbrauch“ der Guthaben führt, damit Schulden bezahlt werden – und dem „Absturz“ des Konsums sind die politischen Entscheidungen signifikant, die zur Auslöschung der Mittelschicht führten.
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Steuerwahn vernichtet Kleinunternehmer in Griechenland

9. Juni 2014 / Aufrufe: 3.170 19 Kommentare

Das in Griechenland 2014 für das gesamte Jahr 2013 rückwirkend in Kraft getretene neue Besteuerungssystem treibt Kleinunternehmer und Selbständige unweigerlich in den Ruin.

Hunderttausende mittelständische Gewerbetreibende und Selbständige in Griechenland, die während des Jahres 2013 aus der Ausübung ihrer Aktivitäten nur spärliche Einkommen erzielten oder sogar anstatt Gewinnen Verluste hatten, sind mit einem unglaublichen neuen Steuer-Albtraum konfrontiert.

Das neue System der Besteuerung für Personenunternehmen bringt Steuern auf inexistente Einkommen, da eine Steuer von 26% „ab dem ersten Euro“ plus eine Vorauszahlung von 55% für das nächste Jahr erhoben wird – und zwar sogar auch auf nicht existierende Einkommen, die auf Basis sogenannter Einkommens- und Lebensführungsindizien festgesetzt werden.
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Spar- und Steuermaßnahmen in Griechenland treiben Mittelstand in die Pleite

30. August 2010 / Aktualisiert: 24. August 2013 / Aufrufe: 332 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der Rezession ist in Griechenland fast die Hälfte aller Mittelständler inzwischen nicht einmal mehr in der Lage, die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen.

Die von der „Troika“ (= IWF, EZB und EU) aufgezwungenen Maßnahmen haben Griechenland in eine tiefe Rezession gestürzt. Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima stellen immer mehr kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler, Handwerker und Kaufleute  die Zahlungen an Fiskus und Versicherungsträger ein. Die von dem Präsidenten des allgemeinen Verbandes der Freiberufler, Handwerker und Kaufleute in Griechenland (GSEBEE) dem wirtschaftlichen Regierungsstab präsentierten Daten schockieren: fast die Hälfte der Versicherten, die bei der – immerhin den zweitgrößten gesetzlichen Versicherungsträger in Griechenland darstellenden – Versicherungsanstalt für Selbständige (OAEE) zwangsversichert sind, zahlen keine Beiträge mehr!

Konkret informierten die Herren D. Asimakopoulos und N. Skorinis (Präsident und Generalsekretär der GSEBEE) den Finanzminister Georgios Papakonstantinou, die Wirtschaftsministerin Louka Katzeli, den Staatssekretär Staatsekretär für Arbeit G. Koutroumanis und den Staatssekretär für Umwelt I. Maniatis darüber, dass von den 830.000 Versicherten der OAEE 410.000 nicht ihre Pflichtbeiträge bezahlen. Die Mehrzahl der Betroffenen schuldet sogar im Durchschnitt Beiträge in Höhe von jeweils 10.000 – 12.000 Euro.
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